Besuchsurlaub in Bayern – ohne Moped – Ausflug 4 – Wörth an der Donau

Im ausgehenden 15. Jahrhundert bekam
Wörth die Marktprivilegien mit städtischer Verfassung, nachdem es
bereits um 1340 das Marktrecht besessen hatte.
Vom 19. Jahrhundert an
entwickelte sich der Ort zunehmend zu einem Wirtschafts-,
Dienstleistungs- und Gewerbestandort.
Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Wörth an der Donau im Renaissancestil, das auf einem Berg mitten in der Stadt liegt.

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Besuchsurlaub in Bayern – ohne Moped – Ausflug 1 – Waldwipfelweg Sankt Englmar

2015 durfte ich nun schon zum zweiten Mal zu meiner Freundin nach Perkam (welches nahe Straubing liegt).

Meine kalte Lärmwohnung zu verlassen braucht keine lange Überwindung, zumal ich dort einen Holzofen und viel Platz habe.
Mit dem PKW (wenn auch leider nicht mit einem eigenen) lässt sich vieles erfahren.

Am 23.12.2015 ging es auf einen Besuch des Waldwipfelweges in Sankt Englmar.

Das umgedrehte Haus. Der Holzweg auf bis zu 30 Meter über dem Boden. Lamas, Spielplatz und ein sehr interessanter Rundweg waren die 8€ (zzgl. 2€ für die „Hausbesichtigung“) absolut wert.

Trotz dem viel zu warmen Winter habe ich mir da oben kräftig den Popo weg gefroren.
Toll war das … vorallem der Milchkaffee im dortigen Restaurant für zweifuffzisch.
Allerdings hat die Küche/das Restaurant dringenden Nachholbedarf in Sachen hygienischer Umgang mit Lebensmittel.
Nur Kleinigkeiten die mir dort auffielen. Nichts was einen umbringt, aber dennoch verbesserungswürdig ist.

Trotzdem also durchaus eine Empfehlung von mir.

 

 

 

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2016 – Wanderwegepatenschaft für Terra Vita – Route 2

Alter Falter … da habe ich aber nun Bammel vor meinem eigenen Schneid.
Eine Wanderwegepatenschaft wurde ausgeschrieben für die umliegenden Bereiche im Teutoburger Wald und Wiehengebirge (was man hier so Gebirge nennt).

Da ich, wenn schon die Gemeinschaft für mich einen Teil der Kosten mittragen muss, mir dachte das es nett ist wenn ich im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten etwas zurück geben kann, ich halt eine Wegepatenschaft übernehme.

Das bedeutet das ich einen Teilabschnitt eines Rundweges übernehme und darauf achte das Bänke und Schilder sauber sind und ich sie von Gestrüpp befreie.
Desweiteren muss ich mich um die Markierungen an den Bäumen kümmern und die Farbe der Markierungen auffrischen.
Hört sich erst einmal nach einem guten „Job“ an, den ich natürlich ehrenamtlich mache … und die ca. 12KM sind nun auch nicht die Welt … ABER die Sache hat natürlich einen Haken.
Es geht auf der Route verdammt oft und viel steil bergauf und bergab.
Da werden 12KM schon mal zu locker zu 30KM und eine harte Gangart ist angesagt (von gutem Schuhwerk mal ganz zu schweigen).
Die zweieinhalb Stunden Fussweg die GoogleMaps da so locker ausspuckt kann ich vergessen. Ich bin da in Gedanken eher bei nahe von 5 Stunden (ohne das ich den Weg von zuhause und zurück überhaupt einrechne).
Das wird eine harte Aufgabe und mir ist noch unklar wie ich das löse.

Teilstrecken davon habe ich bereits mehrfach abgelaufen. Allerdings immer als Rundweg, so dass ich mich danach ins Auto oder auf die Karre werfen konnte.
Ich denke mir im Moment, dass ich es anders auch diesesmal nicht halten kann. Immer einen Teilbereich, dann den selben Weg zurück, auf die Maschine und nach Hause. Am kommenden Tag dann einen anderen Bereich und so weiter.

Den gesamten Trail kann ich unmöglich in einer Tour Hin und Zurück abmarschieren. Dazu ist das Gebiet welches sich von Hagen am Teutoburger Wald, über Georgsmarienhütte bis auf den Dörenberg Richtung Bad Iburg zieht viel zu lang und hügelig.
In der Regel reichen mir die 2KM um zum Beispiel zum Varusturm oder dem Hermannsturm zu kommen. Natürlich wurde in der Nähe geparkt.
Auf meinem Trail liegen allerdings beide Türme. Na Glückwunsch.

Da geht mir nun wirklich die Bammel.
Eine erste „Begehung“ habe ich wohl Ende Februar. Bis dahin muss ich um einiges fitter werden (und meine Angst vor freilaufenden Kötern verlieren).

Also:
Die Idee ist gut und sozial. Die Ausführung wird ziemlich kompliziert.
Ich bin gespannt.

Der Dörenberg am Ende meiner Route (östlich) ist übrigens immer meine Teststrecke um zu sehen wie gut meine Karre noch den Berg hoch kommt.
Die Wanderwege sind eher steiler als flacher.
Kalt wird mir wahrscheinlich nicht werden, aber ich sollte zur Not eine Stirnlampe mitnehmen.

Wie immer halte ich euch auf dem Laufenden.
Was den Sommerurlaubsbericht angeht werde ich ihn im kommenden Jahr nach und nach vollenden. Für 2016 ist nämlich mehr Aktivität und viel weniger soziale Netzwerke (sprich Facebook) angesagt.

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Die „Alte“ und die „Neue“ – Schraubertag bei 11Grad mit Sonne

Stand der Dinge:

Die gekaufte Maschine war eher nen Fuffi,
statt 150€ wert und ich habe nun zwei mehr oder weniger laufende
Maschinen in der Miniabstellkammer.

Da heute die Sonne schien
(wenn auch nicht auf meinen Schrauberplatz, habe ich die Zeit genutzt
und von Morgens bis Sonnenuntergang geschraubt.

Meine „Alte“:
Fährt nun wieder, hat aber keinen „Wumms“. Ich nehme an das der Kolben/Zylinder langsam aber sicher hinüber ist.
Sie hat nun eine Mischbestückung von 3×6 und 3×8 Gramm Rollen.
Heute
habe ich sie nur ein paar Mal die Strasse rauf und runter gefahren. Gas
nimmt sie an und kommt auch vom Fleck, aber mehr als 40 zeigte mir der
Tacho auf dem Stück nicht an.
Ich werde sie die Tage wenn das Wetter
passt, durch den Ort treiben und dann mal den dicken „Berg“ mit sieben
Prozent Steigung/Gefälle testen.
Dort kam sie mal mit knapp 45 KM/h hoch …. allerdings fuhr sie da auch noch ordentlich 65 KM/h. Zuletzt brach sie mir schon bei 3% Steigung sehr deutlich ein.

Nachtrag: Die Fahrt in den Ort habe ich nun absolviert und sie zeigt mir auf dem Tacho um die 60 an (was in etwa 55KM/h entspricht).
Den 3% Hügel fällt sie mir bereits auf 45 Tacho ab.
Die 7% Steigung am Dörenberg steht noch aus. Ich rechne mit einer maximal Geschwindigkeit von 30KM/h. Mal sehen

Meine „Neue“:
Unglaublich wie die Maschine verbastelt wurde.
In
der Vario steht die Ölsuppe kräftig. Der junge Mann hatte mal einen
Riemenriss wie er mir mitteilte, aber selbst davon sind noch Reste in
der Suppe zu finden. Bremsenreiniger ist ihm wohl unbekannt und meiner
so gut wie leer.

Die Neue hat nun den Vergaser der Alten … und verschluckt sich dabei ebenfalls. Sobald ich Gas gebe, geht sie in die Knie.
Nur
ganz sanftes Drehen am Gashahn hält sie am Leben und treibt sie auch
vorwärts. Sobald ich aber über die Hälfte des Zuges komme, fängt sie
wieder an sich zu verschlucken. Der Vergaser ist also mein Problem und
ich muss mir einen neuen bestellen, denn eingestellt bekomme ich ihn
nicht.
Die Luftgemischschraube hat nun 2,45tel Drehungen bekommen. Damit springt sie an und läuft … aber halt eben schlecht.
Das Bremslicht leuchtet dauerhaft. Da ist der Druckpunktschalter am linken Bremshebel falsch eingestellt.
Frontlicht
geht gar nicht. Auch nicht Fernlicht oder Lichthupe. Es kann natürlich
sein das die verbaute H1 (?) einfach nur durch ist. Das muss ich mal
testen, aber erlaubt ist es ja eh nicht. In die Maschine gehört das
Funzelbiluxlicht. Halogen wäre mir zwar auch lieber, aber bevor mich die
Polizei deswegen anhält, verzichte ich gerne auf das Licht.
Den
Gashahn kann man weit nach vorne über den Anschlag drehen. Dort wie auch
ansonsten fast überall finden sich Kabelbinder die das Wrack zusammen
halten und dafür sorgen das die Züge nicht rausrutschen.
Ich weiß nicht was dort herum gefuscht wurde, da ich die Verkleidung noch nicht runter hatte.
Wer die Maschine starten will muss den Bremshebel nach vorne drücken. Dort wurde also irgendein Kontaktschalter gesetzt.
Im
Batteriefach kommen diverse Fremdkabel an … keine Ahnung welcher
Natur die sind. Wo das Kabel nicht reichte wurden Verlängerungen mittels
Lüsterklemmen angebracht.
Also eine typische Bastel-Maschine zum verheizen.

Da der Anzug der Neuen aber sehr druckvoll ist, überlege ich mir nun den Motor (im Frühjahr) zu tauschen.
Ausbau aus der Neuen und Einbau in die Alte, inklusive  Vario.

Wie gehe ich da am besten vor um den gesamten Strang zu wechseln?
Auspuff ab.
Hinterrad ab.
Stecker zur Elektrik raus.
Verkleidung ab? (Das wird ein Drama)
… und dann???

Als Nächstes muss ich erst einmal die Neue in die Garage einer Freundin schaffen, damit ich in der Abstellkammer wieder etwas Platz bekomme und wenigstens beim Einparken nicht auf Millimeter fahren muss.
Vorher werde ich wahrscheinlich die Vergaser nochmal tauschen.​

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