Manchmal ist Rückbau besser

Sonntag war ich schrauben.
Montag war ich schrauben.
und
Heute war ich schrauben.

Eigentlich ging der Umbau vom BING-Vergaser zum BVF relativ zügig vonstatten.
Der Wechsel des Gaszuges war schnell erledigt, der Wechsel der Tachowelle ebenfalls.
Bei über 30 Grad ist das eine sehr schweisstreibende Sache, die auch auf den Kreislauf schlägt, aber man will ja fertig werden.

Das auswechseln der Steckachse und der Bremsläge hebe ich mir für demnächst auf.
Noch bremst sie und die Steckachse ist auch okay.
Dann werde ich auch den hinteren Bremszug nochmals wechseln.
Aber wie gesagt, hat das noch Zeit.

Gestern Abend hatte ich noch etwas Hoffnung.Heute Mittag habe ich die Maschine dann testweise angetreten und sie drehte schon wieder sofort auf Vollast hoch. Das kenne ich schon von gestern.
Die Teillastnadel rutscht raus und verkantet sich.
Viktor will es zwar richten, aber so eine Aktion brauche ich nicht unterwegs.

Nachdem ich mir das Problem kurz durch den Kopf gehen liess, entschloss ich mich dazu, den Vergaser samt Gaszug wieder auszubauen und den BVF wieder einzusetzen. Dabei musste der Gaszug natürlich wieder ausgewechselt werden.
Innerhalb einer Stunde, war alles erledigt.
Nun läuft sie wieder. Mal schauen wie sie läuft, denn ich habe es heute nur noch in die Garage „geschafft“.
Mal gucken ob ich morgen eine Runde drehe.

Ja ich weiß … zuviel Text und zuwenig Bilder.
Finde ich auch doof, aber ich habe Turbo geschraubt (der Hitze wegen) und dabei einfach vergessen Fotos zu machen.
Ich will wohl versuchen, morgen ein Video beim antreten zu machen.
Drückt Däumchen das die „Kleine“ nun durchhält und sie und ich zur Ruhe kommen.
Feinregulierungen sind auf jeden Fall noch zu machen und der Kompressionstest steht auch noch aus.

Bis denne (hier wird es gerade stockdunkel draussen).
der Micha

Der „liebe“ Vergaser bringt mich zur Weissglut

Sonntag und Montag, habe ich in brüllender Hitze, den Vergaser ausgewechselt.
Von meinem neuen BVF-Vergaser, zum BING den der Nachbar favorisiert.
Er sagt, das die Maschine damit das volle Potenzial ausschöpfen würde.
Also habe ich mich überreden lassen und extra für den Vergaser einen neuen Gaszug gekauft.

Wie gesagt hat der Umbau den ersten Tag (2 Stunden verbraucht) und nun die nächsten beiden Stunden  … und die Maschine läuft nicht.
Sie bekommt nicht genügend Luft und entwickelt dadurch auch keine Leistung.
Ich bin mega gefrustet weil es schon wieder so beginnt wie mit Tuxie.
Entsprechend reagiere ich auch.

Viktor, der Nachbar, ist zwar hilfreich bei der Hand (weil es ihm mittlerweile auch schon peinlich ist) aber er frickelt mir zuviel. „Ach egal, das machen wir hier ein wenig kürzer und da kleben wir was dran.“
Heute kam er dann auf die Idee, das ich ja nur den Luftansaugstutzen weglassen muss, damit sie zieht.
Ich wurde dann fuchsig und habe ihm gesagt das die Maschine nicht für die Fahrt zum Bäcker 90 KM/h laufen muss, sondern auch noch nach 5 Stunden Fahrt, ein sauberes Laufbild abliefern muss und ich keine Lust habe mit ihr in Bayern liegen zu bleiben.
60 KM/h erwarte ich von ihr … und einen Durchzug der Hügel mit 6% Steigung beinahe ignoriert. Dann ist alles gut.

Morgen, Dienstag, geht es weiter.
Und das, obwohl ich hier derzeit richtig Aktion bei meinem anderen Hobby habe, welches auch mit Umzug und einer kleinen Arbeit zu tun hat.
Aber dazu dann zu gegebenem Zeitraum mehr.

Sooo … Frust runter geschrieben … es ist wieder einmal halb zwölf in der Nacht und ich muss zusehen das ich ins Bett komme.

Beste Grüße,
der Micha