Winterreifen am Motorroller

Ich kann es kaum glauben … mein Flipper ist wieder bei mir.
Natürlich war das Wetter gestern bestens, wie beinahe jeden Tag wo ich keinen Fahrer hatte um mich zur Werkstatt zu bringen.
Heute hatte ich eine Fahrerin, obwohl das Ganze wieder einmal auf der Kippe stand, denn kurz zuvor schnEEte es mal wieder.
Sie erschien gottseidank trotzdem und wir fuhren rüber in den Nachbarort.

Etwas hin und her … und ich hatte meine Maschine wieder.
Neue Bereifung, neue Bremsen vorne/hinten, Ventile eingestellt.
Zu Beginn zieht sie bei diesen Temperaturen dennoch nicht, aber dafür nun extra andere Ventile einsetzen? Noe.
Die Rechnung blieb im vereinbarten Rahmen und wie man sieht ist der Bremsnippel auch grosszügig eingeschmiert.
Kleinigkeiten die ich zu schätzen weiß.

Nur eines macht mich unglücklich … beide Ventile stehen nach rechts.
Ich wollte es anders herum, weil es keinen Spaß macht die Luft zu prüfen wenn die Karre erstmal heiss gelaufen ist.
Ich werde damit leben, achte allerdings beim nächsten Mal nochmals darauf.

Den Ersttest hat die Werkstatt jedenfalls bestanden. Was mich glücklich macht, da ich von Pfuschern wirklich die Nase voll habe.
Bei Firma Rüschemeyer in Hagen aTW, bekam ich übrigens ohne extra Hinweis eine korrekte Rechnung ausgedruckt. Bei den anderen beiden im Ort musste ich die extra einfordern und dann gab es noch den Spruch das der überteuerte Preis für den Murks, dann aber noch teurer würde. Schon traurig das die guten Werkstätten für solche Leute die Steuern mitbezahlen müssen.

Jedenfalls kann es nun endlich wieder mit gutem Gefühl auf die Strasse gehen.

Und hier noch ein kleines Schmankerl smile

Allzeit gute Fahrt wünschend,
der Micha

Einmal in die Stadt bitte … aber die Ohrenschützer nicht vergessen

Ach Mensch … da setze ich mich nichtsahnend auf Trude und fahr bis zur Hauptstrasse … bremse … und es zerreisst mir beinahe das Trommelfell.
Die Trommelbremse quietscht extrem laut und packt in „Wellen“.
Es kommt nicht von blockierenden Reifen, sondern von den Bremsbelägen.
Ich gehe davon aus, dass es sich beim nächsten bremsen erledigt hat und fahre damit in die Stadt. Gott, war das peinlich.
Das ist so laut, dass ich mich kaum traue zu bremsen. *schäm

Kurz den Termin im Rathaus abgehakt und ab nach Hause …. *brems QUUUUIIIIIEEEETTTTSCCCHHHHHH

Oh Mann. Die Fussgänger verjagen sich, die Autofahrer schauen voller Panik in den Rückspiegel und ich schaue zu, das ich möglichst wenig bremsen muss.
Das dumme ist nur, das ich zum Mittag nochmal los muss.

Zuhause kurz einen Kopf gemacht, dann auf Trude drauf und mit gezogener Bremse, bei Vollgas im ersten Gang, den Weg lang gequietscht. Nach 500Metern war dann irgendwann Ruhe und sie bremste wieder wie gehabt (nämlich etwas zu gering, aufgrund des zu langen Bremszuges).
Auf dem erneuten Weg in die Stadt, zeigte dann mein Tacho Dauer 0 an. Die Tachowelle (sie ist neu!), dreht sich scheinbar nicht, oder hat sich freigerüttelt, oder der Schneckenantrieb indem sie läuft hat nun den Geist aufgegeben oder oder oder …

Mittlerweile erinnert mich Trude doch sehr an Tuxie.
Im Moment reicht es mir und ich habe keinen Bock mehr auf schrauben und auf Trude.

Da ich sowieso noch Milch einkaufen musste, fuhr ich mit Trude nach Hagen aTW. Das ist mein Nachbarort.
Dort gibt es die Firma Rüschemeyer über die ich schon mal schrieb.
Cheffe gab mir vor kurzem einen Ventilstift.
Jedenfalls dachte ich mir, dass sie, weil sie ja auch Fahrrad/Mopedwerkstatt sind, neue Fassungen für meine Cockpitbeleuchtung haben. Aber … weit gefehlt. Man gab sich richtig Mühe, hat aber weder welche da, noch können welche bestellt werden. In den Chinadingern ist das halt anders geregelt.
Allerdings … wenn ich schonmal da war, fragte ich auch sofort nach einer Möglichkeit der LED Umrüstung. Damit war er dann überfordert, gab das aber auch zu und bat mich nächste Woche nochmal anzurufen, oder vorbei zu schauen, da er sich dann mit einem Kollegen abgesprochen hätte, der die Elektrik bei den Simmen kennt.
Und zum Schluß liess er mich eine LED 21/5 ausprobieren. Ich sagte ihm, das ich keine Garantie übernehmen kann, denn ich habe, soweit ich weiß, Wechselspannung anliegen.
Dennoch sollte ich das mal testen.
Okay. Rücklicht ab. Birnchen raus (das ist innen total verkokelt) und die LED rein.
A ) Viel zu schwaches Rücklicht
und
B ) in rot
Das geht leider gar nicht. Nicht nur wegen dem schwachen Rücklicht (da denke ich mir, ist das Problem die Wechselspannung), sondern vorallem wegen der rote Farbe.
Ich habe eine kombinierte Rücklicht/Bremslicht/Kennzeichenleuchte. Letzteres wird durch ein Klarglas nach unten beleuchtet. Wenn ich da nun eine rote LED reinmache, habe ich schneller die Polizei im Nacken, als ich möchte.
Aber leider fand er keine LED in weiß. Damit könnte ich zwar aushelfen, aber erstmal muß ich hören was der Techniker sagt.

Im Oldenburgerforum ist es halbwegs beschrieben, wie es zu machen ist, aber eigentlich möchte ich mich da nicht weiter aufhalten. Schauen wir mal.
Die Bremse hat übrigens nicht mehr gequietscht. Keine Ahnung warum das heute früh so heftig war. Schliesslich steht die Maschine ja in der Abstellkammergarage und ich fuhr nicht bei Regen. Naja. Ehrlich gesagt bin ich einfach nur froh das sie wieder bremst ohne zu quietschen.

Am späten Nachmittag machte ich mich dann erneut an die Rücklichtkombi.
Der Grund: Mir wird klar, dass ich die Zeit nutzen muß, wo es noch möglich ist draussen zu schrauben, denn diesen Winter werde ich sie nicht reinholen (können).
Da ich sowohl einen Massefehler ausschliessen wollte, als auch einen Puffer zwischen Rahmen und der Rücklichtkappe anbringen wollte, schraubte ich dieses Mal die gesamte Kappe ab, nahm das Innenleben raus und säuberte die Masseschuhe.
Als ich dann, in Ruhe, das Leuchtmittel wechselte fiel mir auf, dass es die ganze Zeit einen Kurzen zieht.

Aber warum funktionierte es dann überhaupt?
Das verstehe ich nicht. Meine Batterie hat eine vorgelagerte Sicherung, die auf Masse liegt.
Die Sicherung bleibt heil und selbst wenn ich bremse, leuchtet das Bremslicht einwandfrei.
Jedenfalls habe ich es mittels Isolierband nun beidseitig „gesichert“.
Ich bin gespannt wie lange die neue „Birne“ nun hält.

Einen Massefehler konnte ich zwar noch aufspüren, aber nicht dauerhaft unterbinden.
Mir fehlt entsprechendes Kabel.
(Stück für Stück für Stück für Stück … … …)

Jedenfalls ging ich mit meinem Multimeter (auf Wechselspannung 200V eingestellt) an die Messung und bekam bei laufenden Motor, eine stetig wachsende Spannung. Bei 13,8V unterbrach ich die Messung. Die Messung mit kaltem nicht laufendem Motor ergab vorher feste 12,1V.
Nun bleibt noch die Frage ob ich vielleicht falsch messe, denn ich nahm einfach eine 12V Leitung und halt Masse.

Aber heute ist wirklich so ein Tag, wo ich dann doch denke „Hättest Du mal doch besser den billigen ATU-Schrott gekauft. Dann hättest Du einfach nur 2 Jahre Ruhe gehabt und dann weg damit.“

Mal schauen wie es morgen ist.
Zuversicht fällt mir aber heute schwer.

Schrauben bei 35 Grad in der Sonne ist anstrengend

… macht aber dennoch Laune, wenn man alle paar Minuten für eine Abkühlung sorgt und ausreichend dabei trinkt.

Nachdem mein Lieblingszusteller mir heute meine letzte Bestellung von AKF brachte, hatte ich mir eigentlich vorgenommen mich am wechseln der Gabelfedern zu versuchen.
Soweit die Theorie.
In der Praxis hatte ich jede Menge anderer Dinge an der Maschine zu machen.

Geliefert wurde heute:

01 – Vergaserdeckeldichtung
02 – Bremszug hinten (weil ich dem verbauten nicht traue!)
03 – Telegabel Reparatur-Set mit

  • 2x Mutter M6
    2x Unterlegscheibe B6
    2x Gummi – Sicherungsscheibe 6x10x2
    2x Gummi – Dichtscheibe 13,5x21x1
    2x Sicherungsring 25×1,2 DIN 472
    2x Doppellippe Simmerring 30x40x7
    2x Druckfeder 3,4mm (verstärkt)
    2x Staubabstreifer
    1x ADDINOL Stoßdämpferöl 80ml (40ml benötigen Sie für eine Seite!)

04 – 20ml Messbecher
05 – Zündungs-Set

  • – 1 m Zündkabel, Rot
    – 1 Kerzenstecker Beru
    – 1 Zündkerze 260 von Isolator
    – 1 Unterbrecherkontakt
    – 1 Kondensator 

06 – Zündkerzen
07 – AKF Kennzeichenhalter (Werbegeschenk)

Zunächst einmal wollte ich dem tropfenden Vergaser Einhalt gebieten.
Die Tage fiel mir schon auf, das ich immer eine Pfütze auf der Motorwanne habe und der Boden auch ein paar Tropfen abbekommen hat.
Was ich nicht wusste … der Boden hat das meiste Benzin versickern lassen.
Mein Tank, gerade gefüllt und knapp 100KM gefahren, ist beinahe leer. Unfassbar.
Das Problem liegt an der original Gummidichtung, des neuen Vergasers.
Man hat sich wohl gedacht, dass sich das Gummi gut vom Benzin ausdehnt und somit die Wanne abdichtet, aber weit gefehlt. Das Gummi drückt sich nach aussen und schliesst da gar nichts mehr ab.

Wenn ich sowieso am Vergaser arbeiten muss, habe ich mir gedacht das ich ihn dann direkt mal wieder abbauen und nachmessen kann
Den Flansch abzuschrauben war genauso aufwendig, wie das damalige anschrauben.
Man hat einfach nicht genug Freiraum um eine Knarre anzusetzen.

 Somit geht es dann in kurzen Schritten per Gabelschlüssel „voran“. Nervig.

Oben sieht man die neue Papierdichtung.
Unten die bereits ausgebaute „alte“ Gummidichtung, die mir so geliefert wurde.

Kein Wunder dass da das Benzin rausläuft. Wahrscheinlich zog er auch Nebenluft ohne Ende.
Nach dem Wechseln der Dichtung und dem Wiedereinbau des Vergasers, lies ich ihn mit offenenem Benzinhahn stehen.

Kein Tropfen kommt da raus. So soll es sein.
Ich bin schon gespannt ob sie in der Leistung nun zunimmt.

Nach dem Vergaser, liess ich das Getriebeöl ab.
Nicht weil es alt wäre (ich hatte es ja erst im Winter gewechselt), sondern weil ich den Verdacht hatte dass es mir rechtsseitig durch das damalige hinlegen der Maschine, komplett rausgelaufen ist.

Der Verdacht war „gottseidank“ unbegründet. Allerdings war immer noch zuviel Getriebeöl drin, was ich dann beim wiedereinfüllen korrigierte. Neues Öl habe ich nun nicht benutzt, da es ja gerade mal knappe 1000KM gelaufen hat und noch halbwegs gut aussah.
Ganz feine Späne hatte ich auf dem Magneten der Ölablassschraube. Nicht genug um in Panik zu geraten, aber etwas verwundert hat es mich dennoch, da es ja keine neue Maschine ist. Beim nächsten offiziellen Wechsel werde ich das genauer betrachten.
Nachtrag: Wie ich im Netz nachlas, ist es in Ordnung, solange die Späne sehr fein ist und die Konsistenz der Späne in Effektlacken entspricht.

Um auszuschliessen das die verminderte Leistung am Zündkabel oder dem Kerzenstecker liegt, habe ich diese Arbeit heute direkt mitgemacht.
Es war das erste Mal das ich Kabel und Stecker wechselte und musste ersteinmal nachlesen wie man das macht. Da ich dachte das der mitgelieferte Kondensator ebenfalls direkt an der Zündspule sitzen würde, baute ich die ganze Spule aus.
 

Natürlich viel zu kompliziert. Statt mühselig die beiden Halteschrauben zu entfernen, hätte es genügt die untere Grundplatte abzunehmen. Wieder was gelernt. smile
Mir viel Gedrehe hatte ich dann relativ zügig, die Zündspule und den neuen Kerzenstecker, am Kabel.
Der Kondensator steckt übrigens hinter der rechten Motorabdeckung an der Magnetzündanlage. Dazu müsste ich nicht nur den Motordeckel auf der anderen Seite abnehmen, sondern zuvor auch das Trittbrett abschrauben. Spare ich mir heute und behalte die Ersatzteile in der Ersatzteilekiste.
Aufgrund des falschen Abbaus, hat der Anbau dann auch entsprechend lange gedauert.
Die Sonne brannte und ich hatte sicherlich schon locker die ersten 3 Liter Wasser drin und draussen. smile

Da ich den Kerzenstecker gewechselt hatte, habe ich auch die Kerze rausgenommen.

Ein Glück, denn das Kerzenbild ist nicht mehr schlammig, nass und ölig, sondern beinahe weiß. Das muss ich fetter einstellen!
Mit der mageren Einstellung hatte ich die Tage die Fahrt zum Simsontreffen. Da bin ich wohl knapp an einem kapitalen Motorschaden vorbeigeschlittert, würde ich mal behaupten.

Es war mittlerweile später Nachmittag.
An einen Beginn um die Feder der Telegabel zu wechseln, ist nicht mehr zu denken, aber da seit der letzten Elektrikgeschichte kein Lämpchen mehr für Leerlauf und Fernlicht leuchtet, war das meine nächste Baustelle.

Obgleich ich kein Elektriklaie bin, brachte mich das Problem doch sehr ins grübeln.
Das schwitzen schiebe ich einfach mal aufs Wetter. smile

Das Ganze war ein Massefehler. Soviel war klar.
Aber wo der Fehler sass, war nicht ohne Weiteres festzustellen.
Eine ganze Stunde hat mich die Arbeit daran aufgehalten, aber nun leuchtet es wieder brav.

Danach beschäftigte mich die Vorderradbremse nochmals zwei Stunden, denn ich hätte gerne die Bremswirkung stärker gehabt.
Für mich war naheliegend, da ich die Stellschraube schon halb draussen habe, dass ich den vorderen Bremshebel um eine Zacke auf der Bremsnocke nach vorne setzen muss.
Mir war klar das die Arbeit wieder ätzend wird, aber das es nicht besser machbar ist, als bereits geschehen hatte ich nicht erwartet.

Ein Zacke mehr und die Bremse greift bereits komplett, eine Zacke weniger und die Stellschraube muss herhalten. Nicht so prickelnd.
Die Lösung wären frische Bremsbacken. Leider nicht bestellt.

Um 19 Uhr habe ich dann „Feierabend“ gemacht.
Ich bin total durchgeschwitzt und mir tun die Knie weh. Es macht sich bemerkbar das ich kein Training mehr mache und auch keine 20 mehr bin.

Mal schauen ob ich mich morgen an die Federn wage.
Ausserdem muss ich morgen noch den Vergaser einstellen und das hintere Bremslicht korrigieren … das habe ich seinerzeit falsch herum angebaut und habe keine Kennzeichenbeleuchtung, sondern eine Anhängerkupplungbeleuchtung. smile

Einen schönen Abend wünschend,
der Micha

Nachtrag 10ter July:
Heute (tagsdrauf) sind die Temperaturen von 29, auf 21 Grad gefallen.
Der Himmel ist komplett bewölkt und ich erwarte gleich Regen. So ein Mist.

Gestern noch einen Sonnenbrand auf Beine, Nacken und Oberarme geholt und heute muss schon wieder die warme Jeans angezogen werden.
Also stelle ich gleich nur den Vergaser neu ein und mache dann vielleicht noch eine kurze Testfahrt. Vielleicht. smile

Erste Spaßfahrt

Hallo.

So ganz stimmt der Titel nicht, denn nur Spaß war das nicht.
Aber bei ungeplantem Sonnenschein, hielt mich nichts von einer ungeplanten „Testfahrt“ ab. smile
Es war eine abgesicherte Fahrt ins benachbarte Melle. Vorab rief ich Elke an, ob sie zuhause ist und mich schlimmstenfalls aufsammeln kann.

Die Reifen hatten wieder Luft verloren … nicht viel, aber halt genug das ich es machen lassen muss.
Nachdem ich im 28KM entfernten Melle ankam, fuhr ich zum ersten Mal zum tanken.
Nach 4Liter war Schluß. Ich füllte noch ~80ml Öl auf und fuhr die letzten Meter zu meinem Treffen.
Komisch war das an der Tanke. Statt den Rüssel reinhalten und wieder losfahren, gehe ich nun an meine mitgeführte 1 Liter Ölflasche und fülle halt 1:50 nach. Damit dauert der Tankvorgang durchaus länger. Ich werde versuchen es als gemütliche Zwischenpausen anzunehmen und mich nicht von den Wartenden verrückt machen zu lassen.
Ebenfalls an der Tank erntete ich interessierte Blicke … zwei Jugendlichen standen an der Gemischzapfanlage mit ihrer alten Vespa. Man hat sich freundlich gegrüsst.

Bevor ich heute los fuhr, bastelte ich mir aus meiner PKW-Schanenhals-Navihalterung eine neue für den Scheinwerfer. Dazu nahm ich den Sauggummi ab und trennte den Hebel ab, der das Vakuum erzeugt. Statt des Hebels nahm ich eine längere Schraube und schob sie von der Innenseite des Scheinwerfers, hoch bis zum Austrittspunkt am Schwanenhals, um sie dann dort mit einer Mutter zu sichern.

Ich habe ein Bild von meiner Terrasse aus gemacht.
Wenn das Wetter mitspielt, schaue ich mir die Maschine morgen erneut an und werde dann auch ein besseres Bild einstellen.

Die Navihalterung hat sehr gut gehalten und an der Maschine gibt es nichts neu hinzugekommenes. Sie vibriert halt noch sehr stark und mir fehlt etwas Druck am Berg.
Ebenso bleibt das Gefühl der verstellten Spur.

Ich habe mich auf dieser dritten Fahrt, zwar schon mehr an Trude und deren Bereifung gewöhnt, aber das sie hinten einen minimalen Hopser macht, wenn ich eine der Asphaltnahtstellen erwische ist sicherlich nicht richtig.

Da ich heute Besuch hatte, kam ich vorher nicht zur Prüfung der Motor Lagerungsgummis, aber ich gehe mal davon aus das sie hinüber sind und werde mir die Ersatzteile zum Austausch bestellen, sowie einen zweiten Ersatzschlauch.

Bei Elke blieb ich nur auf einen Tee und machte mich wieder bei Tageslicht auf den Weg.
Der Scheinwerfer muss noch justiert werden, aber dafür war es heute noch zu hell.
Es tat gut wieder eine Fahrt gemacht zu haben. Ich habe diese Freiheit und Mobilität doch mehr vermisst als ich mir zugestand. Noch ist sie zwar nicht perfekt, aber das wird schon noch.
Von einem meiner Nachbarn bekam ich ein Lob für meine Maschine, da er sie auch noch total verrostet, dreckig und kaputt gesehen hatte. Selbst meine „Lackierarbeiten“ fand er Klasse, weil ich den Rost bekämpfe und den Wert der Maschine erhalten möchte.
Sowas tut natürlich genauso gut, wie euer Zuspruch und das Mitfiebern.

Am liebsten würde ich nun direkt los und Andreas, Thomas und Norbert besuchen, aber das geht noch nicht. Einerseits wegen den Finanzen und andererseits ist Trude einfach noch nicht so weit … aber ich bin nun wieder sehr zuversichtlich, dass ich euch eines Tages doch besuchen kann. Wenigstens einmal.

Sooo …  ich wünsche euch eine gute Zeit und berichte die Tage wieder.
Liebe Grüße,
der Micha

Zweite Testfahrt

Gestern und heute schien die Sonne (ausnahmsweise). Einen Tag davor hatte man noch die Winterklamotten an und nun sind es in der Sonne um die 25 Grad Plus.
So ein harter Wechsel ist nichts für mich. Der Kreislauf mag das nicht wirklich.

Da mir der Rat gegeben wurde die Bowdenzüge einzuölen, hatte ich dieses gemacht und bin heute auf meine zweite Testfahrt gefahren.
Knapp 80KM habe ich insgesamt abgerissen.
Natürlich ist das kaum erwähnenswert, wenn es denn nicht eine Testfahrt wäre.

Meine Bremsen haben durchgehalten (vorne muss ich nachstellen) und sind nicht aus der Aufnahme gerutscht. Ich bin erschüttert das ich offensichtlich nicht ausreichend geölte Bowdenzüge geliefert bekam … das heisst … genaugenommen ärgert es mich das ich keinen Hinweis fand „Bitte ölen sie unbedingt die Züge vor der Erstbenutzung, da sie sonst nicht einsatzbereit sind“.
Dann hätte ich die Teile nämlich bereits die Wochen über in Öl gelegt und alles wäre gut.
Diese Verkaufspolitik bei der man Häppchenweise Informationen und Ersatzteile erhält, finde ich sowas von ätzend. Da kann ich gar nicht genug drüber meckern.

Zurück zum Thema: Meiner zweiten (Test)Fahrt.
A)
Ich hatte den Kupplungszug neu eingestellt und dadurch auch eine, kaum noch, schleifende Kupplung. Das ist also erstmal vom Tisch.
B)
Die Bremsen haben wie erwähnt gehalten. Auch kein Thema im Moment.
C)
Der Luftdruck war vorne und hinten um 0,5 Bar geringer (nach einer Woche Standzeit).
Da muss ich die Maschine also zum Reifenhändler fahren und mir neue Schläuche einziehen lassen. Mal schauen was man mir für Kosten vorschlägt. Vorab werde ich noch einen zweiten Ersatzschlauch kaufen. Die bisherigen (neuen) Schläuche werde ich flicken und dann als Reserve festhalten.
D)
Die Maschine vibriert wenn ich Gas gebe … auch aufgebockt. Es liegt also nicht an der Bereifung. Das muss ich im Forum abklären.
E)
Die Maschine hatte heute 59 KM/h auf dem Navi. Gerade Landstrasse, kaum Gegenwind, kein Gefälle oder eine Steigung. Danach ist dann Ende. Meinen Testberg zum Nachbarort nahm sie heute mit 35 ~ 45 KM/h. Ich hatte gehofft das sie besser hoch kommt, aber damit kann ich erstmal auch leben. Ich bin froh das sie überhaupt den Berg nimmt und nicht, wie Tuxie, kurz vor dem umkippen ist.
F)
Die Spur muss ich einstellen. Ich kann schlecht linke Kurven fahren und fühle mich allgemein unsicher auf der Maschine.
G)
Meine Navihalterung hat sich bei der Rückfahrt verabschiedet ohne das ich es bemerkt hatte.
Ohne Navi drin!
Soweit erkennbar hat sie sich frei vibriert und ist dann abgefallen. Nicht zu ändern. Muss ich mir neu bestellen und dann besser sichern (vielleicht sogar mit einem zusätzlichen Sicherungskabel).
H)
Der Krümmer hat diesesmal gehalten und die Mutter hat sich nicht freigedreht. Ich behalte das dennoch im Auge.

Morgen will ich mal die Kerze prüfen.
Ich fahre immer noch mit dem ersten Benzin, indem ich die doppelte Menge Öl drin habe.
Die ersten zwei Minuten stösst sie auch kräftige blaue Wolken aus. Danach ist dann alles „gut“.

Nächste Woche soll das Wetter wieder besser werden, dann mache ich bestimmt eine Tour zu Dat-Uli. Das wären dann ca. 110KM. Wenn sie das durchsteht, dann sicherlich auch grössere Strecken und ich kann beginnen, Vertrauen in „Trude“ zu fassen.
Ausserdem fiel mir heute auf, das mein Steissbein gar nicht gemeckert hatte.
Ich bin gespannt wie sich das weiter verhält.

Leider wieder einmal keine Bilder, weil ich wirklich noch komplett mit kuppeln, schalten, bremsen und beobachten beschäftigt bin.
Die kleine Videocam, die ich früher im Einsatz hatte, ist leider auch schon länger defekt. Da muss ich auch mal nachbestellen.

Bis die Tage.
Mit den besten Grüßen,
der Micha

Problem aus der ersten Testfahrt: Hinterer Bremszug

Moin.

Ich hatte die Tage eine erste 30KM Testfahrt (nachdem ich vor den Garagen so gut wie alles durchgetestet hatte).

Abgesehen von anderen Problemen, verabschiedete sich bergab die
Hinterradbremse. Nachdem ich mehrfach kurz angebremst hatte, damit die
Maschine nicht fern der 70 kommt, machte es kurz Klack und ich trat ins
Leere.

Es sind überall neue Züge drin. Somit konnte ich einen Riss
ausschliessen.

Es ist nichts passiert, weil die vordere Bremse ja funktioniert, aber ein sehr unangenehmes Gefühl blieb.

Da ich nur noch ein paar Meter bis zu meiner Zwischenstation hatte, schaute ich mir dort an, was geschehen ist.

Der Zug war mir sowohl hinten aus der Führung,

 

 

als auch vorne aus der Führung heraus gesprungen.

(Beides rot umrahmt).

Was habe ich falsch gemacht?

Muss der vordere Teil der Hülse, tiefer in die Aufnahme?

Die Aufnahmen sind zu eng, darf ich die weiten und wieder zusammen pressen? Wenn Ja, Wie?

Beste Grüße,

der Micha

Nachtrag:
Wie ich beim prüfen feststellte, hat sich die Krümmermutter gelöst und der Auspuff hing noch am seidenen Faden.
Ich habe nun Krümmer UND Sicherungsschelle nochmals fest geschraubt, gehe aber davon aus, dass sich Beides wieder lösen wird. Ich werde wohl den Kugelflansch kaufen.
Allerdings muss, wie ich das gerade lese, die Aufnahme dann angeschweisst werden.
Ich muss mich da erst nochmal kundig machen.

Kleine Erstfahrt

Bilder gibt es keine. Ich war mit fahren beschäftigt.

Ich habe heute meine Maschine an die Tanke runter geschoben und Luft aufgefüllt.
Sowohl vorne als auch hinten war kaum Luft drin. Hatte ich doch nur ein wenig eingefüllt?
Ich glaube nicht. Denn dann hätte ich mir das schleppen der Räder ja sparen können.
Wahrscheinlicher ist es, das ich beide Schläuche ruiniert habe.
Jedenfalls habe ich heute je 2,5 Bar eingefüllt. Morgen/Übermorgen weiß ich mehr.

Nachdem Luft drin war, habe ich dann die Maschine hinter der Tanke angeworfen.
Mit mächtig viel blauem Dunst verbrannte das Öl. Ich lies sie ein paar Minuten so laufen und wagte mich dann an die erste Testfahrt.

Die ersten 7KM brachte ich, mit einer Fahrt zum örtlichen Toom-Baumarkt und zurück auf die Uhr. Dabei fiel mir auf das die Tachonadel für nichts gut ist. Sie vibriert kräftig zwischen 50 und 60. Ob die KM Anzeige richtig mitläuft weiß ich nicht. Sie dreht sich zwar, aber erst nach einer Probefahrt weiß ich ob der Stand dann auch stimmt.

Die ganze Maschine vibriert fürchterlich und die Kupplung kommt sehr spät.
Sie nimmt das Gas, auf den letzten 15Prozent beim drehen des Gashahns, dann sehr ruckelig an. Sprich: Sie zieht kurz nach vorne, fällt dann wieder ab, dreht eine Weile in dem Tourenbereich, „packt“ dann wieder und geht auch mit den Touren runter, verliert das dann aber wieder. Ich bin mir nicht sicher ob sie wirklich in den vierten Gang schaltet, oder ob er nicht reinkommt und sie dadurch nicht auf Geschwindigkeit kommt.
Ich erwarte von ihr eigentlich eine dauerhafte Geschwindigkeit von 65KM/h laut Navi. Dafür muss ich aber noch weitere Probefahrten hinlegen.

Nachdem ich wieder zuhause war, wollte ich noch eine längere Tour nachlegen um den Schmutz aus dem Motor zu blasen und das System langsam mal ans laufen zu bringen.
Doch zunächst war noch eine Stunde Hausarbeit angesagt.
Danach trat ich dann die Maschine an … was nicht ging. Auch nicht nach dem xten kicken. Da kam so gut wie nichts. Also legte ich den zweiten Gang rein und schob die Karre die Hügel bei mir rauf und lies beim runterrollen den Gang kommen. Das half.

Ich lies sie noch eine Minute so laufen, bevor ich mich dann erneut auf den Weg machte.

Ich fuhr rüber nach Bad Iburg.
Dort ist auch mein „Testberg“, der eine sehr langgezogene Steigung hat und den ich mit 35/40 KM/h nach oben kam. Auf dem Hinweg bei „Berg runter“ geschah es dann, die Fussbremse knackte und mein Fuss bremste ins Leere. Mieses Gefühl. Ging aber alles gut.
Ich hatte mich vergewissert das eine Bekannte von mir in Bad Iburg erreichbar ist, für den Fall das ich mit der Maschine liegen bleibe. Dort trank ich dann erstmal zwei Kaffee und machte mich zwei Stunden später wieder auf den Weg.
Zunächst einmal schaute ich mir die Hinterradbremse an. Sie war ausgehangen.
Wie kann das denn?
Ich hing den Bowdenzug also wieder ein und trat erneut vorne die Bremse … ins Leere. ??? Wahrscheinlich hat sich der Zug vorne ausgehangen (ob da ein Tönnchen fehlt?). Ich schaue es mir zuhause an. Bei meiner Bekannten, mitten auf der Strasse bringt das nichts.
Erneut war ein Antreten kaum möglich. Irgendwie trete ich da meistens ins Nichts. Nur alle paar Versuche bewege ich den Kolben mit. Warum? Das kann doch nicht richtig sein.
Auch das muss ich mir anschauen.
Zunächst einmal schob ich die Karre wieder an und sie lies sich damit starten.
Das kann aber kein Dauerzustand sein. Das ist nämlich noch anstrengender als ankicken.

Also:
Sie hat heute beinahe 30KM „durchgehalten“.
Ich sass endlich wieder auf einem Bike und mir sind die Räder nicht während der Fahrt abgefallen. smile
Der Tacho muss gemacht werden.
Der Reifendruck muss beobachtet werden.
Die Hinterradbremse muss als Erstes in Ordnung gebracht werden.
Danach dann die Kupplung und das Problem mit dem „Kick“.
Hupe, Blinker, Scheinwerfer geht. Bremslicht hoffentlich auch. Muss ich die Tage nochmal nachschauen. (Blick in Spiegel und Bremslicht gegen Garagentor)
Den Scheinwerfer als solches muss ich in der Höhe auch noch einstellen.

Und die Zündkerze muss ich im Auge behalten. Jedenfalls war nach meiner Erstfahrt das Kerzengesicht trocken und sauber. Die ganzen Tage zuvor, wo ich kurz die Maschine laufen lies um das Standgas halbwegs einzustellen, war sie nass und schwarz.
Wenn ich das richtig deute, scheint dann wohl die Zündung einwandfrei zu sein. Vielleicht sogar zu mager.

Im Moment bin ich … weil ich einfach kein kompetenter Schrauber bin, drauf und dran, einen Profi dran zu lassen. Aber ich habe schon beinahe 600€ drin stecken. Wenn ich die nun zur Feineinstellung/Nachjustierung in die Werkstatt bringe wird das sicherlich nicht günstig.
Sollten allerdings beide Reifen die Luft verlieren, werde ich 100% die Schläuche beim Reifenheini neu einsetzen lassen. Das tue ich mir nicht nochmal an, um es dann wohl doch zu vergeigen.