Lieferung von snaply und W6-Wertarbeit

Moin Moin liebe LeserInnen,

heute kam eine wunderbare Lieferung der beiden Firmen.

Snaply lieferte mir ein 30×30 Lineal, 50 Wonder Clips (mit den zehn Stück kam ich nicht weit … aber ich finde die sooo toll), 10 mal 18mm Magnetverschlüsse und als kostenlose Dreingabe ein Kreiderad (ich bin gespannt).

Bei W6 hatte ich einen Quilttisch für die 1235er bestellt, sowie ein paar 90er Superstretch- und Titannadeln.
Desweiteren möchte ich mal den Einfädler ausprobieren (beinahe hätte ich testen geschrieben).
Natürlich wie immer (und weil es so oft falsch verstanden wird) wurde die Ware von mir bezahlt.

Den Quilttisch brauche ich übrigens für das Freihandsticken. Ohne dem rutscht mir der Handstickrahmen zu oft nach links runter.

Wie ich das meine, zeige ich demnächst. Ich muss erst mal wieder langsam an die Maschinen kommen.

Lasst es euch gut gehen.
der Micha

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DIY – Sehr günstiger Maschinennadel- und Stecknadelprüfer

Moin ihr Lieben,

es stand schon lange auf der „Tu-Es-Liste“ meinen Nadelprüfer einmal vorzustellen.
Heute stellte ich dann fest … er ist weg. Ohhhhh *betrübt
Natürlich ist er nicht weg, sondern nur von mir Dösbaddel (übersetzt: ein dümmlicher, tollpatschiger, langsamer Mensch) irgend wohin gut weg gelegt. ;)

Was liegt da näher als nun endlich mal das „Projekt“ abzuhaken und so zu tun, als wäre meine Liste damit kleiner geworden.
Also:

Zunächst einmal haben die Damen mit Kindern einen klaren Vorteil … sie haben bereits alles im Haus.
Die anderen müssen nun leider etwas schnorren (übersetzt: „dauerhaft ausleihen“ *hust).
Wir brauchen:
Einen kleinen Plastikbecher,
einen Feinstrumpf (in dieser Sache kam Anita von dingedings mit dem Tipp, doch einmal in einem Schuhgeschäft freundlich zu fragen, ob man vielleicht eines der Probiersöckchen mitnehmen dürfe),
ein Gummiband
und eine Schere.

Begeben wir uns ans Werk:
Ihr schneidet erst einmal die Fussspitze ab, weil dort in der Regel die Naht verläuft und wir diesen Teil leider so nicht brauchen können.
Das selbe machen wir auch mit dem Stück ab der Ferse. Dort befindet sich meist eine verstärkte Webung. Brauchen wir nicht, schneiden wir auch ab.

Ein Teil des übrigen Restes stülpen wir nun über den Becher.
An dieser Stelle grüsse ich ganz herzlich die „Ossis“, da ich einen Ölmessbecher meines Simson-Mopeds verwendet habe.
IHR dürft gerne einen Hustensaftbecher benutzen (vorher sauber machen).

Nun kommt das Gummiband ins Spiel, mit dem ihr den Feinstrumpf am Becher fixiert.
Es ist darauf zu achten das der Feinstrumpf sehr stramm und gedehnt fixiert werden muss, sonst wird das nichts.
Ausserdem muss das Gummiband sehr fest anliegen, damit sich das Gewebe nicht wegziehen kann.

Ich habe hier eine Nadel benutzt die vollkommen in Ordnung ist.
Ihr testet es, in dem ihr die Nadel einstecht und heraus zieht.
Es darf sich weder eine Laufmasche, noch ein Delle, oder beim herausziehen eine Wölbung ergeben.
Gleitet die Nadel durch, ist sie weder stumpf, noch hat sie eine gebrochene Spitze.

Achtung: Mit einer Ledernadel geht das NICHT, weil eine Ledernadel einen Schnitt durch das Gewebe verursachen würde.

Eine Delle habe ich hier nun nur zu Demonstration gedrückt, indem ich die Nadel umdrehte und mit dem Kolben auf das Testgewebe drücke. Soooo darf es nicht aussehen, wenn ihr eure Nadelspitze eintaucht, oder (als Wölbung) sie herauszieht.

Soooo … hat doch gar nicht weh getan smile
Ich wünsche euch viel Freude an dem Tester.
Noch ein Hinweis an diejenigen welche sich bei den Damen einen Feinstrumpf „ausleihen“ müssen:
BITTE nehmt nicht einfach irgendeinen, sondern fragt freundlich nach, oder fischt einen zerrissenen aus der Tonne. ;)

Alles Gute wünschend,
der Micha

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Weitere Füsse für „Paulchen“

Demnächst darf ich bei Schrägband wohl genauso fluchen wie bei Rollsaum.
Der einfache Schrägbandeinfasser, sowie ein Fuss für verdeckte Reissverschlüsse waren gerade bei W6 verfügbar. Da konnte ich nicht widerstehen.
Zusätzlich brauchte ich noch eine Spulenbox und ein paar weitere Unterfadenspulen.
Zu den Microtexnadeln hatte man mir auch geraten … war es Inge oder Tanja? … wie auch immer. Ich habe mir ein Paket 60/70/80 mitsenden lassen.

Aktuell kann ich zeitlich die Füsse nicht austesten, aber zumindest die Nadeln werde ich mal beim sticken ausprobieren.
(Ich hatte mir die Tage allerdings auch Madeira-Sticknadeln besorgt.)

Einen schönen Tag wünschend,
der Micha

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Offener Nähtreff für Raum Osnabrück im Mai

Am letzten Donnerstag war es wieder so weit. Das letzte Treffen liegt bereits einen Monat zurück und ich war in der Zeit so gar nicht kreativ.
Kreativität ist seit längerem ein Thema bei mir. Nicht die übermässig vorhandene, sondern vielmehr die abhanden gekommene.
Das ist auch der Grund warum ich beim Nähtreff so intensiv zuschaue und ganz unbedarft meine Anfängerfragen stelle.
Letztenendes erhoffe ich mir die Rückkehr meiner Kreativität durch eure Projekte.

Das man sich beim Nähtreff „gegenüber“ sitzt und sich real zeigen lassen kann wie man es besser machen kann, ist etwas was man innerhalb eines Forums nur bedingt umsetzen kann

Zurück zum Treffen, welchem ich beinahe ferngeblieben wäre, da ich nicht so wirklich Lust & Laune hatte.
Ich hätte etwas verspasst, denn es wurde eine sehr gemütliche Runde.

Stefanie erschien mit ihrer NäMa und brachte auch eine Freundin mit (Diane? … ich kann mir Namen einfach nicht merken), welche ebenfalls bewaffnet mit ihrer NäMa erschien. Ausserdem hatten sie noch ein Bügeleisen dabei, damit die Tasche ordentlich werden kann, an welche „Diane“ sich übte.
Stefanie hatte ausserdem ihren Rollenschneider und ihre Schneidunterlage dabei, welche nicht nur eine sehr gute Einteilung hatte, sondern zudem auch eine drehbare Schnittfläche hat, so das man den Stoff nicht drehen muss. Ich habe es als sehr praktisches Zubehör bereits auf meine „Will-ich-auch-haben“-Liste smile

Stefanie war dann allerdings auch Jenige die meckerte das ich schon wieder ohne Maschine zum Treff kam. Wo sie Recht hat sie Recht.
Ausserdem … und das ist ein ganz besonderes Thema, scheint man wohl ein Problem damit zu haben, Männern zu glauben das diese nähen (Obwohl niemand auf die Idee käme dem „Änderungsschneider um die Ecke“ oder dem „Herrenausstatter“ das Schneiderhandwerk abzusprechen und/oder ihm gleich Homosexualität zu unterstellen).
Beim Nähtreff und in einem Privatdialog wurde bereits unterschwellig angedeutet das es genauso gut sein kann, das ich nur zum Nähtreff erscheine um mir ein „Weibchen“ zu besorgen, darum mache ich das nun Hier und Jetzt EINMAL klar:
Meine Kreativität ist mir leider abhanden gekommen. Das Schneidern/Nähen ist für mich ein kreativer Prozess der mir die Kreativität wieder zurückbringen kann.
Das ich mich beim Treffen mit netten Menschen unterhalten kann ist ein schöner Nebeneffekt.
Allerdings interessiert es mich nicht im Geringsten ob mein Gegenüber nun eine Mumu oder einen Pipimann hat. Mich interessiert vorangig ein geselliges Beisammensein und wie man mit Nadel und Faden vernüftig umgeht (ohne sich und die Maschine zu schrotten).
Also … bleibt entspannt. Das gilt ebenso für die Anwesenden als auch für deren PartnerInnen.

Da ihre Bekannte („Diane“) bereits verwundert zur Kenntnis nahm das ich angab als Anfänger auch zu nähen, holte ich die Maschine.
Damit es schneller ging, bot mir Irinas Mann an mit mir eben rüber zu fahren (ich wohne nur ein paar Strassen weiter). Nach kurzem Zögern nahm ich das Angebot an und packte auf die Schnelle Maschine, Zubehör, Bücher und eine „Charlotte“ (Tasche) ein, bei der mir die Reissverschlussnaht aufging, da ich die Kante nicht versäubert hatte. Ich sag ja das ich Anfänger bin. (Man kann soooo viel falsch machen … und sich so sehr selbst im Wege stehen wenn man „um-die-Ecke-denkt“.
Als wir zurück kamen hatte unsere Runde Zuwachs bekommen. „Anja?“ Sie war jedenfalls schon einmal dabei und musste beim vorletzten Male wegen ihrem Kind frühzeitig zurück. Sehr schade.
An diesem Treffen blieb gottseidank alles ruhig und sie konnte den Abend hoffentlich geniessen. Viel unterhalten hatte ich mich mit ihr nicht, weil ich am weitesten davon ab sass und „Diana?“ beim bügeln und nähen ihrer Tasche „verfolgte“. Schliesslich konnte ich von den Tipps die sie von Stefanie erhielt reichlich dazu lernen.

Soweit ich das erkennen konnte, hat mein „Paulchen“ (meine Maschine) dann dem harten Urteil der Anwesenden standgehalten.
Stefanie schaute sie sich genauer an und fand wohl auch das es die 140 Euro wert ist. Der Name W6 ist wohl unglücklich gewählt. „Janome“ „Bernina“ geben dem Ganzen einen Klang, während W6 sich mehr nach einer Formel denn nach einer guten NäMa anhört.

Während des Abends vernähte ich dann den Reissverschluss an „Charlotte“.
Das heisst … ich wollte vernähen.
Füsschen hoch … das Tässchen bereit gelegt … auf den Anlasser gedrückt … und … „KLONG“. Autsch. Was war das denn?
Bin ich auf dem Reissverschluss? Hmmm. Nein. Seltsam. Fuss hoch. Tasche raus. Faden abschneiden.
Per Hand einen Stich in der Luft machen. Alles dreht und bewegt sich ordnungsgemäss. *grübel
Neuer Versuch.
Tasche drunter und ausrichten … Fuss runter … Anlasser treten … „KLONG“. (Merde)
Alles angeschaut. Tasche liegt okay. Faden ist da. Nadel ist da. Nichts sieht quer/schräg/defekt aus. Warum gehts nicht?
Fuss hoch. Tasche raus. Faden abgeschnitten. Alles angeschaut.
Die Stichplatte ist okay. Beim drehen am Handrad passiert nichts. Wo also ist das Problem?
Tasche wieder drunter … Fuss wieder runter … mal per Hand versuchen … Nadel geht tiefer … tiefer … trifft auf den Stoff … und geht nicht weiter.
Wie jetzt? Warum sticht sie nicht durch?
Also Fuss hoch, Tasche raus und Nadel begutachtet. Aua … kein Wunder das es nicht weiter geht.

(Die Nadel habe ich fürs Foto an die Stichplatte geklemmt. Die Krümmung ist am Nadelende und wie man sieht fehlt die Spitze.)

Wahrscheinlich habe ich sie mir beim Transport krumm gedrückt. Vielleicht geschah es auch beim Nähen. Doch warum auch immer. Es ist gut das sie mir nicht entzwei brach und das ich nicht so rabiat mit meiner Maschine umgehe das Stichplatte oder „Gestänge?“ etwas abbekommen haben.
Nachdem ich die Nadel gewechselt habe ging alles wie gewohnt und ich vernähte das Stück am RV neu.
Beim einsetzen der Nadel mussten mir die Damen nochmals behilflich sein, da ich nicht wusste ob die flache Seite nun nach hinten oder vorne eingesetzt werden muss. Stefanie reagierte als erste und gab mir den Tipp das die Nadel sowieso nur in eine Richtung hineinpasst.
Ausprobiert und für gut & richtig befunden, hatte ich wieder einmal etwas dazu gelernt.

Das Treffen, geplant von 19 bis 22 Uhr, dehnte sich heute einmal aus.
Gegen 22 Uhr wurde noch niemand nervös genug um nach Hause zu wollen, so gingen erst gegen 23 Uhr die Lichter aus.

Und damit endet auch mein kurzer Bericht smile
Viel Spass bei euren Nähprojekten wünschend,
der Micha

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NäMa Zubehör in der Postenmeile

Ich brauche für meine Tasche „Charlotte“ noch einen 30cm Reissverschluss.
Da ich sowieso einkaufen musste, fuhr ich auf gut Glück zur „Postenmeile“. Wie der Name schon andeutet ist es ein Billighandel.
Reissverschlüsse hatten sie in vielen Grössen da. Ich kaufte 2 von den 30ern zu je 1,49€. Ausserdem hatten sie dort Ledernadeln zu 1,98€ und Durchziehnadeln zu 1,99€.

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