Die „Wildspitz“ lässt mich nicht los

Moin ihr Lieben,

nach einem ausgedehnten Urlaub in Bayern, ging es die Tage motiviert an neue Geldbörsen.
Im Urlaub hatte ich meine Maschine mit und konnte meiner Gastgeberin und Freundin auf die Schnelle zwei Kissen nähen.

Die Stoffe habe ich im Regensburger Tedox erstanden.
Innenkissen sind von IKEA.

Doch wie bereits erwähnt bin ich aktiv in meiner Wohnung zugange.
Den Energieschub aus dem Urlaub (mein letzter liegt 10 Jahre zurück), konnte ich bisher gut umsetzen.
Einerseits beim auf-/umräumen und andererseits halt an der Maschine.

Witzigerweise nähe ich, obgleich ich hier bis hin zur Stickkombi alles mögliche rumstehen habe, am liebsten mit meinem „Paulchen²“.
Nichts gegen den ganzen Schnickschnack und die tollen elektronisch gesteuerten Möglichkeiten, aber analog und manuell war schon in der Photographie mein Ding und weiter gedacht war es mir immer schon wichtig bestehendes, nach meinen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen.
Paulchen² zwingt mich da halt nur sehr begrenzt in vorgefertigte Einstellungen.

Am zwanzigsten August war es dann soweit und ich konnte den frischgekauften VW-Bus-Druck verarbeiten.

Irgendwas ist ja immer … und ich bin etwas unglücklich darüber dass ich mir keine Gedanken um die Druckrichtung gemacht habe, so dass vorne die Busse leider falsch herum stehen (die Rückseite ist dann „richtig“ herum, weil es ein Stück ist).
Nunja. Einzelstücke halt.
Der Innenbereich ist wieder IKEA-Stoff (Minna).

Es entstand am zweiundzwanzigsten achten nun eine, durch eine Bekannte, gewünschte Wildspitz mit „meinem“ Totenkopfgewebe vom Tedox. Oblgeich sie wünschte dass das Gewebe aussen wie innen verwendet wird, entschied ich mich dazu den Innenbereich mit roter „Ditte“ von IKEA zu gestalten.

Als kleines Schmankerl habe ich einen Totenkopf noch etwas verpeilt erstrahlen lassen (was auf dem Bild nicht zur Geltung kommt, im Sonnenlicht aber sofort auffällt).
Übergeben wurde sie noch nicht. Ich bin gespannt ob sie ihr gefällt, ansonsten nähe ich halt noch eine. smile

Ich bin mir zwar sicher das die beiden Strasssteine nicht lange überleben werden, aber sei es drum.

Da ich gerade so schön im Fluss bin, probierte ich das Ganze mal mit anderem Material aus.
Die Taschen aus Umverpackungen kennt ihr ja wohl. Ich hatte es mir immer vorgenommen, aber nie umgesetzt.
Nun … warum sollte ich es nicht dann „einfach mal“ an einer Wildspitz testen?
(„Ganz blöde Idee !!!“) ;)

„Kann ich auf die Rückseite Vlies aufbügeln?“
Ja, man kann.
„Verzieht es sich durch das bügeln sehr?“
Das kommt drauf an.
Das Plastik der Rewe-Pad-Tüte (aussen) zog sich fürchterlich zusammen.
Die Aldi-Verpackung (innen) blieb standhaft.
„Hält die Tüte auch in den Kleingeldfächern?“
Vielleicht Ja, vielleicht auch nicht. Ich habe mich dazu entschlossen in den RV-Fächern Ditte einzusetzen.
„Überlebt sie das wenden überhaupt?“
Verblüffender Weise … ich hatte wirklich damit gerechnet, das sie auseinander reisst, hielt sie dem Wenden stand.
„Sonst noch was zu beachten?“
Das „Muster“ sollte beachtet werden … und die Stichlänge nicht zu kurz (wegen der Perforierung). Ansonsten sollte man wie „immer“ sehr sauber messen und arbeiten.
DAS habe ich leider nicht so genau genommen (war ja nur ein Versuch). *in die Ecke stell und schäm

Durch meine Pfuscherei sind die rechten Kartenfächer leider etwas zu schmal geraten und somit kaum nutzbar.
Beim Falten ist mir auch ein Fehler passiert und wie man sieht habe ich Mist gebaut beim anbringen der Innenflügel.
Insgesamt also ein absolutes Einzelstück, welches nochmal gemacht werden will. ;) *Mehr Kaffee trink

Damit hatte ich dann auch gleich meine Schliessen verbraucht und diverses Zubehör nachbestellt.

Mein Urlaubsbericht ist noch in Bearbeitung und wird in meinem zweiten Blog veröffentlicht, aber HIER kann ich noch eine „kleine Geschichte“ vorweg nehmen, die ich mal in Kurzform darlege.
Wir haben unter anderem Passau besucht und stolperten dort „LEIDER“ ins „Nanu Nana“ ;)
Wie das so ist … man will ja eigentlich nichts kaufen … und findet sich dann an der Kasse wieder.
Ich hatte etwas entdeckt und habe, in Urlaubslaune, einfach mal gefragt ob am Preis was zu machen ist.
Etwas Hin und Her, bekam ich einen kleinen Nachlass, freute mich wie ein Schneekönig und packte es am Folgetag aus.
Leider kaputt. Somit überlegte ich wo es zerbrach, suchte das fehlende und fand nichts.
Daraufhin rief ich in der Filiale an und wollte fragen ob es vielleicht auf Kulanz zu tauschen wäre.
„Nein, das hat alles so seine Richtigkeit … sonst hätten sie ja den Preisnachlass nicht erhalten“ bekam ich als Antwort.
Das liess mir meine Gesichtszüge entgleisen und ich wandte mich dann an die Firmenzentrale mit der Bitte um Stellungnahme.
Die Firmenzentrale liess sich nicht lange bitten und bot mir diverse Möglichkeiten zum Umtausch (für den bereits bezahlten Kurs) an.

Da freue ich mich doch sehr, das Kunden auch bei und für Nanu Nana wichtig sind und man sich bemüht Probleme aus der Welt zu schaffen.
In all den vielen Jahren bei Nanu Nana hatte ich noch nie einen Grund zur Beschwerde und solche Einzelfälle wie in der Passauerfiliale sind wirklich als Einzelfälle zu betrachten.
Ich freue mich sehr darüber.

Hier nun das in Passau erhaltene Objekt der Begierde …

… und hier das „Original“ welches ich in Osnabrück austauschen durfte.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Filiale Osnabrück, für die tolle Mitarbeit.

Sooo … damit erst einmal wieder meine „Rückmeldung“ in den Alltag.
Ich wünsche euch alles Liebe und eine gute Zeit.

Vielleicht sieht man sich ja mal auf der „Nadel und Faden“ die dieses Jahr am 25ten bis 27ten September in Osnabrück stattfindet.

Liebe Grüße sendend,
der Micha