Die Definition „längere Reise“ ist variabel

Als ich gerade so durch die Foren las, fiel mir ein Eintrag eines Simmefahrers auf, der sich seinen Motor regenerieren liess.
Nach so einer Regenration muss dieser eingefahren werden ~500KM auf Halbgas und nochmal ~500KM auf Dreiviertelgas.
Danach geht es dann ab und die Maschine schiebt mit Druck.
Soweit so gut.

Wenn ich nun die ersten 500KM vor mir habe, dann bewege ich mich auch nur in unmittelbaren Umgebung. Es kann mir ja die Kolbenringe wegreissen, oder die Zylinderkopfdichtung sich verabschieden, oder sonstwas sein.

Aber wenn ich dann folgendes lese:

Ich habe heute/gleich vor eine etwas längere Fahrt mit der Simmi zu machen.

In etwa 26Km pro Strecke.

~cut~

Ich bin mit dem regeneriertem Motor auch erst gesammt 22Km gefahren,
sprich die 26Km am Stück sind jetzt länger als die Gesammtfahrzeit.

Ich habe vor ne Ersatzzündkerze und Werkzeug für den Vergaser (inkl Messschieber) mitzunehmen.

Gibt es sonst noch etwas worauf ich am besten achten sollte?

Zunächst einmal dachte ich mir das er sich bei den ersten 26KM verschrieben hat und eigentlich 260KM meinte, aber er wiederholt es ja. Eine Gesamttour von 52KM, scheint wohl für einige Leute doch eine grosse Reise zu sein.
Ich war drauf und dran, die Empfehlung für Campingkocher, ADAC-Europacard, Zelt und Schlafsack auszusprechen, habe es mir dann aber doch verkniffen.

Man kann es heraus lesen, dass es mir schwer fällt mich in diesen Gedankengang zu finden.
Und es fällt mir schwer zu verstehen, wozu man für ~250€ eine Motorregeneration macht, wenn man doch sowieso nur ums Eck fährt.

Es bleibt mir nur, ihm allzeit pannenfreie Fahrt zu wünschen und das er irgendwann mal, eine wirkliche Reise mit der Maschine machen kann.
 

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