Termin beim Akustiker

Heute war ich mit einer Freundin verabredet um sie bei der Auswahl eines Hörgeräte geeigneten Kopfhörer oder einer Alternative zu unterstützen.
Dazu haben wir einen Termin bei ihrem Akustiker gemacht um uns anzuschauen und vorallem anzuhören was es für Möglichkeiten gibt, wie sie sich umsetzen lassen und was der „Spaß“ kostet.
Bei den Kosten haut es Leute wie mich dann erst einmal kräftig um. Unbezahlbar.
Allerdings gibt es halt Möglichkeiten wenn der Geldbeutel klingelt.
Tja. Kabel, oder Kabellos. Und wenn Ja, dann Bluetooth oder Funk oder gar WLAN?
Fragen über Fragen.
WLAN stand bei ihrem Akustiker allerdings nicht zur Debatte.
Genaugenommen hatte er wenig bis keine Ahnung von Technik, obwohl er sie vertickt … naja. MEIN Akustiker wäre der Typ nicht, aber ich höre gottseidank noch gut genug um keinen zu brauchen und ich hoffe das bleibt auch noch lange so.

Nach einer Stunde „Beratung“ waren wir dann soweit das ich darum bat mir zwei der drei möglichen Geräte mal zum testen mitgeben zu lassen.
Irgendwie sträubte er sich dagegen ein wenig, aber ihm war wohl klar das ich ansonsten umgehend einen anderen Laden aufsuchen würde.
Also gab er uns die Geräte mit.
Das dritte Gerät, mit Bluettooth und als Headset einsetzbar hatte er nicht vorrätig, sagte er. Okay, testen wir erst einmal die beiden anderen.

Das eine Gerät sendet mittels Funk auf der selben Welle wie die Ohrhörer und man hängt es sich um den Hals, wobei die Schlaufe die Induktionsspule darstellt.
Allerdings erhält es seinen Eingang mittels Kabel, was ziemlich unpraktisch ist und einen zwingt in der Nähe des Sendegerätes zu bleiben.

Die andere Alternative ist ein Sennheiser Kopfhörer. Kabellos.
Sitzt angenehm und hat mit seinen satten 128db ausreichend Power womit Elke während des Betriebes keine Ohrhörer tragen müsste.
Nachteil: Es hängt runter, statt wie bei einem Kopfhörer einen Bügel zur Stabilisierung auf dem Kopf zu haben.
Damit kann man sich zwar auch bewegen, aber nur vorsichtig.
Nicht schlecht, aber nicht der Wahrheit letzter Schluss.

Ausserdem kann man am Sennheiser die Lautstärke und die Balance einstellen und das Gerät kann mit einem zweiten Akku bestückt werden zum schnellen Wechsel.
Beides geht bei der kabelgebundenen Induktionslösung nicht.
Also fiel das Gerät schonmal aus.

Ich packte das Induktionsgerät sofort wieder ein und wir fuhren erneut zum Akustiker.
Der nahm, sichtlich genervt das Gerät zurück und erklärte dann seine bisherige Aussage das man auch damit laut/leise stellen kann als Missverständnis dar.
Darauf kann ich ja.
Aber ich schluckte runter was ich so zu sagen hatte und bat ihn uns das dritte Gerät doch bitte auch noch zum testen zu besorgen. Er möge dann Bescheid geben wenn es eingetroffen ist. Die Sennheiser wollten wir noch ne Woche weiter testen.
Nun scheint es ein wundersamer Laden zu sein, denn es fand sich dann doch tatsächlich („Oh Wunder“) das Bluetoothgerät im Schrank.
Ich vermied spitze Bemerkungen und achtete darauf das meine Augen nicht zu sehr rollten.

Also packten wir das dritte Gerät, welches ja gar nicht vorhanden war, ein und fuhren von dannen.

Da es erst einmal geladen werden muss lies ich mich von Elke zurückfahren, denn selbst fahren kann ich aktuell nicht. Siehe den Mopedbericht.
Die Rückfahrt war heftig weil es kräftig zu schneien begann und die Spinner auf der Autobahn in der linken Spur mit 80 daher schlichen.
Himmel. Ein halber Zentimeter Schnee und die pissen sich alle ein.
Sind die mir wieder mal auf die Nerven gefallen. Aber so ist das halt in der BRD.
Alle ne grosse Schnauze, aber wenns ans eingemachte geht sind es immer die selben die nach Mami rufen.

Beispielbild: (Schlimmer wars nicht) Kinderkram für die Winterreifen

Die Tage teste ich dann mit ihr die Bluetoothvariante.
Ich berichte weiter.

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