Die „Geschenkebox“ für mein Schwesterherz ist fertig gestellt

Moin ihr Lieben.

Vorwort:
Die Wahlen mit ihrem verherenden ErgebniSS in Deutschland zeigen uns deutlich das Nazideutschland wieder existiert und das ist nicht nur beschämend, sondern auch erschreckend weil ich nicht erwartet habe das es so viele Bildungsferne und dumme Leute (die ich nicht Menschen nenne) in diesem freien Land existieren.
In den USA laufen die Wahlen noch bis am achten November der neue Präsident gewählt wird … und eigentlich wäre es aufgrund der Wahlergebnisse angebracht hier alles schwarz zu lassen, aber da es hier kein politischer Blog ist werde ich (habe ich) die Farben (der Hoffnung) wieder hergestellt.
Ein zusätzliches Zeichen musste ich aber setzen. Das war und bin ich schuldig. Mir und euch.

Artikel:
Ich zeigte euch in der letzten Zeit meine Näherei für mein Schwesterherz (die ich leider nur ein- zweimal im Jahr sehen kann).
Mit dem Zeigen der gesamten „Geschenkebox“ nehme ich nun den „normalen Regelbetrieb im Blog wieder auf und hoffe das es hier nie wieder schwarz werden muss, denn Frieden, Freiheit und Vielfalt sind Güter die jedem von uns mit die wichtigsten sein sollten.

Euer,
der Micha

Von Inas Kosmetiktasche zu Angies Strickbeutel

Moin ihr Lieben,

ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.
Vor Kurzem stiess ich in Angies Blog auf eine vergrösserte Variante der tollen Kosmetiktasche von Ina.
Da diesen Monat ein paar meiner Exen Geburtstag haben und eine davon strickt, bot sich diese neue Variante an, ein Geschenk zu werden.
Angie war dann auch so nett und hat die vergrösserten Maße in ihrem Blog nachgetragen.

Nun musste nur noch passendes Gewebe her.
Die strickenden Schafe habe ich nirgendwo anders als bei dawanda gefunden.
Die sind mir aber zu teuer.
Andererseits passen Schafe so toll zum stricken.
Ein Besuch in Tedox brachte dann aber doch einen Teilerfolg.

Die Schafe eignen sich für das Vorhaben, das andere Gewebe ist für eine andere Ex, mit der ich meine Vorliebe für PCs und Elektronik verbinde.
Mal schauen was mir dazu noch einfällt ausser einem Peanut.

Jedenfalls war ich die letzten zwei Tage sehr fleissig.
Vorallem mit dem Nahttrenner. Ich glaube das ich all das einmal falsch gemacht habe, was man dabei falsch machen konnte.
Heute früh war die Nacht zwar sehr vorzeitig beendet und ich habe mich danach intensiv um den Nähmaschinen-Support gekümmert, aber das ich dermassen unkonzentriert bin, dass ich nicht einmal dann schnalle dass die Ausrichtung des Musters falsch ist, obwohl ich genau darauf starre, fand ich dann doch sehr erschreckend.
Beim dritten Mal auftrennen des Reißverschlusses war ich dann auch kurz davor dass Ganze in die Ecke zu pfeffern, zumal auch das Gewebe die ständige Trennerei nicht so toll verkraftet.

Aber hilft ja nichts. Wenn man sich so dusselig anstellt wird es Zeit dass man wieder öfter an der Maschine sitzt, damit wieder Routine einziehen kann.

Das ständige ausbügeln der Nähte und der Kellerfalten war heute auch nicht gerade die Arbeit die mir wirklich Spaß machte, aber ich wollte wissen wie das aussieht und ob ich damit ein schönes Geschenk für Elke habe.

Gestern war ich mit Elke übrigens noch in der Stadt bummeln.
Bei Tedox, in der Wollperle, dem L‘ Artist und letztlich bei Ikea.
In der Wollperle habe ich mich „hinterrücks“ auch ein wenig kundig getan was man an Nadeln und Garne verwendet. Ausserdem konnte ich noch ein Heft mit Strickanleitungen von Lana Grossa günstig erwerben.
Elke hat sich eine Sockenwolle und kurze Design-Holz-Sockennadeln von Lana Grossa mitgenommen, nachdem uns die Damen beraten haben.
Ich hoffe das beides ihr Wohlwollen findet, denn ich wollte ihr dann andere Nadeln und weitere Wolle in die Tasche packen.

Da ich ja selber das stricken anfange … ich kann nun den Laufknoten und kämpfe mit den ersten Maschenanschlägen smile … ist die Materie mir nun auch etwas näher.
Eine entsprechende Tasche muss also nochmal genäht werden … im Micha-Stil.

Angies Strickbeutel bekam von mir noch einen kleinen Henkel eingenäht, damit man sie besser transportieren kann.
Richtig durchdacht war das nicht, weil er sich leicht verdreht, aber zum tragen reichts.

Jedenfalls konnte ich erstmal meine beiden Wollknäuel und die Nadeln zum zeigen und testen in die Tasche reinlegen.
Noch ein Sockenpaar dabei, damit man eine Vorstellung von der Grösse hat und Voila … mir gefällts.

Geschlossen macht sie auch noch einen guten Eindruck und es kann nichts raus fallen.

Im Gegensatz zu Angie, habe ich meine Schafe nach aussen gepackt, weil mir das Motiv wichtiger war als der Effekt wenn sich die Kellerfalten öffnen.

Sobald es wieder regnet geht es dann an die Micha-Strick-Tasche. smile

Klappernde Nadeln wünschend,
der Micha

Nachtrag aus Angies Blog (damit ich die Maße nicht vergesse):
Hier also die verwendeten Maße für die einzelnen Schnittteile.
In allen Angaben ist 1cm Nahtzugabe bereits enthalten.

Für die Außentasche:

10 Streifen 7 cm breit und 27 cm hoch vom Hauptstoff
8 Streifen 7 cm breit und 27 cm hoch vom Stoff für die Kellerfalten
2 Streifen 27 cm breit und 7 cm hoch
(es entsteht ein geringer Überstand, den ich NACH dem Nähen abgeschnitten habe)

Für die Innentasche:

2 x 27 cm breit und 32 cm hoch vom Hauptstoff
2 x 27 cm breit und 32 cm hoch Vlieseline

Ein Reißverschluß 25 cm.