Ausfahrt mit Defekt, Lieferirrsinn und einem Anfall von Frühjahrsputz

Hachja, wo fange ich wohl am besten an?
Da die Maschine bei den Temperaturen nicht so richtig in den Quark kommen mag und ich für eine mögliche längere Testrunde sowieso ein paar Teile als Ersatz für den Vergaser dabei haben will, dachte ich mir so dass es Sinn macht einen neuen Vergaser mit Metalldeckel zu kaufen.

Lange gesucht und für 29,99€ billig bei GY6-Motor gefunden, wurde dort bestellt.
Da mir vom Krad-Alfred der Laden empfohlen wurde, machte ich mir darum auch keinen grossen Kopf.
Ein Fehler.
Geliefert wurde … man ahnt es wohl … ein Vergaser mit Plastikdeckel.

Okay. Ich glaube ja an das Gute im Menschen.
Also kurze Mail geschickt, dass die Lieferung falsch zusammen gepackt wurde und wie man nun verfahren solle. Ich dachte das damit alles gut werden würde (den Ärger über die Verzögerung des Ganzen mal ganz aussen vor).
Aber … weit gefehlt.
Man teilte mir folgendes mit:
„Der einzige Unterschied zwischen Plastikdeckel und Metalldeckel ist das man in den Vergaser mit Plastikdeckel eine Drossel einbauen kann. Sollten Sie mit dem Vergaser nicht zufrieden sein können Sie diesen natürlich zurücksenden.“

Ähhhh??? Hallo??? Gehts noch???
Es folgte daraufhin ein klares und sehr deutliches Statement meinerseits, dass ich es gar nicht leiden kann wenn man versucht mich zu betrügen und dann auch noch anlügt.
Ein paar Mails später hatte ich dann einen Retourenschein und die gesamte Bestellung wieder zurück geschickt.
Nach einer kurzen Mail mit Screenshot, dass das Paket gestern bei der Firma in Empfang genommen wurde und die kurze Nachfrage ob überwiesen wurde, wurde dieses dann umgehend heute nachgeholt. Nun gut, das Geld war dann tagsdrauf auf meinem Konto und die Sache für mich damit abgehakt.
Krad-Alfred fand meine Aufregung übrigens vollkommen überzogen und das Angebot von GY6-Motor, ich könne doch die Ware zurück senden, vollkommen ausreichend. Nunja, ich wünsche ihm dann auch weiterhin alles Gute und gute Fahrt ausserhalb meiner Routen.

Es gibt aber auch schönes zu berichten.
So war ich am letzten Freitag auf Testfahrt in den Nachbarort.
Flipper meckerte ein wenig, erklomm aber die kilometerlange Steigung mit 38KM/H.
Mal wieder typisch war ein LKW-Fahrer mit Migrationshintergrund und Gebetskettchen im Führerhaus, den es nervte dass ich vor dem „Berg“ nur mit 55KM/H auf der Ortsstrasse unterwegs war und er keine Möglichkeit fand seine Drogen und Waffen schneller zur IS zu befördern. Als er dann „endlich“ (Fahrtzeit ca. 3 Minuten) die zweite Spur benutzen konnte, schnitt er mich natürlich, was einerseits die Hupe an Flipper aktivierte, meinen Mittelfinger hochschnellen liess, ein Kopfschütteln des dahinter fahrenden LKW-Fahrers hervorrief und ich ihm noch einen sehr baldigen und schönen Verkehrstod wünschen konnte.

Meine Tour habe ich dennoch in aller Ruhe fortgesetzt. Es geht mir erstmal nur darum die Sonne des Tages auszunutzen und zu schauen wieviel Verlass auf Flipper ist. Den Berg runter regelte die CPI wieder bei 75KM/H ab.
Das ist schon ein sehr angenehmes fahren, wenn dieser Leistungsabfall zu Beginn nicht wäre, aber mal schauen was sich da machen lässt.

In Bad Iburg traf ich mich dann mit einer Bekannten und wir wanderten ein wenig durch den angrenzenden Wald.

Die Runde war schnell gemacht (1,3KM) und meiner Bekannten reichte es auch schon.
In das zwar eisfreie, aber eiskalte Wassertretbecken wollte sie dieses Mal nicht.
Ob ich das möchte? Nein. Diese Frage konnte ich ihr schnell beantworten. smile

Für mich war es an diesem Tage jedenfalls ein wichtiger Tag, denn ich höre das rauchen erneut auf. Zumindest steht der Versuch mal wieder an, nachdem ich im letzten Jahr leider wieder damit anfing.
Die nächsten Tage/Wochen ist also nicht gut mit mir Kirschen essen. smile

Ich hatte Flipper mit dem Hinweis gekauft, dass er an einigen Stellen mit Heisskleber zusammen gehalten wird.
Bisher habe ich mir das nicht genau angeschaut … sollte ich aber bald nachholen, da mir am Tage darauf das Rücklicht beziehungsweise das Glas abfiel.

Tja, was soll ich sagen … ich habe es ja „gewusst“.
Ich bin mal gespannt was mich erwartet wenn ich das neue anschraubeN (will).

Da bei Linkskurven mit minimalster Schräglage der Hauptständer auf der Fahrbahn schleift, kommt nun so langsam das eine zum anderen … und damit steigen die Kosten für Flipper.
Ich gehe davon aus, dass einfach nur die Rückhaltefeder ausgelutscht ist und habe mir erstmal eine neue bestellt.
Bei der Samstagfahrt fiel mir dann auch auf, dass die Spiegel beidseitig nicht mehr okay sind. Nach ein paar Kilometern „fallen“ sie immer tiefer und stellen die Sicht dann Richtung Boden, statt nach hinten. So kann ich nicht fahren. Das ist gefährlich und nervig.
Also kamen bei der nächsten Bestellung auch noch Spiegel hinzu.
Noch am Abend habe ich dann bei Scooter-Devil für einiges viel mehr Geld hingelegt als der Durchschnittspreis wäre, da ich mittlerweile einige Firmen meide.
Nun. Teuer hin oder her. Die Überweisung erfolgte als Vorauskasse am Samstag und heute, am Dienstag bekam ich deren Paket.
Mehr oder weniger alles gut verpackt und vorallem schnell geliefert. So liebe ich das.
Der Vergaser und die Spiegel waren jeweils einen 10er zu teuer, aber scheinbar kann ich mich auf den Versender verlassen, was mir viel wichtiger ist, als der günstigste Preis.
Von der Rückerstattung durch GY6-Motor ist noch nichts auf dem Konto zu sehen. Durchweg eine negative Erfahrung mit dem Laden.

Geliefert wurde:
01x 005-20621 Rücklicht komplett (Gelbe Blinkergläser)               24,95 EUR
01x 005-20274 Gasschieber / Membrane (27×16 mm)                   4,95 EUR
01x 005-20194 Vergaser Original für 139-QMB Motor                 39,00 EUR
01x 999-20362 Ständerfeder (Länge ca. 10 cm)                            2,99 EUR
01x 005-20162 Dichtung, Ansaugstutzen einschl. O-Ring              1,99 EUR
01x 005-20195 Ansaugstutzen mit Schelle                                     7,99 EUR
01x 005-20829 Spiegelsatz Standard (M8)                                   19,95 EUR
———————————————————————-
Zwischensumme Artikel:                                      101,82 EUR
zzgl. Versandkosten:                                                6,95 EUR
———————————————————————-
Gesamtbetrag inkl. MwSt.:                                   108,77 EUR

Folgende aufgerundete Kosten entstanden nun für die Rex RS 450:

Kauf                                     150€

Reifen und Bremsen           180€
Ersatzteile                           110€

Ohne Versicherung, Öl und Sprit hat sie mich nun 440€ gekostet.
Damit ist sie aber noch nicht perfekt in Schuss. Der Kilometerzähler geht noch nicht (ich hoffe das es nur eine Kleinigkeit ist) und sicherlich habe ich noch nicht alle Fehler gefunden.
So ein bisschen erinnert mich das Ganze schon ein wenig an Trude.

Wie sich der Anzug mit dem frischen Vergaser verhält, bleibt abzuwarten.
Meine Grundidee, sich die günstigste neue Maschine von A.T.U. zu kaufen und deren Bereifung direkt bei Kauf auf Snowtex umrüsten zu lassen, ist rückblickend immer noch die beste Variante. Nach den 2 Jahren wird sie abgestossen und wieder eine neue angeschafft. Fertig. Das kostet mich nicht mehr, als laufend die gebrauchten Karren mit neuen Ersatzteile auszustatten.
Also werde ich wohl dieses Jahr zusammensparen und mir dann nächstes Jahr eine neue Maschine zulegen (oder die A-Klasse machen).

Und weil am Rosenmontag ein absolut geniales Sonnenwetter war, was ich nicht mit einer Ausfahrt ausnutzen konnte, hat mich der Frühjahrsputz übermannt und ich habe den ganzen Tag durch die Wohnung gewirbelt.
Zeit wurde es auch, denn das Moskitonetz am Fenster war nach 5 Jahren nicht nur braunschwarz statt weiß, sondern zerfiel auch zwischen den Fingern zu Staub. smile
Nun ist es aber wieder hübsch und die nächsten Sonnentage wird geschraubt und weiter geputzt.

Auf den Frühling hoffend,
der Micha

0

Arbeit am Vergaser, dem Benzinhahn und dem Tachometer

Bei der letzten Bestandsaufnahme hatte ich keine Bilder gemacht, darum vermengen sich in diesem Post die drei bereits ausgeführten Arbeiten.

Wie bereits erwähnt, hielt ich zunächst Benzinsieb und Vergaser für die Ursache des Motoraussetzers (der noch keinen Mucks von sich gibt).
Die Reinigung des Vergasers verlief zwar erfolgreich, war aber nicht notwendig.

Dennoch habe ich nun auch gelernt wie ich das Teil zerlege und reinige.
(Und wieder einmal wäre es von Vorteil gewesen wenn ich einen guten Kompressor hätte … … … eines Tages wird ein „Güde“ bei mir sicherlich einziehen. Wo auch immer ich dann wohnen werde.)

Nachdem ich den Benzinhahn gereinigt und wieder anmontiert hatte, habe ich die Dichtung zum Tank wohl diesesmal richtig (und fest) angeschraubt, so dass ich nicht mehr eine grössere Benzinpfütze auf dem Motor habe.

Ich hoffe das bleibt auch so trocken.
Das Benzin fliesst jedenfalls einwandfrei in und durch den Vergaser.

Da der Zündfunke ausbleibt und ich keinen Polradabzieher habe, begab ich mich an die Arbeit im Cockpit.
Die Tachonadel hat sich hinter den Anschlag geschoben, die Anzeige für Fernlicht und Leerlauf bleibt dunkel. Dadurch brennt mir wohl auch dauernd der Glühfaden im Halogenscheinwerfer durch. Also wurde es Zeit diese Arbeit zu erledigen (mangels Garage, leider nicht im Winter).

Zunächst einmal markierte ich mir die Kabel und Steckplätze.

Danach wechselte ich dann alle Kontaktfahnen und Lampeneinsätze gegen neue.
Die bisherigen sind total krumm und schief und verbogen … keine Ahnung was damit gemacht wurde. Da hatte wohl jemand zuviel Vodka als er versuchte eine Lampe zu wechseln.
und natürlich kam auch wieder etwas neues Unerwartetes dazu.
Wie konnte es auch anders sein? sad
Die Halterung war oben heraus gebrochen und die Dichtung  war ebenfalls gebrochen, weil sie alt und knochenhart ist. Eine neue Dichtung habe ich nicht da. Das muss so gehen.

Da ich die Ersatzteile schon lange hier liegen hatte, konnte ich die Zeit also gut nutzen. Sieht zumindest optisch wenigstens gut aus.
Glücklicherweise hatte ich die 2Watt Glühbirnen „leider“ doppelt bestellt hier liegen.
Wie sich heraus stellte, ist eine Bestellung falsch und nun habe ich ein paar, etwas breitere (nirgendwo passende) 2Watt Leuchtmittel hier liegen.
Für das Cockpit reicht der Vorrat gerade noch. Eine habe ich nun noch in Reserve. Also keine Experimente. ;)

Nachdem das erledigt war, ging ich an den Tacho.
Der war leichter zu entfernen als gedacht.
Vier Schrauben und das Ding war los (im Tachoglas liegen die alten Kontakteinsätze).

Wie sich herausstellte war die Nadel nicht nur verbogen und dahinter gerutscht, sondern hatte auch keine Spannung mehr. Ich musste sie wieder „nachspannen“, welches über zwei volle Umdrehungen an der Wellenaufnahme geschah.

Danach erhitzte ich die Tachonadel und bog sie halbwegs gerade.
Ich hätte gerne einen Ersatz aus Metall, wüsste aber nicht wie ich die Nadel selber wechseln könnte. Das wäre dann ein Fall für einen Uhrmacher, denke ich mir.

Damit ist die Arbeit am Cockpit, dem Vergaser und dem Benzinhahn bis auf Weiteres erst einmal „erledigt“.

Da es keinen Zündfunken gibt, muss ich nun auf die Lieferung des Polradabziehers warten und lasse die Karre mit offener Seite erstmal in der Garage zurück.
Und da ich die rechte Seite offen hatte, habe ich auch gleich den Einsatz der Tachowelle getauscht.

Begeisterung für diese Maschine kommt so immer noch nicht auf.
Ob ich mit ihr jemals eine Tour fahren werde? Ich weiss es nicht.

0

Wie steht es um Trude?

Da ich gerade einem lieben Bikerkollegen ein Update mailte, poste ich den Inhalt nun auszugsweise für die Interessierten.
Es sind aufgrund eines kompletten Plattencrashs alle Aufzeichnungen vernichtet, da es zu dem Zeitpunkt kein Backup gab.
Es sollte wohl so sein.
Ich verlor nicht nur 30 Jahre Aufzeichnungen aus meinem Leben und den Kinderbildern meiner Tochter, sondern auch alle Adressdaten etc..
Das ich ein Update an Andreas senden konnte, lag nur daran dass er mich kurz vorher anschrieb und die Mail noch auf dem GMX-Server lag.

Also, hier das Update:

Leider läuft die Simson nicht mehr.
Sie lief über das Jahr hinweg eher schlecht als recht und ich kam von
einem Ersatzteil zum nächsten. Eine scheinbar unendliche Geschichte, die
sich nach Tuxie nun in Trude fortsetzt.


Zuletzt hatte ich wohl göttlichen Beistand, denn ich blieb ca. 10KM von
zuhause liegen. Bergab ging sie mir aus … und nicht mehr an.
Ohne vorheriges zuckeln oder sonstwas. Allerdings startete sie immer
wieder schlechter, was ich auf den Vergaser schob. Da sie nach dem
vierten, fünften Kick lief, habe ich mir da weniger Gedanken drum
gemacht, zumal ich eh keine Lust mehr zum schrauben hatte.
Als ich liegen blieb, schob ich sie 3KM nach Hause als ich gegenüber eines Jesuskreuzes eine kurze Rast einlegte. Bei mir ist es recht hügelig.
Ich bat dann darum das er mich doch bitte noch nach Hause fahren lasse möge und versuchte mein Glück nochmal mit dem Kickstarter … aber leider nichts.
Noch ein wenig bergauf, dann ging es wieder ein lange Strecke ins Tal hinab (Teutoburger Wald …. für Alpenländer sind es beinahe Geraden, für Norddeutsche beinahe schon die Alpen smile ).
Ich nahm Schwung und setzte mich auf die Karre und liess mich bergab rollen … legte den zweiten Gang ein, und liess sie kommen …. leider ohne Erfolg … kurz vor der Senke, noch ein Versuch und sie lief an …. *puuuuhhhh
Im zweiten Gang und mit Vollgas liess ich sie auf dem Radweg bergauf kreischen … mir war egal was die Anwohner oder gar die Polizei dazu zu sagen hatten … ich wollte nur nach Hause und nicht die 10KM bergauf, bergab schieben.
Als ich den „Berg“ rauf war, liess ich sie auskuppeln (mit der Hand am Gas), bockte sie auf und zog mir den Helm wieder an … dabei musste ich einmal die Hand vom Gas nehmen und sie wäre mir beinahe ausgegangen. Ich hielt sie am laufen und fuhr nach Hause.
Sie hielt bis in die Garage durch und ich liess noch ein Dankgebet los.
Eine Woche später wollte ich sie starten … aber da ging nichts mehr.
Umso dankbarer war ich, dass ich noch nach Hause kam.
(Das einzige was ich auch bei Tuxie sagen kann … sie liess mich nie in der Pampa restlos liegen. Nur einmal  … aber da kam eine Werkstatt zu Hilfe.)

Aufgrund der Unzuverlässigkeit blieb sie immer wieder 2,3,4 Wochen
stehen, bevor ich sie dann „notgedrungen“ wieder in Betrieb setzte.
Wie man raushört habe ich nicht wirklich Spaß an und mit ihr. Was nach
über 800€ an Ersatzteilen und einem Schrauberjahr aber auch kein Wunder
ist.

Nunja … nun ist es derzeit warm und meine Hände sind wiedereinmal
total schwarz und ölgetränkt.
Das sie aus und nicht mehr anging habe ich auf Vergaser und oder
Benzinhahn geschoben. Beides abmontiert, beides gereinigt …. an beidem
liegt es nicht. 
Ich habe heute Vergaser und Benzinhahn wieder montiert und angekickt.
Nichts. Kein Zündfunke. Kann also nicht laufen.
Dennoch hat sich die Schrauberei gelohnt, da ich einen tropfenden
Tankanschluss hatte (was ich nun hoffentlich behoben habe) und beim
Ausbau feststellen konnte, das der Tank innen seine Farbe verliert. Am
Sieb waren die ersten Farbpartikel. Das bedeutet er rostet von innen und
ich müsste ihn ausbauen, ausstrahlen und neu versiegeln. 
Nein, das mache ich nicht. Es scheint sich um die Anfänge zu handeln und
wenn ich nicht deutlich mehr Abplatzungen habe, werde ich kein Geld
darein stecken.
Der Vergaser war jedenfalls sauber. Ich hatte auf eine verstopfte Düse
getippt.
Beim Zündfunken kommen nun viele Möglichkeiten in Betracht.
Morgen werde ich mir erstmal die Kontakte an der Zündspule vornehmen.
Vorausgesetzt das mein Nachbar einen Polradabzieher hat.
Ansonsten müssen die weiteren Arbeiten warten.

Womit ich mir heute vor allem die Hände schwarz gemacht habe, war der
Auspuff. Explizit der Krümmer. 
Seitdem Viktor mir den angeschraubt hat, wackelte der Krümmer stark am
Motoransatz. Trotz Kupferscheibe und doppelter Sicherung. 
Er saß einfach nicht dicht und man sah das eine Hälfte der Abgase nach
unten und die andere Hälfte durchs Rohr nach hinten abging.
Das fand ich nie richtig. Viktor meinte immer das muss so — es musste
natürlich nicht so, wie ich heute nach achtmaligem An- und Abschrauben
feststellte. 
Um den fest (beinahe starr) anzubrigen muss am Krümmer erst eine
Kupferdichtung, dann die Mutter, dann die Mutternsicherungsschelle dran.
Zwischen Motorblock und Krümmer muss noch eine weitere Kupferdichtung
und dann ist das Ding dicht. 
Allerdings musste ich erstmal das Gewinde nachfeilen, weil er mir die
unteren beiden Ringe auf einer Seite bereits heraus gebrochen hatte. 

Also derzeit ist an der Maschine zu machen:
Die Elektrik im Tachobereich. Dort scheint es ein Masseproblem zu geben.
Alle Lampenfassungen und Kontaktfahnen habe ich neu hier liegen.
Ich hoffe das es daran liegt.

Das Frontlicht-Halogen muss ich auch neu kaufen … allerdings werde ich
erst mit den alten Lampen testen, wenn ich die Kontaktfahnen neu
angebracht habe. 

Den Tacho muss ich öffnen, weil sich die Tachonadel verbogen hat und
sich hinter dem Begrenzer verklemmt hat.
Wie ich den aufbekomme …. keine Ahnung.

Die Tachowelle muss ich mir auch noch mal genauer anschauen. Nicht, dass
sie sich mittlerweile wegen dem Fehler auch schon wieder abgedreht hat. 

Die Vorderradbremse quitscht erstmal wie Sau. Ich muss immer erst
einbremsen. Das muss ich auf jeden Fall machen, da auch die Bremswirkung
nicht mehr gut ist. Hinten quietscht es nicht so viel, aber auch dort
nicht genug Bremswirkung und … ich hatte eine Notbremsung, bei der ich
mich beinahe abgelegt hätte, weil die Karre hinten nach links ausbrach.
Das Rad ist nicht zentriert (das lasse ich dann in der Werkstatt
machen). Neue Bremsbacken habe ich hier schon liegen. Das mache ich also
vor der Zentrierung.

Der Kettenschutzkasten muss erneuert werden (das Ersatzteil habe ich
noch nicht).

Soviel also zu Trude, die eine Fehlinvestition war.

0

Da fährt man nichtsahnend

… von einem Ort in den anderen Ort und kümmert sich einen Dreck um den nicht funktionierenden Tachometer … als es blitzt.

Das Foto bekomme ich wohl nicht, denn Trude hat vorne kein Nummernschild.
Eigentlich schade. smile

Übrigens ist mir die Blitzerstelle hinlänglich bekannt. Diese Abzocker tarnen den Blitzer mit einer Mülltonne (das ist erlaubt).
Darum fahre ich mit dem PKW dort immer vorsichtig. Mit Tuxie wäre nichts passiert und mit Trude kann das eigentlich auch nur ganz ganz ganz knapp so sein.
Da hintendran immer der Wagen in Fahrtrichtung parkt, bin ich mal gespannt ob sie mein Kennzeichen notiert haben.

Achja … die beiden PKWs die mich in dem Moment überholen wollten, nahmen dann doch Abstand davon. *kicher

http://goo.gl/maps/kKhuc

0

Trotz Regen … Besuch bei Ikea und ein Erstbesuch bei Die Näherei

Morgen bin ich auf einen Geburtstag eingeladen.
Normalerweise halte ich mich von solchen Ereignissen fern. Zuviel Leute, zuviele Gespräche, zu laut.
In dem Fall bin ich bei Monika eingeladen, einer Bekannten aus dem Nachbarort mit der ich beinahe jeden Montag meine „senseo“ auf Funktion prüfe.
Ausserdem fahre ich nur am Nachmittag rüber, auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen.

Heute wollte ich eh nach Ikea um, unter anderem,  nach „Glücksfeen“ zu schauen, die ich im neuen Katalog entdeckt hatte.

Leider waren sie nicht so toll, wie ich dachte. Das war mir die 4€ (?) pro „Fee“ nicht wert.

Aber nun von Beginn an.
Ich fuhr gegen elf Uhr Morgens los. Das Wetter scheint sich zu halten. Es gibt sogar Wolkenlücken und die Temperatur liegt knapp vor der 20 im plus.
Find ich gut. Da fahre ich gerne.

Also raus mit Trude auf die Strasse … vorher noch die quitschenden Bremsbeläge, freigebremst und los ging es. Den Navi liess ich in der Tasche. Es wird Zeit das ich mal wieder etwas mehr ohne Navi fahre, sonst finde ich nicht mal mehr zum Bäcker ohne das Ding.
Eine halbe Stunde habe ich gebraucht. Vollkommen anders gefahren, als der Navi mich gelenkt hätte, aber ganz falsch war es nicht, denn ich kam eine Seitenstrasse neben Ikea heraus. *Schulterklopf smile

Trude habe ich, wie immer, am Fahrradstand geparkt. Da ist es überdacht und ein Langfinger müsste damit rechnen, dass ich von links oder von rechts auftauche.
Also hinein ins Michas-Kaffee-trink-Quassel-Tag-Stöber-Paradies.
Heute allerdings mal ohne Quasseln, weil ich „alleine“ da bin.

Der Eingangsbereich wurde von Ikea moderniesiert. Den netten Spruch auf der Treppe

werde ich beherzigen, wenn ich unten an der Kasse stehe und bezahle.
Das kann nämlich ein paar Stunden dauern.

Der Plexiglaseinlass ist viel angenehmer, als der bisherige Drehkreuzdurchgang.

Zunächst einmal bin ich oben herum gegangen und habe im Schneckentempo Sofas, Stühle und Betten auf mich einwirken lassen.
Mein Lieblingsbett ist auch noch da … 249€ zzgl. zwei Matratzen … habe ich nicht, möchte ich aber. Demnächst. Vielleicht.
Ein Foto konnte ich nicht machen, weil sich gerade eine junge Frau von einem genervtem Mann auf „meinem“ Bett rekelte. (Was sie gerne auch zukünftig machen darf …) ;)

Weiter ging es, ganz gemütlich.
In der Küchenabteilung lugte ich mal links, mal rechts und achtete mehr auf die Leute als auf die Küchen, weil das eigentlich kein Bereich ist der mich interessiert.
Allerdings gab es im Zubehörbereich etwas, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Die Haltestangen „Bygel“ sind äusserst praktisch und können auch „missbraucht“ werden, etwas anderes daran zu hängen. In diesem Fall, hingen aber tatsächlich „Bygel Behälter“ an der „Bygel Haltestange„.

Das erscheint euch nun ein wenig … langweilig … aber ich habe da natürlich schon etwas Tolles bei gedacht, denn diese Behälter fassen problemlos eine 5000 Meter Kone  und … und darum habe ich das abgelichtet … und sie haben im Boden vier Löcher, durch die das Garn „laufen“ könnte. Ausreichend davon an der Wand und ich habe nicht nur meine Garne gut untergebracht und „griffbereit“ sondern, die Wand ist auch noch hübsch bunt.
Theoretisch wären sie perfekt, wenn ich darin vier Stickgarnrollen ablaufen lassen könnte. Das muss ich mir, beim nächsten Besuch, mal genauer anschauen.
(Und vielleicht gibt es bei Ikea auch ein anderes, noch günstigeres Aufhängesystem)

Weiter ging es für mich durch die Ausstellungsflächen. Vorbei an Küchentischen und Retroaufbewahrungsschränke. Bis ich mich dann endlich meinem eigentlichen Ziel näherte.
Der neue Standspiegel von Ikea „Knapper“ … ohne „s“, aber dennoch kann damit die Welt in Ordnung kommen. Zumindest meine Welt, denn der Spiegel hat zusätzlich hintendran eine Aufhängung die sich auch modifizieren liesse.

Ja genau … ich schleppe mich mit Helm und allem durch den Schweden. Ich bin ne arme Socke … aber die Kinder, denen ich begegne schauen allesamt ganz gebannt auf den Helm und vergessen dabei sogar ab und zu das flennen. ;)

Ich habe den Spiegel, der leider einen weissen Metallrahmen hat, etwas gedreht und meinen Helm aufgelegt. Ich würde nun ein Brett oben auf bringen damit der Helm da liegen kann, aber dann würde ich die Haken verdecken, die an der Spiegelrückseite angebracht sind.
Na mal schauen. Wenn das Teil erstmal bei mir ist, wird mir schon was einfallen.

Ich kam kurz danach dann zu den bereits vorgestellen „Traumfeen“ und damit zum Endbereich der oberen Ebene, welches im Restaurant mündet.

Was soll ich sagen … es war mittlerweile zwanzig vor eins und im Restaurant war die Hölle los. Bis ich dann endlich mit meinem Tablett sass, waren erneut 15 Minuten vergangen.

Hähnchen Köttbullar mit Püree und ne Cola gab es für 5,95€.

Ich habe mir angewöhnt, diese Schiebetransportwagen zu nutzen. Auch dann, wenn ich nicht mit Helm und Mopedklamotten bewaffnet bin.
Der Grund: Ich nehme meist Kaffee dazu (weil er kostenlos ist). Allerdings ist, bis ich dann endlich am Platz bin, der meiste Kaffee auf dem Tablett.
Mit dem Wägelchen bleibt alles da wo es hingehört und mir kann die Tasche nicht von der Schulter rutschen.

Danach bin ich dann in die untere Ebene und habe Dies und Das eingepackt.

Ein Bild mit Rahmen für 9,99€, ein dreifach Potpourri (FRÄSA) zu 1,79 €, eine Geschenktüte (LITTERÄR) für 1,49€ und zwei kleine Teppiche (SIGNE) in 55x85cm zu je 1,99€.
Leider konnte ich nur das Bild verlinken, den Rest finde ich Online nicht. Seltsam.

Der Ikeatag war um 14:08 Uhr wieder zu Ende und hat ich insgesamt 23,20€ gekostet.
Damit kann ich gut leben. Allerdings war der Transport, trotz meiner Seitentaschen, noch eine Herausforderung, da die eine Tasche bereits mit der Regenkombi gefüllt ist.
Hätte es gar nicht gepasst, hätte ich die Regenkombi angezogen, denn das Wetter liess mittlerweile stark zu wünschen übrig.

Ich machte mich dann auf die Reise, um den zweiten Teil des Tages zu erfahren.
In Osnabrück hat mittlerweile das erste Nähcafe eröffnet.

Eine mutige Entscheidung, denn die Startkosten sind aufgrund der Maschinen durchaus enorm. Das Nähcafe „Die Näherei“, hat Nähmaschinen und Overlocks die man stundenweise mieten kann.
Ausserdem kann man sich Regale anmieten, um die eigenen Sachen zu verkaufen und ich glaube das sie auch einen Stoffverkauf haben.

Wer einfach nur entspannen will, der setzt sich mit nem „Kaffee“ daneben oder auf die Terrasse und beobachtet das Treiben, streichelt seine Stoffe, liest etwas Inspirierendes oder lässt sich durch das Ambiente inspirieren.

Ich hatte heute leider nicht dieses Glück.
Zur falschen Zeit am falschen Ort. smile
Ich hatte nicht damit gerechnet das sie, neben einem geschlossenen Mittwoch, auch noch eine Mittagspause machen.

Trude macht sich jedenfalls ganz gut davor. smile

Was mir nicht gut gefallen hat, war der Umstand das die Betreiberin mit Sohn erschien als ich noch Fotos machte, aber sie es nicht für erforderlich hielt mich anzusprechen.
Ich war eine viertel Stunde „zu früh“ und ich habe auch nun nicht erwartet das wegen mir die Kaffeemaschine angeworfen wird, aber ein „Hallo. In einem Viertelstündchen machen wir auf. Es wäre schön wenn sie so lange hier vorne Platz nehmen möchten.“ hätte das Geschäft auf einen Sockel gehoben.
Nunja. Ich bin gespannt wie der zweite Kontakt wird. Auf die Öffnungszeiten bin ich dann vorbereitet, werde aber nicht in Bikerklamotten dort auftauchen.

Auf dem Rückweg gab es dann doch noch einen Regenschauer.
Ich konnte mich beim Aldi unterstellen und wurde von einer lieben Frau freundlich bemitleidet.
Im Gegenzug bemitleidete ich eine Biene die sich ebenfalls „unterstellte“ und der sicherlich eisigkalt war. Somit liess ich sie ein wenig, schwer atmend, auf meinem Sitz rasten.

Alles Gute für euch „da draussen“ und vielleicht sieht man sich ja mal bei Ikea oder in „Die Näherei“.
euer Micha

0

Holländischer Stoffmarkt – Osnabrück

Der Termin steht schon lange in meinem Terminer, aber wirklich Bedarf habe ich keinen auf neue Stoffe. Noch sind die Schränke und Truhen voll.
Dennoch. Mal gucken. Mal Stoffe streicheln. Mal Inspiration holen.

Eigentlich macht das Ganze erst richtig Spaß, wenn man mit einem Trüppchen unterwegs ist und den Tag weiter mit Kaffee und Kuchen verplant. Leider muß ich alleine darüber und mir meine eigenen Planungen machen.
Trotzdem habe ich meinen Spaß dabei.

Leider hatten heute wohl die Aussteller weniger Spaß dabei.
In der Nacht begann das große Geblitzdonnerdings mit kräftiger Durchspülung.
Nunja. Man kann nicht meckern. Der Sommer hat den ewig langen Winter wieder gut gemacht. Nun beginnt halt der Herbst und auch wenn ich es lieber warm und voller bunter Blümchen habe, freue ich mich auch schon wieder ein wenig auf knirschenden Schnee.
Jaaa … bis dahin soll es noch ein paar Wochen dauern.

Heute war es jedenfalls nicht so prickelnd auf dem Stoffmarkt.
Dennoch fand ich zunächst einmal einen trockenen Unterstand für Trude.

Dennoch war es nicht leer auf dem Markt.
Mit meinem Outfit erntete ich allerdings ein paar zusätzliche Blicke. smile

Hat mich wer erkannt?
Oder hat jemand was zu meckern, an meinem Fahrstil? (Vorweg: Ich muss nicht am Strassenrand fahren und habe auf dem Fahrradweg nichts zu suchen!) ;)

Im Gegensatz zu den Zeiten wo die Sonne scheint, ist wirklich kaum was los.
Normalerweise ist schon dieser erste / letzte Gang brechend voll. Am Ende ist linker Hand die Pommesbude und am Ende der Stand von „Oberhaus“, einem örtlichen Händler, der seine Berninas präsentiert.
Viel wichtiger war aber für mich der Stand mit den Linealen, die ich mir heute mal in Ruhe anschauen wollte. Das System ist ähnlich Lutterloh. Auf dem Markt kostet das Linealset 22€, im Netz 20€. Dazu kommt dann noch das Video mit 5€.
Aber auch heute … trotz käftigem Regenwetter, war es nicht möglich das ich mir dort in Ruhe die Vorführung zeigen lassen konnte. Also beliess ich es dabei und bummelte weiter.
Noch bin ich nicht beim schneidern meiner Garderobe.

Bei den Stoffen gab es durchaus ein oder zwei die ich gerne eingepackt hätte, aber 20€/M ist in diesem Monat auf keinen Fall drin. Und wie ich schon sagte, sind die Truhen voll.
Lediglich ein paar Reißverschlüsse habe ich mir mitgenommen. Bei den Knöpfen habe ich nichts spannendes entdeckt. Da sind dann Restedosen doch eher Ausbeutefreudig.

Auf dem Parkplatz war jedenfalls richtig was los. Trotz miesem Regenwetter, Stau ohne Ende und sogar einem Spinner, der meinte dass er mir das überholen erschweren müsse, obwohl ich in die Abbiegespur wollte. Ich wollte ihn mir dann erst zur Brust nehmen, beliess es aber dabei. Ein Dummkopf halt.

Und bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte, noch ein Blick auf Markt und Leute.

Vielleicht sieht man sich ja beim nächsten Markt. Ich würde mich freuen.
Nun gehe ich mal ein wenig an einem Wandbehang weiter sticken.

0

Einmal den neuen Ikea Katalog bitte

Okay okay … ich war erst die Tage da und der Katalog läuft mir auch nicht weg, aber ich musste sowieso nach Hagen zur Werkstatt um mal zu fragen, wie es denn ausschaut.
Tja. Was die nicht sofort machen, fällt wohl hinten über, denn mit der Sache war man noch keinen Schritt weiter.

Okay, nicht weiter schlimm. Jedenfalls haben wir uns noch ein paar Minuten über den fehlenden Regler unterhalten. Wahrscheinlich wurde der Regler entfernt, als man auf die  Batterie verzichtet hat. Wieso man dann ein so teures Bauteil nicht einfach nur stilllegt ist mir schleierhaft, aber nicht zu ändern.

Ich fuhr dann erstmal zu Ikea um mir den neuen Katalog und die Haftnotizen, abzuholen.

(Trude Suchbild) smile

Ausserdem nahm ich noch ein 17teiliges Vorratsdosen Set und zwei Schneidebretter mit.
Kleinkram für 6,50€.

Nach meiner Fahrt 36KM Fahrt habe ich mir an der Garage angeschaut ob ich noch mit Rücklicht fahre … und siehe da, es leuchtete. Die Fahrt war ja kilometermässig nicht erwähnenswert, aber es macht mir Hoffnung dass  die „Federung“ doch etwas hilft und mir nicht alle paar Meter der Glühfaden durchhaut.

Dennoch will ich, wenn es weiter geht, die Rück-/Brems-/Kennzeichenleuchte auf LED umrüsten.

Sooo .. gleich fahr ich noch zum Türken, denn Döner macht schöner.
Und soll ich euch nochwas sagen. Es tut so gut, wenn man mal ne Tour macht und nichts ist kaputtgegangen.
Nun muss ich mir mal anschauen ob die neue Federung der Keycam etwas hilft.

Bis denne,
der Micha

Nachtrag:
Ich habe mir die Aufnahmen der Keycam kurz angesehen.
Leider war die Ausrichtung vollkommen falsch. Viel Himmel ist zu sehen, ansonsten so gut wie nichts. Aber was man sieht, erscheint nun nicht mehr so zu vibrieren.
Ich werde gleich auf der Fahrt nochmal einen Test machen, in einem anderen Winkel.
Ich bin gespannt.

Nachtrag am fünften September 2013:
Ich habe die Maschine die Tage kaum bewegt. Nur das notwendige. Die Lust daran was zu machen ist zur Zeit weg. Man kann es verstehen.
Nichtsdestotrotz hielt mein Rücklicht die letzten 250KM stand (dafür fahre ich seitdem mal wieder ohne funktionierende Tachowelle … schweigen wir drüber).
Also habe ich heute eine kleine 50KM Fahrt rundherum gemacht. Durch die Stadt, über die Landstrasse, durch den Wald (ja ich weiß, sehr „mutig“).
Mein Scheinwerfer steht zwar zu hoch, aber wenigstens leuchtet er links und rechts die Fahrbahn aus und lässt die Hinweisschilder stark erstrahlen.
Wenn ich da an die Funzel von Tuxie denke und das ich Nachts Ausserorts zu 80% im Blindflug unterwegs war, wird mir ganz schlecht.

Jedenfalls kam ich gesund und munter wieder zuhause an, allerdings reagiert mein Bremslicht erst spät wenn ich die Fussbremse benutze. Das ist aber ein Minimalübel, da ich sowieso mit der Vorderbremse agiere und es dort sofort anspringt. Wahrscheinlich muss ich nur den Schalter nachjustieren.

Kurz vor zuhause habe ich mich dann bei Trude für die tolle Fahrt bedankt und sie gelobt.
Das tat soooooo gut, bei allerbestem Wetter unterwegs zu sein.
Wenn ich Zelt und Geld auf dem Konto gehabt hätte, dann wäre ich nun bepackt mit allem auf dem Weg nach Regensburg.

Was den Einsatz der Keycam betrifft, hatte ich die Tage eine kurze Aufnahme gestartet, als ich meinen Personalausweis neu beantragte.
Es ist zwar nun besser entkoppelt, aber die auftretenden Vibrationen sind viel zu stark. Somit ist sie nicht einsetzbar, da ich die Aufnahmen als Helmcam nervig finde und es keine andere vibrationsfreie Stelle an der Maschine gibt.

Die heutige Nachtfahrt hat mir jedenfalls wieder neuen Schwung verliehen und da ich diesen Monat für 120€ Ersatzteile geordert habe, brauche ich auch weiterhin Zuversicht.

Also … weiter gehts. Teuer genug war es ja schon.
Bis die Tage.

0