Mal wieder eine Charlotte

Brav wie ich bin, erfüllte ich heute den Wunsch einer Freundin von mir, indem ich ihr eine Charlotte aus dem Smarties Wachstuch nähte.
Das Wachstuch ist so gut wie verbraucht, aber für dieses Tasche reichte es noch.
Als Innenfutter nahm ich ein Reststück schwarzen Jersey.

Bei dem gebrauchten Reissverschluss den ich einsetzte machte ich einen Fehler und nähte das eine Ende aussen an. Auftrennen ist schlecht bei Wachstuch, also machte ich einen Karabinerhaken dran. „Das muss so sein“ smile

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Charlottes Freundin aus „vonwoanders“

Meiner Chiffon Charlotte ging es nicht gut.
Sie stand dauerhaft so krumm, das ich erste Hilfe leistete.
Nun ist sie tot und ich war traurig.

Aber Charlotte hat ja noch Freundinnen … eine davon habe ich nun zu mir eingeladen.
Auf dem Foto sah sie genauso aus wie Charlotte.
Und sie sagte mir auch das sie beinahe eine eineiige Schwester der Verstorbenen sei.
Leider hat das Foto mit der Realität nicht viel gemeinsam.

Sie ist kleiner … dafür höher.
Hat natürlich auch seinen Reiz.

hmmm

Frag mich nicht … ich weiss doch auch nicht wie das geschehen konnte.

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Charlotte mag sich nicht trennen

Ich kann sie ja verstehen.
Der Chiffon den ich neu erstanden habe ist einfach zu verlockend.
Somit hat sich dann Charlotte die Dritte zu mir gesellt.

Heute wurde zum ersten Mal Vlies verarbeitet.
Viel einfacher als gedacht.

Charlotte zog sich heute schwarze Leinenwäsche unter den Chiffon.

Allerdings schien sie einen gesüppelt zu haben … sie blieb nicht gerade stehen.
Nächstes Mal vielleicht.

Dafür strahlt sie aber heute mit der Sonne um die Wette.

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Ich habe schon wieder Damenbesuch. „Charlotte“ ist auf Durchreise

An so einem wunderbaren Frühlingstag kann man doch gar nicht anders, als sich an Stoff und NäMa zu setzen.

Jedenfalls nahm ich heute meine Stoffe, suchte mir einen gelben Gardinenstoff und einen leichten Baumwollstoff heraus, stellte das Bügeleisen parat und legte mir die Schneidematte auf den Tisch.
Mein Buch „Taschen nähen leicht gemacht“ wurde aus dem Regal geholt und ein Schnitt gesucht.
Eigentlich wollte ich was neues ausprobieren, aber andererseits hatte ich bei dem Erstversuch mit meiner Charlotte nicht wirklich punkten können. Dort hatte ich den Reissverschluss falsch herum angenäht. Schön dusselig.

Im Buch reizte mich eine grosse Umhängetasche.
Aber Vlies habe ich keines mehr da.
Ich sollte sowieso besser noch einmal üben wie man Reissverschlüsse näht und halbwegs gerade Nähte produziert.
Somit schlug ich die Seite mit dem Täschen „Charlotte“ erneut auf. Wiedereinmal wird mein Schnitt nicht genau. Wahrscheinlich ziehe ich zu sehr am Stoff. Ober- und Unterstoff sind nicht deckungsgleich.
Mich verwundert es ein wenig, da ich meine Vorlage mit Kreide umrande und dann entlang der Linien schneide. Theoretisch kann dabei gar nichts verkehrt gemacht werden … ich schaffe es dennoch.

Diesesmal klappte das abstecken und das bügeln sehr viel besser. Die Übungsstunden an der Maschine machen sich bemerkbar. Die Angst schwindet und die Arbeiten werden logischer.

Wie die Tasche genäht wird habe ich ja beim letzten Versuch schon beschrieben.

Somit kann ich heute kurz und knapp und mit richtig herum eingesetztem Reissverschluss die neue „Charlotte“ präsentieren.

Leider sind mir beim abnähen die Ränder verrutscht so das ich mehrmals auftrennen musste. Daraus resultierten dann unterschiedlichen Höhen in den Seitennähten.
Es gibt schlimmeres …

Mir gefällt die „Neue“ und sie findet sicherlich den Weg zu meinem Töchterchen.

Einen schönen Frühling wünschend,
der Micha

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