Rückfahrt als Nicht-Mehr-Single von der Rhön

Servus,
geplant war das ja nicht, aber so ist das wohl immer.
Nachdem ich jahrelang Single blieb und mich darin nicht nur eingerichtet hatte sondern zudem auch rundum wohl fühlte, hat es mich nun doch wieder mal erwischt.
Ich meine, da machste ja nichts dran wenn der kleine Hektiker mit seinen Liebespfeile durch die Gegend flitzt und Du einfach nur so da sitzt, ungeachtet der kommenden „Katastrophe“ die da auf Dich zusteuert.

Von meinen Freunden hat es jedenfalls auch niemand mehr für möglich gehalten das ich doch noch mal befraut werde, allerdings hielt ich mir immer dieses als Option offen.
Okay. So ist das also nun.
Ne Fernbeziehung muss es für ein paar Jahre auch bleiben. Denn Bärbel, so heisst sie lebt in Wiesbaden und somit gar nicht auf meiner üblichen Reiseroute.
Früher oder später wird man näher zueinander ziehen, irgendwo von Bamberg ausgehend Richtung Norden bis zur Küste und möglichst ruhig auf dem Land.
Da ich nur über staatliche finanzielle Unterstützung verfüge wird die Wohnungssuche wieder einmal eine grössere Aktion werden, aber wenn jemand einen ruhigen und zuverlässigen Mieter sucht dann bin ich für Vorschläge offen.

Den Morgen verbrachte die Gruppe entspannt beim Kaffee und Frühstück.
Noch etwas aufräumen, dann einpacken und schon sass ich wieder auf der Maus in Richtung Straubing wo vier Katzis auf mich warten.

Die Hitze forderte wieder einmal eine längere Rast. Der halbe Liter Cola für 3,99€ reichte mir dann allerdings vollkommen. Frechheit.

Zurück an der Maus, wo ich noch ein kaputtes Blinkerleuchtmittel wechseln musste, stand ich zwei GS Fahrern mit ihren Maschinen gegenüber die auf dem Weg in die Dolomiten waren.
Allzuweit waren sie allerdings nicht gekommen und warteten nun auf den ADAC da die Elektronik an einer der Maschine den Geist aufgegeben hat.
Für mich wäre sowas der finanzielle Supergau, für den Fahrzeuglenker war es mehr eine „blöde Störung“ als eine Katastrophe. Er hat schon eine Ersatzmaschine geordert.
Das sind so Momente wo ich neidisch bin auf diejenigen welche das Geld haben um das zu kaufen was sie wollen.
Ich würde die Maus ja auch gerne mal von oben bis unten einstellen und durchchecken lassen, aber das ist ebensowenig möglich wie mit meinen Finanzen vernüftige Schutzkleidung zu kaufen.
Boahhhh ich laber euch schon wieder mit Selbstmitleid voll, dabei geht es mir allerbestens. Alles Sinne arbeiten, alle Gliedmassen funktionieren, ich habe Geld für essen und zum tanken und eine trockene Wohnung mit Terrasse.
Also sorry für den Ausrutscher.

Gegen 21 Uhr, nach einer entspannten Fahrt kam ich dann auch wieder in meinem derzeitigen Ersatzzuhause an und konnte mich noch ein wenig draussen auslüften,

bevor ich danach die Katzis verfütterte.

Habt es fein und lasst es euch so gut gehen wie es möglich ist.
Beste Grüße,
der Micha

 

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