Die neue Lieferung von AKF mit PVL Regler

Ein gerade mal Handgrosses Minipaket überreichte mir unser Postzusteller.
Unglaublich. Der „Spaß“ darin kostet 100,10€.
Wie ich schon in meinen letzten Kommis bemerkte, erwarte ich für soviel Geld (denn es ist sehr viel Geld für mich) irgendwie was „Grösseres“. smile

Aber gut … mehr Paket bekomme ich nicht.
Schnell das Messer gezückt und die Verpackung aufgeschnitten.

Obendrauf ein paar zerknüllte Papierbögen und unten drunter … nichts.
Ganz mies verpackt. Ich erwarte immer eine ordentliche Verpackung und so schlecht war bisher noch nie etwas bei AKF. Das dürfen die nun dieses eine Mal machen, ein zweites Mal akzeptiere ich das nicht. Egal ob es 10€ oder 100€ kostet.

01    Bremszug, vorn für Simson SR50, SR80
02    Grund Kabelbaum PVL
03    Regler PVL 12V 105550.06
04    Blinkgeber 12V 2/4 x 21W 8586.6/208
05    Vergaserdeckeldichtung BVF Kork
06    Lampenfassung für Tachobeleuchtung
07    Kugellampe 12V 2W BA9 (Markenlampe Spahn Germany)
08    Kontaktfahne für Tacho SR, kurz
09    Kontaktfahne für Tacho SR, lang

Mit den Bauteilen bin ich nun erstmal beschäftigt.
Der Blinkgeber ist nur auf Vorrat bestellt. Der Zehner hat die Summe nicht mehr fett gemacht. Auch die Korkdichtungen sind nur auf Vorrat bestellt.
Der Vergaser tröpfelt zwar nicht mehr so viel wie zu Beginn, aber da er im Laufe der weiteren Arbeiten mit Sicherheit nochmal ausgebaut werden muß, werde ich auch die jetzige Papierdichtung gegen die Korkdichtung austauschen und den Vergaser nach Anleitung neu einstellen.

Doch zunächst einmal werde ich mich die Tage an die Elektrik begeben.
Das heisst den PVL Regler einbauen und verkabeln, sowie im Cockpit die Massekontakte und Fassungen auswechseln. Für die Leerlaufanzeige muß ich das Trttbrett abschrauben, das Getriebeöl ablassen und den Seitendeckel öffnen.
Bei der Gelegenheit werde ich auch direkt Fotos von den Innereien
machen, da sich dort auch Schaltung, Kupplung und Kickstarter befindet.
Dann schauen wir mal, ob ich den Christbaum vorne nicht wieder ans leuchten bekomme.

Danach gehe ich dann wahrscheinlich an die Bremsen.
Das Quitschen wird immer schlimmer und kommt immer öfter vor. Ausserdem ist die Bremswirklung vorne viel zu gering. Ich werde dann die Bremsbacken und die Bremszüge wechseln. Der hintere liegt schon lange hier, der vordere muss erstmal in Öl eingelegt werden.

Wahrscheinlich werde ich beim abschrauben der Trittbretter, die Farbe nachlackieren müssen, da sie noch nicht ausgehärtet war. Nicht schön, aber damit kann ich leben. „Seinerzeit“ ging es mir ja dabei vorallem um den Rostschutz und das Ziel wurde erreicht.

So, für heute erstmal genug Text.
Wenn ich ans schrauben gehe, gibt es den nächsten Bericht.
Beim drüber lesen fällt mir auf, dass ich am liebsten die Maschine in einer warmen Werkstatt hätte, damit ich sie einfach mal komplett zerlegen und fertig machen kann. Inklusive Motorregenerierung.
Andererseits schleift meine 13 Jahre alte Waschmaschine … mehr muß ich nicht dazu sagen. ;)

Lasst es euch gut gehen.
Beste Grüße,
der Micha

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Einmal in die Stadt bitte … aber die Ohrenschützer nicht vergessen

Ach Mensch … da setze ich mich nichtsahnend auf Trude und fahr bis zur Hauptstrasse … bremse … und es zerreisst mir beinahe das Trommelfell.
Die Trommelbremse quietscht extrem laut und packt in „Wellen“.
Es kommt nicht von blockierenden Reifen, sondern von den Bremsbelägen.
Ich gehe davon aus, dass es sich beim nächsten bremsen erledigt hat und fahre damit in die Stadt. Gott, war das peinlich.
Das ist so laut, dass ich mich kaum traue zu bremsen. *schäm

Kurz den Termin im Rathaus abgehakt und ab nach Hause …. *brems QUUUUIIIIIEEEETTTTSCCCHHHHHH

Oh Mann. Die Fussgänger verjagen sich, die Autofahrer schauen voller Panik in den Rückspiegel und ich schaue zu, das ich möglichst wenig bremsen muss.
Das dumme ist nur, das ich zum Mittag nochmal los muss.

Zuhause kurz einen Kopf gemacht, dann auf Trude drauf und mit gezogener Bremse, bei Vollgas im ersten Gang, den Weg lang gequietscht. Nach 500Metern war dann irgendwann Ruhe und sie bremste wieder wie gehabt (nämlich etwas zu gering, aufgrund des zu langen Bremszuges).
Auf dem erneuten Weg in die Stadt, zeigte dann mein Tacho Dauer 0 an. Die Tachowelle (sie ist neu!), dreht sich scheinbar nicht, oder hat sich freigerüttelt, oder der Schneckenantrieb indem sie läuft hat nun den Geist aufgegeben oder oder oder …

Mittlerweile erinnert mich Trude doch sehr an Tuxie.
Im Moment reicht es mir und ich habe keinen Bock mehr auf schrauben und auf Trude.

Da ich sowieso noch Milch einkaufen musste, fuhr ich mit Trude nach Hagen aTW. Das ist mein Nachbarort.
Dort gibt es die Firma Rüschemeyer über die ich schon mal schrieb.
Cheffe gab mir vor kurzem einen Ventilstift.
Jedenfalls dachte ich mir, dass sie, weil sie ja auch Fahrrad/Mopedwerkstatt sind, neue Fassungen für meine Cockpitbeleuchtung haben. Aber … weit gefehlt. Man gab sich richtig Mühe, hat aber weder welche da, noch können welche bestellt werden. In den Chinadingern ist das halt anders geregelt.
Allerdings … wenn ich schonmal da war, fragte ich auch sofort nach einer Möglichkeit der LED Umrüstung. Damit war er dann überfordert, gab das aber auch zu und bat mich nächste Woche nochmal anzurufen, oder vorbei zu schauen, da er sich dann mit einem Kollegen abgesprochen hätte, der die Elektrik bei den Simmen kennt.
Und zum Schluß liess er mich eine LED 21/5 ausprobieren. Ich sagte ihm, das ich keine Garantie übernehmen kann, denn ich habe, soweit ich weiß, Wechselspannung anliegen.
Dennoch sollte ich das mal testen.
Okay. Rücklicht ab. Birnchen raus (das ist innen total verkokelt) und die LED rein.
A ) Viel zu schwaches Rücklicht
und
B ) in rot
Das geht leider gar nicht. Nicht nur wegen dem schwachen Rücklicht (da denke ich mir, ist das Problem die Wechselspannung), sondern vorallem wegen der rote Farbe.
Ich habe eine kombinierte Rücklicht/Bremslicht/Kennzeichenleuchte. Letzteres wird durch ein Klarglas nach unten beleuchtet. Wenn ich da nun eine rote LED reinmache, habe ich schneller die Polizei im Nacken, als ich möchte.
Aber leider fand er keine LED in weiß. Damit könnte ich zwar aushelfen, aber erstmal muß ich hören was der Techniker sagt.

Im Oldenburgerforum ist es halbwegs beschrieben, wie es zu machen ist, aber eigentlich möchte ich mich da nicht weiter aufhalten. Schauen wir mal.
Die Bremse hat übrigens nicht mehr gequietscht. Keine Ahnung warum das heute früh so heftig war. Schliesslich steht die Maschine ja in der Abstellkammergarage und ich fuhr nicht bei Regen. Naja. Ehrlich gesagt bin ich einfach nur froh das sie wieder bremst ohne zu quietschen.

Am späten Nachmittag machte ich mich dann erneut an die Rücklichtkombi.
Der Grund: Mir wird klar, dass ich die Zeit nutzen muß, wo es noch möglich ist draussen zu schrauben, denn diesen Winter werde ich sie nicht reinholen (können).
Da ich sowohl einen Massefehler ausschliessen wollte, als auch einen Puffer zwischen Rahmen und der Rücklichtkappe anbringen wollte, schraubte ich dieses Mal die gesamte Kappe ab, nahm das Innenleben raus und säuberte die Masseschuhe.
Als ich dann, in Ruhe, das Leuchtmittel wechselte fiel mir auf, dass es die ganze Zeit einen Kurzen zieht.

Aber warum funktionierte es dann überhaupt?
Das verstehe ich nicht. Meine Batterie hat eine vorgelagerte Sicherung, die auf Masse liegt.
Die Sicherung bleibt heil und selbst wenn ich bremse, leuchtet das Bremslicht einwandfrei.
Jedenfalls habe ich es mittels Isolierband nun beidseitig „gesichert“.
Ich bin gespannt wie lange die neue „Birne“ nun hält.

Einen Massefehler konnte ich zwar noch aufspüren, aber nicht dauerhaft unterbinden.
Mir fehlt entsprechendes Kabel.
(Stück für Stück für Stück für Stück … … …)

Jedenfalls ging ich mit meinem Multimeter (auf Wechselspannung 200V eingestellt) an die Messung und bekam bei laufenden Motor, eine stetig wachsende Spannung. Bei 13,8V unterbrach ich die Messung. Die Messung mit kaltem nicht laufendem Motor ergab vorher feste 12,1V.
Nun bleibt noch die Frage ob ich vielleicht falsch messe, denn ich nahm einfach eine 12V Leitung und halt Masse.

Aber heute ist wirklich so ein Tag, wo ich dann doch denke „Hättest Du mal doch besser den billigen ATU-Schrott gekauft. Dann hättest Du einfach nur 2 Jahre Ruhe gehabt und dann weg damit.“

Mal schauen wie es morgen ist.
Zuversicht fällt mir aber heute schwer.

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Problem aus der ersten Testfahrt: Hinterer Bremszug

Moin.

Ich hatte die Tage eine erste 30KM Testfahrt (nachdem ich vor den Garagen so gut wie alles durchgetestet hatte).

Abgesehen von anderen Problemen, verabschiedete sich bergab die
Hinterradbremse. Nachdem ich mehrfach kurz angebremst hatte, damit die
Maschine nicht fern der 70 kommt, machte es kurz Klack und ich trat ins
Leere.

Es sind überall neue Züge drin. Somit konnte ich einen Riss
ausschliessen.

Es ist nichts passiert, weil die vordere Bremse ja funktioniert, aber ein sehr unangenehmes Gefühl blieb.

Da ich nur noch ein paar Meter bis zu meiner Zwischenstation hatte, schaute ich mir dort an, was geschehen ist.

Der Zug war mir sowohl hinten aus der Führung,

 

 

als auch vorne aus der Führung heraus gesprungen.

(Beides rot umrahmt).

Was habe ich falsch gemacht?

Muss der vordere Teil der Hülse, tiefer in die Aufnahme?

Die Aufnahmen sind zu eng, darf ich die weiten und wieder zusammen pressen? Wenn Ja, Wie?

Beste Grüße,

der Micha

Nachtrag:
Wie ich beim prüfen feststellte, hat sich die Krümmermutter gelöst und der Auspuff hing noch am seidenen Faden.
Ich habe nun Krümmer UND Sicherungsschelle nochmals fest geschraubt, gehe aber davon aus, dass sich Beides wieder lösen wird. Ich werde wohl den Kugelflansch kaufen.
Allerdings muss, wie ich das gerade lese, die Aufnahme dann angeschweisst werden.
Ich muss mich da erst nochmal kundig machen.

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Lieferung neuer Ersatzteile und Reparatur der vorderen Bowdenzüge

Heute kam endlich meine Lieferung aus Oldenburg.

Da ich auf dem Hinterreifen zu wenig Luft habe und mir der Bremszug heraus rutschte, musste ich am 29ten nun die „Tönnchen“ für die Bowdenzüge und den neuen Schlauch zur Sicherheit bestellen.
Da ich nun einmal dabei war, bestellte ich mir auch noch das neue Zündschloß, denn der Schlüssel im alten Schloß läst sich von mir gar nicht und vom örtlichen Schlüsseldient nur für viel Geld entfernen.
Ausserdem bestellte ich noch neue Schrauben für die Handhebel, ein verlorengegangenes Distanzstück für den Choke, ein frisches Schlauchreparaturset und eine Tülle für die Ölkanister mit.

  1. Befestigungsschraube Handhebel – kurz – 6×25
  2. Nippelaufnahme geschlitzt für Bowdenzüge (Tönnchen) und
    Distanzrohr für Starterhebel – 4,3×6,0x13,5
  3. Einfüllstutzen (Schlauchausgießer)
    Zum Aufschrauben für 1 Liter Ölflaschen,
    extra kleiner Durchmesser, 11cm ausziehbar
  4. Zündlichtschalter (Zündschloss) 7 Kabel (ohne Kabel für Lichthupe)
  5. Flickzeug TT10 Moped, Motorrad, Fahrrad
  6. Schlauch – 3.00×12 Heidenau

Die Karre bekam ich vorsichtig aus der Garage raus geschoben und sah, das sie aus dem Anschlusstück des Krümmers zum Zylinder, Öl verlor.
Eine Simme markiert halt ihr Revier, aber mittlerweile reichen mir die Ölmarkierungen.
Es ist wahrscheinlich, dass es ein Gemisch aus Kondenswasser ist, da ich die Maschine ja nur kurz angekickt und wieder ausgemacht hatte. Der Motor lief bisher noch nicht wirklich warm, so das sich wohl Kondenswasser ablagern kann. (Sagt das Internet).
Genaueres weiß ich also erst nach einer langen Testfahrt.

Jedenfalls habe ich dann draussen, am Brems- und Kupplungshebel, die Tönnchen eingesetzt. Beim Bremshebel bekam ich zunächst die Schraube nicht wieder reingedreht.
Nach ein paar ratlosen Minuten (ich hatte sie ja erst kurz vorher rausgedreht), drehte ich sie von unten in das Gewinde.
Und siehe da: Aus dem Gewinde schob sich ein Grat nach oben, der das einschrauben verhindert hatte. Gute Qualität ist etwas anderes.
Problem erkannt. Problem gelöst.

Danach schraubte ich dann die Wanne wieder an. Damit ist die Sitzbankgeschichte erledigt.
Der Lack ist zwar noch nicht komplett durchgetrocknet, aber das kann er die Tage ganz in Ruhe. Jedenfalls ist der Rost an dieser Stelle gebannt.

Ich überlegte dann kurz ob ich die Fusstritte abschraube, aber da ich gleich Besuch bekomme, beliess ich es dabei.
Allerdings wollte ich die Bremse testen.
Die Vorderradbremse greift gut und fest. Die Hinterradbremse musste ich fester stellen.
Eine Fahrt den Weg (mit leichter Steigung) hoch, hat sie nicht zufriedenstellend absolviert.
Es gab an der Steigung einen kräftigen Einbruch der Leistung und mein Standgas ist zu hoch.

Das die Leistung fehlt, hat bestimmt etwas mit dem Vergaser zu tun.
Ich hoffe das ich den ordentlich eingestellt bekomme.
Allerdings hat der Hinterreifen immer noch kaum Luft drin, somit ist das natürlich ebenfalls ein Problem.

Mal schauen ob ich die Woche zum weiter machen komme.
Eigentlich muss ich noch ein Geburtstagsgeschenk fertig bekommen.

Die besten Grüße sendend,
der Micha

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Chaos am vorderen Bowdenzug

Sooo … nachdem ich vorgestern beim ersten Testen kein funktionierendes Bremslicht hatte, fiel mir gestern Abend ein, das ich eventuell die Kabel vom vorderen Bremslichtschalter vertauscht und damit eine Fehlschaltung verursacht habe.

Nachdem es am frühen Morgen noch stark windg und kühl war, hat sich das Wetter heute wieder einbekommen und ich ging, mit Werkzeug bepackt, zur Garage.

Zunächst einmal zog ich die beiden Kabel vorne ab und baute danach die Batterie ein.
„Hallo Simson Service Oldenburg … es ist nicht besonders intelligent, Schrauben ohne Muttern mitzuliefern.“ sad

In meiner grossen Grabbelkiste fand ich dann etwas halbwegs passendes. Allerdings sind es alte Schrauben und Muttern, welche ich dann bei Gelegenheit austauschen werde.

Ja, ich weiß … der Rost … leider muß das warten.

Nun kam ersteinmal der grosse Funktionstest.

Nachdem nun alles mit der Elektrik okay ist, musste ich mich an die Bremsen machen.
Die Hinterradbremse war schnell korrigiert. Der Bremshebel wurde einen Zahn weiter versetzt und Dank dem Einstellbolzen, lies sich die Bremse gut justieren.

Danach ging es dann an die Vorderradbremse.
Den Bremshebel gelöst und zwei Zähne vor gestellt … ging nicht, weil sie oben noch eingehangen ist. Ich Depp.
Also oben ausgehangen und unten verstellt. Alles wieder zusammen gebaut. Zu stramm.
Also nochmal auf und einen Zahn zurück gestellt.
Unten eigehangen. Oben im Bremsgriff eingehangen und selbigen wieder angeschraubt.

Am Griff gezogen und …

der Bowdenzug rutscht mir aus der Aufnahme. Hallo?
Also alles wieder ab und erneut eingehangen und nochmal den Griff festgeschraubt.
Manchmal steht man ja arg neben sich und da Griff und Züge neu sind muss der Fehler ja bei mir liegen.
Alles dran. Alles gut.
Vorderradbremse durchgezogen und …

wieder draussen. (Blick von unten).
Super sad

Hätte ich die Hebel mit den Aussparungen etwa nach oben einhängen sollen? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich tippe eher auf teuren Materialschrott.

Also habe ich direkt mal nachgeschaut bei welchem Händler ich das gekauft habe. Ostoase … achnee … mit denen hatte ich schon meine Negativerfahrungen. Dort werde ich mich nicht melden und hake es ab.

Diesen Monat habe ich mein Ausgabelevel schon überschritten, also wird es bis kommenden Monat warten müssen.
Es gibt schlimmeres.

Zumindest fährt die Maschine schonmal ein wenig.
Noch kann ich damit nicht auf die Fahrbahn, aber das wird schon.
Ich bin wieder etwas zuversichtlicher … und ihr habt nun auch wieder Bilder und ein Video smile

Liebe Grüsse,
der Micha

Nachtrag:

Ich habe die Problematik im Simson Forum
angerissen und darf in diesem Falle dem Lieferanten und auch nicht dem
Hersteller des Handhebel die Schuld geben. Ich kann lediglich anmerken,
das ich es mittlerweile ätzend finde, dass man bei beinahe allen
Ersatzteilen nicht alle notwendigen Einbaumittel dazugelegt werden und
dieses auch auf kaum einer Shoppingseite als „notwendiges Zubehör“ bei
den Artikeln, angezeigt wird.

Weder bei den Handhebeln, noch bei den Bowdenzüge wurden sogenannte Tönnchen mitgeliefert.

Bevor ich nun extra dafür 5,90€ an Versandkosten hinlege, mache ich kommenden Monat eine erweiterte Bestellung auf.

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Erstes Anlassen

Okay .. schlagt mich, aber ich hatte die Kamera nicht geladen. Also kein Video/Foto.

Jedenfalls hatte ich mir vorhin 100ml Öl abgefüllt und den 5 Liter Kanister an der Tanke aufgefüllt.
Beides rein in die Maschine und noch schnell die Batteriesäure eingefüllt.
Plus und Minus zunächst nicht angeschlossen, damit die Batterie sich erstmal laden kann. (Steht so in der Gebrauchsanweisung)

Die Kabel gesichert …. Benzinhahn auf und Choke gezogen.
Den Kickstarter aufgeklappt und acht Mal durchgetreten.
Man merkt das sie will, aber es reicht ihr noch nicht.

Also einmal mit viertel Gas. KICK und RATAMMMTAMMMTAMMMTAMMMmmmmmmm ….
Wieder aus.
Nochmal und nochmal … und immer wieder geht sie mir aus.
Standgas höher eingestellt und nochmal angetreten.

RATAMMMTAMMMTAMMMTAMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM smile

Maschine läuft.

Noch stimmt da nichts bei den Einstellungen. Ich muß sowohl beide Bremsen noch straffer einstellen.
Auch stimmt die Kupplung noch nicht. Sie trennt nicht sofort.
Aber ich denke mal das ich es noch hinbekomme.

Allerdings habe ich hinten viel zu wenig Luft drauf (und hoffe das ich einfach zu wenig aufgepumpt hatte) und die vorderen Dämpfer sind quasi nicht existitent. Viel zu schwammig.
Und die Maschine ist laut … sehr laut. Keine Ahnung was ich da verbessern kann. Ich tippe auf den Krümmer … aber das findet sich noch.
Achja … die Blinker gingen auch nicht. Das Relais sprang nicht an.
Das will ich aber dann nochmal genauer wissen, wenn die beiden Kabel an der Batterie angeklemmt sind.

Und sonst?
Der Anzug im ersten war geil … man spürte wieder so richtig den Power.
Das kenne ich ja gar nicht mehr.

Beim nächsten Mal mache ich dann auch Video.
Tschööö.
der Micha

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Letzte Verschraubung im Wohnzimmer

In den letzten Wochen habe ich nichts mehr an der Maschine gemacht.
Die Luft war raus und ich musste mal was anderes machen, als schrauben und mich mit der Simme beschäftigen.

Gestern holte ich die Maschine wieder aus dem Schlafzimmer heraus und stellte sie im Wohnzimmer ab.
Noch im Schlafzimmer, hatte ich die gesamte Aufnahme am Gasgriff gewechselt. Dazu hatte ich die Züge wieder aushängen müssen.
Der Wechsel gestaltete sich sehr schwierig.
Die alte Aufnahme ging nach ein paar gezielten, leichten Hammerschläge relativ flott runter.
Aber die Neue machte Probleme. Sie sass zu stramm auf dem Lenker und lies sich nicht bewegen, durchzurutschen.
Natürlich sollte sie nicht locker drauf sitzen, aber ich bekam sie nur durch dauernde Drehung teilweise aufge“dreht“. Dazu steckte ich einen Schraubendreher durch den Schraubenkanal und benutzte somit die Stange als Hebel.
Aber wie gesagt … es wollte nicht wirklich … und nachdem die Aufnahme ein Viertel tief auf der Lenkerstange sass, ging es weder Vor noch Zurück.
Super. sad

Viele Tage später konnte ich zum Baumarkt mitfahren und nahm mir von dort zwei Gewindestangen in 6mm und 8mm mit. Je einen Meter lang.
Da ich nicht wusste welches Gewinde darin ist, kaufte ich halt Beide.
Eine gute Idee.
Durch den verlängerten Hebel und reichlich WD40, konnte ich sie wieder Stückweise vom Lenker bekommen.

Die Aufnahme hat innen eine Hülse, welche ich dann mittels Dremel abschliff. Nicht zuviel, aber schon so, das ich sie nun mit dem Schraubendreher, als Hilfe, wieder aufschieben konnte. Am Ende bockte sie nochmal, aber da war es schon zu spät und mit letzter Kraftanstrengung bekam ich das Teil darauf.

Im Wohnzimmer brachte ich dann gestern die Züge wieder an, musste aber an Vorder- und Hinterrad, die Bremshebel nochmal neu ausrichten. Vorne griff sie kaum und hinten blockierte sie bereits bei Entlastung.
Naja. Kleinkram der hinzubekommen war.

Da mein Nachbar weder die Fussbretter zum sandstrahlen verbrachte, noch mir eine Dose, Zinklack mitbrachte, obwohl er vorher grosskotzig all das versprach, machte ich gestern die Fussbretter sauber und schraubte sie ersteinmal wieder an.

Und somit steht die Karre nun im Wohnzimmer und wartet aufs rausschleppen (und 12 Stufen Treppe aufwärts), damit ich sie draussen weiter schrauben und einstellen kann.

Was mir Sorgen macht, ist die korrekte Einstellung der Kupplung und des Vergasers.
Aber alles der Reihe nach … auch wenn es mich nun kräftig juckt, endlich mal wieder ordentlich zu fahren.

Und irgendwann dieses Jahr werde ich dann zum Lackierer gehen und auf einen guten Preis hoffen, denn offensichtlich wird es nichts bei mir.

Achja … die gebroche Navihalterung bekam ich neu verklebt und festgeschraubt. Ich habe nun zusätzlich Unterlegscheiben dazwischen, damit die Spannung nicht auf dem Plastik liegt. Wenn sie mir erneut an der Stelle bricht, wird sie an der Verschraubung hängen bleiben. Dann ist sie zwar nicht mehr fest, aber zumindest dürfte sie mir nicht runter fallen. (hoffe ich)

Soooo … am Wochenende sollte die Maschine dann draussen stehen und danach die Woche werde ich wohl weiter schrauben.

Liebe Grüsse,
der Micha

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