Upcycling – Kaffeepadtüten zu Geldbörse

Moin meine Lieben,

eigentlich muss ich etwas ganz anderes nähen, aber ich fummel schon seit ein paar Tagen an der Geldbörse – Nylon von funfabric.
Nur wie das so bei mir ist, teste ich ja gerne andere Materialien und meine Kaffeepadtüten haben mich schon bei der Wildspitz begeistert, also lag es nahe nun noch einmal dieses Zeug unter die Nadel zu bringen.

Vorab hatte ich mir den Schnitt aus einem Rest einfacher Baumwolle genäht.

Das Endergebnis (von ich gerade kein Bild habe) war zufriedenstellend.
Ein paar kleinere und grössere Fehler unterliefen mir dennoch beim nähen, was aber nicht schlimm war bei dem Erstversuch.

Gestern hatte ich schon die Tüten zurechgeschnitten und sie mir mit Schabracke hinterlegt.
Ausserdem schnitt ich noch einfaches dünnes Baumwollgewebe zu, welches ich hinterlegte um das einreissen zu verhindern.
Eigentlich eine kluge Idee … aber habt ihr schonmal Metall gewendet? ;)
Habe ich geflucht. Nun ist sie fertig und wird eingesetzt.
Das die Karten nicht nach innen liegen missfällt mir an dem Schnittmuster, aber sonst passt es bestens in die Gesässtasche.

Verwurschtelte Grüße,
der Micha

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Die „Wildspitz“ lässt mich nicht los

Moin ihr Lieben,

nach einem ausgedehnten Urlaub in Bayern, ging es die Tage motiviert an neue Geldbörsen.
Im Urlaub hatte ich meine Maschine mit und konnte meiner Gastgeberin und Freundin auf die Schnelle zwei Kissen nähen.

Die Stoffe habe ich im Regensburger Tedox erstanden.
Innenkissen sind von IKEA.

Doch wie bereits erwähnt bin ich aktiv in meiner Wohnung zugange.
Den Energieschub aus dem Urlaub (mein letzter liegt 10 Jahre zurück), konnte ich bisher gut umsetzen.
Einerseits beim auf-/umräumen und andererseits halt an der Maschine.

Witzigerweise nähe ich, obgleich ich hier bis hin zur Stickkombi alles mögliche rumstehen habe, am liebsten mit meinem „Paulchen²“.
Nichts gegen den ganzen Schnickschnack und die tollen elektronisch gesteuerten Möglichkeiten, aber analog und manuell war schon in der Photographie mein Ding und weiter gedacht war es mir immer schon wichtig bestehendes, nach meinen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen.
Paulchen² zwingt mich da halt nur sehr begrenzt in vorgefertigte Einstellungen.

Am zwanzigsten August war es dann soweit und ich konnte den frischgekauften VW-Bus-Druck verarbeiten.

Irgendwas ist ja immer … und ich bin etwas unglücklich darüber dass ich mir keine Gedanken um die Druckrichtung gemacht habe, so dass vorne die Busse leider falsch herum stehen (die Rückseite ist dann „richtig“ herum, weil es ein Stück ist).
Nunja. Einzelstücke halt.
Der Innenbereich ist wieder IKEA-Stoff (Minna).

Es entstand am zweiundzwanzigsten achten nun eine, durch eine Bekannte, gewünschte Wildspitz mit „meinem“ Totenkopfgewebe vom Tedox. Oblgeich sie wünschte dass das Gewebe aussen wie innen verwendet wird, entschied ich mich dazu den Innenbereich mit roter „Ditte“ von IKEA zu gestalten.

Als kleines Schmankerl habe ich einen Totenkopf noch etwas verpeilt erstrahlen lassen (was auf dem Bild nicht zur Geltung kommt, im Sonnenlicht aber sofort auffällt).
Übergeben wurde sie noch nicht. Ich bin gespannt ob sie ihr gefällt, ansonsten nähe ich halt noch eine. smile

Ich bin mir zwar sicher das die beiden Strasssteine nicht lange überleben werden, aber sei es drum.

Da ich gerade so schön im Fluss bin, probierte ich das Ganze mal mit anderem Material aus.
Die Taschen aus Umverpackungen kennt ihr ja wohl. Ich hatte es mir immer vorgenommen, aber nie umgesetzt.
Nun … warum sollte ich es nicht dann „einfach mal“ an einer Wildspitz testen?
(„Ganz blöde Idee !!!“) ;)

„Kann ich auf die Rückseite Vlies aufbügeln?“
Ja, man kann.
„Verzieht es sich durch das bügeln sehr?“
Das kommt drauf an.
Das Plastik der Rewe-Pad-Tüte (aussen) zog sich fürchterlich zusammen.
Die Aldi-Verpackung (innen) blieb standhaft.
„Hält die Tüte auch in den Kleingeldfächern?“
Vielleicht Ja, vielleicht auch nicht. Ich habe mich dazu entschlossen in den RV-Fächern Ditte einzusetzen.
„Überlebt sie das wenden überhaupt?“
Verblüffender Weise … ich hatte wirklich damit gerechnet, das sie auseinander reisst, hielt sie dem Wenden stand.
„Sonst noch was zu beachten?“
Das „Muster“ sollte beachtet werden … und die Stichlänge nicht zu kurz (wegen der Perforierung). Ansonsten sollte man wie „immer“ sehr sauber messen und arbeiten.
DAS habe ich leider nicht so genau genommen (war ja nur ein Versuch). *in die Ecke stell und schäm

Durch meine Pfuscherei sind die rechten Kartenfächer leider etwas zu schmal geraten und somit kaum nutzbar.
Beim Falten ist mir auch ein Fehler passiert und wie man sieht habe ich Mist gebaut beim anbringen der Innenflügel.
Insgesamt also ein absolutes Einzelstück, welches nochmal gemacht werden will. ;) *Mehr Kaffee trink

Damit hatte ich dann auch gleich meine Schliessen verbraucht und diverses Zubehör nachbestellt.

Mein Urlaubsbericht ist noch in Bearbeitung und wird in meinem zweiten Blog veröffentlicht, aber HIER kann ich noch eine „kleine Geschichte“ vorweg nehmen, die ich mal in Kurzform darlege.
Wir haben unter anderem Passau besucht und stolperten dort „LEIDER“ ins „Nanu Nana“ ;)
Wie das so ist … man will ja eigentlich nichts kaufen … und findet sich dann an der Kasse wieder.
Ich hatte etwas entdeckt und habe, in Urlaubslaune, einfach mal gefragt ob am Preis was zu machen ist.
Etwas Hin und Her, bekam ich einen kleinen Nachlass, freute mich wie ein Schneekönig und packte es am Folgetag aus.
Leider kaputt. Somit überlegte ich wo es zerbrach, suchte das fehlende und fand nichts.
Daraufhin rief ich in der Filiale an und wollte fragen ob es vielleicht auf Kulanz zu tauschen wäre.
„Nein, das hat alles so seine Richtigkeit … sonst hätten sie ja den Preisnachlass nicht erhalten“ bekam ich als Antwort.
Das liess mir meine Gesichtszüge entgleisen und ich wandte mich dann an die Firmenzentrale mit der Bitte um Stellungnahme.
Die Firmenzentrale liess sich nicht lange bitten und bot mir diverse Möglichkeiten zum Umtausch (für den bereits bezahlten Kurs) an.

Da freue ich mich doch sehr, das Kunden auch bei und für Nanu Nana wichtig sind und man sich bemüht Probleme aus der Welt zu schaffen.
In all den vielen Jahren bei Nanu Nana hatte ich noch nie einen Grund zur Beschwerde und solche Einzelfälle wie in der Passauerfiliale sind wirklich als Einzelfälle zu betrachten.
Ich freue mich sehr darüber.

Hier nun das in Passau erhaltene Objekt der Begierde …

… und hier das „Original“ welches ich in Osnabrück austauschen durfte.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Filiale Osnabrück, für die tolle Mitarbeit.

Sooo … damit erst einmal wieder meine „Rückmeldung“ in den Alltag.
Ich wünsche euch alles Liebe und eine gute Zeit.

Vielleicht sieht man sich ja mal auf der „Nadel und Faden“ die dieses Jahr am 25ten bis 27ten September in Osnabrück stattfindet.

Liebe Grüße sendend,
der Micha

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Wildspitz beinahe die Dritte

Die letzten drei Tage verbrachte ich damit die Geldbörse „Wildspitz“ von farbenmix erneut zu nähen.
Die erste und letzte hatte ich im Februar letzten Jahres genäht und ist bei mir im Dauereinsatz (auch wenn sie nicht ganz gerade wurde).

Da ich gerade so viele hübsche Stöffchen habe und für „meine Mädels“ sowieso nähe, bot es sich an dieses Schnittmuster noch einmal zu versuchen.

Das Unterverzeichniss auf Platte suchen, den Ausdruck rauskramen und Stöffchen zusammen suchen, machte schon mal den halben Tag aus.
Danach ging es dann ans studieren des Ganzen.
Ganz ehrlich? Es ist so undurchsichtig, unklar und chaotisch wie beim ersten Mal.
Ohne Videos bin ich restlos aufgeschmissen.

Allerdings bin ich auch mit den drei Videos und einem weiteren vom „Haus mit dem Rosensofa“ erst einmal komplett und dann nochmals an zwei Stellen gescheitert.

Ich weiß nicht was ich mir dabei gedacht hatte, aber ich hatte zunächst einmal die „kleine“ Wildspitz zugeschnitten und (falsch) zusammen genäht. Bei „klein“ dachte ich mehr an Scheckkartenbreite, weniger daran dass die Wegnahme von 4cm eigentlich gar nichts ändert ausser dass man die Kartenfächer nicht unterteilen kann.
Steht sogar in der Anleitung.
Habe ich natürlich überlesen und mich danach gewundert.

Tja, da passt nichts mehr hinein. Also Wildspitz Zwei in Ablage P.

Mache ich halt noch eine. Vom EDV-Stöffchen habe ich eigentlich genug da, also nehme ich den, statt den Blümchenstoff von Ikea.

Das erneute Drama der vielen Versuche die Anleitung und Videos zu begreifen und dass dauernde Vermessen erspare ich euch.
Locker von der Hand geht es mir jedenfalls nicht.

Aber wie heisst das so schön „Das Ergebnis zählt“.
Auch diesesmal habe ich sie wieder etwas krumm geschaffen und ein paar Fehler „eingebaut“. Vielleicht gelingt mir ja beim zehnten Versuch mal eine richtig tolle Wildspitz.

Der Stoffdruck gefällt mir jedenfalls sehr gut.

Was man der Geldbörse ja lassen muss: Es passt richtig viel rein. Im hinteren Scheinfach habe ich mal mein 5″ Smartphone rein gelegt. Es passt komplett hinein und hat noch Luft nach oben und zur Seite.

Was soll ich euch sagen?
Spaß macht es wohl nur den Wenigsten dieses Schnittmuster zu nähen und zu falten, aber wenn es dann mal fertig ist und man es wahrscheinlich sogar besser als ich genäht bekommen hat, dann ist das eine tolle (aber sehr große) Geldbörse.

Einen schönen Abend wünschend,
der Micha

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Geburtstagsgeschenke Teil Zwei sind auch fertig geworden

Moin ihr Lieben,

bis zum elften hätte ich noch Zeit gehabt, aber ich bin froh schon fertig zu sein.
Somit kann ich mich nun entspannt zurück legen, da ich keine weiteren Geburtstagsgeschenke nähen „muss“.

Den Strickbeutel und Loop hatte ich euch schon vorgestellt.
Hinzu kam dann heute noch das 50x50er Kissen mit Hotelverschluss sowie einem Füllkissen mit Entfenfedern aus Ikea, damit sie sich beim stricken gemütlich in die Couch kuscheln kann und die kleine ITH-Geldbörse, damit sie immer Geld für neue Wolle und Nadeln sparen kann (oder sie geht damit in die Oper). ;)

Kreative Tage wünschend,
der Micha

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Genähte Elektronik … und bremsende Nadeln

… okay der Titel ist reisserisch und hält nicht ganz was er verspricht, aber Titelfindung ist manchmal auch gar nicht so einfach.

Zunächst einmal, sei mir herzlich Willkommen.
Heute mache ich es mal schnell und kurz.
Wie ich schon anmerkte haben ein paar meiner Exen diesen Monat Geburtstag.

Mit einer verbindet mich die „Liebe“ zur EDV.
Was lag da näher als etwas elektronisches zu verschenken.
Tedox kam mir dabei die Tage entgegen und hatte einen entsprechenden Baumwolldruck ausliegen.
Mit 4 Euro für den Meter war es genau passend zu meinem Einkommen.

Heraus kam dabei ein Peanut, ein Leseknochen, eine ITH-Geldbörse und ein … tja … ein Versehen.

Dem Leseknochen habe ich vier Seiten spendiert und mich noch beim zusammen nähen gewundert warum er denn so seltsam aussieht.
Erst als ich die Wendeöffnung schliessen wollte, fiel mir auf dass er eine Seite zuviel hat und nun eher an zwei zusammengewachsende Backenzähne erinnert. smile
Ich hoffe das es ihr dennoch gefallen wird.

Nachtrag: Es hat ihr nicht gefallen … das Portemonie fand sie nicht schlecht, aber den Rest wollte sie nicht.
Nunja. Ich hatte es beinahe erwartet, war aber dennoch ein klein wenig enttäuscht, da es etwas persönliches ist.
Fazit: Man kann es nicht jedem recht machen. Hält mich allerdings nicht davon ab, anderen eine Freude zu bereiten.

Das stricken übe ich auch jeden Tag ein kleines bisschen.
Einen Laufknoten kann ich nun endlich ohne das sich meine Finger verknoten, oder mit dem Knoten festgebunden werden.

Die ersten Anschlagmaschen bereiten mir noch genug Probleme.
Meistens ziehe ich zu fest und bekomme das Garn dann nicht durchgezogen.
Oder ich steche mit der Nadel in das Garn und teile es in die Einzelfäden auf.
Tja, es ist noch ein langer Weg … aber ich freue mich schon drauf wenn es läuft und die Maschen gleichmässig werden.

Eine baldigen Frühling wünschend,
der Micha

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Piraten – Tarnung ist alles

Moin ihr Lieben,

nach meinen beiden Shirts, wollte ich nun eines mit zwei Lagen Gewebe versuchen.
Mein Piratenstoff aus Tedox möchte weiterhin verarbeitet werden und mein neu hinzugekommener Jersey ebenso. Da liegt es nahe diese beiden miteinander zu verbinden, da das Tedoxgewebe doch recht fest und auf der Haut keinen Wohlfühlcharakter hat.

Wie bisher, musste natürlich wieder der Totenkopf von Urban Thread aufgestickt werden.
Wohin damit? Vorne mittig sieht doof aus, auf dem Herzen will ich es nicht (man muss ja sein Glück nicht heraus fordern, schliesslich bin ich mittlerweile 51 und da kann es mich jederzeit „erwischen“) … also bleibt „nur“ der Rücken.
Gedacht, getan, sorgte ich dafür das es mittig auf dem Schnitt sass. Dazu verwendete ich, neben der Schneiderkreide, die mitgelieferte Schablone zur Stickeinheit der W6 N 6000 Kombimaschine.

Den vorgeschnittenen Aussen- und Innenstoff legte ich mir links auf links (was bei meinem Jersey ziemlich das selbe ist) und verband die beiden Gewebe mit der W6 N 454D Overlock.

Der Umgang mit der Overlock ist für mich noch stark gewöhnungsbedürftig. In der Armkugel war die Drehung des Gewebes nicht perfekt, so dass ich leider etwas mehr Material wegschnitt als vorgesehen. Fällt nicht wirklich auf, ist aber noch verbesserungswürdig.

Vorder- und Rückenteil wurde dann mit der Nähmaschine zusammengefügt.

Da steht er also nun der Micha, in neuem Gewand smile

Das Rückenteil hat seine Stickerei auch mittig erhalten.

Und wem nun langweilig ist, der darf das Portemonnaie suchen …

Zur Osnabrücker Messe „Nadel und Faden“ werde ich wohl dieses Outfit tragen.
Je nach Wetterlage dann allerdings mit einem Longsleeve dazu, welches ich noch aus dem Jersey nähen muss.

Einen schönen Wochenstart wünschend,

der Micha

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