Lieferung von Trigema und ein neues Buch „Basiswissen Socken stricken“

Moin ihr Lieben.

Da hätte ich doch beinahe den DPD Mensch über den Haufen gerannt.
In dem Moment wo ich die Tür aufmache um meine Maschine aus der Garage zu holen, steht der Mensch mit meinem 2 Kilo Putzlappen Paket vor der Tür.
Ich habe mich wohl mehr erschrocken als er. smile

Ruckzuck unterschrieben und nachdem ich die Karre raus gesetzt hatte, erstmal das Paket aufgemacht und geguckt was es schönes gibt.
Gewünscht hatte ich mir:
„Wenn möglich Männerfarben am liebsten als Batik.“Ich weiß das die Firma das versucht zu berücksichtigen. Man kann zwar keine Farben, Formen und Gewebearten wünschen, aber Männer-, Frauen- oder Kinderfarben kann man sich wünschen. Wenn es da ist ist es da, wenn nicht, dann nicht. Somit bleibt jedes Paket ein Überraschungsding.
Mir gefällt das.

Heute bekam ich meine Männerfarben.
Grauen Jersey und schwarzen, sowie dunkelblauen Sweat.
Nicht schlecht der Specht, zumal alle Abschnitte gerade geschnitten sind und keinerlei Markierungen aufgezeichnet sind.
Glück gehabt.

Danach fuhr ich dann zunächst einmal in den Ort und tauschte mein Buch „Tolle Taschen selbst genäht“ um, weil sich die Bindung löste. Laut Buchhändlerin lag es wohl beim binden nicht richtig drin, so dass der Faden nicht treffen konnte und es nur bei der Leimung blieb.
Ich hätte nicht gedacht dass ich es so einfach nach so langer Zeit austauschen darf. Toller Service. Das ist auch der Grund warum ich so gerne den örtlichen Buchhandel unterstütze. Erstens kann ich mir da alles mal anschauen und zweitens werde ich dort immer gut beraten und es wird mir geholfen wenn nötig.
Amazon boykottiere ich ja sowieso. Damit unterstütze ich den Buchhandel ebenfalls, denn Amazon möchte die Buchpreisbindung aufweichen, was das Ende des örtlichen Buchhandels bedeuten würde.

Das Wetter war noch gut und ich wollte nach Osnabrück rüber fahren um mir dort vielleicht Carbonnadeln zum stricken zu holen und ein bisschen Wolle für einen ersten Schal wollte ich auch mitnehmen.
Aber … ich hatte die Kosten für das Hobby etwas unterschätzt.
Die Verkäuferin aus der „Wollperle“ zeigte mir günstiges, aber gutes Anfängergarn für einen Schal. Knapp vier Euro das Knäuel für 6er Nadeln.
Das ich für einen Schal nicht mit einem Knäuel weg komme, war mir beinahe klar, aber sie meinte das ich wohl sechs davon brauche.
Ohhhh, sorry. Das hatte ich nicht bedacht, stammelte ich und entschuldigte mich dafür ihre Zeit verschwendet zu haben und dass ich es mir erst nächsten Monat leisten könne.
Nach den Nadeln habe ich gar nicht mehr gefragt.
Himmel war mir das peinlich.
Aber kann man nichts machen … ich muss schliesslich wie jeder andere auch darauf achten das genug Geld für essen und trinken übrig bleibt.

Da ich schon in der Stadt war, ging ich ne Runde bummeln und sah dabei draussen ein Buch liegen was ich entweder Elke dazu packe, oder halt für mich selber brauche.
Genaugenommen brauche ich es für mich selber, aber wenn sie es toll findet, darf sie es haben und ich kaufe es mir einfach nochmal. Denn noch weiß Elke nichts von meinem Zweithobby. smile

Das Buch hat 192 Seiten und erklärt mit Materialkunde, Grundbegriffe, Socken stricken, Besondere Formen sowie in Anwendung und Kombination die Kunst der Sockenstrickerei offensichtlich sehr gut.
Meine Beurteilungsmöglichkeit ist da natürlich eingeschränkt, aber was ich sehe und lese gefällt mir. Es ist gut verständlich und durch die Bilder auch gut unterstützt.
Mit 9,99€ ist es auch mit meinen Finanzen vereinbar.

Mittlerweile habe ich auch mit Elke gechattet und hinten rum gefragt ob sie wohl noch ein Buch brauchen kann, aber sie sagte dass ihre Mutter ausreichend Bücher hat und sie das ja sowieso von den Strickdamen (ausser Elke sind alle Frauen schon lange in Rente) erlernt.
Da hat sie es sicherlich besser als ich, aber andererseits ist damit das Buch nun meins. smile

Einen Kaffee in der Dom-Cafeteria gab es auch noch.

Es war ein guter Tag.
Eine Reihe rechte Maschen (26 Stk) stricke ich nun in drei Minuten.
Ich bleibe noch reichlich oft im Garn hängen. Ausserdem ist die Methode ganz anders als im Buch.
Bei der jetzigen lege ich den Faden um die Nadel. Im Buch drehe ich Nadel um den Faden. Ich werde mich die Tage ans umlernen begeben.
Zukünftig will ich nach dem Buch arbeiten und weiter lernen, also mache ich es nach deren Methode.

Sollte das Wetter morgen nicht gut sein, beginne ich damit eine Wildspitz zuzuschneiden, ansonsten bin ich ein wenig in der Sonne.

Ein wunderbares Wochenende wünschend,
der Micha

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