Veränderungen am Möp

Moin.

Der Topcaseträger am Möp ist irgendwie ne Fehlentwicklung.
Da der Tankeinfüllstutzen sehr weit hinten liegt, muss leider das Topcase auch weit nach hinten raus ragen. Was leider bei dem grossen Topcase zur Instabilität und grosser Hecklastigkeit führt.
Die Halterung ist allerdings viel zu dünn und biegt sich schnell durch.
Die Folge war/ist dann das es mittlerweile etwas schräg nach links ragte und ausserdem das Rücklicht zu sehr abdeckt.

Gefällt mir nicht und muss weg.
Ausserdem musste das Windschild dran und was noch viel wichtiger ist, meine Smartiehalterung.

Die 12Voltdose fehlt noch. Ich hatte auf die Schnelle noch keinen Einfall wie ich sie am besten anbringen kann.
Wegen dem Topcase muss ich mir noch was einfallen lassen. Irgendwas zum Transport brauche ich am Möp.
Die Satteltaschen sind ja leider hinüber und bei Polo auch weiterhin nicht im Programm.
Schade.

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Winterreifen am Motorroller

Ich kann es kaum glauben … mein Flipper ist wieder bei mir.
Natürlich war das Wetter gestern bestens, wie beinahe jeden Tag wo ich keinen Fahrer hatte um mich zur Werkstatt zu bringen.
Heute hatte ich eine Fahrerin, obwohl das Ganze wieder einmal auf der Kippe stand, denn kurz zuvor schnEEte es mal wieder.
Sie erschien gottseidank trotzdem und wir fuhren rüber in den Nachbarort.

Etwas hin und her … und ich hatte meine Maschine wieder.
Neue Bereifung, neue Bremsen vorne/hinten, Ventile eingestellt.
Zu Beginn zieht sie bei diesen Temperaturen dennoch nicht, aber dafür nun extra andere Ventile einsetzen? Noe.
Die Rechnung blieb im vereinbarten Rahmen und wie man sieht ist der Bremsnippel auch grosszügig eingeschmiert.
Kleinigkeiten die ich zu schätzen weiß.

Nur eines macht mich unglücklich … beide Ventile stehen nach rechts.
Ich wollte es anders herum, weil es keinen Spaß macht die Luft zu prüfen wenn die Karre erstmal heiss gelaufen ist.
Ich werde damit leben, achte allerdings beim nächsten Mal nochmals darauf.

Den Ersttest hat die Werkstatt jedenfalls bestanden. Was mich glücklich macht, da ich von Pfuschern wirklich die Nase voll habe.
Bei Firma Rüschemeyer in Hagen aTW, bekam ich übrigens ohne extra Hinweis eine korrekte Rechnung ausgedruckt. Bei den anderen beiden im Ort musste ich die extra einfordern und dann gab es noch den Spruch das der überteuerte Preis für den Murks, dann aber noch teurer würde. Schon traurig das die guten Werkstätten für solche Leute die Steuern mitbezahlen müssen.

Jedenfalls kann es nun endlich wieder mit gutem Gefühl auf die Strasse gehen.

Und hier noch ein kleines Schmankerl smile

Allzeit gute Fahrt wünschend,
der Micha

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Neues verlegen der 12 Volt Dose und der Navihalterung … und dann als Mofa zur Dönerbude

Die Sonne schien und es war heute nicht so eiskalt wie gestern, also ging es wieder ab zum Flipper um die Maschine mal wieder strassentauglich zu machen.

Vorgestern hatte ich sie nicht mehr zugeschraubt, damit ich schnell an den Vergaser komme, wenn dieser wieder das Benzin ablässt.

Also raus mit der Karre in die Sonne und nachgeschaut ob noch alles gut ist.
Es ist alles gut. Zumindest was den Benzinüberlauf betrifft.

Ich verbrachte die Stunden heute damit, mir zu überlegen wohin und wie ich denn die Navihalterung und die 12Volt Dose, zum laden von Navi und Tablet-PC anschliesse.
Jede Maschine hat da ihre Eigenheiten und ich tüftel dann immer wieder aufs Neue, wo und wie da was passt ohne zuviel Vibrationen ab zu bekommen, oder gar einen Kurzschluss zu verursachen.

Der Navihalter hängt nun fest am Windschild und bekam auch noch eine Federhalterung, so dass die Vibrationen vermindert sein müssten (theoretisch). ;)

Die Verlegung der 12 Volt Kabel war da schon ein Tacken aufwändiger.
Aussen? Innen? Nach oben? Nach innen? Brauch ich das überhaupt?

Um mir die verschiedenen Möglichkeiten anschauen zu können, habe ich die halbe Front- und Bodenverkleidung abgeschraubt.

Die unmöglichsten Stellen habe ich abgesucht und ausprobiert.
Da allerdings in und an so einer Maschine alles fürchterlich durch die Verkleidung verbaut ist und es kaum gerade Flächen gibt, hat es lange gedauert bis ich dann die vordere Box dazu auserkoren hatte, die Anschlussdose dort hinein zu verlegen.

Doch damit nicht genug … wo legt man das Kabel lang?
Es darf mir ja nicht die Lenkung blockieren, oder Wasser in die Batteriewanne transportieren.
Himmel, was habe ich an der Verkleidung gefuhrwerkt, bis ich das Kabel dann endlich mal durch den unteren Tunnel durch gezogen habe.
Ein angebundenes Hanfseil half mir dabei.

Letztlich war dann alles „schick“.
Die 12V-Dose kann ich mangels passender Schrauben noch nicht anschrauben, aber das ist mit einer Fahrt zum Baumarkt (der hier ganz in der Nähe ist) zu erledigen.

Da sie zum ersten Mal offen von aussen zugängig sein wird, werde ich mir da allerdings noch genauer Gedanken drum machen.

Über den Tag hinweg, hatte ich noch nichts gegessen und ein entsprechendes Hüngerchen. Was liegt da näher als die Maschine mal auszuführen.
Rauf auf das Räppelchen, Gas geben und …. kaum Leistung.
Hmmm … wirds noch, oder nicht?
Nein, es wurde nichts mehr. Fahrgeschwindigkeit knapp 30KM/H … bergauf dann runter auf 20KM/H. Na toll. sad
Ich fuhr dennoch die 3KM rüber in die „Stadt“ und zum Döner.
An der letzten Ampel davor musste ich bei rot halten.
Hinter mir war ein anderer Chinaböller mit 2 Personen besetzt, dessen junger Fahrer gerne am Gashahn drehte. Rennen mit mir? Öhhhh, Nöööööö.
Ich schlich dann bei grün langsam mal los und erwartete schon einen Einschlag der beiden Jungs ins Heck. Sie hatten wahrlich Mühe, so langsam zu fahren smile

Mit dem (kalten) Hähnchendöner und einer Lahmacun ging es dann wieder heimwärts. Schön langsam.
Ich erwartete eigentlich eine Polizeikontrolle mit der Frage, warum mein Mofa so schnell fährt. smile
Zuhause wurde nur noch eingeparkt und ich schaue es mir die Tage an, was wohl das Problem ist. Ich tippe allerdings sehr auf den Vergaser … speziell auf die Membrane. Bei Tageslicht (und wenn es nicht regnet) werde ich mehr wissen.

Sooo … wieder genug Update für einen Tag.
Achja … doch, da war noch was. Da ich die 12V-Dose aus der Simme ausbauen musste, liess ich es mir nicht nehmen, diese nochmal anzutreten … ohne Erfolg.
Sie steht sooo knapp davor anzuspringen. Sehr schade. Aber zumindest wurde sie nun wieder bewegt und der Motor pappt nicht fest.
Vielleicht doch die Zündspule? Egal. Ich habe da einen Flipper der laufen muss. Simme kommt später (kaufen will sie offensichtlich sowieso niemand).

Macht es euch hübsch und habt eine gute Woche.
Weiter berichtend,
der Micha

Nachtrag: 10.11.2014
Ich habe mir trotz Kälte und Nässe die Maschine raus geholt und die Membrane nachgeschaut. Es war mein Fehler … sie sass nicht korrekt drin.
Eine minimale Testfahrt brachte die Maschine wieder auf 50KM/H und mit einem vernüftigen Durchzug zur Garageneinfahrt.
Sie bockte bei der Gasannahme zwar etwas, aber da sie noch kalt war, sehe ich es erst einmal nicht als ein Problem an was sich nicht lösen liesse.

Rückblickend kann ich wohl sagen, dass Tuxies Probleme an einem defekten Vergaser und fehleingestellten Ventilen lag.
Schade das ich damals keinerlei Ahnung hatte und immer wieder auf den Keilriemen getippt hatte, statt selber an Ventile und Vergaser zu gehen, bzw. letzteren auszuwechseln.

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Kälte und Regenschutz auf dem Moped

Mein Fahrzeug hat lediglich zwei Räder und damit bin ich ganzjährig unterwegs, was Dank Winterbereifung auch kein Problem ist.
Ein Problem ist allerdings kalter Wind und Regen. Die Hände leiden im Winter doch arg.
Der Zubehörhandel hat für dieses Problem sogenannte Lenkerstulpen, welche hier gut zu sehen sind


Dummerweise haben selbige von meinem Hersteller einen langen Schnitt auf
der Unterseite, damit man um die Kabel herum kommt. Die Idee ist nicht
falsch gedacht, aber falsch ausgeführt da dadurch von unten eisig kalte
Luft und Nässe in die Stulpe kommt. Wunderbar entlang der Fingerkuppen
und des Handballen, so das die meiste Wärme wieder zunichte gemacht
wird.


Ich habe mir nun überlegt das ich eine Klappe darüber legen möchte die
in Fahrrichtung festvernäht ist und nach hinten per Klettband
geschlossen wird.
Einfacher Stoff geht aber nicht da es ja Wasserbeständig sein muss.
Reste einer Teichfolie, die ich von den Nachbarn hatte, wurde von mir
als „gute Idee“ auserkoren.
Ich schnitt ein Viereck aus und nähte es in Fahrtrichtung fest. Der
erste Versuch ging daneben da ich einen Geradestich benutzte und damit
lediglich die Folie trennte. Danach nahm ich einen Zickzack, welcher
dann auch beides fest zusammenbrachte.
Auf die andere Seite des Schnittes klebte ich die Filzseite des Klettbandes (selbstklebend) fest.


Um nun den exakten Punkt für das Klett-Gegenstück auf der Teichfolie zu finden, legte ich es auf …


zog die Folie ab, drückte die Folie darauf und nahm beides wieder ab.


Zur Sicherheit habe ich dann beide Klettstreifen noch mit einer einfachen Naht versehen. (Auf dem Foto nur an dem Filz-Klett)


Die zweite Stulpe musste von mir nochmals aufgetrennt werden, da ich die Klappe in falscher Richtung festnähte.
Naja, ich bin halt Anfänger.

Das meine Maschine soviel Material unter das Füsschen bekommt war eine
Sache die mich freute. Das selbige das Material auch noch nähte fand ich
dann doch beeindruckend. Beim nähen musste ich stark ziehen damit das
Material überhaupt vorwärts transportiert, so fest war es darunter.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor einer brechenden Nadel und deren
Splitter … aber eine Ledernadel habe ich nicht (sonst habe ich glaube
ich alle Nadeln). Kurz dachte ich darüber nach ob ich eine Jeansnadel
nehme, entschied mich dann aber für die ab Werk verbaute Universalnadel,
welche dann auch ihre Arbeit verrichtete.

Mein Oberfaden ist mehrfach gerissen da er sich am Klett verfing und bis
ich wirklich gerade, gleichmässige Nähte hinbekomme wird es noch etwas
dauern, aber Spass macht es ohne Ende.

Als nächstes muss ich endlich mal meine ebook-Reader-Hülle fertig machen …

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