Ausfahrt nach Beckum und neuer Akkuträger IJoy Maxo Quad

In Zeiten wo die Trauer einen grossen Teil der Gedanken einnimmt, gibt es für mich nichts entspannenderes als Kilometer auf dem Möp abzureissen.
Das mache ich auch manchmal ohne Ziel. Einfach fahren bis der Tank wieder Nachschub möchte.
Mit einem schönen Ziel ist es allerdings noch viel angenehmer.
So habe ich mich mit Chris mal wieder spontan verabredet. Einerseits hat Chris sich einen Squape-E nebst neuem AT gegönnt, andererseits habe ich mir nun endlich neue Akkus und ebenfalls einen neuen Akkuträger gegönnt.

Während Chris wieder zurück auf Geschmack und Singlewicklung kommt, bin ich noch voll im TFV12-Fieber und geniesse die Trible-RBA (Selbstwicklerdeck).
Doch ist halt der TFV12 nicht nur ein Schluckspecht beim Liquid, sondern aufgrund der hohen Befeuerung auch ein ebensolcher bei meinen Akkus.
Meine LG-Akkus mit max. 30Ampere sind zwar nicht ungeeignet, heizen sich aber dennoch gut auf. Gleichzeitig reicht der Wismec RX-200 nicht über den ganzen Tag, trotzdem er drei Akkus beherbergt.
Mein Gedanke mir endlich einen AT zu leisten der vier Akkus aufnehmen kann, wurde dann am Samstag umgesetzt als ich den neuen für 35€ statt 69€ ergattern konnte.
Dazu kamen dann noch acht neue Akkus mit 35Ampere Leistung, damit ich nicht an meine Grenzen stosse (bis auf weiteres).
Klar, das ist schon mächtig, aber der TFV12 ansich ist es auch schon.
Ich habe damit keine Probleme ihn spazieren zu führen. Die Blicke der Leute interessieren mich eh nicht.

Nun, heute früh bekam ich dann mein Paket und konnte es bei Chris auspacken und geniessen.

Hier mal der neue AT mit TFV12 und daneben der eigentlich schon mächtige RX-200 mit TFV8.

Zunächst einmal kann ich sagen das der neue AkkuTräger weitaus weniger wiegt als mein iStick 100.
Der Punkt ist wohl das statt Hartmetall, Aluminium verbaut wurde.
Desweiteren liegt er aufgrund seiner Bauform besser in der Hand als zum Beispiel der RX-300 welcher ebenfalls ein Quad-Akkuträger ist.
Inwiefern sich selbiger rein gewichtsmässig mit dem IJoy Maxo (mein neuer AT) vergleichen kann weiß ich leider nicht.
Am Maxo habe ich zu bemängeln das erstens die Akkuverschlussklappe am Boden unter sehr starker Spannung bei eingelegten Akkus steht, zweitens die Akkus keine Führung innehaben, sodass das einlegen ein bisschen knifflig ist und drittens das die Akkuklappe am Boden, statt seitlich mittels Magnete angebracht wurde.
Aber gut … immerhin rede ich hier von einem günstigen Akkuträger mit einer 315 Watt Leistung von Haus aus.

Mit einem dreifach-Klick gelangt man in das aufgeräumte und übersichtliche Menü.

Hinter dem Punkt „N“, „T“ und „S“ verbergen sich die jeweiligen Modi für das temperaturgesteuerte Dampfen, jeweils mit Nickel-, Titan- oder Edelstahldraht. Der Modus „P“ wie Power wechselt zur Leistungssteuerung. Die Bandbreite reicht dabei von 5 bis 315 Watt.
Über das zweite Symbol von Rechts lässt sich das Display auf den Kopf stellen. Das Symbol ganz rechts dient schließlich zum Wählen des Setup Modus. Man hat hier die Wahl zwischen Norm, Hard (+30%), Soft (-20%) und dem User Mode.
Wählt man den User-Mode öffnet sich ein Equalizer.  Hier lässt sich einstellen, wie sich der Akkuträger in den ersten 3 Sekunden nach dem Feuern verhalten soll.
Die Firmware ist upgradefähig.
Desweiteren kann er 0,06Ohm Wicklungen verkraften. Was für mich mit den beiden TFVs nicht unwichtig ist. Sei es um die Fertigcoils zu nutzen, oder aber um niederohmig selbst zu wickeln.

Zurück zu meinem Besuch bei Chris.
Sein neuer Verdampfer von Stattqualm ist wieder einmal ein wahres Geschmackswunder. Allerdings gehören die Squapes auch zu den hochpreisigen Verdampfern (~120€/Stk). Mit Akkus und neuem AT kommt man da schnell mal auf 200€ plus.
Aber das ist schon sein Geld wert. Kann ich nicht anders sagen.

Unseren Tag haben wir mit viel gutem Smooth-Jazz und etwas Rock verbracht.
Natürlich haben wir währenddessen unsere Dampfergespräche geführt und ich durfte mich wieder einmal am Troll V2 „vergnügen“. Ein Tröpfler.
Eigentlich bin ich kein Fan von Tröpflern, aber dieser hat mich von Anfang an begeistert. Mal schauen wann ich ihn günstig schnappen kann.
Vielleicht versuche ich mich aber auch mal an einem hochpreisigen.
Eins nach dem anderen.
Derzeit nahen meine erste Fahrstunden und was das finanziell bedeutet kann jedeR für sich selbst beantworten. Wer mich etwas besser kennt weiß das es für mich ein unglaublicher Aufwand ist. Doch so ist das nun einmal.

Da wir gegen Mittag ein Hüngerchen verspürten, gingen wir in die Stadt, wobei mir Chris einen Weg mitten durch den Grüngürtel zeigte.
Sehr angenehm zu laufen.
Und wieder einmal fand ich etwas neues in Beckum. Einen wunderschönen Teich mit angrenzendem Kriegerdenkmal.
Leider, so sagte er mir, ist auch dieser Platz am Abend nicht mehr sorgenfrei zu betreten. Schade das die Zeiten so unsicher sind, aber ich selbst vermeide auch hier in dem Nest Abends ausser Haus gehen zu müssen.
Man überlässt den Arschlöchern die Welt. Hier wie dort.

Schön, oder?!

Tjo, und um halb sieben machte ich mich dann mit dem Möp auch schon wieder auf den Weg zurück.
Das Wetter spielte mit und meine Fahrt war in einer eindreiviertel Stunde über Landstrassen auch schnell wieder erledigt. Viele LKW-Fahrer die ich heute vorbeiliess indem ich auf den Seitenstreifen fuhr, oder gar kurz in einer Einfahrt hielt damit sie vorbei kommen, dankte es mir mittels kurzem Hupsignal, oder aber wie üblich mit einem Blinkersetzen. So etwas freut mich sehr, denn ich bin schliesslich nicht verpflichtet Platz zu machen.
Die üblichen Verdächtigen in ihren Sprintern und die Dosentreiber sehen das natürlich anders und überholen nicht nur knapp, sondern einem war es auch egal das ein entgegenkommender LKW mal ein bisschen in die Eisen musste damit das Arschloch in der Kurve überholen konnte.  Hätte es geknallt wäre von dem Migranten am Steuer des Sprinters nichts mehr übrig geblieben.
Möge sich das Karma um diesen Mörder kümmern.

Die Sitzbank vom Möp ist mir allerdings zu hart. Maximal 2 Stunden mag ich dort aufsitzen, aber das ändere ich nun auch nicht mehr. Ich hoffe ja darauf am Jahresende eine Grosse fahren zu können. Das wird noch genug Zeit und Geld in Anspruch nehmen.
Und eigentlich müsste das Möp auch länger sein damit ich meinen Plattarsch weiter hinten in den Schaumstoff drücken kann. Asiaten sind offensichtlich nicht besonders gross.

Fazit: Ein schöner, wenn auch feuchter und kühler Tag den ich heute verbringen durfte.

Vielen Dank fürs begleiten durch meine Tagebucheinträge.
Lasst es euch gut gehen.
der Micha

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