Vom Dümmer See nach Georgsmarienhütte mit GPS-Trackaufzeichnung

Moin ihr Lieben,
ich habe mich zwar von dem Gedanken getrennt das mein Smartphone mein Navi ersetzen wird, aber zum aufzeichnen der Tracks habe ich die APP „Meine Tracks“ installiert.

Da ich heute auf Geburtstagsbesuch in Steinfeld war, nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe und fuhr noch den Dümmer See an um diesen tollen Vorfrühlingssonnentag zu nutzen.

Auf der Rückfahrt hatte ich dann die Trackaufzeichnung aktiviert (obwohl sie für die Hinfahrt viel interessanter gewesen wäre, da ich einen riesen Umweg aufgrund von Baustellen fahren musste).

Schön zu sehen was dabei für Daten gesammelt werden und wie mager letztlich die Durchschnittsgeschwindigkeit ausfällt.

Name: Dümmer
Art der Aktivität: Fahrrad fahren
Beschreibung: –
Gesamtstrecke: 61,10 km (38,0 Meile/n)
Gesamtzeit: 149
Zeit in Bewegung: 115
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 44,26 km/h (27,5 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 45,68 km/h (28,4 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 67,32 km/h (41,8 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 1:21 min/km (2:11 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 1:19 min/km (2:07 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 0:53 min/km (1:26 min/Meile)
Maximale Höhe: 223 m (733 Fuß)
Minimale Höhe: 76 m (249 Fuß)
Höhenunterschied: 343 m (1126 Fuß)
Maximales Gefälle: 8 %
Minimales Gefälle: -5 %
Aufgezeichnet: 17.03.2015 15:24

Ich muss das mal auf mich wirken lassen, sehe aber mittlerweile immer mehr ein dass meine Rundreise durch Deutschland irgendwie ziemlicher Unfug ist.
Bei der Durchschnittsgeschwindigkeit, die sich dramatisch nach unten korrigiert, sobald ich in bergiges Land käme bräuchte ich insgesamt wohl mindestens zehn Übernachtungen.
Auf „Flipper“ tat mir heute der Po nach zweieinhalb Stunden Fahrt weh.
Nicht so schlimm wie seinerzeit auf „Tuxie“ aber schon so, dass ich dann froh bin wenn ich nicht mehr auf den Bock „muss“.
Hmmmm.

Was mich zur Zeit noch mehr beschäftigt ist der Punkt dass die Maschine mitten in der Fahrt ohne Vorankündigung aus geht.
Schmutz im Vergaser halte ich für unwahrscheinlich.
Der Luftfilter ist sauber, aber der gute Mann wo die Rex herkommt, denkt daran dass es von der Zündkerze kommen kann, deren Brennwert zu niedrig ist.
Das macht Sinn, denn die Maschine wird von mir über Land ja recht hart ran genommen und nach einer Stunde beinahe Dauer-Vollgas dürfte auch die Kerze extrem heiss sein.
Ich werde mir also nun mal eine gute Iridium leisten und vielleicht auch Kerzenstecker und -Leitung wechseln.
Im Moment ist die vorgegebene NGK eingesetzt (aber Flipper fährt ja nunmal etwas flotter).

Man wird sehen. Jedenfalls machte es heute Spaß die knapp 200KM Fahrt zu absolvieren (von den paar Spinnern die auch dann überholen wenn kein Platz ist, mal abgesehen).

Sooo … ich wünsche euch allzeit gute Fahrt … meinereiner geht nun ins Bett und freut sich auf die waagerechte. smile

Yesterday – Musical in der Osnabrücker Stadthalle

Die Wahl der Plätze war bestens.
Volle Beinfreiheit, weil eine Reihe vor uns „fehlte“.

Der Bühnenaufbau war (wie ich es in der Halle erwartet hatte) spartanisch, aber ausreichend und relativ gut beleuchtet.

Die Darsteller (Musicalsprecher) haben ihre Sache gut gemacht.
Die Musiker waren stimmmässig und an den Instrumenten sehr gut, obgleich einiges im Halbplayback lief (was eindeutig sichtbar war und nicht dem Anspruch des Werbelogos mit 100% Live entspricht).

Die Erfolgsgeschichte der Beatles wurde von den Anfängen, bis hin zu Sergeant Pepper und Yellow Submarine nachgespielt. Allerdings beschränkte man sich hauptsächlich auf die musikalischen Hits.
Imagine wurde nicht gegeben … die Morde und Hintergründe hat man auch aussen vor gelassen.

Insgesamt war es gut, allerdings ging der Frontmann einem doch sehr auf den Nerv.
Er versuchte in einer Tour das Publikum vollzulabern und hatte in seinem Sprachschatz leider auch den Mittelfinger (gegen den zweiten Frontmann) sowie Wörter wie Scheisse und Fuck You drinne. Auf seine Kommentare hätten wir wohl alle gerne verzichtet.
Seine Stimme hingegen war ein Traum.

Gebucht hatte ich mit meiner Ex, Plätze auf der 5ten Reihe Mitte/Aussen.

Der Bühnenaufbau

Tja und hier streikt dann leider die Handycam.

Allerdings sieht man das wir alle sitzen.

Das Publikum war kaum zum klatschen, geschweige denn zum aufstehen zu bewegen.

Das lag zum Grossteil am (nordischen) Publikum, allerdings auch an der verbreiteten Atmosphäre die das Musical so von sich gab.

Wenn man immer wieder darauf hinweist das man hinter der Bühne mehr Spaß hat, als das Publikum im Saal, steigert das nicht gerade die Stimmung.

Wie gesagt, ein Problem mit dem Frontmann.

Nach der Pause ging es dann mit relativ viel vollkommen überflüssiger Erzählerei weiter.
Man spürte das die Gruppe das Ganze einfach nur noch schnell zu einem Ende bringen wollte und wäre nicht das Publikum zum xten Male aufgefordert worden sich zu erheben und mit zu klatschen, wären wir vor Langeweile wohl gestorben.

Es gab dann noch eine Zugabe (angekündigt wurden zwei) und lief dann durch den Saal hinaus.
Eine weitere Zugabe wollte auch niemand und die zahlenden Besucher sahen zu das sie schnell nach Hause kamen.

Fazit: Ich hatte mich zwei Jahre auf das Musical gefreut und es mir als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk geleistet.
Es war ganz nett und ich bin froh es gesehen zu haben, aber ein zweites Mal brauche ich das nicht. Ebensowenig wie ein Autogramm, oder die CD.
Empfehlen kann ich es auch nur sehr eingeschränkt. Aus meiner Sicht, mit dem einen Besuch, eher nicht … aber vielleicht ist es ja in anderen Städten besser.
Für mich steht es auf einer Stufe unter dem Musical „Dirty Dancing“ welches ich mir in Hamburg angeschaut habe und wo mich die 150€/Person bis heute noch reuen.
Die hier angelegten 60€/Person bereue ich nicht, habe aber kaum Gegenwert dafür erhalten.

Der Vollmond über der Osnabrücker Universität bringt uns wieder nach Hause.