Zweiter Nähtreff in Kloster Oesede

Am Sonntag war es (endlich) wieder soweit.
Der nächste Nähtreff wurde eingeläutet.
Die Vorplanung durch zwei Frauen an zwei verschiedenen Standorten lief in den letzten Wochen auf Hochtouren.
Letztlich konnte man im Kloster Oesede ein paar Termine für dieses Jahr festmachen und zusätzlich konnten im Nachbarort ebenfalls zwei Termine eingeschrieben werden.

Beim jetzigen Nähtref waren wir bereits (Bericht) und hatten wiedereinmal einen tollen gemeinsamen Tag miteinander und an unseren Maschinen.

Erfreulicherweise spielte auch das Wetter mit, denn ich muss ja meinen Kram auf der Karre transportieren.
Die Sonne schien, aber es war am Morgen doch schon extrem knackig kalt.
Nunja, wir haben halt Herbst.

Den zusätzlichen Rucksack musste ich mitschleppen um meine Verlängerungsschnur unter zu bringen.
Ich hatte zwar gedacht das ich sie vorne im Handschuhfach deponiere, aber einerseits wäre das sehr eng geworden und andererseits auch sehr unsicher.
Also deckte ich lieber meine Warnweste nach hinten hin, durch den Rucksack ab und musste nicht befürchten das dass Kabel bei einem der vielen Schlaglöcher aus der Halterung auf die Strasse rutscht.
Sicherheit steht halt bei zwei Rädern an erster Stelle und wird bei mir nur mangels Finanzen nicht konsequent in der Kleidung fortgeführt (Sprich: Mir fehlt eine Motorradhose/-jeans und meine Jacke ist etwas zu klein (bekam ich aber geschenkt) und bessere Stiefel wären mir, nebst Handschuhen und gutem Helm auch lieber …. aber was nicht ist, ist halt nicht).

Zunächst einmal wurden wieder, nachdem wir unsere Plörren reingeschleppt hatten, die Tische und Stühle umgestellt, sodass wir uns gegenüber sitzen konnten und bei der Teilnehmerzahl wieder einmal einen Tisch pro Person belegen konnten.
Ausserdem brauchten wir noch ein paar Tische zum zuschneiden und für das „Mädelsbuffett“.

Zwei Kids waren als Begleitung auch dabei, nähten allerdings nicht selber, sondern spielten die Stunden über mehr oder weniger intensiv miteinander.

Bevor es los ging, wurde natürlich erst einmal aufgebaut, rumgesucht, geräumt, hingelegt, weg geräumt, anderes raus gesucht … ihr kennt das wahrscheinlich.

Seltsamerweise kommt auch immer „akute Unlust,““ich hab nicht das passende dabei“, und „eigentlich wollte ich …“ bei solchen Treffen zum Vorschein. ;)

Nichtsdestotrotz waren wir wieder einmal alle unglaublich fleissig und hatten unseren Spaß dabei.

Der Zuschneidetisch wurde auch immer wieder (auch von mir) in Beschlag genommen, was uns zeigt das es ohne dem, ebensowenig wie ohne dem Bügeltisch nicht geht.
Zuschneiden am NäMa-Tisch ist einfach nicht das Wahre und kann nur bei Kleinigkeiten aushelfen.

Fütterungsstunde haben wir natürlich auch … aber das machen wir alle so wie es gerade dem einzelnen passt.

Meinereiner hatte sich übrigens ein UFO mitgenommen, welches ich die Tage zwischen den Stoffen wieder fand.
Bis dahin hatte ich keine Ahnung warum ich die „Wildspitz“ dazwischen liegen hatte.
Erst nach und nach fiel mir auf warum ich es nicht weiter verarbeitet hatte.
Schon beim Einsatz des RVs hatte ich einen Fehler gemacht … ausserdem war es viel zu schmal und an anderer Stelle viel zu lang.

Mein Lieblingseinsatzgerät konnte also die sechseinhalb Stunden die wir dieses mal zusammen sassen, zum Einsatz kommen …

Während man immer wieder laut aus der Mädelsrunde ein Gefluche, Gemecker und laute Verzweiflung hörte, musste meine Tischnachbarin damit leben dass ich zwar das selbe mache … nur leiser ;)
So bin ich halt.

Dennoch liess sich niemand aufhalten und wir liessen die Maschinen rattern, stachen uns in die Finger und fragten uns leise warum wir uns das eigentlich antun. *kicher

Gegen halb sechs hatten wir dann die Tische und Stühle wieder so hingestellt wie wir es vorgefunden hatten, der Spül war eingeräumt und der Boden gefegt, so dass wir uns wieder mit Sack und Pack auf den Rückweg machten.

Mein UFO hatte ich bis auf die Schliesse auch fertig bekommen.

Mein Gott liess mich auch, trotz mittlerweile dunkel aufziehender Wolken, trocken nach Hause kommen.

Und damit verabschiede ich mich aus diesem Beitrag, mit den liebsten Wünschen an euch und einem letzten Blick auf die Umgebung

euer Micha

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Wenn es vor Hyänen nur so wimmelt …

… befindet man sich entweder im Ausland
… besucht einen Zoo
… oder durchwandert, vollkommen mutig und ohne Waffen, die Messe „Nadel und Farben“ in Osnabrück.

Moin ihr Lieben ;-)

Da euch wohl klar ist das ich heute einen Messebesuch hatte (8€), können wir die ersteren schon mal ausschliessen.
Was soll ich euch nun schreiben?
Die Sonne schien … und es war heute am Samstag Mittag wirklich sehr viel, sogar extrem viel los auf der Messe und in der Stadt.
VIER Parkhäuser habe ich im Umkreis angefahren und bin verzweifelt.
Die waren nicht nur voll, sondern die PKWs standen bereits in langer Schlange davor wartend und die Kreuzungen dicht machend davor.
Offensichtlich haben die meisten nie einen Führerschein gemacht und scheren sich gleichzeitig nicht sonderlich um die bestehende Gesetzeslage (machen aber nur zu gerne „Mimimiiiii“).
Im fünften Parkhaus waren dann tatsächlich und Widererwarten über 300 Parkplätze frei.
Ich dachte zunächst an einen Fehler auf den Anzeigetafeln, aber als wir dort ankamen (15 Minuten Fussweg von der Messe entfernt), war dort alles frei. Keine Autoschlange vor uns und bereits die ersten freien Plätze auf Ebene 2.

Bei 18 Grad und bestem Sonnenschein bummelten wir dann durch die Stadt zur Messe.

Joah. Es war wirklich voll dort, aber eigentlich hatte ich auch nichts anderes erwartet und gönne es den Ausstellern.
Damit bin ich dann auch direkt beim Thema, denn zu sehen gab es mal wieder kaum Neues und/oder Innovatives.
Die Aussteller der letzten Jahre waren auch die Aussteller dieses Jahres.
Selber Stand, etwas verändertes Angebot, aber ansonsten alles wie gehabt.
Nach nunmehr fünf Jahren ist das sehr ernüchternd und meines Erachtens nach besteht dort nun dringend Handlungsbedarf.

Selbiger besteht auch in der Postenverteilung. Die Messeführung ist offensichtlich mit der Arbeit (immer noch) vollkommen überfordert.
Oder sind gar „besondere Verträge“ im Spiel, die den Besuchern kein freies WLAN zur Verfügung stellen möchten, weil man an der 5€ teuren (!!!) TOnline-Zugangskarte doch eigentlich gar nicht so schlecht verdient.
Dieser Zugang gilt übrigens nur 24 Stunden und deckt somit die 3 Tage Messe nicht ab. Aussteller können sich ins interne Messe-WLan einloggen.
Davon haben die Besucher aber nichts und massenweise Messewerbung (man sollte mal über den Tellerrand blicken und/oder den Sessel an jemanden abtreten der kompetenter ist) durch Besuchereinträge in FB, Twitter, ihren Blogs wird somit zum Grossteil unterbunden.
Ein trauriges Bild was Osnabrück da abliefert.

Die Hoffnung auf eine der Modenschauen wurde auch wieder zerschlagen.
Modenschau:
Freitag um 15 Uhr
Samstag und Sonntag um 12 und 15 Uhr.

Tja … leider nicht unsere Zeit.
Mein Fehler … ich hätte mich ja im Vorfeld erkundigen können.

Etwas sehr positives gibt es aber auch zu berichten.
Im Gegensatz zu den anwesenden Frauen, die als Besucherinnen anwesend waren und sich wohl zur Tagesaufgabe gemacht hatten, möglichst viel zu schubsen und zu rempeln, waren die Händler und Händlerinnen in diesem Jahr durchweg freundlich, lächelnd und auch mal gerne bereit ein freundliches Gespräch zu führen.
Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber das Gross vermittelte eine angenehme Willkommenskultur.

Leider habe ich weder aufregende Gewebe, oder innovative Maschinen/Herstellungen gesehen.
Es sah nichts, was es nicht auch schon 2015 gegeben hätte.
Was nicht bedeutet, dass es nicht wunderbare Handarbeiten zu sehen gab. Doch die gab es, aber es war halt nichts neues.
Nichts aufregendes dabei.

Die Messeleitung täte gut daran sich mal zu erheben und sich nicht nur den Arsch platt zu sitzen, in dem Wissen das ja bereits die Messestände durch die „Alten“ bereits gut verpachtet wurden.
Ohne Messeneuheiten geht jede Messe unter. Den Karren dann wieder aus dem Dreck zu ziehen, ist weitaus problematischer und teurer, als mal die Hausaufgaben zu machen.

Wir waren jedenfalls nach zweieinhalb Stunden komplett durch und machten uns zum essen (Messepreis für eine Gulaschsuppe 4€), auf nach IKEA.

Am Ausgang erhielten wir jedoch noch eine Tüte (pro Person) von Prym.
Leider nicht voll mit erhofften Notwendigkiten wie Scheren, Lineale und Fadentrenner … aber dafür mit einem netten Gewinnspiel in Form eines Espandrilles.

Ich habe mir die Bedingungen noch nicht durchgelesen, aber ich bin gespannt.

Nachfolgend gab es noch einen kurzen Gang durch den angrenzenden Uni-Garten bei schönstem Sonnenschein …

… und schon fanden wir uns bei Schnitzel, Pommes, Cola und einem Germknödel wieder in „heimische Gefilde“. ;)

Und wo ich noch auf der Messe standhaft sagen konnte das ich wirklich mehr als genug Gewebe im Schrank, den Kisten und im Regal habe … konnte ich beim Restpaket natürlich doch wieder nicht Nein sagen … *Menno

Sooo … nun packe ich mal für morgen.
Macht es euch hübsch.

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Sonderheft – Patchwork Spezial 1

Moin ihr Lieben,ich bin heute mal wieder unterwegs in Sachen PC Reparatur bei einer Freundin.Da ich ja nichts mehr beruflich mache, ist meine „Bezahlung“ mit etwas Kaffee und Quasseln vollkommen ausreichend.Heute überraschte sie mich allerdings mit einem wunderbaren Geschenk.Obwohl ich schon durch „pattydoo“ informiert war, wie toll dieses Sonderheft ist, wäre ich nicht im Traum dazu gekommen es mir zu kaufen.
6,90€ ist ne Menge Geld für ein paar Seiten Papier.
Wachstuch verarbeite ich ja sowieso gerne, sodass ich dafür auch keine neue Anleitung brauche, aber für den Schnittmusterbogen und die vielen Anregungen lohnt es sich nun doch.Mal schauen was ich daraus bei den kommenden Nähtreffs umsetzen kann.Macht es euch hübsch.
der Micha

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