Auf Rehabesuch in Bad Staffelstein und Besuch der Basilika Vierzehnheiligen

Servus.
Für heute war eine Fahrt nach Bad Staffelstein angesagt.
Meine neue Partnerin verbringt da gerade mein heissgeliebtes „betreutes Wohnen auf Zeit“ oder volkstümlich: Sie ist in Reha.

Das Wetter hatte sich gestern „verbessert“. Es zogen Wolken auf und die Temperaturen fielen etwas.
Da ich am Morgen kein Kaffeepad mehr hatte, habe ich mir kurz darauf beim tanken im Rasthof einen gegönnt.
3,95€ für nen kleinen Kaffee. Die haben doch einwandfrei einen an der Waffel. Ich muss meine Fahrerei unbedingt an meinen Geldbeutel anpassen.

Die Fahrerei ansich verlief relativ langweilig. Autobahn halt.
Mein Tacho überschreitet kaum die 110KMh was einer realen Geschwindigkeit von 104KMh entspricht. Damit saugt die Maus genug am Sprit aber auch nicht zuviel. Im Schnitt sind es dann ~5,5Liter/100KM.
Allerdings ziehe ich auch mal am Gashahn und lasse ihr freien Lauf, wodurch sie dann bei einer Tachogeschwindigkeit von 175KMh auch mal auf 6,2L/100KM kommt. Das mache ich aber nur um mich gegen zuviel Langeweile zu „erden“. Damit rücke ich meinen Fokus wieder auf die Fahrbahn und lasse die abschweifenden Gedanken nicht zu sehr in die Fahrsicherheit beeinflussen.

In Bad Staffelstein gab es dann glänzende Augen als ich das Zimmer betrat und nachdem ich geduscht hatte (klitschnass geschwitzt auf dem Bike) und in frische Sachen geschlüpft bin fuhren wir mit ihrem PKW hoch zur Basilika Vierzehnheiligen.
Eine schöne Gegend ist das dort. Könnte mir wohl gefallen dort zu leben. Mal schauen.

Die Basilika mit angeschlossenem Franziskanerkloster ist eine Pilgerstätte und ich finde sie wirklich beeindruckend und eine Besichtigung wert.
Geparkt hatten wir unten (müssen) und fuhren mit dem Pendelbus für kleines Geld nach oben.

Erschreckend war mal wieder das viele Besucher einfach nicht ihr blödes Maul halten können. Nicht einmal an einem heiligen Ort.
So mussten dann einige Mönche(?) die Besucher immer wieder zur Stille ermahnen. Unfassbar wie asozial sich die meisten Leute verhalten.
Naja.
Wir machten uns nach der Besichtigung auf die angrenzenden kleinen Läden zu bestaunen in denen hauptsächlich Engelsfiguren an die Touris gebracht werden sollten.
Einen Laden betraten wir denn auch und schauten uns das Warenangebot an. Es war durchaus auch „schönes“ dabei, aber das schöne war dann auch auch ausserhalb unseres Budgets.
Cest la vie.

Im daneben liegenden Restaurant gönnten wir uns dann ein erfrischendes alkfreies Weizen und fuhren fussfaul wieder mit dem Bus zurück zum Parkplatz.
In der Klinik angekommen genossen wir dann die Zweisamkeit.
Aber leider war die Zeit begrenzt und selbst wenn ich eine Nacht dort hätte verbringen wollen, war das nicht möglich da ich ja „zuhause“ vier Katzis zu verpflegen habe.
Also ging der gemeinsame Tag leider recht schnell vorbei und ich fuhr um zwanzig Uhr wieder nach Perkam zurück.

Gegen halb elf war ich dann mit der Maus auch wieder wohlbehalten zurück.

Wobei ich die Fahrt in der Nacht mehr oder weniger im Blindflug absolvierte da mein Visier Massenmord an der heimischen Fauna beging und ich kaum noch freien Blick hatte.

Blick am Folgetag durch das Visier.
In der Nacht ist das allerdings weitaus störender.

Nachdem ich die Fellbälle verfüttert hatte, war die grosse Kuschelzeit angesagt. Schliesslich war ich ja „ewig“ weg.

Und damit wünsche ich euch nun auch einen entspannten Tag oder eine entspannte Nacht.
Alles Liebe wünschend,
der Micha

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.