Besuchsfahrt nach Beckum und Test des neuen Smartphonehalters

Sooo. Moiiinnn.

Heute durfte ich meine Freundin aus Bayern bei meinem Freund im Münsterland besuchen.
Die Fahrt begann recht feucht mit viel Nieselregen, wurde aber dann im Münsterland langsam angenehmer.
Nieselregen ist ätzend. Kommt überall durch und das Visier bekommt man einfach nicht frei. Nervend.

Mit meiner grauen Maus bin ich noch nicht verwachsen. 100KM/h auf der nassen, kurvigen Bundesstrasse und Fahrbahnmarkierungen machen mich noch arg ängstlich.
Wohl auch weil ich weiß wie gerne sie ausbricht.
Leider ist die Zeit für Sicherheitstrainings schon längst vorbei, aber für das kommende Jahr habe ich bereits gebucht.
Bis dahin werde ich noch viele tausend Kilometer abgespult haben, aber das wird nur ein bisschen helfen.
Bis dahin fahre ich lieber noch etwas devensiver und vorsichtiger in Kurven/Kreisverkehren als ohnehin schon.

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Endlich einen Smartphone Halter gefunden

Moin.
Meine Güte ist das Zubehör für so etwas simples wie ein Smartphonehalter am Motorrad teuer.
Ich bin nicht bereit 70€ für nen Halter auszugeben, wenn das ganze Smartie nur nen hunderter gekostet hat.
Ich sehe ja ein das bei der grauen Maus andere Kräfte am Werk sind als am Roller, aber der Markt bietet kaum was für den kleinen Michageldbeutel an.

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Navi an Flipper

Die letzten Tage habe ich mich intensiv mit diversen Möglichkeiten der Navigation beschäftigt.

Einerseits habe ich mein kleines Navi, andererseits das grosse Navi vom Harald und neu hinzugekommen ist das Navi als App im Smartphone.
Klar … ich bin Technikfreak und somit habe ich mich hauptsächlich mit dem Smartphone beschäftigt welches ja bauartbedingt auch Telefonie, Radio und WhatsApp während der Fahrt anbietet. ;)
Den Punkt „Fotographie/Video habe ich abgehakt, da die Cam einerseits zu schlecht und andererseits mit der derzeitigen Halterung auch nicht verwendbar ist.



(Von den zusätzlichen Gummis habe ich mich wieder getrennt. Hilft nichts, stört nur.)

Bevor mich nun die Förster am Wegesrand abpassen wollen:
„Ihr könnt euch entspannen. Ich surfe natürlich nicht während der Fahrt im INet und chatte auch nicht über WhatsApp oder telefoniere während die Karre läuft. Da brauche ich nämlich meine Augen für die westdeutschen Strassen die sich in einem saumässigen Zustand befinden (Kohl, Schröder und Merkel sei hiermit gedankt) und für die ganzen Vollidioten die in ihren Blechkisten glauben das ihnen nichts passieren kann („Doch ihr Arschlöcher hinterm Steuer … meine miesen Wünsche bringen euch die Bäume näher als ihr reagieren könnt“).“
Okay ich bin nicht besonders gut drauf (dem Blag zwei Etagen über mir zum Dank).

Aber zurück zum Thema;
Ich habe mich im Laufe der Jahre (des letzten Jahrzehnts) an die Vorzüge der elektronischen Schlampen (wie ich meine Navis liebevoll bezeichne) dermassen gewöhnt, dass ich auf diese nicht mehr verzichten möchte und gerne was neues teste.

In diesem Fall also mein Smartphone.
Was sagt das Netz zum Einsatz des Smartphone auf dem Moped?
„Böööööseeeee“ weil es für durch die Vibrationen Schaden nimmt und kein reines Navi ersetzt … ausserdem kommt die mögliche Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung hinzu.

Okay. Ich schenke diesen Infos Glauben, aber nicht ohne mich auf deren Richtigkeit zu vergewissern.
Von meiner Ex habe ich das Samsung Galaxy Ace geschenkt bekommen, damit ich mit ihr WhatsAppen kann (und weil das Teil sogut wie keinen freien internen Speicher hat, sodass selbst Updates nicht mehr eingespielt werden können, wenn man das Teil nicht rootet).
Whatsappen kann ich nun. Updaten auch. Nun wird mir langweilig und es soll den Navi ersetzen. *Daumen hoch und Schweiss abwisch ;)

Das ich die „Be-on-Road„-App aufgespielt habe, hatte ich bereits in einem Vorpost erwähnt. Nun ist noch ein GPS-Logger hinzu gekommen. Der zu geringe Arbeitsspeicherplatz ist zwar nach wie vor ein Thema, aber das Maximum konnte ich noch, bis auf 120KB raus holen.

Ein Hauptproblem war halt „Wie befestige ich es an der Karre“?
Die Halterung hatte ich ja schon lange mit dem Windschild verbunden. Soweit so gut. Für die beiden Navis habe ich auch passende Halteschalen, aber welche Halterung nehme ich speziell für das Smartphone?
Das Ding muss (das muss ich zugeben) viel aushalten und ist eigentlich nicht dafür gebaut. Es ist ja nicht einmal ein sogenanntes Outdoorhandy.

Guter Rat is teuer?
Ja, vielleicht. Wenn man darauf besteht eine angepasste Geräte-Halteschale zu benutzen.
Warum sollte es ein Universalhalter eigentlich nicht tun?
„Weil der halt das Gerät nicht perfekt umschliesst!“
Okay, aber das ist kein Argument, weil ich mir die Halteschalen allesamt angeschaut habe. Die umschliessen zwar teilweise aussen passend, aber nicht um den Rand. Dort ist nur ein minimaler Überwurf, der keinem grösserem Schlagloch standhält (wenn man da mal einen Schlag bekommt).
Ausserdem wollen die für das bisschen Plastik in Leichtbauweise, extrem viel meiner Teuronen.
Da lag es natürlich nahe, die diversen Universalschalen zu prüfen, die ich in meiner Schublade ansammel … und siehe da … eine passende Halteschale für den Vier-Krallen-Aufsteck-Mechanismus („Brodit“), ward gefunden.

Es hat seitlich Moosgummi und kann oben und unten mittels einer Kralle gesichert werden, wenn das Gerät in der Höhe hineinpasst. Natürlich ist mein Smartphone länger, also habe ich die ober Haltekralle unten eingeschoben und die beiden Aussenbacken zusammen geschoben.
Hält, passt und „wackelt“. Würde aber auch kleineren Bodenwellen durchaus nicht standhalten.
Hmmm … ankleben ist zwar fest, aber ich will das Teil ja auch ohne Halterung mit mir rumtragen.
Ein oder zwei Gummibänder? Nette Idee. Sieht gut aus. Passt auch. Hält aber nichts aus. smile
Aaaaabeeeerrrr. Ich habe ja noch ein Zweithobby. Das nähen. Und siehe da … ein Klett auf die Halterung, ein zweites (natürlich das flauschige) auf die Rückseite des Handys und alles ist gut.

Das Teil sitzt nun beinahe bombenfest und ich bin guter Dinge, das es mir nicht flöten geht.
Es wird die Tage noch eine Handschlaufe erhalten, die ich dann um den Haltearm lege, sodass es auch schlimmsten Falle nicht auf die Fahrbahn fällt und ich entspannt fahren kann.

AAAAABBBBEEEEERRRRR … entspanntes fahren ist bei Regen ja eh schon sone Sache. Meine Navis haben mich mit Regenhaube ( Hier nochmal ein grosses Dankeschön an Harald Moser „Willste meine SR50 geschenkt haben? Ich weiss ja das Du mitliest, allerdings weiß ich nicht wie wir sie zu Dir bekommen“, der mir nebst seinem alten Navi auch eine passende Regenhaube vermachte.)  nie im Stich gelassen … die Akkus nun mal ausgenommen, aber das kann man ja regeln.
Das Smartphone bekam vorhin beim Test leider keinen GPS – Empfang (es regnete reichlich).
Das bedeutet im Umkehrschluss das ich bei langen Touren im wahrsten Sinne wetterabängig wäre (weitere Tests muss ich noch machen).
Ist zwar nicht schlimm, weil son Navi nicht die Welt wiegt, aber perfekt ist das auch nicht. Ich bin gespannt.

Ebenso gespannt bin ich darauf ob ich das Smartphone durch die Vibrationen schrotte, wie es in einigen Meldungen geschrieben steht.
Wäre nicht wirklich schlimm weil es zu ersetzen wäre, aber vorsätzlich mache ich nur ungern Geräte kaputt.

Soviel also zu den derzeitigen „Arbeiten“ am Flipper.
Die Tage geht das Moped übrigens zur Werkstatt wegen Reifen und Bremsen.

Ich wünsche euch ein friedliches und gesundes 2015.
euer Micha

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Erste Spaßfahrt

Hallo.

So ganz stimmt der Titel nicht, denn nur Spaß war das nicht.
Aber bei ungeplantem Sonnenschein, hielt mich nichts von einer ungeplanten „Testfahrt“ ab. smile
Es war eine abgesicherte Fahrt ins benachbarte Melle. Vorab rief ich Elke an, ob sie zuhause ist und mich schlimmstenfalls aufsammeln kann.

Die Reifen hatten wieder Luft verloren … nicht viel, aber halt genug das ich es machen lassen muss.
Nachdem ich im 28KM entfernten Melle ankam, fuhr ich zum ersten Mal zum tanken.
Nach 4Liter war Schluß. Ich füllte noch ~80ml Öl auf und fuhr die letzten Meter zu meinem Treffen.
Komisch war das an der Tanke. Statt den Rüssel reinhalten und wieder losfahren, gehe ich nun an meine mitgeführte 1 Liter Ölflasche und fülle halt 1:50 nach. Damit dauert der Tankvorgang durchaus länger. Ich werde versuchen es als gemütliche Zwischenpausen anzunehmen und mich nicht von den Wartenden verrückt machen zu lassen.
Ebenfalls an der Tank erntete ich interessierte Blicke … zwei Jugendlichen standen an der Gemischzapfanlage mit ihrer alten Vespa. Man hat sich freundlich gegrüsst.

Bevor ich heute los fuhr, bastelte ich mir aus meiner PKW-Schanenhals-Navihalterung eine neue für den Scheinwerfer. Dazu nahm ich den Sauggummi ab und trennte den Hebel ab, der das Vakuum erzeugt. Statt des Hebels nahm ich eine längere Schraube und schob sie von der Innenseite des Scheinwerfers, hoch bis zum Austrittspunkt am Schwanenhals, um sie dann dort mit einer Mutter zu sichern.

Ich habe ein Bild von meiner Terrasse aus gemacht.
Wenn das Wetter mitspielt, schaue ich mir die Maschine morgen erneut an und werde dann auch ein besseres Bild einstellen.

Die Navihalterung hat sehr gut gehalten und an der Maschine gibt es nichts neu hinzugekommenes. Sie vibriert halt noch sehr stark und mir fehlt etwas Druck am Berg.
Ebenso bleibt das Gefühl der verstellten Spur.

Ich habe mich auf dieser dritten Fahrt, zwar schon mehr an Trude und deren Bereifung gewöhnt, aber das sie hinten einen minimalen Hopser macht, wenn ich eine der Asphaltnahtstellen erwische ist sicherlich nicht richtig.

Da ich heute Besuch hatte, kam ich vorher nicht zur Prüfung der Motor Lagerungsgummis, aber ich gehe mal davon aus das sie hinüber sind und werde mir die Ersatzteile zum Austausch bestellen, sowie einen zweiten Ersatzschlauch.

Bei Elke blieb ich nur auf einen Tee und machte mich wieder bei Tageslicht auf den Weg.
Der Scheinwerfer muss noch justiert werden, aber dafür war es heute noch zu hell.
Es tat gut wieder eine Fahrt gemacht zu haben. Ich habe diese Freiheit und Mobilität doch mehr vermisst als ich mir zugestand. Noch ist sie zwar nicht perfekt, aber das wird schon noch.
Von einem meiner Nachbarn bekam ich ein Lob für meine Maschine, da er sie auch noch total verrostet, dreckig und kaputt gesehen hatte. Selbst meine „Lackierarbeiten“ fand er Klasse, weil ich den Rost bekämpfe und den Wert der Maschine erhalten möchte.
Sowas tut natürlich genauso gut, wie euer Zuspruch und das Mitfiebern.

Am liebsten würde ich nun direkt los und Andreas, Thomas und Norbert besuchen, aber das geht noch nicht. Einerseits wegen den Finanzen und andererseits ist Trude einfach noch nicht so weit … aber ich bin nun wieder sehr zuversichtlich, dass ich euch eines Tages doch besuchen kann. Wenigstens einmal.

Sooo …  ich wünsche euch eine gute Zeit und berichte die Tage wieder.
Liebe Grüße,
der Micha

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Lack fehlt

Nun musste ich erst einmal nachlesen, wie weit ich euch bereits berichtet habe.
Leider gibt es für ein paar Wochen kaum brauchbare Bilder, da ich die Kamera an eine meiner Exen ausgeliehen habe.
Ich bin mir aber sicher, dass die geneigte Leserschaft, mit meiner Beschreibung klar kommt.

Der Bowdenzug der Fussbremse ist nun auch gewechselt. Was gar nicht so einfach war, da er unterhalb der Schwinge eingeklemmt war.
Beim Verlgen habe ich festgestellt, das eine Führungsschiene des Zuges, am Rahmen fehlt. Von Werk aus und somit ein Konstruktionsfehler. Da der Zug unter Spannung steht, hat er sich mit der Zeit unter die Schwinge geklemmt. Nicht ganz ungefährlich, da der Zug durch die Dauerquetschung reissen könnte … und nichts ist schlimmer als Bremsen die ins Leere greifen.
Ich werde mir etwas einfallen lassen, um den Zug sowohl rechts am Fussbremshebel, als auch links Richtung Bremshebel sicher zu befestigen.

Nach einbringen der Züge, fällt mir auf das ich am Hinterrad nun zuwenig „Seil“ habe und am Vorderrad zuviel davon. Kurzum: Das Hinterrad bremst bereits, während das Vorderrad nicht mal bremsen würde, wenn ich voll druchgreife.
Zunächst war ich ratlos und hatte schon die Ersatzteile in Verdacht, bis mir klar wurde, das ich ja auch die Bremshebel an den Achsen ausgetauscht hatte und beide falsch wieder aufbrachte. Am Hinterrad muss ich zwei oder drei Zähne mehr nach innen, während ich am Vorderrad mehr nach aussen muss.
Alles nicht so einfach, wenn man ungeübt ist und nur durch nachlesen ein bisschen „weiß“ was, wie sein müsste. Gottseidank leben wir bereits im Zeitalter des Internet. Ohne dem, käme ich keinen Schritt weit und hätte längst eine (Abzocker-Möchtegern)Werkstatt aufsuchen müssen.
Morgen gehe ich nochmal an die Züge und bin sicher das ich es hinbekomme.
Man müsste nochmal 14 sein … da hat man im Notfall einen Knoten ins Kabel gemacht, damit es die richtige Länge hat. laugh

Die Sitzfläche habe ich zunächst mal aufgelegt und eine Anpassung der Taschen vorgenommen.
Wenn nun noch die Trittbretter, die Spiegel und ein Nummernschild dran wären, wäre Trude beinahe komplett.

Beinahe sage ich, weil ich gerne ein Windschild dran hätte, aber mein Altes (auch modifiziert) nicht daran passt. Ursache ist die geniale, aber dennoch störende, Navihalterung.
Zumindest habe ich bis jetzt noch keine Lösung wie ich es hinbekomme. Vielleicht ja mit der Zeit.

Bessere Bilder macht mein Handy leider nicht.

Was das weitere Schrauben anbelangt … bleibe ich zuversichtlich. ;)

Nachtrag:

Da die Kinder (zwischen 20 und 35 Jahre) meiner Vermieter, sich einen Scheiss darum scheren das ich von deren Rumgetrampel im Büro über mir genervt bin, reagiere ich nun mit Gegenmassnahmen.
Heute Abend trampelten (im wahrsten Sinne des Wortes) sie mir zu dritt auf den Nerven herum. Ich muss dabei sagen, dass ich bereits zweimal oben war und darauf hinwies das ich unten das Getrampel als sehr laut entfinde und es nett wäre wenn man das abstellen würde. Die Folge war, dass die Tochter mir drohte, dass ich dagegen eh nichts machen kann und das am Folgetag extra laut getrampelt wurde. Man ist halt Sohn und Tochter und alle Anderen sind Scheisse. Naja.
Da ich die Schraube des vorderen Bremshebel am Gasgriff, sowieso ausbohren musste, wartete ich bis die anderen Büros leer waren und legte dann schön gemächlich mit Entspannungspausen los.
Metallbohrer sind laut … sehr laut …

Nach anderthalb Stunden war es dann soweit … der total verbogene Schraubenrest gab auf und die Halterung konnte entfernt werden. Mit einem Körner und einem Rechtsausdreher hätte ich die Halterung wohl noch retten können. Nun ist sie aber komplett hin und ich habe gerade nochmals Ersatzteile nachbestellt. Nicht schlimm. Hauptsache der Hebel ist danach wieder brauch- und haltbar.
Obwohl nicht zwingend notwendig, habe ich auch den Starterhebel und alle Schraubenteile für den Gasgriff mitbestellt.

Bei der Aktion bin ich leider an der Navihalterung hängen geblieben, welche dann an der Schraubenaufnahme zerbrach. Mist.
Ich kann sie wohl kleben, dann mittig eine Hülse einführen und dadurch wieder fest, aber bewegbar, anbringen. Da sie die Tage noch einwandfrei beweglich war, gehe ich mal von einem Haarriss aus, den ich bisher übersah. Lieber so, als wenn sie mir während der Fahrt zerbricht und der Navi runterfällt.
(Mal schauen ob ich da noch eine Zusatzsicherung anbringen kann)

Tja und sonst?
Alles gut. smile

Nachtrag:
Nur damit ich es nicht vergesse. Mir wurde Nifestol 70 als ultimativer Rostlöser empfohlen.
Das kommt dann, zum Handschlagschrauber, auf die Bestellliste-für-Weiteres. smile

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Wo ist denn hier Platz für den Navi?

Wie schon bei Tuxie, musste ich mir erstmal Gedanken darum machen, wo ich welche Navihalterung befestige.
Am liebsten wäre mir ein Lenkerquerträger mit ordentlichem Innenmass, wo man das ganze „Spielzeug“ (zB: Navi, Kamera, Thermometer, etc.) verschrauben kann. Leider hat Trude ebenfalls keinen Querträger, so dass guter Rat nicht vorhanden ist.
Die Knieschalen würden sich zwar anbieten, sind aber leider in die falsche Richtung gebogen.
Ins Blech bohren möchte ich (noch) nicht. Ausserdem wäre der Navi dann sehr tief angebracht. Teilweise fand ich das schon an Tuxie ein Problem. Wenn ich mal intensiver schauen musste, fuhr ich in Blindfahrt.

Irgendwo muss der Navi aber auch an Trude angebracht werden, denn ohne, geht gar nicht.
Mit dem Problem schlug ich mich nun schon ein paar Wochen herum.
Im Netz las ich vom Knieschild (zu tief), vom anbringen auf dem Tachodeckel (verdeckt mir zu viel) und sogar einer Lösung auf dem Handschuh. Dort wurde die Navischale mit einem festen Band angebracht und dann der Navi eingeklickt.
Diese Lösung habe ich weiter verfolgt, fand das aber dann doch zu unpraktisch und zu labberig.
Die Simme soll wohl relativ stark vibrieren (hab ich gelesen).

Heute nahm ich mir dann die verschiedenen Navihalterungen (Lenkerbefestigung und Schwanenhals) und hielt es hier und da und dort ran.
Irgendwie wäre der Navi immer ausserhalb des normalen Sichtfensters. Das wollte ich nicht.
Als ich dann den Schwanenhals am Tacho platzierte, fiel mir der Frontscheinwerfer auf.
So wie sie ist passt weder die Lenkerhalterung noch der Schwanenhals. Etwas modfiziert schien es zu passen.
Ich schraubte das Scheinwerfergehäuse auf, bohrte ein 6mm Loch in den Kunststoff, schnitt mir aus den Resten des alten Felgenbandgummis zwei Dichtringe und setzte die Schraube ein.
Danach setzte ich oberhalb die Halterung an und verband die Brodit-Halterung mit Schraube und versenkter Mutter.
Um es zu stehlen, müsste man es rausbrechen.

Der Lampe passiert nichts. Ob das Felgengummi schmort wird man sehen, aber wenn es verkokelt, ist das halt so.

Beim fahren habe ich damit jedenfalls beste Sicht auf Navi, Tacho und Fahrbahn.
Wenn ich den Windschutz anbringe, muss ich den Bereich um den Scheinwerfer sowieso ausschneiden. Soweit ich das im Moment erkennen kann, wird das kein Problem darstellen.
Und wenn doch, wird mir da eine Lösung zu einfallen. Ist ja schliesslich eine Simson. smile

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