Letzte Fahrstunden vor der Prüfung

Sooo, nun sitze ich hier in der Unnerbüx am Rechner und kann meinen vorletzten Eintrag zu meinem Führerschein eintippern.

Morgen Mittag ist es soweit. Fahrprüfung.
Ich bin zuversichtlich, denn heute haben wir drei Fahrstunden damit verbracht eine Prüfung zu simulieren.

Fahrbereitschaftsprüfung der Maschine. Bremsen, Reifen, Licht.
Danach rüber ins Gewerbegebiet und die Grundaufgaben erledigt.
Und endlich wurde klar warum ich den kurzen Slalom von „hinten“ hin bekomme und mir von der anderen Seite einen abbreche.
„Vorne“ ist ein Gullideckel, dem ich unbewusst ausgewichen bin und mir dadurch die Einkehr in den Slalom „versaut“ hat.
„der Micha“ hat also Angst vor Hütchen und Gullideckel.
Nun wissen wir das und konnten es beim Test anders machen.
Und damit ist mir die grösste Angst vor morgen genommen worden.
Der Rest ging wohl.
Ich muss noch dran denken die Kupplung zu ziehen bei ausweichen ohne abbremsen und bei ausweichen mit abbremsen etwas früher und beherzter in die Eisen greifen.
Aber das wird schon. Der Slalom war mein Steckenpferd und das ist nun gesattelt.

Danach ging es auf die Autobahn (wo ich dann einen LKW überholt habe um zu zeigen das ich auch in „schnell“ kann). Björn meinte das es mein Prüfer wohl auch sehen will.

Danach war dann Landstrasse angesagt. Nichts zu meckern. Früh genug gebremst und auch sonst recht ruhig gefahren.

Darauf folgte dann Stadtverkehr. Eigentlich kein Ding … aber ihr kennt das ja … irgendwas ist immer.
In dem Fall war es das missachten von rechts vor links, nach linksabbiegen.
Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen das ich sehr auf das abbiegen konzentriert war weil Fussgänger, Autos und Fahrradfahrer dort herum wuselten … UND (vorallem) das ich rechts nur die Baustelle wahrnahm, nicht aber das es eine dennoch befahrbare Strasse war.
Aber falsch ist falsch.
Ein zweites war ebenfalls eine „hmmm“-Geschichte.
In der Stadt schlug die Ampel auf Gelb um und ich hatte noch ausreichend Zeit und bremste … und dann kam der Kopf und meinte „Gib Gas“ … nun war es zum bremsen wieder zu spät und ich huschte gerade noch rüber.
War nicht richtig. Ein böser Prüfer würde mich bei beiden Dingen durchfallen lassen. Ein anderer macht „DuDuDu“. Ich hoffe das morgen „DuDuDu“ prüft.

Das ich schon die ganzen Tage schräg beobachtet werde weil ich in voller Motorradkombi inklusive Stiefel auf der Fuffi sitze ist logisch und mir bewusst.
Auf meiner Rückfahrt sprach mich dann ein junger Biker neben mir an der Ampel an, der kaum glauben wollte was er sah und mich fragte ob mir nicht heiss sei.
Nun … ich floss nur so dahin … nicht wegen dem Biker, sondern wegen der Kombi und meinen Fahrstunden die kaum Abkühlung brachten.
„Natürlich ist mir heiss“, erwiederte ich „aber ich hatte gerade Fahrstunden für Klasse A“. Ich sah förmlich wie er einerseits mit der Anerkennung und andererseits mit dem Frust kämpfte „nur“ im Besitz des A2 zu sein.
Noch ein kurzer Austausch von Höflichkeiten und ich liess ihn ziehen. Mein Möp kommt ja nicht so flott weg.

Hoffentlich darf ich ab morgen offiziell ein Bike fahren. Auch wenn ein eigenes noch ein wenig Geduld braucht.

Sooo, nun lasse ich meinen Prachtkörper noch ein wenig abdampfen (denn es war natürlich wieder alles vollkommen durchgeschwitzt) und lasse den Tag enden.

Morgen geht es dann nur kurz vorher zum üben der Grundaufgaben und dann rüber zum TÜV.

Bis denne. Alles Liebe für euch.
der Micha

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2 Antworten auf „Letzte Fahrstunden vor der Prüfung“

  1. War doch wohl klar das ich nicht schlafen kann.
    Extra um 22 Uhr ins Bettchen mit was feines zu lesen … und dann war es zwölf und nun ist es halb zwei … *nerv
    Sowas ist einfach nichts für meinen Kopf. *GanzDoof

    Nunja. Hilft nichts. Ist nicht das erste Mal.
    Vielleicht wird es gegen vier Uhr was. Dann habe ich immer noch ein paar Stündchen für die Augenpflege.

    Wird schon werden *einred

    1. Moin … es gab noch ausreichend Schlaf.
      Gegen viertel nach drei entschwebte ich ins Traumland.
      Unruhig, aber das ist ja leider bei mir die Norm.

      Nun ist viertel vor neun und ich bereite mich langsam vor.
      Die Sonne scheint. Was den Starkregen dieser Nacht langsam zum verdunsten bringt. Es wird also wieder warm.
      Durchschwitzen würde ich sowieso alles, also macht das nichts.

      Nun denn. Ich versuche mal ruhig zu bleiben/werden.
      Bis später. victory

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