Grau in Grau da wird es Zeit für einen Besuch der Walhalla

Auf schönsten Sonnenschein brauche ich wohl nicht mehr zu hoffen.
Irgendwie ist jeder Tag grau und kalt und zumindest feucht.
Da ich aber auch hier bin um wenigstens ein bisschen mit der grauen Maus die Gegend abzufahren habe ich sie angeworfen und mich Richtung Abensberg aufgemacht, welches um die 55KM entfernt ist.

Immer schön softly ging es über die Landstrassen bis ich im Ort war und die Maus parken konnte.

Gegenüber vom Kunsthaus und dem Kuchlbauerturm konnte ich gut parken.
Wie immer schauten die Leute, wer denn da so bekloppt ist und bei dem Wetter auf dem Bike sitzt, aber gross wurden die Augen dann erst recht als man das Kennzeichen versuchte einzuordnen.

Ich kann zugeben das ich von dem Turm wirklich beeindruckt bin, allerdings wurde einerseits bereits der Weihnachtsmarkt aufgebaut und somit war einiges abgesperrt und andererseits hatte ich keine Lust auf einen langen Aufenthalt mit Brauerei- und Turmführung.

Nach dem kurzen Rundgang und teilweise giftigen Blicken der Weihnachtsmarktarbeiter ging es weiter bzw. zurück Richtung Regensburg.

In der Thermowäsche und mit den Heizgriffen macht das fahren sogar Laune, aber hundertprozentig sicher fühle ich mich nicht sicher mit der Maus.
Mir fehlt einfach die Fahrerfahrung … und das Sicherheitstraining.
Letzteres kommt dann halt im Frühjahr. Ich bin gespannt (und habe ein bisschen Bammel).

Doch zunächst liess ich mich erst einmal zur Walhalla (nicht zu verwechseln mit der Valhalla der nördischen Götter) mittels Smartynavi bringen.

Bevor man zur Walhalla kommt, muss man leider noch ein paar Stufen auffie …

… was in den Mopedklamotten natürlich keinen Spaß macht, aber halt nur schlecht zu ändern ist.

Der Anblick und der Gedanke an den Bau und die Strapazen der Arbeiter ist für mich wieder einmal ein Erlebnis.

Wie man sieht ist alles grau in grau geblieben.

Wenn ich entlang der Säulengänge laufe fühle ich mich in die Zeit der Römer und Germanen versetzt und stelle mir vor wie es wohl damals zugegangen sein muss wenn überall die Wachen standen und draussen die Kohorten lagerten, während man das ein oder andere Lagerfeuer der Germanen in der Ferne sah und man nicht wusste wann und ob sie angreifen.
Ich bin heilfroh nicht in dieser Zeit leben zu müssen, schliesslich kann ich gleich wieder zurück an den Holzkachelofen und mir einen heissen Tee machen ohne Feuerholz sammeln zu müssen und ohne das mir Wegelagerer auflauern (solange ich nicht zu schnell oder bei rot fahre). *Scherz

Ein Blick in die Ruhmeshalle, dessen Eintrittsgeld ich mir dieses Mal gespart habe. Einmal gesehen reicht mir, aber einmal sollte man es gesehen und bestaunt haben.

Geht man entlang der Säulen auf die hintere Seite der Halle, kommt man zu einem kleinen Parkstück mit dortiger Miniatur in 1:200 der Walhalla.

Modell und Original …

Ist doch Klasse oder?

Damit war es das aber dann auch und ich genoss nicht nur die Rückfahrt, sondern danach auch das Katzikuscheln.

 

 

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