Erstes Gruppentreffen in der Rhön

Tja, was soll ich sagen. Die Nacht war okay. Ein bisschen unbequem und zu warm.
Erstens brauche ich eine doppelte Luftmatratze und zweitens einen Sommerschlafsack.
Ausserdem ist der Mumienschlafsack für mich als Seitenschläfer ungeeignet.
Achja … das Kopfkissen hätte ich noch einpacken sollen.
Beim nächsten Mal wird alles besser (auch der Aufbau).

Meinen Espresso bekam ich jedenfalls. Aber an den Windschutz muss ich noch denken.
Und ein Tisch mit Stuhl muss auch mal mit.
Im kommenden Jahr habe ich bestimmt alles zusammen was ich so brauche (und nicht brauche).

Spaß hat es dennoch gemacht.
Doch lange geniessen konnte ich es nicht da die beiden Dobermänner das Zelt abschnüffelten und auch keine Probleme damit hatten sich mal drauf zu legen, sodass ich schon Angst um das Gestänge bekam. Ging gottseidank alles gut.

Das Wetter meinte es jedenfalls gut mit uns.

Aber heute war eh noch weitere Vorarbeit angesagt, damit sich die paar angemeldeten (sieben von 700 Mitgliedern) wohlfühlen können.
Man war gespannt, aber vorallem eingespannt … denn ich durfte den neuen Gasgrill zusammen schrauben. Eine Drecksarbeit, da die Schrauben so schick versteckt waren wie bei den IKEA Möbeln.
Stecksystem? Fehlanzeige. Naja.

Während ich so vor mich hinschraubte trafen auch die ein oder anderen TeilnehmerInnen ein und machten sich in der Küche nützlich.

Natürlich liess man keinen Stress aufkommen und genoss ausreichend Pausen bei nem Kaffee oder sonstigem … während man reichlich in den sozialen Netzen unterwegs war.

Den Grill (im Hintergrund) hatte ich dann auch endlich mal fertig bekommen.
Mit viel Flucherei.
Aber das wichtigste (bei angeschlossener Gasflasche): Alles dicht.

Während fleissig Holz vorbereitet wurde, gab es schonmal einen kleinen Snack zwischendurch.

Tja … und dann kam womit ich nun wirklich nicht gerechnet hatte … Amor schoss seinen Pfeil ab und mein Singledasein endet erst einmal hier …

Für den Abend gab es noch reichlich Grillfleisch, jede Menge Salate und Kuchen.
Und an flüssigem gönnten wir uns zwei Flaschen Erdbeerbowle und zwei Whisky.

Voll lecker das Zeug.
So frustrierend wie es war, war diese kleine Runde dennoch eine nette Runde und statt lauter Musik sinierte man am Lagerfeuer. Genau das richtige für mich.

Und damit wünsche ich euch eine gute Nacht, welche ich ganz brav alleine im Zelt verbringen werde.

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