Die Freakshow als Geschenk von Chris

Nun hat sich in meinen Dampferhaushalt doch noch ein Tröpfler verirrt.
Seitdem ich bei Chris den Troll V2 testen konnte, stand er ganz oben auf meiner Einkaufsliste. Da aber zur Zeit die Geldbörse recht leer ist, habe ich mich erst einmal auf dem Markt umgesehen und sowohl den Troll als auch den Pharaoh auf die Merkliste gesetzt.

Es wäre interessant die beiden Geräte miteinander zu vergleichen, aber noch bevor ich bestellen konnte kam Chris mir zuvor und brachte die Freakshow mit.

Nun ist also mein erster Tröpfler eingezogen.

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Auf das erste, folgt das zweite – oder – Overlock verpflichtet … und Platz ist nun auch

Nachdem ich mit dem ersten Shirt relativ problemlos zurecht kam, wurde es nun Zeit die neue W6 N 454D Overlock zu beschäftigen.
Ich benutzte das selbe Schnittmuster und nahm mir ein anderes Gewebe aus meiner Lieferung von Trigema.

Dieses Mal durfte der schwarzgebatikte Jersey verarbeitet werden.
Die Seitennähte sollten mit der Overlock geschlossen werden.
Halsbund, Armausschnitt und der Abschluss wiederum mit der W6 N 6000 Nähmaschine.

Vor der Kür kommt wie immer das Pflichtprogramm.
Der Zuschnitt.
Mein Schnittmusterpapier hatte ich noch und brauchte somit nichts neues anfertigen.

Mit Schneiderkreide wurden die Umrisse aufgezeichnet und dann so akurat wie möglich ausgeschnitten.

Nachdem Vorder- und Rückseite um Stoffbruch vor mir lagen, mussten beide aufeinandergelegt werden.
Leider hatte ich beim Zuschnitt einen Fehler gemacht, indem ich vergass den vorderen Halsausschnitt tiefer auszuschneiden.

Nachdem das erledigt war, habe ich die Ovi neu, mit schwarzem Garn, eingefädelt.
Entgegen meines ersten Versuches, bei dem ich eine Stunde brauchte, lief es nun in knapp 30 Minuten. Übung ist halt alles. Gerade an einer Overlock.

Ohne den Fehler zu bemerken, setzte ich mich an die Ovi und nähte die beiden Schulternähte zusammen.
Ruckzuck, fertig. Ich liebe die Arbeit mit ihr. Zudem sie auch keine Anstalten macht zu mucken, was ich aus meiner Facebook-Gruppe und anderen dortigen Gruppen auch oft genug anders lese.
Aber wie so oft in diesem Hobby/Beruf, sitzt das Hauptproblem meist vor der Maschine, was ich genau so auch von meiner damaligen Tätigkeit als EDVler kenne.

Der Halsbund war schnell abgesteckt und mit der Nähmaschine gesäumt.

Danach ging es dann an das abstecken des Armausschnittes (an dem eigentlich ein Ärmel gehört)

Die Seitennaht war mit der Overlock schnell durchgezogen und ich säumte nur noch unten ab.

Michas zweites Shirt ist damit fertig.
Nichts weltbewegendes, aber genau das richtige für mich.

Das Label macht mich letztlich nicht ganz glücklich.
Die Farbauswahl passt mir noch nicht. Da es aber mein Hobby ist, kann ich damit leben und werde bei der nächsten Bestellung etwas neues probieren.

Gestern erhielt ich dann Besuch von einer Näherin aus Osnabrück, die bei mir die W6 N 454D Overlock, gegen ihre Gritzner getestet hat.
Das Problem bei der Gritzner: Die Maschine kommt bei Sweat kaum über eine Doppelnaht.
Da der Kauf einer babylock® finanziell absolut ausgeschlossen ist, stand für sie die Frage im Raum ob es mit der W6 besser funktioniert. Ein Test beim Fachhändler ist ja aufgrund des Vertriebskonzeptes ausgeschlossen, also bleibt „nur“ ein Vergleichstest bei befreundeten NäherInnen. In diesem Fall bei mir.

So sehr sie sich wünschte das es auch bei der W6 nicht besser läuft, weil dieses dann eine Neuanschaffung nach sich zieht, stand das Ergebnis doch sehr schnell fest. Kein Problem für die W6 und damit kommt die Gritzner weg.


© D. P. (mein Besuch)

Obere Nähte meine W6 N 454D, untere Nähte die Gritzner. Sie hat die Maschine mit verschiedenen Spannungen eingestellt und entsprechende Versuche gestartet. Das Ergebnis war durchweg besser.
Aber vorallem gab es kein Problem bei sich kreuzenden Nähten (zum Beispiel an Ärmeln).
Für mich persönlich wäre das auch ein NoGo. Natürlich sind Haushaltsmaschinen keine Industrieroboter, aber vier Lagen Gewebe sollten kein Problem darstellen.
Hinzu kommen die Wartungskosten der Gritzner die mit 60€ beim Fachhandel Vorort um 20€ teurer sind als bei W6.

Für mich war es auch ein toller Tag, denn ich habe für meine Besucherin die Overlock erneut eingefädelt. Das war ihr Wunsch, damit sie an der Maschine besser erkennen kann, wo es vielleicht hakt, was besser einzustellen ist.

Das erneute einfädeln ging beim dritten Mal nochmals um einiges schneller. Die meiste Zeit brauche ich, um das Garn durchs Nadelöhr zu bekommen. Meine Augen sind nicht mehr die Besten und mein räumliches sehen ist stark eingeschränkt, was es witzlos für mich macht in einem Kino einen 3D Film zu sehen, weil ich kaum den 3D Effekt erlebe.

Beim ersten Male brauchte ich (mit Handbuch) noch eine Stunde … beim zweiten Mal brauchte ich eine halbe Stunde und nun brauchte ich 11 Minuten. Besser wird es wohl nicht, aber damit kann ich gut leben.
Somit hatte ich für ihren Test also auch gleichzeitig den Vorteil die Maschine besser kennen zu lernen.

Doch das Beste für mich war (abgesehen von dem netten Besuch und das ich meine Wohnung mal wieder geputzt habe smile ), der Neuzugang in meiner Wohnung an Gewebe und neuem Arbeitsplatz.

Sie hat noch sehr stabiles Kunstleder, welches sie mir für kleines Geld mitbrachte

und für einen Zusatzobolus durfte ich ihren alten Schreibtisch haben, der das Arbeiten zukünftig um einiges angenehmer macht.
Vorher:

Nachher:

Hier lässt es nun gut aushalten … obwohl mein Zimmer damit umso voller steht.

Einen schönen Tag oder eine gute Nacht wünschend,
der glückliche Micha

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Besuch von „dat Uli“

Was für ein schöner Tag.
Mal abgesehen davon das ich Gott danken kann, nicht vom Hochwasser betroffen zu sein, hat sich derzeit der Sommer in Deutschland eingefunden.

Ehrlich gesagt sind mir heutzutage Temperaturen über 25 Grad zuviel, aber das soll kein Gemecker sein! smile

Jedenfalls hat sich für heute „dat Uli“ angekündigt, da sie ein paar PC-Teile und die neue Keycam für Trude rüber bringen wollte.
Ihr war es lieber wenn sie die Fahrt macht, als das ich mit einer halbfertigen Trude durch die Gegend kurve. Recht hat sie und dafür sage ich auch „Danke“.

Die Keycam kennt ihr ja schon von Tuxie. Die neue bekommt von mir lediglich ihren Mikrofonschutz. Ansonsten lasse ich das Innere geschlossen.
Die bisherige Keycam hatte sich relativ frühzeitig vom Akku verabschiedet. Ich hoffe das es bei dieser besser ist. Der Verkäufer stammt jedenfalls aus Deutschland und ich habe durchaus vor, ihn an seine Pflichten zu erinnern wenn die Gewährleistung zum tragen kommt. Dafür habe ich auch mehr ausgegeben als bei dem Chinesen.

Ein erstes aufladen und Bild / Video testen, verlief erfolgreich und ich freue mich schon darauf ein erstes Video mit Trude zu machen.
Ich habe ihr natürlich sofort ein Klettband verpasst, damit ich sie wieder schnell anbringen und abziehen kann.
Leider hat auch in dieser Cam, das Video kurze Aussetzer.
Vielleicht kann ich es mit einer schnelleren SDHC Karte ausgleichen. Bei der alten Cam hat das nichts gebracht. Schauen wir mal.
Ansonsten bleibt sie halt eine gute Cam für minimales Geld (13€).

Bevor ich die Hakenseite des Klettbandes anbringen kann, muss ich aber zunächst einmal das verrostete Schutzblech machen. An den Aufnahmen ist es bereits durchgerostet, welches ich aber durch das Doppelblech aufarbeiten kann.

Von unten ist es in einem weitaus besseren Zustand als befürchtet.
Morgen geht es mit dem Bandschleifer drüber, dann etwas Füller, nachschleifen und dann darf da die schwarze Farbe drauf.

Ich bin zuversichtlich und berichte selbstverständlich weiter.
So langsam wird es mit Trude. Auch wenn immer wieder etwas Neues dazwischen kommt.
Nächsten Monat ist halt die Telegabel dran.

Einen schönen Abend wünschend,
der Micha

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