Das Lotterleben hat ein Ende.

Tja auch die schönste Zeit hat mal ein Ende.
Kerstin ist wieder zuhause.
Nein im Ernst. Alles schick. Ich freue mich das sie wieder da ist, alle Katzis gesund und munter und das Haus noch steht.
Ich habe es als eine grosse Verantwortung empfunden, der ich so gut es ging nachkam.

Natürlich sieht der Garten nicht mehr supertoll aus (weil ich kein Unkraut von Blumen unterscheiden kann und es deshalb dabei beliess) und das Haus bekommt auch langsam ne Staublunge (weil ich ne faule Sau bin), aber sonst ist alles schick.

Zur Feier des Tages gab es erstmal was zu grillen.

Und danach machten wir unsere erste gemeinsame Abendrunde.
Denn Kerstin muss mit ihrem neuen Knie reichlich üben und laufen lernen damit das alles wieder gut wird und sie die Gehhilfen (Krücken) baldigst in die Ecke stellen kann.

Wir wählten einen „kurzen“ Weg bis zur Bahnstrecke und zurück.
Ein guter Weg, da es ein Feldweg ist. Mit Löchern, Unebenheiten und Schotter.
Somit muss Kerstin sich Schritt für Schritt konzentrieren und die Füsse müssen ein bisschen ausgleichen. Geradegehen kann ja jeder. ;)

Das Wetter war super und wir gingen es im Schneckentempo an …

Das Laufen funktionierte bestens, obwohl sie wirklich viel Angst hatte das sie umknicken könnte. Aber wir liessen uns viel Zeit und ich korrigierte ihren Schritt, damit sie raus aus der Schonhaltung bleibt.

Für den Kilometer haben wir zwar ne dreiviertel Stunde gebraucht, aber das macht ja nichts. Ich bin begeistert das sie schon so gut laufen kann, nach dem ganzen Gehämmer, Gepule, Gezerre und Geschraube in ihren Knochen.

Alles Gute wünschend,
der Micha

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