Espressokocher, Brenner und Kochgeschirr

Damit ich zukünftig mit der Maus touren kann ohne auf Hotels angewiesen zu sein, habe ich mir zum zelten das Wichtigste bestellt.

Das Wichtigste ist neben der Zahnbürste für mich mein morgendlicher Kaffee und mein abendlicher Tee.
Was zu futtern ist natürlich auch wichtig. Dosenzeug reicht mir neben ein paar Scheiben Brot und Käse.

Okay, das Problem ist natürlich das ich auf dem Bike nicht so viel mitschleppen kann wie in einem PKW also muss alles klein und brauchbar sein.

Bei Amazon wurde ich dann fündig. Ein Espressokocher und ein Kochgeschirr mit Brenner. Die Gaskartusche kam extra.
Der Testlauf war schonmal gut.

Der Brenner (auf der Gaskartusche) ist mit Piezozünder ausgerüstet, lässt den Gasfluss über den unteren rechten „Griff“ regulieren und sich von der Kartusche wieder abschrauben.
Verstaut wird er in dem kleinen orangenen Behälter (wenn er kalt ist).

Dazu kommt dann noch ein Kochtopf mit 800ml, ein kleinerer mit geschätzten 500ml und ein 0,5 Liter Becher, bei dem man daran dachte eine Silikonmanschette mitzuliefern damit man sich nicht die Finger verbrennt.
Die Töpfe haben beide klappbare Griffe.

Das Klappbesteck (Messer, Gabel, Löffel) ist brauchbar. Nichts weltbewegendes und sicherlich nicht dazu geeignet im Boden zu graben oder Holz zu sägen, aber zum Brote schmieren und Nudel(n)/-suppe löffeln/gabeln wirds reichen.

Den Espressokocher habe ich nebst Ersatzdichtungen für nen Zehner erstanden. 6 Espresso macht es fertig (laut Beschreibung).
Mir wird er einen grossen Kaffeepott machen können.
Beim Testlauf zuhause hat eine halbe Füllung keine drei Minuten auf dem Brenner gedauert bis er fertig war. Tolle Sache.
Muss ich dieser Tage mal draussen probieren.

Das Ganze ist so klein und leicht das man es problemlos mitnehmen kann.
Töpfe, Besteck, Brenner und Becher passt zusammen in ein kleines Säckchen, welches man sich auch am Rucksack hängen könnte.

Ich bin begeistert.

 

5 Kommentare

  1. Vielen Dank.

    Ja der Gedanke lag dabei sie nur als Windschutz zu nehmen, aber 20€ für nen Windschutz ist mir denn doch zuviel.
    Da bleibe ich dann doch bei der Cent Lösung mittels Alufolie um drei Äste. Ist zwar etwas aufwändiger, aber funktioniert ebenso gut.

    Dennoch vielen Dank für den Hinweis good




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  2. Die Sache mit der FALT-Matte vom Bund würde ich aus Staugründen gleich wieder vergessen – außer, Du willst sie als Windschutz verwenden, da sind sie bestimmt super … ;-)
    Ich habe meiner selbstfahrenden Sozia vergangenes Jahr probeweise eine Matte in Ebay von einem Baumarkt oder einem ähnlichen, unkonventionellen Camping-Anbieter besorgt. Die läßt sich genau so klein (der Länge nach) falten und dann rollen, wie meine adelige Therm-A-Rest.
    Der Unterschied wird in der Lebensdauer liegen und liegt konkret im Preis: Therm-A-Rest über 100 €, Baumarkt um die 20 – doch haben beide ein ähnlich geringes Packmaß, nämlich etwa 20x12cm – der Isolationsfaktor dürfte ebenfalls ähnlich sein; wer nicht mit Hänger (oder Camper) unterwegs ist, wird diese geringe Größe (bald) zu schätzen wissen.




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  3. Das mit der Ventil-Gaskartusche ist praktisch Damit habe ich schon vor rund 15 Jahren gute Erfahrungen sammeln können. Da mir die Leistung dann auf Dauer aber zu schwach war (ich war im VW Bus unterwegs) -> große Gasbuddel und zweiflammigen Kocher gekauft und damit gekocht.

    Als Tipp: Ich hatte einen noch kleineren Klapp-Aufsatz als Kocher und dann das Problem das ich mir einen Windschutz basteln musste. Falls noch nicht besorgt: Die Bundeswehr Falt-Isomatten lassen sich günstig kaufen und praktisch unterbringen. Zum Liegen bieten sie jedoch nur mäßig (bis keinen) Komfort. Als Windschutz arbeiten sie jedoch hervorragend laugh




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    1. Moin,

      im VW-Bus würde ich wohl auch eine kleine Kochzeile unterbringen. Tolle Sache.
      Vielen Dank für den Tipp mit der Faltmatte. Das werde ich im Hinterköpfchen behalten.
      Allzeit gute Fahrt wünschend,
      der Micha




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