Morgen ist Abreisetag aber vorher unterstütze ich noch die IG-Metall

Tjo, wie schon erwähnt raste die Zeit nur so dahin.
Was wir uns vorgenommen hatten haben wir nicht auf die Kette bekommen, aber das macht (mir) nichts. Es war und ist dennoch eine schöne Zeit bei den Katzis, dem Holzofen und in der Umgebung.
Mit Grausen denke ich schon daran bald wieder in diesem nervigen Osnabrück zu hängen. Ist halt so. Noch ein paar Jahre, dann kann ich da endlich weg (wenn ich es mir leisten kann).

Kerstin hat für eine Mitfahrt zur Kundgebung der IGM in München.
Aus Scherz sagte ich „Damit wir noch ein paar letzte Stunden mehr miteinander haben können, fahre ich einfach mit“.
Und was sagt die Eule da zu mir „Echt? Eine gute Idee, so machen wir das“.
Öhhhh … okayyyy. *staun

Jedenfalls schmuggelte ich mich mit an Board des Reisebusses und lernte daraufhin direkt mal Linda kennen. Ihreszeichens feste IG-Metall Mitarbeiterin.
Sie hat mich mit ihrer Art ein wenig bezirzst, aber Kerstin riet mir ab … und sie hat da wohl auch recht mit. Mit so aktiven Menschen kann es nicht gut gehen.

Im Bus war leider etwas zu viel Stimmung. Hin- und Rückfahrt wurden lauthals Witze von zweien zum Besten gegeben. Boahhhh, ich will das nicht, aber nun bin ich halt dabei. Hilft zumindest den Arbeitern und der Tag verging trotz alledem.

Der Bus war nicht sehr geräumig und Kaffee gab es keinen, aber zumindest eine Brotzeit (welche ebenfalls gruselig war).

Auffie ging es durch den abgesperrten Stadtkern.
Nikolausmützen und Schals bekamen wir gestellt. Leider keine Trillerpfeifen.

 

Das schaut nun ein wenig mager aus, ist aber nur unsere Gruppe auf dem Weg zum Treffpunkt.

Ein kurzer Blick auf eine der Kirchen Münchens.

 

Und schon fanden wir uns im Getümmel wieder.

Ich sollte auf Selfies verzichten …

Die Anwohner waren teilweise an den Fenstern und winkten uns zu, andere wiederum waren einfach nur genervt. Ich hätte zur letzteren Gruppe gehört.

Ein Hotel“insasse“ war so richtig genervt, weil sein Zimmer zur Strasse hin ging und er wohl eigentlich schlafen wollte, was natürlich absolut aussichtslos war.
Tja, macht er nichts dran.

Oh Mann … ich kanns nicht lassen …

Die Presse war natürlich allgegenwärtig.

Und die Autofahrer mehr als genervt, weil nichts mehr ging.

Und schon waren wir wieder auf dem Rückweg.
Mir blieb nur ein kurzer Blick auf die dahin gleitenden Gebäude.

Am frühen Nachmittag waren wir wieder zuhause, aber Kerstin musste dann noch eine Runde die Äuglein schliessen bevor sie sich auf zur Nachtschicht machte.

Als sie weg war, machte ich mich daran meine Klamotten zu packen und zu verstauen.
Und somit ging der letzte Abend mit Kuschelkätzchen und Gepacke dem Ende entgegen.

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