Geburtstagsgeschenke Teil Zwei sind auch fertig geworden

Moin ihr Lieben,

bis zum elften hätte ich noch Zeit gehabt, aber ich bin froh schon fertig zu sein.
Somit kann ich mich nun entspannt zurück legen, da ich keine weiteren Geburtstagsgeschenke nähen „muss“.

Den Strickbeutel und Loop hatte ich euch schon vorgestellt.
Hinzu kam dann heute noch das 50x50er Kissen mit Hotelverschluss sowie einem Füllkissen mit Entfenfedern aus Ikea, damit sie sich beim stricken gemütlich in die Couch kuscheln kann und die kleine ITH-Geldbörse, damit sie immer Geld für neue Wolle und Nadeln sparen kann (oder sie geht damit in die Oper). ;)

Kreative Tage wünschend,
der Micha

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Kleine Geldbörse und ein Kissen zum Geschenk

Zum Geburtstag einer meiner Exen, habe ich mich heute an ein Kissen und eine kleine Geldbörse aus den selben Geweben gemacht.

Wie beim letzten Projekt beschlossen, nähe ich das Gurtband am Reissverschlusbeginn, statt am Ende an. Was ich immer noch nicht hier habe ist Stylefix … ohne ist das sehr knifflig.
Beim letzten Mal ribbelte sich das Grutband im Nachhinein auf, weil ich vergass es zu sichern. Heute habe ich die Enden, vor dem versäubern, mit einem Feuerzeug verschweisst.
Ich hoffe das es nun gut hält.
Wenn nicht, mache ich die zukünftigen Bänder doch wieder aus einem Reststück des Gewebes.

Da das Gewebe zu dünn ist, um es einfach zu nehmen, entschied ich mich dazu jede Seite mit einem einfachen Baumwollgewebe in schwarz zu hinterlegen.
Nun habe ich die Rückseite zweimal 15×15 geschnitten und somit 4 Lagen aufliegen.
Mal schauen ob mein Gedanke rechte Seite nach unten – 2 Lagen Innengewebe – linke Seite nach oben, richtig herum ist wenn ich es wende.

Die Maschine liess ich im Schildkrötengang sticken. Speziell bei dem Übergang am Reissverschluss lies ich sie. mittels Start/Stopp einzeln einstechen. Vorher drehte ich allerdings immer erst am Handrad ob sie gut durchkommt.

So sieht das aus wenn die Stickerei fertig ist.
Es wird dann das gesamte Gebilde aus dem Rahmen gehoben und das Vlies mit dem gestickten Heftrahmen ausgerissen.

Versäubert habe ich dann an der 3300exklusive, mit Overockstich B7 und dem Overlockfuss.
Es ist also doch praktisch wenn man eine Zweitmaschine zuhause hat.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.
Und mache mich nun an das passende Kissen.

Ich bin heute voller Tatendrang und habe nun meinen Zettel für einfaches Kissen mit Hotelverschluss rausgesucht.
Inlettgrösse plus 4cm Nahtzugabe für die Länge und 2cm für die Breite.
Für den Hotelverschluss ein Drittel der Seite.
Das macht zusammen (das Inlett ist 35×35):
35cm oben, 35cm unten, 15cm (aufgerundet) für den Verschluss und 4cm für die Nahtzugabe.
Macht eine Bahn mit einer Länge von 89cm mal 37cm in der Breite.

Als erstes werden die Ausskanten der Länge doppelt auf 1cm Breite umgeschlagen.

Danach steppe ich diese mit einem Geradstich ab, den ich jeweils an der Aussenkanten sichere. Dazu verwende ich an der 3300exklusive das Programm A3, welches automatisch verriegelt.

Nun wird die Länge auf links gelegt, so dass ich eine Bahn von 35cm und dann den Verschluss umschlage.

Hiernach steppe ich die Längsseiten, die auf rechts auf rechts liegen, mit dem Geradstich ab und versäubere danach die Kante mit einem Overlockstich (hier nahm ich B4).
Dann das Ganze auf rechts gewendet und ein Füllkissen rein.
Fertig.

Geht wirklich absolut flott von der Hand und ist ein perfektes Anfängerprojekt.

Meine heutige Ausbeute waren dann 4 Kissen und die kleine Geldbörse, welche als ITH (in the Hoop) eine Stickmaschine voraussetzt.

Beim rechten weißen Kissen hatte ich mich mit dem Zuschnitt vertan, sodass der Hotelverschluss nun an der Seite ist, wenn man es mit der Schrift lesbar hinstellt.
Desweiteren flog mir beim nähen des ersten Kissens, die letzte Titan-Nadel von Madeira um die Ohren. Gottseidank bin ich diesen Nadelmüll nun los.
So langsam gehen auch die Stickgarne von Madeira dem Ende entgegen.
Da sie schon beim durchfädeln reissen, bin ich immer ganz grosszügig beim abschneiden. Je früher der Kram weg ist umso besser.
Einfach so in die Tonne, mag ich sie nicht werfen, da für alles was ich mir kaufe, ein Stück im Kühlschrank fehlen muss.

Eine weitere Verbesserung bei den Kissen wären drei Einzelseiten, statt einer langen Seite gewesen. Also Ober- und Unterseite und Verschluss extra, da man dann auf allen Seiten die Schrift (oder ein anderes Motiv) passend setzen kann.
Wie man sieht, kann man bei einem so einfachen Projekt noch einiges im Umgang mit Maschine, Stiche, Gewebe und Schnittmuster lernen.

Ich hatte jedenfalls einen tollen Tag (obgleich ich nicht mehr dazu kam, die „Reini“ zu machen) und wünsche euch einen ebensolchen Tag an euren Maschinen, mit euren Projekten.

Alles Liebe,
der Micha

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Fertig: Kissen-Eule die Zweite und auch die Dritte

Neneee … ich sitze hier nicht 10 Stunden an der Maschine und sticke Reihe für Reihe runter.
Ich nahm mir heute meinen neu erworbenen Stoff vor, schnitt ihn, bügelte ihn, machte einen Rollsaum, brachte die Umrisse der Eule auf und fing an zu sticken.

Die Konturen hatte ich fertig und gönnte mir erst einmal einen Kaffee. Noch ein wenig im Netz surfen und schon sass ich wieder an der Maschine. Fädelte oranges Garn ein, legte den Stickrahmen auf und bestickte die Füsse der Eule.

Nadel nach oben. Den Arm nach oben. Den Stickrahmen unten heraus und die Fäden per Hand abschneiden (mein „Paulchen“ hat keinen angebauten Fadenabschneider). Vorderseite ab … umgedreht … und …

Toller Fisch. Ich hatte beim auflegen des Stickrahmens nicht darauf geachtet das der Reststoff nicht daruter liegt. Ein Versuch des Auftrennens scheiterte restlos. Übrig blieb nur Müll.
Voll frustierend.

Natürlich musste ich mich umgehend an den dritten Versuch machen.
Und ein paar Stunden später bin ich nun wieder auf dem Wege (wenn auch etwas grösser)

Ich berichte hier weiter und hoffe das nun nichts mehr schief geht. Alleine die Füsse haben die Maschine eine halbe Stunde rödeln lassen.

Bis bald,
der Micha

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Nachtrag (Freitag) 13.07.2012

Nachdem mir laufend der Faden meines alten braunen Garnes riss, kaufte ich heute „frisches“ von Amann. Ausserdem holte ich meine Bastlernadeln ab (die brauche ich für die Erinnerungsschachtel) und weil ich gerade da war nahm ich noch einen Meter schwarzes Baumwollschrägband zum üben mit.

Wenn ich an der NäMa bin, dann lege ich mittlerweile die benutzten Farben inklusive der Unterfäden, unter die Maschine. So muss ich bei den teilweise gleich aussehenden Garnen nicht laufend wieder nach schauen ob es die oder die Farbe war.

Trotz Nadelbruch und ungezählte Fadenrisse, kam ich heute doch recht weit.
Morgen gehts dann wieder frisch ans Werk. Allerdings auch immer schön vorsichtig ob sich da nicht doch wieder ein Stück Stoff drunter gelegt hat.
Was mir ganz oft beim sticken (nicht beim nähen) passiert … ich vergesse den Nähfuss abzusenken. Das liegt wohl daran das ich ohne arbeite.

Und so siehts heute aus.

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Nachtrag 14.07.2012

Sooo … zwei Titan-Sticknadeln und 4 komplette Spulen Unterfaden später ist mir beim sticken dieser Eule nichts schlimmes passiert.

Jetzt muss ich nochmal bibbern wenn ich das Ganze zu einem Kissen mit Hotelverschluss vernähe …
Ich habe die totale Panik davor und würde es am liebsten machen lassen.

Wenn ich gut drauf bin, mache ich es morgen (hoffentlich) fertig.

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Nachtrag 15.07.2012

Das glaubt man ja nicht. Da wache ich heute früh schweissgebadet auf weil ich von dem Kissen geträumt habe. Im Traum hatte ich die Nahtzugaben vergessen und anstatt es dennoch zu vernähen (und ein eigenes Füllkissen zu machen), schnitt ich die Eule aus und nähte sie als Applikation auf das nächste Kissen … was natürlich misslang … und ich war totunglücklich.

Ich hatte ja wegen dem Kissennähen eh schon Bammel das was schief geht … mit dem Traum nun noch mehr.
Dank der arktischen Temperaturen hielt sich mein Schwitzwasser in Grenzen … und es wurde fertig.
(Endlich)

Vielen, vielen Dank für euer Mitbibbern und Aufmuntern und Schoki verteil … es tut doch gut, auch wenn es nur virtuell ist, solche Dinge teilen zu dürfen.

Bevor es ans vernähen ging, habe ich vorsichtshalber abgesteckt, auf rechts gedreht und das Füllkissen vorsichtig eingebracht. Es passte und beim nähen ging alles glatt.

Das ist beim abstecken auf links!

Und hier … Taraaa …. ist es nun … im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger.

Liebe Grüsse,
der Micha

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