Lieferung Coil Master 314 und Quadcoil im Biest

Ich liebe meine letzte Neuanschaffung mittlerweile mehr als meinen Lemo3.
Die mitgelieferten Fertigcoils rühre ich nie an, weil mir das wickeln einfach zu viel Spaß macht.
Die vorgefertigte Dual-Claptoncoil auf dem RBA habe ich allerdings bis gerade gerne gedampft. Aber da mir vorhin „langweilig“ war und ich wissen will wie sich das Biest mit einer Quadcoil dampfen lässt war ich halt selbst fleissig.


Titan 0,4 – 2mm Innendurchmesser (Hergestellt mit dem Coil Master V4)


Danach wurde die RBA dann wieder ordentlich gereinigt.


Hübsch und alles sauber verpackt ;)


Zum eindampfen fahre ich sie erst einmal auf 60 Watt. Beeindruckend wie lecker mein ApplePie nun wieder ist. Es war vorher schon toll, aber nun hat es noch einmal einen Kick bekommen.

Und damit mir die Tage nicht doch wieder langweilig wird, kam gerade mein Paket aus den Staaten an (Laufzeit 8 Tage bei Standardversand).

Die Arbeit mit dem Coil Master 314 wird im Netz verrissen.
Teilweise zu recht, weil man seitens der Entwickler selber darauf kommen würde was man, wie, besser machen könnte.
Das einspannen ist umständlich.
Das feststellen der Aufnahmen sogar sehr. Eine dritte Hand wäre nicht das Schlechteste.
Ebenso wäre es mir lieb gewesen wenn man für den Aussendraht/-drähte, eine einfache Klemmverbindung und – führung hätte die den Beginn vereinfachen und sichern.
So wie es ist, ist es brauchbar und mit ausreichend Übung werde ich mir auf jeden Fall saubere Claptons „zaubern“ können, doch für mal eben nebenbei ist das Gerät nicht ausgereift genug.
Und darum finde ich den Verriss im Netz auch nicht sonderlich passend. Das Gerät braucht halt erst einmal viel Zuwendung bis man das zicken in den Griff bekommt.
Als Hobbyschneider geht es mir da mit den NäMas und Geweben auch nicht anders.

Ein erster Versuch schaut nun so aus:


Kanthal-D – Seele 0,5 – Aussen 0,2

Ich hatte dabei ein weitaus schlimmeres Ergebnis erwartet. Zumal beide Drähte Reststücke waren, die ich teilweise erst einmal auseinander falten musste.

Eine allgemeine Empfehlung kann ich ebenfalls nicht aussprechen, da es nicht jedermans Sache ist sich lange und ausgiebig mit Technik auseinander setzen zu müssen.
Wer aber die Ruhe weg hat, die Kosten nicht scheut und keinen Akkuschrauber mit Aufnahme zu Hause hat, der/die darf sich gerne damit beschäftigen und Freude daran haben.
Mir gefällt es jedenfalls.

Nach einem langen Bastel-Versuchs-Tag mit der Clapton-Coil-Wickelhilfe habe ich mittlerweile ein bisschen mehr Gefühl für die Maschine und die Arbeit damit entwickeln können.
Wie ich schon schrieb bedarf das Gerät die volle Aufmerksamkeit des Anwenders und Rückschläge in Form von unsauberer Wicklung bis hin zur gebrochener Seele muss man einfach hinnehmen.
Viel Draht weniger und ein paar Piekser in die Finger von den Drahtenden mehr, bin ich mit der Anschaffung zufrieden.
Perfekt ist das Gerät bei Weitem ebensowenig wie meine ersten beiden Claptons, aber ich sehe da Potenzial und wenn die Firma bereit ist die Benutzerwünsche umzusetzen könnte man schon mit Version 2 ein sehr brauchbares und einfacher zu bedienendes Gerät auf dem Markt bringen.

Hier ist nun die Ausbeute meines Wickeltages. Ich bin gespannt wie sich die Claptons im Biest gegenüber den Industrieclaptons verhalten.
Die Wicklung ist nun zumindest gleichmässiger geworden und ich bekomme langsam den Dreh raus den Oberdraht zu führen.

Kleiner Hinweis:
Beim Coil Master 314 muss man ein Stück Draht überstehen lassen um diesen zu greifen und mittels Zug zu spannen.
Ich empfehle diese Überstand auf voller Länge (also 12-14cm) zusätzlich dran zu lassen, da man dann dieses im Nachhinein als weitere Seele in richtiger Länge verwenden kann und der Abfall reduziert wird.

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