Trotz Regen … Besuch bei Ikea und ein Erstbesuch bei Die Näherei

Morgen bin ich auf einen Geburtstag eingeladen.
Normalerweise halte ich mich von solchen Ereignissen fern. Zuviel Leute, zuviele Gespräche, zu laut.
In dem Fall bin ich bei Monika eingeladen, einer Bekannten aus dem Nachbarort mit der ich beinahe jeden Montag meine „senseo“ auf Funktion prüfe.
Ausserdem fahre ich nur am Nachmittag rüber, auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen.

Heute wollte ich eh nach Ikea um, unter anderem,  nach „Glücksfeen“ zu schauen, die ich im neuen Katalog entdeckt hatte.

Leider waren sie nicht so toll, wie ich dachte. Das war mir die 4€ (?) pro „Fee“ nicht wert.

Aber nun von Beginn an.
Ich fuhr gegen elf Uhr Morgens los. Das Wetter scheint sich zu halten. Es gibt sogar Wolkenlücken und die Temperatur liegt knapp vor der 20 im plus.
Find ich gut. Da fahre ich gerne.

Also raus mit Trude auf die Strasse … vorher noch die quitschenden Bremsbeläge, freigebremst und los ging es. Den Navi liess ich in der Tasche. Es wird Zeit das ich mal wieder etwas mehr ohne Navi fahre, sonst finde ich nicht mal mehr zum Bäcker ohne das Ding.
Eine halbe Stunde habe ich gebraucht. Vollkommen anders gefahren, als der Navi mich gelenkt hätte, aber ganz falsch war es nicht, denn ich kam eine Seitenstrasse neben Ikea heraus. *Schulterklopf smile

Trude habe ich, wie immer, am Fahrradstand geparkt. Da ist es überdacht und ein Langfinger müsste damit rechnen, dass ich von links oder von rechts auftauche.
Also hinein ins Michas-Kaffee-trink-Quassel-Tag-Stöber-Paradies.
Heute allerdings mal ohne Quasseln, weil ich „alleine“ da bin.

Der Eingangsbereich wurde von Ikea moderniesiert. Den netten Spruch auf der Treppe

werde ich beherzigen, wenn ich unten an der Kasse stehe und bezahle.
Das kann nämlich ein paar Stunden dauern.

Der Plexiglaseinlass ist viel angenehmer, als der bisherige Drehkreuzdurchgang.

Zunächst einmal bin ich oben herum gegangen und habe im Schneckentempo Sofas, Stühle und Betten auf mich einwirken lassen.
Mein Lieblingsbett ist auch noch da … 249€ zzgl. zwei Matratzen … habe ich nicht, möchte ich aber. Demnächst. Vielleicht.
Ein Foto konnte ich nicht machen, weil sich gerade eine junge Frau von einem genervtem Mann auf „meinem“ Bett rekelte. (Was sie gerne auch zukünftig machen darf …) ;)

Weiter ging es, ganz gemütlich.
In der Küchenabteilung lugte ich mal links, mal rechts und achtete mehr auf die Leute als auf die Küchen, weil das eigentlich kein Bereich ist der mich interessiert.
Allerdings gab es im Zubehörbereich etwas, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Die Haltestangen „Bygel“ sind äusserst praktisch und können auch „missbraucht“ werden, etwas anderes daran zu hängen. In diesem Fall, hingen aber tatsächlich „Bygel Behälter“ an der „Bygel Haltestange„.

Das erscheint euch nun ein wenig … langweilig … aber ich habe da natürlich schon etwas Tolles bei gedacht, denn diese Behälter fassen problemlos eine 5000 Meter Kone  und … und darum habe ich das abgelichtet … und sie haben im Boden vier Löcher, durch die das Garn „laufen“ könnte. Ausreichend davon an der Wand und ich habe nicht nur meine Garne gut untergebracht und „griffbereit“ sondern, die Wand ist auch noch hübsch bunt.
Theoretisch wären sie perfekt, wenn ich darin vier Stickgarnrollen ablaufen lassen könnte. Das muss ich mir, beim nächsten Besuch, mal genauer anschauen.
(Und vielleicht gibt es bei Ikea auch ein anderes, noch günstigeres Aufhängesystem)

Weiter ging es für mich durch die Ausstellungsflächen. Vorbei an Küchentischen und Retroaufbewahrungsschränke. Bis ich mich dann endlich meinem eigentlichen Ziel näherte.
Der neue Standspiegel von Ikea „Knapper“ … ohne „s“, aber dennoch kann damit die Welt in Ordnung kommen. Zumindest meine Welt, denn der Spiegel hat zusätzlich hintendran eine Aufhängung die sich auch modifizieren liesse.

Ja genau … ich schleppe mich mit Helm und allem durch den Schweden. Ich bin ne arme Socke … aber die Kinder, denen ich begegne schauen allesamt ganz gebannt auf den Helm und vergessen dabei sogar ab und zu das flennen. ;)

Ich habe den Spiegel, der leider einen weissen Metallrahmen hat, etwas gedreht und meinen Helm aufgelegt. Ich würde nun ein Brett oben auf bringen damit der Helm da liegen kann, aber dann würde ich die Haken verdecken, die an der Spiegelrückseite angebracht sind.
Na mal schauen. Wenn das Teil erstmal bei mir ist, wird mir schon was einfallen.

Ich kam kurz danach dann zu den bereits vorgestellen „Traumfeen“ und damit zum Endbereich der oberen Ebene, welches im Restaurant mündet.

Was soll ich sagen … es war mittlerweile zwanzig vor eins und im Restaurant war die Hölle los. Bis ich dann endlich mit meinem Tablett sass, waren erneut 15 Minuten vergangen.

Hähnchen Köttbullar mit Püree und ne Cola gab es für 5,95€.

Ich habe mir angewöhnt, diese Schiebetransportwagen zu nutzen. Auch dann, wenn ich nicht mit Helm und Mopedklamotten bewaffnet bin.
Der Grund: Ich nehme meist Kaffee dazu (weil er kostenlos ist). Allerdings ist, bis ich dann endlich am Platz bin, der meiste Kaffee auf dem Tablett.
Mit dem Wägelchen bleibt alles da wo es hingehört und mir kann die Tasche nicht von der Schulter rutschen.

Danach bin ich dann in die untere Ebene und habe Dies und Das eingepackt.

Ein Bild mit Rahmen für 9,99€, ein dreifach Potpourri (FRÄSA) zu 1,79 €, eine Geschenktüte (LITTERÄR) für 1,49€ und zwei kleine Teppiche (SIGNE) in 55x85cm zu je 1,99€.
Leider konnte ich nur das Bild verlinken, den Rest finde ich Online nicht. Seltsam.

Der Ikeatag war um 14:08 Uhr wieder zu Ende und hat ich insgesamt 23,20€ gekostet.
Damit kann ich gut leben. Allerdings war der Transport, trotz meiner Seitentaschen, noch eine Herausforderung, da die eine Tasche bereits mit der Regenkombi gefüllt ist.
Hätte es gar nicht gepasst, hätte ich die Regenkombi angezogen, denn das Wetter liess mittlerweile stark zu wünschen übrig.

Ich machte mich dann auf die Reise, um den zweiten Teil des Tages zu erfahren.
In Osnabrück hat mittlerweile das erste Nähcafe eröffnet.

Eine mutige Entscheidung, denn die Startkosten sind aufgrund der Maschinen durchaus enorm. Das Nähcafe „Die Näherei“, hat Nähmaschinen und Overlocks die man stundenweise mieten kann.
Ausserdem kann man sich Regale anmieten, um die eigenen Sachen zu verkaufen und ich glaube das sie auch einen Stoffverkauf haben.

Wer einfach nur entspannen will, der setzt sich mit nem „Kaffee“ daneben oder auf die Terrasse und beobachtet das Treiben, streichelt seine Stoffe, liest etwas Inspirierendes oder lässt sich durch das Ambiente inspirieren.

Ich hatte heute leider nicht dieses Glück.
Zur falschen Zeit am falschen Ort. smile
Ich hatte nicht damit gerechnet das sie, neben einem geschlossenen Mittwoch, auch noch eine Mittagspause machen.

Trude macht sich jedenfalls ganz gut davor. smile

Was mir nicht gut gefallen hat, war der Umstand das die Betreiberin mit Sohn erschien als ich noch Fotos machte, aber sie es nicht für erforderlich hielt mich anzusprechen.
Ich war eine viertel Stunde „zu früh“ und ich habe auch nun nicht erwartet das wegen mir die Kaffeemaschine angeworfen wird, aber ein „Hallo. In einem Viertelstündchen machen wir auf. Es wäre schön wenn sie so lange hier vorne Platz nehmen möchten.“ hätte das Geschäft auf einen Sockel gehoben.
Nunja. Ich bin gespannt wie der zweite Kontakt wird. Auf die Öffnungszeiten bin ich dann vorbereitet, werde aber nicht in Bikerklamotten dort auftauchen.

Auf dem Rückweg gab es dann doch noch einen Regenschauer.
Ich konnte mich beim Aldi unterstellen und wurde von einer lieben Frau freundlich bemitleidet.
Im Gegenzug bemitleidete ich eine Biene die sich ebenfalls „unterstellte“ und der sicherlich eisigkalt war. Somit liess ich sie ein wenig, schwer atmend, auf meinem Sitz rasten.

Alles Gute für euch „da draussen“ und vielleicht sieht man sich ja mal bei Ikea oder in „Die Näherei“.
euer Micha

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