Verkauft: Simson SR 50/1B zu verkaufen

Zum Verkauf:

Modell: Simson SR50/1B

Baujahr: Ersatzpapiere lauten auf 1988 mit 60KM/h Erlaubnis
(tatsächlich ist es aber eher eine 50KM/h Version von 1992)

Vorbesitzer: wahrscheinlich 2

Nutzung: privat

Laufleistung: ca. 7000 da Welle nicht mitlief (real wohl ~12Tsd)

Leistung in KW: 2,72

Farbe: Original rot, ausser Fussbretter und
Sitzunterbau, sowie vorderem Schutzblech wegen Entrostung

Besonderheiten:
Elektrik: 12Volt
PVL
HS1 35/35 Scheinwerfer
Anhängerkupplung

Zustand: gebraucht und nicht fahrbereit (weil sie nicht anspringt)
Das Cockpit ist nicht angeschlossen (um einen Massefehler auszuschliessen).

Unfallfrei: Nein. Umfaller beim Vorbesitzer.
Knieblech mit kleinem Knick, der Rest wurde erneuert.

Erneuerungen: Neue Reifen (Mantel/Schlauch) Heidenau mit K57 Snowtex Mantel
Neuer Auspuff mit Krümmer
Neue Batterie
Teilweise neue Lampenfassungen
Neue Kontaktfahnen im Cockpit
Neuer Zündschalter
Neue Federn in Gabel inklusive Öl.
Neuer Vergaser (BVF)
Alle Züge neu gemacht
Neuer Gasgriff

Maschine zündet nicht mehr und ich habe keine Lust mehr zu schrauben.
Entweder ist die PVL-Zündspule oder die -Grundplatte defekt.
Aufgrund der PVL ist es wohl eher die Zündspule. Das ist aber nur eine Mutmassung.
Zündfunke ist unregelmässig vorhanden.
Beim zwischenzeitlichen Antreten ist sie kurz vor dem Durchstarten.
Man hört das sie will und könnte, aber sie startet halt dennoch nicht.

Die Maschine stand/steht in der Garage.

Einzelteile verkaufe ich bis dahin nicht.

Einen Umtausch gibt es nicht. Gekauft wie gesehen.
Privatverkauf, darum keine Garantie und Gewährleistung.
Die Satteltaschen, Handschuhe und der Helm sind nicht Bestandteil des Angebotes.
Barzahlung bei Abholung, oder Vorabüberweisung.

Die Maschine muss in 49124 Georgsmarienhütte abgeholt werden.
Kontakt könnt ihr unter miandres@gmx.de aufnehmen.

UPDATE: Die Maschine ist verkauft

Ende oder weiter reinbuttern

Stand der Dinge war, das mir die Karre in der Fahrt ausging und ich mit viel Glück und himmlischem Beistand die letzten 10KM nicht schieben musste, weil sie noch einmal ansprang.

Seitdem steht sie in der Abstellkammer (mehr ist das bei mir nicht) und bekam den Vergaser gereinigt, den Benzinhahn gereinigt und neu abgedichtet.

Sie startet dennoch nicht. Der Zündfunke über (verschiedene) Zündkerzen ist schwach und unregelmässig. Zündkabel und Stecker sind neu und mehrfach geprüft.
Da die Maschine eine PVL-Zündanlage hat, ist es finanziell nicht mal eben möglich, die Grundplatte oder die Zündspule zu wechseln, da die Einzelpreise bei je ~70€ liegen.
Ich kenne die Fehlerquelle nicht (ausser das es ein Fehler war diese Karre anzunehmen und aufzubauen) und müsste nun beides auf gut Glück kaufen.

Im Moment sind 850€ ausgegeben, wobei dort sicherlich für mindestens 200€ Teile drin sind, die ich noch nicht verbaut habe / nicht verbauen brauchte.
Nun kämen also die nächsten ~140€ … aufgerundet 150€ zu den 850€ macht es dann eine Karre mit Ersatzteilen von 1000€.
Im Moment bin ich pleite. Ich habe nichts mehr in der Sparbüchse und für diesen Monat ist mein Budget weg. Bei 150€ ist das absolute Maximum erreicht was ich im Monat für andere Dinge als Essen/Trinken/Bekleidung ausgeben könnte.
Es wäre also machbar …

ABER … ist es das wirklich wert?
Mal angenommen sie liefe nach dem Austausch. Als nächstes muss ich an die Bremsen ran (okay, das ist machbar) und wegen der Cockpitbeleuchtung brauche ich mal einen Fachmann.
Sagen wir mal, das die nächste Runde dann 100€ kostet.
Was aber ist mit dem Motor, dessen Vibrationen ja nun alles andere als normal sind.
Den Motor zerlegen, damit ich Kolben, Zylinder, Welle und weiteres ersetzen kann, fällt mangels Möglichkeit und Wissen flach.
Wie lange überlebt der Kolben noch?
Auf meinem Tacho liegen knappe 10Tsd KM an. Davon glaube ich nichts!
So sehr wie die Karre von den Brüdern zu Schund gefahren wurde, fehlen da sicherlich 50000KM. Mit angeblichen 6000KM fährt man keine Reifen runter bis das man selbst in der Manteldecke Löcher hat.

Geld für eine neue Maschine habe ich nicht …. auf eine Gebrauchte habe ich Null Bock.
Je länger ich warte umso mehr Geld fliesst in die Karre und umso länger dauert es, bis ich mal die 700€ für eine neue zusammen habe.
Immer wieder ein bisschen reinstecken, ist da der einfachere Weg (der sich nach 3000€ sicherlich auch mal bezahlt macht … also in 5 Jahren oderso).

Im Moment bin ich erst einmal am frusten und weiß nicht ob ich sie verkaufen soll (in Einzelteile zerlegen geht nicht, wegen Platz), oder ob ich noch mehr Geld reinbutter.

Danke fürs mitlesen.

Allzeit gute Fahrt wünschend,
der Micha

Die Definition „längere Reise“ ist variabel

Als ich gerade so durch die Foren las, fiel mir ein Eintrag eines Simmefahrers auf, der sich seinen Motor regenerieren liess.
Nach so einer Regenration muss dieser eingefahren werden ~500KM auf Halbgas und nochmal ~500KM auf Dreiviertelgas.
Danach geht es dann ab und die Maschine schiebt mit Druck.
Soweit so gut.

Wenn ich nun die ersten 500KM vor mir habe, dann bewege ich mich auch nur in unmittelbaren Umgebung. Es kann mir ja die Kolbenringe wegreissen, oder die Zylinderkopfdichtung sich verabschieden, oder sonstwas sein.

Aber wenn ich dann folgendes lese:

Ich habe heute/gleich vor eine etwas längere Fahrt mit der Simmi zu machen.

In etwa 26Km pro Strecke.

~cut~

Ich bin mit dem regeneriertem Motor auch erst gesammt 22Km gefahren,
sprich die 26Km am Stück sind jetzt länger als die Gesammtfahrzeit.

Ich habe vor ne Ersatzzündkerze und Werkzeug für den Vergaser (inkl Messschieber) mitzunehmen.

Gibt es sonst noch etwas worauf ich am besten achten sollte?

Zunächst einmal dachte ich mir das er sich bei den ersten 26KM verschrieben hat und eigentlich 260KM meinte, aber er wiederholt es ja. Eine Gesamttour von 52KM, scheint wohl für einige Leute doch eine grosse Reise zu sein.
Ich war drauf und dran, die Empfehlung für Campingkocher, ADAC-Europacard, Zelt und Schlafsack auszusprechen, habe es mir dann aber doch verkniffen.

Man kann es heraus lesen, dass es mir schwer fällt mich in diesen Gedankengang zu finden.
Und es fällt mir schwer zu verstehen, wozu man für ~250€ eine Motorregeneration macht, wenn man doch sowieso nur ums Eck fährt.

Es bleibt mir nur, ihm allzeit pannenfreie Fahrt zu wünschen und das er irgendwann mal, eine wirkliche Reise mit der Maschine machen kann.
 

Ein erster Trip nach „dat Uli“

Nun habe ich mit Trude eine Fahrt zu „dat Uli“ gewagt. Und leider
keine Bilder geschossen, obgleich ich genug zum aufnehmen hatte.
In
dem Zusammenhang fällt mir ein, das ich noch die Kamera auf Trude
stecken habe. Da muss ich nun nochmal in die Garage, bevor sie sich tief
entlädt … *aufspring.

Oh Mann was für ein Tag. Die Keycam habe ich gerade von Trude genommen. Mit grossem Überraschungseffekt.
Aber der Reihe nach.

Zur Mittagszeit machte ich mich heute auf, um zu schauen, wie Trude mit den neuen Federn läuft.
Da ich mir von Polo den Kompressionsmesser kaufen wollte fuhr ich zunächst in die Stadt.
Leider war er nicht vorrätig (ich habe nichts anderes erwartet), wurde aber bestellt und ich erhalte eine email wenn er da ist.
Da
ich der Meinung war das auf der selben Strasse ein MZ-Händler war, fuhr
ich sie einmal auf und ab. Es ist eine Strasse im Gewerbegebiet, etwas
ausserhalb von Osnabrück, aber stark befahren.
Beim Harley Davidson
Laden hielt ich dann an und parkte meine 2 Takt Trude, brav neben dem
Chromgedöns der Harleys. Man schaut zwar immer wenn ich sowas mache,
aber niemand meckert. (obwohl ich immer damit rechne, das jemand meinen
Roller anzündet). smile
Wie auch immer … hinein in den Laden
… brav gewartet bis man von dem wartenden Kunden die Rechung
unterschrieben bekam (Stundenlohn 89€) und kurz mal nach nem MZ-Laden
gefragt.
„Noe, gibt es hier nirgends.“ Sagte einstimmig Chef und Mechaniker.
Hmmm.
Da hatte ich wohl irgendwas anderes im Kopf. Nunja, ich bedankte mich,
wünschte noch einen schönen Tag und nahm die grummeligen Gesichter der
beiden anderen Kunden in Kauf, bei denen ich mich zwischen gedrängelt
hatte. Ging ja schnell. :P

Tja … und nun? Die Sonne brennt mit 33 Grad … mein Shirt ist eh schon klitschnass unter der Mopedjacke und meine Handschuhe sind ein wares Badeparadies.
Wenn
ich nun zurück fahre, komme ich wenigstens unter die Dusche und raus
aus den Sachen, aber damit weiss ich immer noch nicht wie Trude fährt.
Also, ab zum Dümmer. Knappe 60KM Landstrasse.

Kurz nach Belm, einen der letzten Vororte, fuhr ich auf einen Rastplatz um die Keycam anzubringen.
Dazu kam ich aber nicht mehr.
Eine gelbe Simson S53 (?) stand da auf dem Parkplatz und ich musste grinsen.
Wie gross ist wohl die Wahrscheinlichkeit das ich ausgerechnet dort und jetzt auf eine weitere Simme treffe? Sehr gering.
Der Simme gings aber gar nicht gut.
Der
Fahrer … um die 35 … hatte dort eine kurze Rast eingelegt und
danach ging gar nichts mehr. Das heisst, sie machte noch eine
Fehlzünding und war danach „gestorben“.
Zündfunke hat sie. Sprit und eine frische Zündkerze auch.
Leider hatte ich kaum Werkzeug dabei und so fit bin ich in der Technik noch nicht.
Aber als er versuchte anzukicken, hörte ich es blubbern. Der Motor war voll mit Benzin. Da springt nichts mehr an.
Leider
hatte der Fahrer den Krümmer, samt Auspuff sehr hoch gezogen, so dass
sich überschüssiges Benzin und Wasser in der Krümmermitte sammeln
konnte.

Ich riet ihm, zunächst einmal, mit geschlossenem
Benzinhahn und ohne Zündkerze, die Maschine im zweiten Gang über den
Parkplatz zu schieben, damit die Suppe rausgedrückt würde. Das brachte
leider nicht den erhofften Erfolg und da ich keine Zange dabei hatte,
konnte man den Krümmer auch nicht entfernen.

Ein paar Minuten später, fuhr eine 70(?)er Herkules auf den Platz.
Der Fahrer wollte zunächst weiter fahren, als er uns sah, aber ich bat ihn zu halten und wir hofften auf eine Zange.
Eine Zange hatte er nicht, aber wenigstens etwas Schrauberwissen.
Er riet dann die Maschine im ERSTEN Gang zu schieben, damit die Suppe raus kommt.

Okay,
der erste Gang war besser, als mein vorgeschlagener zweiter und etwas
kam heraus, aber sie blubberte immer noch wenn man sie kickte.

Kurz darauf kam ein Transporter auf den Platz. Der Fahrer hatte eine Rohrzange dabei und der Krümmer konnte ab.
Was dann da rausgeflossen kam, waren locker anderthalb Liter schwarze Benzingülle.
Die
Karre war buchstäblich ertrunken und der Fahrer konnte von Glück reden
das sich das Gemisch nicht entzündet hat. Das hätte böse enden können.

Auch
wenn es ein gutes Bild geworden wäre, wollte ich aufgrund der Personen
keines machen und liess die Kamera wo sie war. Leider vergass ich bei
allem auch die Keycam anzubringen.

Er machte noch alles sauber
und ich gehe mal davon aus, dass er danach gut weiterfuhr und zuhause
den Auspuff zurückbaute, damit ihm das zukünftig erspart bleibt.
Der Herkulesfahrer und der Transporter blieben noch bei ihm, während ich mich wieder auf die Fahrt machte.

Die
weitere Fahrt ging dann direkt durch bis zu „dat Uli“, wo ich mir zwei
Kaffee trinken, und ein wenig plaudern konnte bis ich mich kurz darauf
wieder auf den Rückweg machte.
Allerdings nicht ohne auf der Tour eine Neuigkeit von Trude zu erleben.
Irgendwann auf der Landstrasse (mein Navi zeigte ~55KM/h an), wunderte ich mich das der Schlüssel am Band hing.
„Ohhh … wie kann das denn sein, dass der Schlüssel aus dem Schloß rutscht?“ , dachte ich mir und schob es auf die Vibrationen.
Mit
den Vibrationen lag ich schon ganz richtig, wie mir ein paar Minuten
später auffiel, denn am Band baumelte nicht nur der Schlüssel, sondern
an diesem wiederum der Schliesszylinder des Zündschlosses.
„Was??? Da kann garnicht sein! Oder doch?“
Doch
es konnte und kann sein.

Der Zylinder wird, wie ich bei Uli
feststellte, von einer kleinen Schraube im Zündschloss gehalten. Diese
Schraube hat sich wohl verabschiedet und somit konnte das Zündschloss
raus. Da die Maschine ja schon auf „On“ geschaltet war, blieb sie an,
liess sich allerdings nicht mehr so einfach ausschalten.

Als ich
Trude abstellte, musste ich zunächst einmal den Zylinder wieder
einführen und dann den Punkt suchen, wo die Schalter betätigt werden. Es
ging relativ zügig und ist der ultimative Diebstahlschutz, aber so kann
das nicht bleiben, denn in der Garage ist das nicht so prickelnd wenn
der Motor noch lange läuft.

Im OsnabrückerLand fuhr ich einen kleinen Bogen, weil ich nicht durch die Stadt wollte.
Irgendwo
auf dem Land, neben einem Bauernhof, hielt ich an und steckte die
Keycam aufs Schutzblech um zu sehen, ob die Federn vielleicht den Lauf
ruhiger machen.
Obwohl ich mir sicher bin das dem nicht so ist, weil
ja das Schloss rausvibrierte und meine Spiegel ab 50 auch nur noch
vibrierende Etwasse hinter mir anzeigen.

Aber ich wollte es halt nochmal probieren, zumal die Gegend auch nett zu fahren ist.
Es
ging also mit Videocam weiter und ich fuhr, mit einem Tankstop und
einem erneuten Gefummel mit dem Zündschlosszylinder, nach Hause.

Als ich dann vorhin die Keycam nachträglich von Trude holte, fand ich sie so vor.

Normal ist das nicht!
Ich gehe nicht davon aus, dass das Video brauchbar ist. Allerdings bin ich froh, dass ich sie an eine Leine mit zweitem Klettband anbrachte. So schlackerte sie wohl „nur“ am Schutzblech entlang und ging mir nicht verloren.
Vielleicht sollte ich die ganze Trude mit Klettband einwickeln? ;)

Ich muss diesen Vibrationen auf den Grund kommen!
Wahrscheinlich ist mein Hauptproblem die Kurbelwelle, der Kupplungskorb, oder etwas in dieser Richtung.
Ich werde noch dahinter kommen und hoffe darauf das mich Trude unterwegs nicht einfach stehen lässt.

Nun schaue ich mir mal das Video an … oder was davon übrig ist.
Sollte etwas verwertbares dabei sein, stelle ich es online.

Tja …. soweit die Theorie. In der Praxis finde ich keine SD-Karte mehr in der Cam.
Habe ich vergessen eine rein zu tun?
Dann müsste sie aber noch auf dem Arbeitsplatz sein.
Oder ich habe sie auch verloren.
Morgen suche ich mal nach der Karte. Ich kann mir vorstellen das ich sie hier finde.

Naja … war trotzdem ein schöner Sonnentag. smile

Simson Treffen – Menslage – Nur ein Tag

Da Trude auch weiterhin fröhlich vor sich hin vibriert, habe ich beschlossen das mir im Moment nichts dazu einfällt, aber dennoch mal schauen muß ob ich Trude soweit gut repariert habe, dass sie eine Ausfahrt überlebt.

Zufällig entdeckte ich vorgestern das Simson Treffen (vom 5.-7. Juli), knappe 70KM von mir entfernt.
Also … nix wie hin. Der RheinerSani treibt sich gerade in Berlin rum (allerdings mit dem PKW), sonst hätte ich ihm das Treffen mal nahe gelegt.

Also habe ich mir eine Thermoskanne Kaffee eingepackt und bin los.
Zur Zeit ist hier (wahrscheinlich auch anderswo) allerdings der grosse Baustellenwahnsinn ausgebrochen.
Nicht nur das mir Richtung Norden eine Menge Kraftfahrstrassen die Fahrt komplizieren, nun reiht sich auch noch Umleitung an Umleitung.
Der Vorteil ist allerdings das man in Gegenden kommt, wo man sonst niemals landen würde.

Ist doch nett dort, oder?

 

Ich und mein Navi sind arg überfordert.
Laut dem Navi stehe ich in unerforschtem Gebiet.
Ich rate einfach mal und fahre erstmal frei Schnauze.

Nach zweieinhalb Stunden, war ich dann in Menslage.
An der Volksbank fiel mir auf das ich es schon „kannte“, da ich „damals“ dort einen Zwischenstop auf der Rückfahrt von der Nordsee einlegte.

 
Wie heisst es so schön: „Man trifft sich immer zweimal im Leben“ smile
Knappe 1KM weiter, kam ich dann auch auf der „Schießsportanlage Rüskenbrink“ an.

Viel zu früh.
Ausser den Betreibern, die beim fegen und aufbauen waren, war noch niemand da.
Toller Fisch. Es ist bereits Mittag und ich hatte erwartet das schon jede Menge los ist.
Nunja. Nun war ich einmal da, also blieb ich auch.

Man begrüsste mich freundlich, erklärte mir dann aber, dass die meisten erst heute Abend eintrudeln werden, denn das Hauptprogramm findet morgen statt.
Hmmm … diese Info fand ich nun nicht so prickelnd. Das hätte man klarer darstellen können, aber nun ist es nicht zu ändern und ich konnte Trude ausfahren.
Somit genehmigte ich mir ersteinmal einen mitgebrachten Kaffee.
Eine knappe Stunde später, trudelte dann der Nächste in einer Duo ein.

Der Fahrer ist ein sehr spezieller, anstrengender Zeitgenosse. Nunja, auch solche gibt es halt.
Seine Duo ist stark modifiziert und hat einen 5 Gang Motor erhalten, mit mehr PS.
Inwieweit da noch sein kleines Kennzeichen passt, ist mir schleierhaft, aber auch nicht mein Problem.

Erfreulicherweise fand er bei den Betreibern ausreichend Leute die ihm zuhören mochten.
Eine weitere Stunde drauf, kam dann der Nächste an, auf einer Schwalbe.

Ein sehr ruhiger ausgeglichener Mensch, meines Alters, aus Twiste. Wir sprachen noch viel miteinander, bzw. standen gemeinsam bei den Anderen um beim Zeltaufbau zuzuschauen,

oder das eine oder andere Gespräch zu verfolgen.
Nach und nach trudelten dann auch weitere Simmen, aber auch PKWs ein.

Ein wenig hätte ich nun doch gerne mein Zelt ausgepackt und mal einen Test gemacht, aber andererseits tun mir die Knochen weh und mir graut es ein wenig vorm campen.
Es wird noch Abendprogramm geben, aber das ist dann bestimmt laut und nicht das richtige für meine Psyche.
Ich bin mir aber sicher das die Jungs und Mädels jede Menge Spaß haben werden, da dass Wetter trocken, windstill und relativ warm ist.

Um zwanzig nach fünf machte ich mich wieder auf den Weg.
Vorab schoss ich noch ein Panorama der Zeltwiese und des Vereinshaus, mit Duschen und Toiletten.

Erwartet werden um die sechzig Teilnehmer.
Da wird es heute Abend also noch heiss her gehen. Für Getränke wurde jedenfalls gesorgt.
Ein Kühlcontainer wurde schon einen Tag vorher angeschlossen, so dass es heute den Kasten Bier (20€) schön gekühlt gibt.

Ich konnte meine Rückfahrt mehr oder weniger geniessen. Es ist Freitag. Es ist schönes Wetter und es ist Feierabend … und ich treibe mich mit ~55KM/h auf den Landstrassen herum und mache mich breit. Das passt einigen nicht.
Andere wiederum … den Brummifahrern, denen ich Platz mache, bedanken sich ganz lieb.
Ich sage auch Danke und wünsche einigen einen schönen Verkehrstod und anderen eine gute Fahrt.

Ziemlich genau zwei Stunden später und mit 140KM mehr auf der Uhr, war ich wieder zuhause und genoss, ab halb acht, den Abend.

Morgen früh habe ich mich für 10 Uhr angemeldet … ich bezweifel das ich es morgens aus dem Bett schaffe. Die Nächte zuvor waren so laut und mies, dass ich akuten Schlafmangel habe.
Schauen wir mal. Ich rechne jedoch eher zur Mittagszeit mit mir. smile

Gutes Nächtle (es ist nun halb elf),
der Micha

Ein Seufzer

Moin ihr Lieben.

Da man mich schon fragte ob ich mittlerweile genug vom nähen und sticken habe, vermelde ich ein klares „Nein“.

Meine NäMa steht immer noch in direkter Umgebung neben dem PC-Tisch und mein Interesse ist in keinster Weise gebrochen. Genausowenig mangelt es mir an Projekten … aber (war ja klar) … ich komme derzeit einfach nicht dazu.

Zur Zeit gleicht mein Wohnzimmer, eher einer Motorradwerkstatt, denn einem kreativen Platz, an dem ich mit der Muse rumknutsche.

Ich denke mal, dass das Bild alles erklärt.
Bis April/Mai muss mein Stickgarn noch auf mich warten und meine Geburtstagskinder, müssen sich in Geduld üben.

Und somit, um auf den Titel zurück zu kommen, entweicht mir ab und an ein Seufzer, wenn ich zum Sternchen herüber schaue.