Mein Mitbewohner hat sich verlobt

… und die Süsse Maus ist auch gleich hier eingezogen.
Das gute ist: Beide schnarchen nicht und arbeiten ihre Miete brav ab.

Die „Neue“ wurde in einem grossen Karton geliefert (so wie mein Mitbewohner auch seinerzeit).

Der GLS-Zusteller war beim anliefern etwas „verwirrt“.
DummyDoll … das kann doch nur irgendson Schweinkram sein.
Man sah es deutlich in seinem Gesicht und ich habe mir sowohl ein Grinsen, als auch eine Erklärung verkniffen.
Soll er doch seinen Gedanken freien Lauf lassen und mich damit zum Sexhecht machen. smile

Jedenfalls war erst einmal auspacken angesagt.
Körper, Stangen, Bodenplatte … alles gut verpackt.

Aber was ist das?
Die Bodenplatte hat ganz andere Maße als von meinem „Kerl“. Hmmm.
Und die Verarbeitung ist auch nicht mehr das was es mal war. Hmmm.

Gut zu sehen sind die Grössenunterschiede und das sich die Stangen des Mädels nach unten durchschieben.
Das kann man zwar, wie ich nach einem Telefonat mit dem Support erfuhr, durch festdrehen der Madenschrauben verhindern, dazu müssten selbige aber auch ordentlich in der Aufnahme eingefasst sein.
Die rechte Schraube ist es jedenfalls nicht und somit kann ich da nichts feststellen. Jedenfalls noch nicht … ich bin Mann, ich bekomme das noch hin. ;)

Die Guteste in Größe 44/46 ist leider auch noch übersät mit Styroporresten, so dass ich erst einmal den Staubsauger schwingen musste.

Desweiteren wurde der Wechselbezug (immerhin gibt es sowas) nicht nach dem Überziehen in Form gezogen, so dass am Beinansatz alles nach unten heraus guckte. Wie sieht das denn aus? Endkontrolle = Sechs / Setzen
Na gut, auch das habe ich mittlerweile korrigiert.

Begeistert bin ich nicht von dieser Schlamperei, aber gut macht sich mein Päärchen dennoch.

Nach meiner Beschwerde bot mir die Firma einen Ausgleich an … wir einigten uns auf ein Überraschungspaket … auf das ich bis heute noch warte.
Ich berichte wenn es geliefert wurde hier erneut.
Meine Bewertung habe ich bis auf Weiteres ausgesetzt … aber viel Zeit haben sie nicht mehr.

Eine tolle, gemeinsame Zeit dem glücklichen Paar wünschend,
der Micha

Nachtrag:
Ein Telefonat und noch ein paar Wartetage später und mein Überraschungspaket war da.
Und ich war sehr positiv überrascht.

Michas erstes Shirt

Wie ich die Tage schon schrieb, habe ich mir zur Schnittmustererstellung ein Set mit Reverslineal bestellt.
Das ist auch gut angelegtes Geld, dennoch fand sich noch ein Schnittmuster welches für mich brauchbar ist.

Bei „verflixt & zugenäht“ wurde ich fündig.
Eigentlich ist es Schnittmuster für einen Herrenpullover, der aber auch abwandelbar für ein Shirt ist.

Quelle und Urheberrecht bei:
Martina Goerke von „verlixt und zugenäht“ unter http://www.schneidern-naehen.de

Ich wollte auf keinen Fall Ärmel an dem Shirt, also liess ich sie einfach weg.
Da es mein erster Versuch in Sachen Alltagskleidung ist, hat die Herstellung ein paar Stunden mehr gebraucht. Insgesamt habe ich wohl in den drei Tagen, knappe 10 Stunden vom Zuschnitt bis zur Fertigstellung gebraucht.
Einerseits fehlt mir ein vernüftiger Zuschneidetisch und andererseits fehlt mir die Übung. Bis ich mal alles markiert und zugeschnitten habe … bis ich dann alles abgesteckt und vernäht habe … das dauert halt.
Aber wie man weiß wird alles was man bei dem Hobby macht, mit der Zeit besser und schneller.

Zunächst einmal habe ich das Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und zurechtgeschnitten.

danach wurde das Schnittmuster, in der passenden Grösse auf mein Schnittmusterpapier übertragen. Ich muss wohl nicht erwähnen das ich leider XL brauche. Das liegt aber nicht am Schnittmuster, sondern an meinem dicken Bauch, der sich gebildet hat seitdem ich mit dem rauchen aufgehört habe.
Leider oder gottseidank. Es sind halt zwei Seiten der Medaille.

Ich habe dann das Gewebe einmal gefaltet und das Schnittmuster mit der „Stoffbruch“ Beschriftung an die Faltkante gelegt.

Da die Nahtzugabe bereits im Schnittmuster enthalten ist, konnte ich das Gewebe direkt knappkantig zuschneiden.

Letztlich musste es zweimal gemacht werden. Eine Vorder- und eine Rückseite.
Leider reichte der Batikstoff nicht mehr, den ich von meiner Trigema Bestellung hatte, für beide Seiten.
Letztenendes finde ich es aber gar nicht mal so falsch, da die Zeiten wo ich noch hennagefärbte Dreadlocks hatte und in gebatikten Klamotten umher lief, doch schon lange vorbei sind.

Die Schulternähte habe ich mit einem einfachen Gradstich und dem Standard-Zickzackfuß vernäht.

Dann wurde der Halsbund auf 2cm abgesteckt.
Der Batikjersey wellt sich leider sehr stark, so dass das Abstecken doch eine grössere Qual war.

Da ich mich noch nicht traute die Nähte mit der neuen Overlock zu machen, benutzte ich die Zwillingsnadel in Verbindung mit dem Obertransportfuss.

Eigentlich lief es sehr gut, aber die Führung von Jersey ist mir noch nicht ins Blut übergegangen, so dass sich beim vernähen zweimal der Stoff im unteren Bereich nach oben verschob.
Ich habe zwar aufgetrennt und neu vernäht, aber offensichtlich nicht die Arbeit nicht gut gemacht.
Somit ist der Bund also nicht einwandfrei.

Die Sache mit den Meistern die vom Himmel fallen trifft also wieder einmal zu … was mich nicht sonderlich beeindruckt, weil es nur ein Hobby für mich ist.
Ich liebe die Arbeit an der Maschine und mit meinen Projekten zwar, aber das ist für mich kein Grund mich aufzuregen wenn etwas daneben geht.

Als Nächstes schloss ich dann die Seitennähte. Ich blieb dafür bei der Zwillingsnadel und dem Obertransportfuss.

Das Ergebnis sieht dann so aus.
Wohlgemerkt ist das EIN Shirt mit zwei verschiedenen Gewebe (das wurde in der Facebook-Gruppe teilweise nicht verstanden).

Ich hoffe euch gefällt es und ihr seid zufrieden mit mir smile
Ausserdem hoffe ich, das meine Abwandlung Martina Goerke gefällt, der wir dieses tolle Schnittmuster zu verdanken haben.

Alles Gute euch und euren Maschinen wünschend,
der Micha

Ich hab einen Untermieter

… und weil der kein Geld hat, muss er im nächsten Jahr arbeiten.

Nachtrag:
Achje …. habe ich vergessen sie zu verlinken.
Das ~HIER~ ist er also.

Er hat nicht nur nen weichen (Styropor)Knackpo, sondern auch eine starke Brust und nen Waschbrettbauch. Also fast so wie ich. ;-)

Und was der arbeiten soll?
Der muss die Einkaufstasche halten und wird für meinen Voodoo-Zauber missbraucht.

Geliefert wurde er in einem stabilen Karton. Gut verpackt,
Danach habe ich die getrennt verpackten Stangen und den Fuss zusammengeschraubt.
Dann noch den Untermieter aufgesetzt (die Höhe kann man mittels Feststeller variieren) und fertig.

Er hat keine Schrauben um die Bekleidungsgrösse zu verändern, aber für den Preis und meine finanziellen Möglichkeiten ist es das Beste was ich haben kann.
Wenn ich es mal passformgenauer brauche, dann müsste ich ihn entsprechend anpassen.
Den schwarzen Überzug (es gibt ihn auch in weiss), kann man bequem mit dem Reissverschluss abnehmen.

Achso … und selbstverständlich gibt es auch eine „Sie“ davon.
(Ob die auch son Knackpo hat?) smile

Nadelpüppi die zweite

Wie bereits erwähnt, woltle mir gestern nichts mit dem neuen Stoff gelingen.
Somit begab ich mich heute erneut daran.
Keine Ahnung woran es lag, aber ich hatte an den Rundungen doch arge Probleme diese deckungsgleich zu bekommen. Zur Unterstützung nahm ich Nadel und Heftgarn. (auch eine Premiere bei mir)

Der neuen Püppi bekam eine Nahtzugabe und wurde dadurch wuchtiger, mit festerem Stand.

Von meinen Kordeln und Pailletten habe ich dann auch noch ein Foto gemacht, aber noch nichts davon verarbeitet. Das irrisierende ist gut zu sehen.
Unten liegt links der Paillettenfuss und rechts der Kordelfuss.

Jetzt muss ich erstmal hier die Stoffe und alles wieder aufräumen, bevor es ans nächste geht.

Einen schönen Abend wünschend,
der Micha

Meine erste Stecknadelpüppi

Mein Stecknadelkissen ist zwar flauschig, aber so … langweilig. Somit ging ich gestern auf die Suche nach einem Schnitt für ein neues.
Mal war es ein Stecknadelarmband, welches mich begeisterte, mal war es ein Hase, Elefant und sonstiges.
Richtig edel fand ich die Variante von DIY Dish.

Angeschaut … für knifflig befunden … Schnittmuster geladen und zugeschnitten.

In der Anleitung (mein Englisch ist ganz mies) benutzen die Mädels für den Abschluss eine Plastik- oder Schaumstoff“kappe“. Ich habe das Oval aus Balsaholz geschnitten, da ich noch ein paar Platten Holz hier habe.

Danach wurde, wie im Video, der obere Bereich zusammen genäht.

Einfacher gedacht als getan. Mein Chiffon(?) rutscht immer wieder weg und wenn ich versuche zu verschliessen, frisst mein Paulchen den Stoff. Ich habe definitv die falsche Nadel drin.
Falls das schon mal wer genäht hat:
Was wird da wo eingeschnitten? Im Video ist da ein Stoffstreifen vor.

Kim & Kris stecken danach die Seitenteile ab. Trotz Video habe ich nicht verstanden welche Seite nun an welche Seite gehört und habe einfach nach Bauchgefühl die Brustseite an den grösseren Bereich gesteckt.

Ich hätte es besser mal danach mit Heftfaden durchzogen. Wie schon klar war rutscht den Stoff und ich hatte arge Not um es zusammen zu nähen.
Letztenendes musste ich mehrfach drüber nähen, da ich zu knappkantig vernäht habe und der Chiffon sich dabei teilweise nicht unter der Nadel befand. Was ich aber erst sah, als ich auf rechts drehte.
Mit viel Gewurschtel und Verfluche wurde es dann halbwegs richtig.

Danach ging es an das Ausstopfen.
Ich hatte bereits für den Unterstoff das 79Cent Kissen von Ikea aufgetrennt. Verblüffend wieviel Füllwatte in so einem kleinen Püppchen rein passt.
Ich setzte unten noch das grosse Holzoval ein und tackerte den Stoff unten fest. Meine Heissklebepistole ist verschollen.
Einen Kerzenständer möchte ich nicht darunter anbringen weil sie so schon wackelig steht.
Beim schnellen Nadel rein oder rausholen würde sie mir sicherlich sonst immer umfallen. Ich werde sie wohl auf einen Stein oder ähnlich schwerem aufkleben.

Die Nadelpüppi ist nicht wirklich gerade und sauber gearbeitet … aber sie gefällt mir dennoch.

Nachtrag 18.10.2012

Ich habe gestern Abend die Püppi auf einen Neglinge Kerzenhalter (39 Cent) von Ikea geklebt. Da ich im Nachhinein das Loch ausgesägt habe, ist das alles krumm und schief, aber das Grundprinzip passt. Das Püppi steht nun, durch den schweren Glashalter, stabil und kann benutzt werden.