Tolle Taschen selbst genäht – Blumige Johanna

Die „Johanna“ ist eine Wendetasche, somit braucht man die Schnittteile zwei Mal für aussen und zweimal für innen plus entsprechendes Vlies. Zusätzlich dann noch (mindestens) eine Tasche mit Reißverschluss.
Los gehts mit dem zuschneiden.

Nach dem Zuschnitt, wird dann das Vlies aufgebügelt und die Griffverstärkung aufgenäht.

Bei dem Garn habe ich möglichst passendes genommen, was bei Grau noch einfach war, aber für die bunte Seite musste ich dann doch auf etwas grünes ausweichen.

Nachdem ich die Bügelorgie hinter mir hatte, begab ich mich an die Reißverschlusstasche.

Wurschtelkram. smile

Danach kam dann für mich der Alptraum.
Beide Taschen zusammen nähen ist ja Kikifatz

… aber wie um alles in der Welt wendet man das ***zensiert*** ?!
Ganze drei Tage hat es gedauert bis ich begriffen habe, dass ich nicht zwischen den Henkel, sondern aus einem der Henkel heraus wenden muss. Boahhhh, manchmal bin ich so panne im Kopf.

In der Zeit habe ich mehrfach gesteckt, viele Male geflucht und mir beim immer wieder neuen abstecken, wer weiß wie oft in die Finger gepiekt. Nähen ist sooooo gefährlich … ich sollte wieder malen.
Aber Spaß macht mir das Nähen trotzdem … und aufgeben kann ja jeder.

Nachdem ich also irgendwann mal begriffen habe wie es geht (das weiß ich nun für alle Ewigkeiten), war der Rest ein Klacks.
Zunähen, wenden, für gut befinden.

Eigentlich sollte die Empfängerin meine beinahe SchwieMu werden, als Dankeschön für ein paar Jahre leckeren Kuchen, allerdings wollte sie sie nicht und somit ging sie an meine Ex (deren Wohnung mittlerweile sowieso schon voller Werke aus meiner Schmiede ist). smile

Das Ganze nun auch mal an der Frau, damit man in etwa eine Ahnung wie das so wirkt.

Aus den Stoffresten machte ich noch eine kleine Tasche, die ich dann mit 3 Labellos bestückte, weil meine Ex ganz klar Labellosüchtig ist. ;)

Sooo …. einen kreativen Tag wünschend,
der Micha