Gar nicht so einfach wieder durch zu starten

… wenn man beinahe zweieinhalb Jahre lang, die gesamte Zeit statt an den Maschinen und beim Blogschreiben, in Facebook dem Firmensupport gewidmet hat.
Natürlich war es eine freiwillige und kostenfreie „Arbeit“, dennoch bin ich froh das nun hinter mir zu haben.
So sehr sollte ich mich nie wieder einbinden lassen. Oder halt nur gegen Bares.
Man lernt ja aus seinen Fehlern, sagt man. Mit meinem Helfersyndrom werde ich aber bestimmt eines Tages wieder in dieser Schiene landen.
Nun aber beginnt ein neues Kapitel.

Und weil ich die tollen Neuigkeiten hier nicht untergehen lassen will, mache ich noch einen Post auf.

Alles Liebe,
der Micha

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Info zu defekten Links und meinem W6 Support

Moin ihr Lieben,

zunächst einmal ist mitzuteilen dass ich in den Facebookgruppen meine Freizeit nicht mehr für den Support der Maschinen von W6-Wertarbeit opfere.
Ich habe ihn heute nach langer Überlegung aufgrund von fehlendem Vertrauen seitens W6 eingestellt.
Das war aber nur der Folgeschritt, nachdem ich vor ein paar Monate meine Selbsthilfegruppe abgegeben habe.
Ich möchte wieder ans Nähen und Freihandsticken. Die Gruppen halten mich aber jeden Tag unter Beschlag.
Es ist nun also wieder Selbsthilfe gefragt oder halt der offizielle Firmensupport.

Das Weitere hat ebenfalls mit W6 zu tun, welche nun endlich einen neuen Webshop auf die Beine gestellt haben.
Leider passen nun alle Links aus den vorigen Posts nicht mehr, so dass man sich die jeweiligen Produkte selber raussuchen darf.
Kann ich nichts für, ist aber sicherlich auch nicht wirklich wichtig, weil ein Blog ja eher aktuelles behandelt und man selten alte Einträge hervorholt.

Die Jahrzehnte die ich bereits Online bin, haben auch immer wieder Veränderungen mit sich gebracht, so dass auch für die Nutzung des Google Blog irgendwann das Aus kommen wird und damit wieder alles auf Null gesetzt wird.
Noch läuft alles gut. Die Software ist relativ gut gemacht und ich werde sicherlich noch längere Zeit dieses Blogsystem nutzen, aber wie erwähnt kommt auch dafür irgendwann das Ende.
Es wird sich alles zu seiner Zeit finden.

Nun erwarte ich mit Spannung zwei Hermeslieferungen (welche der Zusteller am Samstag wieder mitnahm weil er mich nicht gefunden hat …).

Lasst es euch gut gehen und vergesst das trinken nicht. Es ist Sommer, es ist warm, der Körper braucht viel Flüssigkeit.
Alles Liebe,
der Micha

Nachtrag: 22.10.2015

Offensichtlich wurde ich auch als Maschinentester bei W6 gelöscht.
Das ist dann also der Dank für jahrelangen Support und kostenlose Wiederherstellung wichtiger interner Daten.

Was ich zu diesem armseligen Verhalten zu sagen habe erspare ich uns lieber, weil sonst Worte fallen würden die ich gar nicht tippen möchte, da ich mich nicht auf die selbe Ebene herab bewegen möchte.

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Lieferung von snaply und W6-Wertarbeit

Moin Moin liebe LeserInnen,

heute kam eine wunderbare Lieferung der beiden Firmen.

Snaply lieferte mir ein 30×30 Lineal, 50 Wonder Clips (mit den zehn Stück kam ich nicht weit … aber ich finde die sooo toll), 10 mal 18mm Magnetverschlüsse und als kostenlose Dreingabe ein Kreiderad (ich bin gespannt).

Bei W6 hatte ich einen Quilttisch für die 1235er bestellt, sowie ein paar 90er Superstretch- und Titannadeln.
Desweiteren möchte ich mal den Einfädler ausprobieren (beinahe hätte ich testen geschrieben).
Natürlich wie immer (und weil es so oft falsch verstanden wird) wurde die Ware von mir bezahlt.

Den Quilttisch brauche ich übrigens für das Freihandsticken. Ohne dem rutscht mir der Handstickrahmen zu oft nach links runter.

Wie ich das meine, zeige ich demnächst. Ich muss erst mal wieder langsam an die Maschinen kommen.

Lasst es euch gut gehen.
der Micha

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„Paulchen Zwei“ ist eingezogen

Obgleich ich wunderbar tolle prozessorgestützte Nähmaschinen, Kombis und eine Overlock in meinem Maschinenpark, habe ich es doch immer bereut mein Paulchen abgegeben zu haben.

Endlich ist sie wieder bei mir eingezogen … die beste mechanische Maschine … Ever, Ever uuuunnnnd Ever.
Ein „Paulchen²“ muß sie allerdings erst noch werden.
*Farben und Pinsel such

Die 1235er ist mein Favorit bei den mechanischen Maschinen und meine klare Empfehlung für EinsteigerInnen in dieses wunderbar kreative Hobby, da sie neben ein paar zusätzlichen Zierstichen vorallem einen Regler für die Breitenauswahl besitzt.

Einen passenden Schlafanzug wird sie ebenso wieder erhalten, wie eine neue Personalisierung.

Heute werde ich nichts mehr anfangen, dass Wetter macht mich fertig. Ich kämpfe mit Kopfschmerzen und bin irgendwie neben der Spur, aber ich freue mich schon darauf mit der Maschine wieder arbeiten zu dürfen.

Was die Arbeit betrifft, lasse ich heute die Natur den Frühling einleiten.
Mal schauen ob sich dieses Jahr Frühlingsgefühle bei mir einstellen. Das betrachten der „Blumen und der Bienen“ könnte mich da auf den richtigen Weg führen … vielleicht findet sich ja hier auch eine Micha-kompatible Blume in der Gegend. ;)

Nun fehlt es aber erst einmal noch an ausreichender Wärme und mehr Licht durch dauerhafte Sonne … aber das Jahr ist ja noch jung.

Einen schönen Frühlingsstart wünschend,
der Micha

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PC-Tablethülle – Mein Freund der Nahttrenner — aber gegen Unfähigkeit hilft er auch nicht

Moin Ihr Lieben.

Die Tage war ich unter anderem mit zwei PC-Tablethüllen beschäftigt.
Eigentlich eine leichte Sache.
Obermaterial, Futter, Innenmaterial, umschlagen, zunähen, wenden, fertig.
Soweit die Theorie, aber ich wäre ja nicht ich wenn das genauso funktioniert hätte.
Neneee, ich mache da lieber eine Wochenbeschäftigung draus und verbauche Material über Material.

Statt es aus Baumwolle zu machen, musste ich unbedingt mit Kunstleder arbeiten.

Doofe Idee, wenn man planlos ist.

Zunächst einmal Zuschnitt und Mittenmarkierung mit Kreide anzeichnen um die gedachten Stickereien setzen zu können.

Das Kunstleder bitte niemals in den Stickrahmen einspannen, damit es keinen Rahmenabdruck bekommt, den man kaum mehr raus bekommt.

Mittig liegt nun die Schablone. Soweit so gut … aber … ;)

Nachdem die Maschinenstickerei fertig war (ich habe mit Jeansnadel gearbeitet), habe ich erneut ausgemessen und die Ränder zurück geschnitten. Ganz dumme Idee, wenn man nur eine Seite zurückschneidet.

Jedenfalls habe ich dann erst einmal rechts auf rechts gelegt und nach dem Wegschnitt, den Einschub zusammen genäht.

Als ich dann wendete (den meisten war schon klar was passiert ist), wurde mir dann auch mal klar warum man etwas nicht nur einseitig wegschneidet, wenn man einE Mittenmuster/Mittenstickerei hat.
Ich Depp.

Naja gut … die Klappe ist zu breit, die Stickerei versetzt … alles doof.
Bleibt aber nun meines und wird eingesetzt, obwohl ich zu allem Überfluss auch noch das Volumenvlies vergass.
Okay, beim Nächsten wird alles besser.
Dachte ich zumindest … aber … … …

Also holte ich mir tagsdrauf das grüne Kunstleder raus, für eine Hülle die eine meiner lieben Exen erhalten soll.
Ausgemessen, zusammen gelegt, geprüft, Zentrierung für die Stickereien aufgebracht und los ging es.

Die Maschine und das Garn zickte fröhlich vor sich hin.
Ein Fadenriss, beziehungsweise eine Aufzwirbelung des Fadens nach dem Nächsten hatte ich zu verbuchen.
Nervig.

Nach einer intensiven Reinigung und Nadeltausch lief es dann besser.

Bei dem Projekt hatte ich mir eine neue Stickdatei besorgt, die ich erst einmal Probestickte um zu sehen, wo welche Farbe hin kommt und wie es aussieht. Sehr zeitintensiv, aber ich finde es sehr hübsch.

Bis hierhin war es nun erst einmal geschafft, was dann folgte war eine Katastrophe.
Ich hatte unglaublich viele Probleme mit dem ausmessen und vernähen des Innenfutters mit eingesetztem Vliesersatz.
Mal wurde es krumm vernäht. Mal war es zu schmal geworden, mal zu lang, mal krumm … der Nahttrenner war im Dauereinsatz.
Und weil man nicht immer wieder auftrennen, vernähen, auftrennen und wieder vernähen kann, hat mich der Wahnsinn zwei Inletts in die Tonne werfen lassen. Okay, hilft ja nichts. Es muss ja passen.
Die Unterlage meiner Overlock musste ich übrigens wieder wegnehmen, weil die Maschine darauf nicht genug Halt hatte und mir beinahe vom Tisch gehüpft wäre. Nachdem sie auf der Holzplatte stand, war dann damit alles wieder gut.

Letztlich habe ich dann einen anderen Innenstoff nehmen müssen, weil mir das Gewebe ausging.
Stoffe kann man halt nicht genug haben … und nun müsste ich mal wieder neuen kaufen. *kicher

Beim zusammennähen habe ich es dann geschafft und meinen besten Freund erneut in den Dauereinsatz geschickt.
Mal habe ich die falsche Seite genäht, mal habe ich schräg genäht (trotz Obertransportfuß), mal war ich zu niedrig (wozu habe ich mir eigentlich Markierungen gemacht?).
Oft genug habe ich die Maschine ausgemacht und einfach mal das Projekt liegen lassen.
Ein Drama.

Trotzdem … man möchte es ja beenden und fertig bekommen, habe ich mich immer wieder dran gesetzt und bin dann auch „fertig geworden. Allerdings musste ich aufgrund der vielen Lagen eine Ledernadel einsetzen. An den Nahtstellen war dann auch mal kurz Handrad angesagt. Irgendwo ist halt auch an meiner Maschine mal Schluß … oder sie hatte einfach keine Lust dieses dilletantische Werk zu vernähen. Ich habe sie trotzdem gestreichelt. ;)

Leider habe ich auch hier zu viel auf Sicherheit gespielt und die Klappe zu knapp bemessen.
Sodass die Stickerei „Carpe Diem“, die eigentlich oberhalb der Schliesse sitzen sollte, nun auf der Rückseite ist.

(Das Schaf hatte ich im Tuchmachermuseum Bramsche gekauft)

Doch damit nicht genug, habe ich einen bösen Denkfehler dabei gemacht und auch die Klappe mit Volumenvlies gefüllt.
Das Ergebnis davon: Die Seiten heben sich.
Da blieb mir nun nichts anderes übrig, als zusätzlich rechts und links weitere Steckschlösser anzubringen.

Wirklich glücklich bin ich weder mit dem einen, noch mit den anderen.
Aber so bleibt es nun und ich hoffe das es ihr trotzdem gefällt.

Jedenfalls habe ich mal wieder viel, sehr viel, daraus gelernt und bin irgendwann mal gerüstet für ein wirklich aufwändiges Projekt. Hoffe ich zumindest.

Also … wenn es auch mal so geht … macht einfach weiter, ärgert euch nicht über den Materialverbrauch und behaltet den Spaß an diesem tollen Hobby. Es macht einfach unglaublich Freude etwas entstehen zu lassen. Rückschläge gehören halt dazu.

Alles Liebe,
der Micha

Als nächstes Projekt, steht nun ein Projekt mit einer Maschinenteststickerei an.
Ich fürchte Böses. smile

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Weitere Füsse für „Paulchen“

Demnächst darf ich bei Schrägband wohl genauso fluchen wie bei Rollsaum.
Der einfache Schrägbandeinfasser, sowie ein Fuss für verdeckte Reissverschlüsse waren gerade bei W6 verfügbar. Da konnte ich nicht widerstehen.
Zusätzlich brauchte ich noch eine Spulenbox und ein paar weitere Unterfadenspulen.
Zu den Microtexnadeln hatte man mir auch geraten … war es Inge oder Tanja? … wie auch immer. Ich habe mir ein Paket 60/70/80 mitsenden lassen.

Aktuell kann ich zeitlich die Füsse nicht austesten, aber zumindest die Nadeln werde ich mal beim sticken ausprobieren.
(Ich hatte mir die Tage allerdings auch Madeira-Sticknadeln besorgt.)

Einen schönen Tag wünschend,
der Micha

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