Von gerissenen Satteltaschen zu einem Topcase als Notbehelf

Moin,

es passiert einfach zuviel (nervendes) in meinem Privatleben, als das ich meine Blogs regelmässig füttern könnte.

Der Urlaubseintrag konnte nicht weiter geführt werden, meine Nähmaschine staubt beinahe zu und ansonsten viel Chaos, was sich langsam lichtet.
Nunja, es gibt halt sone und sone Zeiten. Das kennt jedeR.

Zu meinen derzeit stattfindenden Nähtreffs in privater Runde, mussten meine Packtaschen einiges aushalten … was sie letztlich nicht überlebten.
Sehr schade, denn ich finde sie einfach nur extrem praktisch.
Mehrfach habe ich schon die Riemen geflickt, doch diesesmal war es dann entgültig Ende.
Die rechte Tasche riss an den Riemen komplettt aus.
Erfreulicherweise direkt vor der Einfahrt in die Abstellkammer (Garage kann man das ja aufgrund der Grösse nicht nennen).

Polo hat derzeit die Satteltaschen mal wieder nicht im Sortiment und es ist Jahr für Jahr fraglich ob sie sie wieder anbieten, also blieb mir nichts anderes ürbig als zumindest ein Topcase aufzusetzen.
Gefunden habe ich eines bei ebay-Kleinanzeigen.
Der Preis war gut (23€ inkl. Versand) und somit war das Geschäft schnell gemacht.

Als ich die Ware (von privat) erhielt, war ich doch verblüfft das es sich um einen unbenutzten Artikel handelte.

Aber wie das so ist im Leben folgt auf die Freude die Ernüchterung.
Die Bodenplatte ist unsauber geschweisst, so dass der hintere Schraubendurchlass 5mm zuweit vom Gewinde steht.
Das Topcase wurde somit „nur“ mittels der beiden Schrauben links und rechts vorne befestigt. Was kein Problem darstellt, da es dadurch nicht an Stabilität einbüsst.

Als ich das Topcase einklinken wollte, war das Problem schon grösser, denn da der Riegel der Bodenplatte nicht zum Einlass im Topcase passt.
Irgendwie sind also da zwei verschiedene Teile zueinander in den Karton gewandert.
Eine kurze Testfahrt ergab dann auch, dass sich die Verriegelung löst und mir das Topcase (gottseidank erneut vor der Garage) wieder runter fiel.
Glück im Unglück denn im Strassenverkehr hätte das böse enden können.

Was tun?
Nun … selbst ist der Mann … welcher seinen Bohrer und längere Schrauben nahm und das Topcase nun fest mit der Bodenplatte verschraubt hat.

Mir fehlen dennoch Taschen für das Ganze Drum und Dran was ich so mitschleppen muss, aber erst einmal muss das so reichen.
Halten wird es allemal.

Auf besseres Wetter hoffend (da ich den Vergaser reinigen und neu einstellen muss),
der Micha

Vom Dümmer See nach Georgsmarienhütte mit GPS-Trackaufzeichnung

Moin ihr Lieben,
ich habe mich zwar von dem Gedanken getrennt das mein Smartphone mein Navi ersetzen wird, aber zum aufzeichnen der Tracks habe ich die APP „Meine Tracks“ installiert.

Da ich heute auf Geburtstagsbesuch in Steinfeld war, nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe und fuhr noch den Dümmer See an um diesen tollen Vorfrühlingssonnentag zu nutzen.

Auf der Rückfahrt hatte ich dann die Trackaufzeichnung aktiviert (obwohl sie für die Hinfahrt viel interessanter gewesen wäre, da ich einen riesen Umweg aufgrund von Baustellen fahren musste).

Schön zu sehen was dabei für Daten gesammelt werden und wie mager letztlich die Durchschnittsgeschwindigkeit ausfällt.

Name: Dümmer
Art der Aktivität: Fahrrad fahren
Beschreibung: –
Gesamtstrecke: 61,10 km (38,0 Meile/n)
Gesamtzeit: 149
Zeit in Bewegung: 115
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 44,26 km/h (27,5 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 45,68 km/h (28,4 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 67,32 km/h (41,8 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 1:21 min/km (2:11 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 1:19 min/km (2:07 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 0:53 min/km (1:26 min/Meile)
Maximale Höhe: 223 m (733 Fuß)
Minimale Höhe: 76 m (249 Fuß)
Höhenunterschied: 343 m (1126 Fuß)
Maximales Gefälle: 8 %
Minimales Gefälle: -5 %
Aufgezeichnet: 17.03.2015 15:24

Ich muss das mal auf mich wirken lassen, sehe aber mittlerweile immer mehr ein dass meine Rundreise durch Deutschland irgendwie ziemlicher Unfug ist.
Bei der Durchschnittsgeschwindigkeit, die sich dramatisch nach unten korrigiert, sobald ich in bergiges Land käme bräuchte ich insgesamt wohl mindestens zehn Übernachtungen.
Auf „Flipper“ tat mir heute der Po nach zweieinhalb Stunden Fahrt weh.
Nicht so schlimm wie seinerzeit auf „Tuxie“ aber schon so, dass ich dann froh bin wenn ich nicht mehr auf den Bock „muss“.
Hmmmm.

Was mich zur Zeit noch mehr beschäftigt ist der Punkt dass die Maschine mitten in der Fahrt ohne Vorankündigung aus geht.
Schmutz im Vergaser halte ich für unwahrscheinlich.
Der Luftfilter ist sauber, aber der gute Mann wo die Rex herkommt, denkt daran dass es von der Zündkerze kommen kann, deren Brennwert zu niedrig ist.
Das macht Sinn, denn die Maschine wird von mir über Land ja recht hart ran genommen und nach einer Stunde beinahe Dauer-Vollgas dürfte auch die Kerze extrem heiss sein.
Ich werde mir also nun mal eine gute Iridium leisten und vielleicht auch Kerzenstecker und -Leitung wechseln.
Im Moment ist die vorgegebene NGK eingesetzt (aber Flipper fährt ja nunmal etwas flotter).

Man wird sehen. Jedenfalls machte es heute Spaß die knapp 200KM Fahrt zu absolvieren (von den paar Spinnern die auch dann überholen wenn kein Platz ist, mal abgesehen).

Sooo … ich wünsche euch allzeit gute Fahrt … meinereiner geht nun ins Bett und freut sich auf die waagerechte. smile

Zweiundsiebzig Kilometer mit bestem Vorfrühlingswetter

Der dritte Sonnentag des Jahres konnte von mir wieder einmal komplett genutzt werden.
Als Ziel hatte ich mir den Flohmarkt in Osnabrück ausgeguckt, um von dort aus dann eine kurze Tour zu meiner Ex zu fahren.
Somit bleibe ich mit der Maschine in schnell erreichbarem Gebiet, falls doch noch was ist.
Das Wetter zeigte sich am Morgen mit viel Sonne, aber auch ein paar Wolken, so dass ich mir nicht sicher war ob es trocken blieb.

Der Markt war schnell abgegrast (zumal ich auch nichts besonderes suchte) und fuhr ich eine lange Kurve nach Melle.
Einerseits wollte ich Kilometer machen und andererseits ist es eine Strecke die mich ellenlang über Landstrasse führt.
Ohne den Gegenwind fuhr es sich prächtig.
Elke machte dann ein Foto mit ihrem Smartie.
Wenn man sehr genau hinschaut sieht man mein Smartie in der Halterung neben dem linken Arm.

Die Sache hat sich allerdings als Naviersatz erledigt.
Abgesehen davon dass mich keine Navisoftware glücklich macht, taugt das interne GPS einfach nichts. Ohne freien Himmel, kein GPS. Das ist für mich unbrauchbar.
Da bleibe ich dann doch lieber beim bewährtem Navi.

Rein optisch gefällt mir Flipper immer noch sehr, aber diese Woche muss ich unbedingt einen neuen Helm kaufen. Mein Visier ist sowas von alt und verbraucht und das Innenfutter wird auch nicht mehr richtig sauber.
Ich habe mir für morgen und übermorgen mal zwei Helme bei Polo zurück legen lassen. Mal schauen.

Die Rückfahrt habe ich dann wieder in einem grossen Bogen gefahren.
Flipper hielt sich tapfer, aber ich muss dringend den Kickstarter und die Spiegel machen.
Durch die Vergaserwechselei hatte ich die Spiegel ganz vergessen, was ich dann bei der Fahrt schmerzlich festgestellt hatte, weil ich alle 20KM die Dinger neu ausrichten musste.

Wie ich schon schrieb war das Wetter bestens.
Zur Rückfahrt konnte ich mir die Weste ausziehen. Das Thermometer an der Apotheke zeigte in der Sonne 16 Grad. Genial.

Die Fotos wurden übrigens mit dem Smartie aufgenommen.
Geht wohl.

Eine gute Woche wünschend,
der Micha

Rex RS 450 – Schraubertag – Rücklicht – Zündkerze – Vergaser

Nachdem gestern ein komplett kalter grau-in-grau-Tag war, hat der Wetterfrosch mit der Vorhersage recht gehabt und uns heute einen kalten Sonnentag geschenkt.
Vorweg gesagt hoffe ich, dass auch morgen dieses Wetter vorherrscht, denn ich muss noch einiges machen.

Jedenfalls war ich heute brav und habe ein paar Stunden an Flipper geschraubt.
Die Verkleidung ab zu bekommen ist bei den Chinadingern ja wirklich ein Drama.
Selbst bei Flipper, dessen Haltenasen beinahe allesamt weg sind und mittels Heisskleber „repariert“ wurden.

Nachdem ich die halbe Verkleidung ab hatte, konnte ich mir die die alte Rücklicht-/Blinkereinheit genauer betrachten.
Das linke Blinker“glas“ fiel mir direkt entgegen, der Rest war ebenfalls in einem erbärmlichen Zustand. Somit bin ich froh doch das ganze Teil gekauft zu haben, statt nur ein Ersatzglas.

Flipper bräuchte wohl eine komplett neue Verkleidung. Mit der Maschine hat sich der Vorbesitzer wohl mächtig auf die rechte Seite gelegt. Eigentlich wird die Verkleidung rechtsseitig nur durch die Schrauben (in wildem Mix) und dem Heisskleber zusammen gehalten.

Naja. Hauptsache die Technik lässt mich nicht hängen, aber so nach und nach kommt das eine zum anderen.

Ein absolutes Mysterium ist für mich der nicht passende Luftfilter.
Theoretisch passt er an die vorgesehenen Schraubenlöcher, allerdings nur wenn man den Luftstutzen nicht an den Vergaser anbringt.

Mit viel Kraft und etwas Gewalt, habe ich dann beides wieder drauf bekommen, aber wie das sein kann ist mir schleierhaft.
Wäre es ein flexibler Luftansaugschnorchel (Luftfilter zu Vergaser), dann wäre alles gut, aber das ist ein festes Plastikding, was sich weder biegen noch ziehen lässt.
Ich bin gespannt was die Auflösung zu dem Problem ist.
Zunächst einmal ist er dran.

Ein absolutes NoGo in der Maschine ist die Anbringung der Zündkerze.
Von aussen kommt man unmöglich an das Teil heran, weil der Rahmen im Weg ist.
Nur mit einem Gelenkschlüssel kam ich an die Zündkerze heran.
Allerdings war das eine grössere Aktion. Ich weiß nicht wer die da reingehämmert hat, aber heraus bekam ich sie nur durch 90Kg Körpergewicht und dem zusätzlichen Einsatz einer Rohrzange die ich als Hebel benutzen musste, damit sich die Zündkerze löst.
Es gehört eine NGK CR7HSA in die Maschine. Verbaut war eine Champion P-RZ9HC welche baugleich ist. Die Zündkerze war noch in gutem Zustand und kommt bei mir zum Reservematerial.

Der Ausbau des Vergasers ging schnell vonstatten. Gut das ich die Dichtung des Ansaugstutzen mit bestellt hatte, denn die bisherige war bereits gebrochen und der Dichtring hatte sich nach aussen gezogen.

Der erste Start kostete mich dann allerdings den Grossteil der Batterie und eine nervige Stunde in der ich versuchte heraus zu bekommen, warum die Maschine mit neuem Vergaser, Dichtring und Zündkerze nicht starten will.
Selbst Startpilot in Form von Bremsenreiniger zündete nicht durch.
Ich schaute es mir immer und immer wieder an. Ging alle Kabel durch, prüfte ob Benzin durch den Schlauch kommt. Checkte immer wieder die Zündkerze und alle Zuleitungen … aber nichts.
Also blieb nur, Fehler finden durch Rückbau.
Alter Vergaser und Zündkerze wieder rein. Ein paar Mal den E-Starter gedrückt und sie lief wieder an. Ich liess sie erstmal laufen, damit sie sich wieder „einkriegt“.
Als nächstes wechselte ich die Zündkerze. Starten. Alles gut.
Dann den Vergaser. Starten. Nichts.
Merde.
Zunächst einmal schaute ich mir die Membrane an. Wollte ich zumindest.
Mir kam dann, neben der Feder, eine Tackerklammer entgegen.
Hallo? Ist noch alles frisch bei euch? Tackerklammern und Membranen passen nicht zusammen!!!
Raus nehmen konnte ich die Membrane auch nicht. Sie sitzt darin als wäre sie angeklebt (was ich nicht für unmöglich halte). Die Sichtprüfung ergab jedenfalls keine Risse, Löcher oder sonstiges. Zumindest soweit ich das erkennen konnte, ohne sie gegen die Sonne halten zu können.
Den Deckel wieder zu … starten … Nööööö, Nüscht, Nada … … …
Hmmm.

Nochmal alles angeschaut und mal mittels Kickstarter den Kolben treten.
Örks. Der Kicker bewegt sich nicht, beziehungsweise nur mit Gewalt und lässt sich auch in die andere Richtung bewegen. Okay, der ist wohl hinne. Zumindest die Feder. Das muss ich mir aber erstmal anschauen. Die Tage.

Da ich den Vergaser nicht zum laufen bekam, baute ich ihn wieder aus und wollte ihn mir in der Wohnung mal genauestens anschauen. Irgenwas war ja wohl damit nicht in Ordnung (von der Tackerklammer mal ganz abgesehen).
Als ich wieder in der warmen Stube war (es ist draussen halt nur 6 Grad) und als ich ihn gerade zerlegen wollte, fiel mir der Fehler auf.
Ich war der Fehler, denn ich hatte die Benzinzufuhr an der Überlauf angeschlossen.
*grrrr

Nach dem Wiedereinbau und etwas pumpen bis der Vergaser dann mal genug Benzin hatte, lief Flipper an.
Allerdings läuft er sehr unruhig und geht beim Gasgeben mehr oder weniger aus.
Eingestellt hatte ich ihn noch nicht, weil mir mittlerweile nach 3 Stunden einfach nur noch kalt war und die Sonne meinen Schrauberplatz auch verliess.
Nach dem fummeligen Zusammenbau der Verkleidung, schob ich sie in die Garage und war froh als ich wieder zu ner Tasse heissen Kaffee kam.

Und morgen geht es hoffentlich weiter.
Vergaser einstellen, Hauptständerfeder wechseln, Spiegel tauschen und Kickstarter begutachten.

Macht es euch hübsch.
der Micha

Ausfahrt mit Defekt, Lieferirrsinn und einem Anfall von Frühjahrsputz

Hachja, wo fange ich wohl am besten an?
Da die Maschine bei den Temperaturen nicht so richtig in den Quark kommen mag und ich für eine mögliche längere Testrunde sowieso ein paar Teile als Ersatz für den Vergaser dabei haben will, dachte ich mir so dass es Sinn macht einen neuen Vergaser mit Metalldeckel zu kaufen.

Lange gesucht und für 29,99€ billig bei GY6-Motor gefunden, wurde dort bestellt.
Da mir vom Krad-Alfred der Laden empfohlen wurde, machte ich mir darum auch keinen grossen Kopf.
Ein Fehler.
Geliefert wurde … man ahnt es wohl … ein Vergaser mit Plastikdeckel.

Okay. Ich glaube ja an das Gute im Menschen.
Also kurze Mail geschickt, dass die Lieferung falsch zusammen gepackt wurde und wie man nun verfahren solle. Ich dachte das damit alles gut werden würde (den Ärger über die Verzögerung des Ganzen mal ganz aussen vor).
Aber … weit gefehlt.
Man teilte mir folgendes mit:
„Der einzige Unterschied zwischen Plastikdeckel und Metalldeckel ist das man in den Vergaser mit Plastikdeckel eine Drossel einbauen kann. Sollten Sie mit dem Vergaser nicht zufrieden sein können Sie diesen natürlich zurücksenden.“

Ähhhh??? Hallo??? Gehts noch???
Es folgte daraufhin ein klares und sehr deutliches Statement meinerseits, dass ich es gar nicht leiden kann wenn man versucht mich zu betrügen und dann auch noch anlügt.
Ein paar Mails später hatte ich dann einen Retourenschein und die gesamte Bestellung wieder zurück geschickt.
Nach einer kurzen Mail mit Screenshot, dass das Paket gestern bei der Firma in Empfang genommen wurde und die kurze Nachfrage ob überwiesen wurde, wurde dieses dann umgehend heute nachgeholt. Nun gut, das Geld war dann tagsdrauf auf meinem Konto und die Sache für mich damit abgehakt.
Krad-Alfred fand meine Aufregung übrigens vollkommen überzogen und das Angebot von GY6-Motor, ich könne doch die Ware zurück senden, vollkommen ausreichend. Nunja, ich wünsche ihm dann auch weiterhin alles Gute und gute Fahrt ausserhalb meiner Routen.

Es gibt aber auch schönes zu berichten.
So war ich am letzten Freitag auf Testfahrt in den Nachbarort.
Flipper meckerte ein wenig, erklomm aber die kilometerlange Steigung mit 38KM/H.
Mal wieder typisch war ein LKW-Fahrer mit Migrationshintergrund und Gebetskettchen im Führerhaus, den es nervte dass ich vor dem „Berg“ nur mit 55KM/H auf der Ortsstrasse unterwegs war und er keine Möglichkeit fand seine Drogen und Waffen schneller zur IS zu befördern. Als er dann „endlich“ (Fahrtzeit ca. 3 Minuten) die zweite Spur benutzen konnte, schnitt er mich natürlich, was einerseits die Hupe an Flipper aktivierte, meinen Mittelfinger hochschnellen liess, ein Kopfschütteln des dahinter fahrenden LKW-Fahrers hervorrief und ich ihm noch einen sehr baldigen und schönen Verkehrstod wünschen konnte.

Meine Tour habe ich dennoch in aller Ruhe fortgesetzt. Es geht mir erstmal nur darum die Sonne des Tages auszunutzen und zu schauen wieviel Verlass auf Flipper ist. Den Berg runter regelte die CPI wieder bei 75KM/H ab.
Das ist schon ein sehr angenehmes fahren, wenn dieser Leistungsabfall zu Beginn nicht wäre, aber mal schauen was sich da machen lässt.

In Bad Iburg traf ich mich dann mit einer Bekannten und wir wanderten ein wenig durch den angrenzenden Wald.

Die Runde war schnell gemacht (1,3KM) und meiner Bekannten reichte es auch schon.
In das zwar eisfreie, aber eiskalte Wassertretbecken wollte sie dieses Mal nicht.
Ob ich das möchte? Nein. Diese Frage konnte ich ihr schnell beantworten. smile

Für mich war es an diesem Tage jedenfalls ein wichtiger Tag, denn ich höre das rauchen erneut auf. Zumindest steht der Versuch mal wieder an, nachdem ich im letzten Jahr leider wieder damit anfing.
Die nächsten Tage/Wochen ist also nicht gut mit mir Kirschen essen. smile

Ich hatte Flipper mit dem Hinweis gekauft, dass er an einigen Stellen mit Heisskleber zusammen gehalten wird.
Bisher habe ich mir das nicht genau angeschaut … sollte ich aber bald nachholen, da mir am Tage darauf das Rücklicht beziehungsweise das Glas abfiel.

Tja, was soll ich sagen … ich habe es ja „gewusst“.
Ich bin mal gespannt was mich erwartet wenn ich das neue anschraubeN (will).

Da bei Linkskurven mit minimalster Schräglage der Hauptständer auf der Fahrbahn schleift, kommt nun so langsam das eine zum anderen … und damit steigen die Kosten für Flipper.
Ich gehe davon aus, dass einfach nur die Rückhaltefeder ausgelutscht ist und habe mir erstmal eine neue bestellt.
Bei der Samstagfahrt fiel mir dann auch auf, dass die Spiegel beidseitig nicht mehr okay sind. Nach ein paar Kilometern „fallen“ sie immer tiefer und stellen die Sicht dann Richtung Boden, statt nach hinten. So kann ich nicht fahren. Das ist gefährlich und nervig.
Also kamen bei der nächsten Bestellung auch noch Spiegel hinzu.
Noch am Abend habe ich dann bei Scooter-Devil für einiges viel mehr Geld hingelegt als der Durchschnittspreis wäre, da ich mittlerweile einige Firmen meide.
Nun. Teuer hin oder her. Die Überweisung erfolgte als Vorauskasse am Samstag und heute, am Dienstag bekam ich deren Paket.
Mehr oder weniger alles gut verpackt und vorallem schnell geliefert. So liebe ich das.
Der Vergaser und die Spiegel waren jeweils einen 10er zu teuer, aber scheinbar kann ich mich auf den Versender verlassen, was mir viel wichtiger ist, als der günstigste Preis.
Von der Rückerstattung durch GY6-Motor ist noch nichts auf dem Konto zu sehen. Durchweg eine negative Erfahrung mit dem Laden.

Geliefert wurde:
01x 005-20621 Rücklicht komplett (Gelbe Blinkergläser)               24,95 EUR
01x 005-20274 Gasschieber / Membrane (27×16 mm)                   4,95 EUR
01x 005-20194 Vergaser Original für 139-QMB Motor                 39,00 EUR
01x 999-20362 Ständerfeder (Länge ca. 10 cm)                            2,99 EUR
01x 005-20162 Dichtung, Ansaugstutzen einschl. O-Ring              1,99 EUR
01x 005-20195 Ansaugstutzen mit Schelle                                     7,99 EUR
01x 005-20829 Spiegelsatz Standard (M8)                                   19,95 EUR
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Zwischensumme Artikel:                                      101,82 EUR
zzgl. Versandkosten:                                                6,95 EUR
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Gesamtbetrag inkl. MwSt.:                                   108,77 EUR

Folgende aufgerundete Kosten entstanden nun für die Rex RS 450:

Kauf                                     150€

Reifen und Bremsen           180€
Ersatzteile                           110€

Ohne Versicherung, Öl und Sprit hat sie mich nun 440€ gekostet.
Damit ist sie aber noch nicht perfekt in Schuss. Der Kilometerzähler geht noch nicht (ich hoffe das es nur eine Kleinigkeit ist) und sicherlich habe ich noch nicht alle Fehler gefunden.
So ein bisschen erinnert mich das Ganze schon ein wenig an Trude.

Wie sich der Anzug mit dem frischen Vergaser verhält, bleibt abzuwarten.
Meine Grundidee, sich die günstigste neue Maschine von A.T.U. zu kaufen und deren Bereifung direkt bei Kauf auf Snowtex umrüsten zu lassen, ist rückblickend immer noch die beste Variante. Nach den 2 Jahren wird sie abgestossen und wieder eine neue angeschafft. Fertig. Das kostet mich nicht mehr, als laufend die gebrauchten Karren mit neuen Ersatzteile auszustatten.
Also werde ich wohl dieses Jahr zusammensparen und mir dann nächstes Jahr eine neue Maschine zulegen (oder die A-Klasse machen).

Und weil am Rosenmontag ein absolut geniales Sonnenwetter war, was ich nicht mit einer Ausfahrt ausnutzen konnte, hat mich der Frühjahrsputz übermannt und ich habe den ganzen Tag durch die Wohnung gewirbelt.
Zeit wurde es auch, denn das Moskitonetz am Fenster war nach 5 Jahren nicht nur braunschwarz statt weiß, sondern zerfiel auch zwischen den Fingern zu Staub. smile
Nun ist es aber wieder hübsch und die nächsten Sonnentage wird geschraubt und weiter geputzt.

Auf den Frühling hoffend,
der Micha

Heute hätte ich Flipper abholen können

… aber leider kam mir neben dem Wetter auch die Müdigkeit durch die Superbowl Nacht dazwischen.

Für heute war Schneeregen angesagt. Womit die Wetterfrösche mal nicht gelogen hatten. Leider.
Der Schnee ist nun weitgehend weggespült, aber die Temperaturen sinken.
Minus 5 Grad soll es morgen Nacht werden. Das heisst, dass die Strassen frieren (und ich auch).

Mal schauen wann ich sie holen kann.

Beste Grüße,
der Micha … und dann bin ich da gerade noch über diese Anzeige gestolpert:

ebay-Kleinanzeigen 50ccm Rollergespann

Navi an Flipper

Die letzten Tage habe ich mich intensiv mit diversen Möglichkeiten der Navigation beschäftigt.

Einerseits habe ich mein kleines Navi, andererseits das grosse Navi vom Harald und neu hinzugekommen ist das Navi als App im Smartphone.
Klar … ich bin Technikfreak und somit habe ich mich hauptsächlich mit dem Smartphone beschäftigt welches ja bauartbedingt auch Telefonie, Radio und WhatsApp während der Fahrt anbietet. ;)
Den Punkt „Fotographie/Video habe ich abgehakt, da die Cam einerseits zu schlecht und andererseits mit der derzeitigen Halterung auch nicht verwendbar ist.



(Von den zusätzlichen Gummis habe ich mich wieder getrennt. Hilft nichts, stört nur.)

Bevor mich nun die Förster am Wegesrand abpassen wollen:
„Ihr könnt euch entspannen. Ich surfe natürlich nicht während der Fahrt im INet und chatte auch nicht über WhatsApp oder telefoniere während die Karre läuft. Da brauche ich nämlich meine Augen für die westdeutschen Strassen die sich in einem saumässigen Zustand befinden (Kohl, Schröder und Merkel sei hiermit gedankt) und für die ganzen Vollidioten die in ihren Blechkisten glauben das ihnen nichts passieren kann („Doch ihr Arschlöcher hinterm Steuer … meine miesen Wünsche bringen euch die Bäume näher als ihr reagieren könnt“).“
Okay ich bin nicht besonders gut drauf (dem Blag zwei Etagen über mir zum Dank).

Aber zurück zum Thema;
Ich habe mich im Laufe der Jahre (des letzten Jahrzehnts) an die Vorzüge der elektronischen Schlampen (wie ich meine Navis liebevoll bezeichne) dermassen gewöhnt, dass ich auf diese nicht mehr verzichten möchte und gerne was neues teste.

In diesem Fall also mein Smartphone.
Was sagt das Netz zum Einsatz des Smartphone auf dem Moped?
„Böööööseeeee“ weil es für durch die Vibrationen Schaden nimmt und kein reines Navi ersetzt … ausserdem kommt die mögliche Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung hinzu.

Okay. Ich schenke diesen Infos Glauben, aber nicht ohne mich auf deren Richtigkeit zu vergewissern.
Von meiner Ex habe ich das Samsung Galaxy Ace geschenkt bekommen, damit ich mit ihr WhatsAppen kann (und weil das Teil sogut wie keinen freien internen Speicher hat, sodass selbst Updates nicht mehr eingespielt werden können, wenn man das Teil nicht rootet).
Whatsappen kann ich nun. Updaten auch. Nun wird mir langweilig und es soll den Navi ersetzen. *Daumen hoch und Schweiss abwisch ;)

Das ich die „Be-on-Road„-App aufgespielt habe, hatte ich bereits in einem Vorpost erwähnt. Nun ist noch ein GPS-Logger hinzu gekommen. Der zu geringe Arbeitsspeicherplatz ist zwar nach wie vor ein Thema, aber das Maximum konnte ich noch, bis auf 120KB raus holen.

Ein Hauptproblem war halt „Wie befestige ich es an der Karre“?
Die Halterung hatte ich ja schon lange mit dem Windschild verbunden. Soweit so gut. Für die beiden Navis habe ich auch passende Halteschalen, aber welche Halterung nehme ich speziell für das Smartphone?
Das Ding muss (das muss ich zugeben) viel aushalten und ist eigentlich nicht dafür gebaut. Es ist ja nicht einmal ein sogenanntes Outdoorhandy.

Guter Rat is teuer?
Ja, vielleicht. Wenn man darauf besteht eine angepasste Geräte-Halteschale zu benutzen.
Warum sollte es ein Universalhalter eigentlich nicht tun?
„Weil der halt das Gerät nicht perfekt umschliesst!“
Okay, aber das ist kein Argument, weil ich mir die Halteschalen allesamt angeschaut habe. Die umschliessen zwar teilweise aussen passend, aber nicht um den Rand. Dort ist nur ein minimaler Überwurf, der keinem grösserem Schlagloch standhält (wenn man da mal einen Schlag bekommt).
Ausserdem wollen die für das bisschen Plastik in Leichtbauweise, extrem viel meiner Teuronen.
Da lag es natürlich nahe, die diversen Universalschalen zu prüfen, die ich in meiner Schublade ansammel … und siehe da … eine passende Halteschale für den Vier-Krallen-Aufsteck-Mechanismus („Brodit“), ward gefunden.

Es hat seitlich Moosgummi und kann oben und unten mittels einer Kralle gesichert werden, wenn das Gerät in der Höhe hineinpasst. Natürlich ist mein Smartphone länger, also habe ich die ober Haltekralle unten eingeschoben und die beiden Aussenbacken zusammen geschoben.
Hält, passt und „wackelt“. Würde aber auch kleineren Bodenwellen durchaus nicht standhalten.
Hmmm … ankleben ist zwar fest, aber ich will das Teil ja auch ohne Halterung mit mir rumtragen.
Ein oder zwei Gummibänder? Nette Idee. Sieht gut aus. Passt auch. Hält aber nichts aus. smile
Aaaaabeeeerrrr. Ich habe ja noch ein Zweithobby. Das nähen. Und siehe da … ein Klett auf die Halterung, ein zweites (natürlich das flauschige) auf die Rückseite des Handys und alles ist gut.

Das Teil sitzt nun beinahe bombenfest und ich bin guter Dinge, das es mir nicht flöten geht.
Es wird die Tage noch eine Handschlaufe erhalten, die ich dann um den Haltearm lege, sodass es auch schlimmsten Falle nicht auf die Fahrbahn fällt und ich entspannt fahren kann.

AAAAABBBBEEEEERRRRR … entspanntes fahren ist bei Regen ja eh schon sone Sache. Meine Navis haben mich mit Regenhaube ( Hier nochmal ein grosses Dankeschön an Harald Moser „Willste meine SR50 geschenkt haben? Ich weiss ja das Du mitliest, allerdings weiß ich nicht wie wir sie zu Dir bekommen“, der mir nebst seinem alten Navi auch eine passende Regenhaube vermachte.)  nie im Stich gelassen … die Akkus nun mal ausgenommen, aber das kann man ja regeln.
Das Smartphone bekam vorhin beim Test leider keinen GPS – Empfang (es regnete reichlich).
Das bedeutet im Umkehrschluss das ich bei langen Touren im wahrsten Sinne wetterabängig wäre (weitere Tests muss ich noch machen).
Ist zwar nicht schlimm, weil son Navi nicht die Welt wiegt, aber perfekt ist das auch nicht. Ich bin gespannt.

Ebenso gespannt bin ich darauf ob ich das Smartphone durch die Vibrationen schrotte, wie es in einigen Meldungen geschrieben steht.
Wäre nicht wirklich schlimm weil es zu ersetzen wäre, aber vorsätzlich mache ich nur ungern Geräte kaputt.

Soviel also zu den derzeitigen „Arbeiten“ am Flipper.
Die Tage geht das Moped übrigens zur Werkstatt wegen Reifen und Bremsen.

Ich wünsche euch ein friedliches und gesundes 2015.
euer Micha