Grillfest 2017 und Umfaller

Moin ihr Lieben.

Das war mal ein angenehmer Tag. Einerseits war das Wetter mal wieder sommerlich mit einem wunderbar blauen Himmel und andererseits war heute das jährliche Grillfest von meinem Pflegedienst.
Gegrillt und entspannt unterhalten wird sich in Lienen auf einem alten, nicht mehr aktiven Bauernhof.

Da ich sehr früh unterwegs war, genoss ich die Fahrt durch den Teutoburger Wald und danach durch nähere Umgebung von Lienen.
Ich muss mir doch mal wieder ne extra Knipse anschaffen. Das Smartie aus der Halterung nehmen, Handschuhe ausziehen um es bedienen zu können … das ist mir alles zu aufwändig und so lies ich es am Möp.
Viele Pferdebesitzer gibt es dort, mit vielen und grossen Weiden.
Dazu dann noch viel Wald, ein Bach der sich durchschlängelt, Kühe mit ihren Kälbern auf den Weiden … joah, da kann man es wohl aushalten.
Und das Ganze in direkter Nähe zu einer Landstrasse von der man aufgrund der Bewaldung nichts mitbekommt.
Ja, jetzt wo ich es tippe … ich hätte doch unterwegs Bilder machen sollen.
Nächste Mal. Versprochen.

Jedenfalls genoss ich meine Fahrt und kam dann sehr entspannt am Treffpunkt an. Etwas früh … machte aber nichts … konnte ich noch ein wenig beim Aufbau helfen.

Erstmal das Möp abstellen.

Schön in den Schatten, denn mir war schon warm genug und ich brauche die Mopedjacke nun nicht zusätzlich erhitzen lassen.

Der Hof ist wahrlich ein Traum.
Nicht nur das seine „Auffahrt“ erstmal 100 Meter hinein ins Hinterland geht und man somit nicht einmal den Hof von der kleinen Strasse aus einsehen kann …. man ist dort … hmmmm …. wie mittendrin und doch ganz weit weg.
Genau mein Ding. Leider nicht für mich anzumieten (und Internet dürfte da auch ein grösseres Problem sein).

Der Blick hinter dem Hof führt dann weiter auf einem Reitweg in Richtung Teutoburger Wald.

Der Hof ansich ist in einem sehr alten Zustand. Es wird nicht viel dran gemacht, was ich ein wenig schade finde, weil er somit früher oder später dem Untergang geweiht ist.
Andererseits macht es diesen Hof auch zu einer Einzigartigkeit die sich perfekt in die Umgebung einpasst.

Die „Tafel“ im Hintergrund war nicht ganz ausreichend für all die Anwesenden. Wir hätten gut und gerne noch vier weitere Plätze und Stühle brauchen können.
Da es sich um Kunden/Patienten und Mitarbeiter des Pflegeteams handelt habe ich natürlich keine Bilder beim „grossen Fressen“ gemacht.
Allerdings war für reichlich Bratwurst und Steaks vom Grill gesorgt.
Dazu dann Wasser, Limo, Cola und drei verschiedene selbst angemachte Salate.
Zum Abschluss durften wir noch Maikes Karamellpudding und/oder Joghurt mit frischen Himbeeren geniessen.
Kannste nicht meckern. War alles sehr lecker und tat gut.

Noch ein paar Impressionen:

 

Man sieht wohl das es sich um natürliches altes Land handelt.
Wunderschön.

Leider geschah beim eintreffen eines Bikers ein Umfaller seiner Suzuki irgendwas.
Laut seinem Bericht hatte er den Seitenständer draussen der auf einem rutschigen Stein(chen) stehen blieb. Beim Absteigen klappte dann wohl der Seitenständer ein legte die Maschine samt Biker auf die Seite.
Dabei hat sich der Kupplungshebel zerlegt und die Maschine ist nicht mehr fahrbar.
Ansonsten ist nichts passiert, aber seltsam finde ich das schon.
Mir ist vollkommen unklar wie ein Kupplungshebel abbrechen kann wenn ich mich mitsamt der Maschine im Stand auf die Seite lege.
Ausserdem hat er, obwohl grosses Kennzeichen, keinen Schutzbrief. Sodass die Maschine nicht einmal abgeschleppt werden kann.
Da habe ich nun absolut null Verständnis für. Son Ding kostet bei den meisten Versicherungen 8€ mehr. Wie man daran sparen kann ist mir schleierhaft.
Mein Schutzbrief bei JimDrive ist ja nun wirklich teurer mit 29€/Jahr, aber wenn ich bedenke das sie mir ohne Meckern direkt mal meine Karre zur Werkstatt brachten ist das nur ein Fliegenschiss.
Ich werde ihn wohl auch weiterhin behalten wenn ich das „BigBike“ habe. Schliesslich umfassen die Leistungen auch mein Möp.

Die Rückfahrt war dann auch wieder ganz nett, obgleich ich auf der Fahrt von Bad Iburg nach Oesede eine Zeitlang das Gefühl hatte eine Zivilstreife im Nacken zu haben.
Mein Möp fährt immerhin mit 60KM/h durch die Gegend.
Einer der Gründe warum ich endlich auf ein grosses Motorrad wechseln möchte. Die Gefahr erwischt zu werden ist einfach nervend. Zumal man ja, bei Einhaltung der Gesetze mit 45KM/h nur ein gefährliches Hindernis darstellt.
Es ist so schon heftig genug was da einige Dosentreiber veranstalten.
In Oesede hatte sich der Wagen, der hinter mir die ganze Zeit her schlich obwohl er hätte 90KM/h fahren dürfen, dann als „Auswärtiger“ dargestellt der wohl nicht wusste wo genau er lang soll.
Ich atmete erstmal auf und schliesse nun mit einem letzten Bild von der dazugehörigen (unglaublich grossen) Pferdekoppel diesen Tagebucheintrag.

Lasst es euch so gut gehen wie es möglich ist.

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