Besuch des archäologischen Museum und Park Kalkriese – Varusschlacht

Eisekalt war es an diesem Samstag im Januar.
Allerdings schneefrei und die Sonne schien, somit konnte ein längst geplanter Besuch der Varusschlacht im OsnabrückerLand erfolgen.

Vorweg sei gesagt, da ich nun sehr viele Bilder eingefügt habe und es ein sehr langer Text wird, dass ich den Besuch des Museums absolut empfehlen kann.
Wer also nicht lange lesen und gucken will, der kann schon mal seine Reiseplanung in Angriff nehmen.

Von meinem Zuhause in Georgsmarienhütte ist es um die 30KM entfernt, also auch eine Tourmöglichkeit für Flipper.

Mit einer meiner Exen fuhr ich dann allerdings mittels PKW zum Museum.
Um Besucher anzulocken und die trüben Wintermonate zu überbrücken, hat man dort vom 11ten bis zum 25. Januar eintrittsfreie Tage eingeführt.
Eine gute Idee.
So kann man es sich mal anschauen und für sich entscheiden ob einem der Weg und der Eintritt die Sache wert ist. Museen sind nicht jedermans Sache und Geschichte kann fürchterlich langweilig sein.
In meiner Schulzeit gab es nur einen Lehrer der Geschichte spannend vermitteln konnte. Leider war sein Lieblingsthema der dritte Weltkrieg, aber wenn man zwischen den Zeilen zuhörte, konnte man durchaus das Grauen der Landser heraus hören.
Natürlich war bei ihm alles heroisch und seine Kampftruppe sowieso die Beste, aber es gab halt auch Worte wie Hunger, Kälte, Angst, Bombenlärm und Schmerz.

Okay zurück zur Varusschlacht und damit ins neunte Jahrhundert nach Christus.

Zunächst einmal waren an diesem Samstag fürchterlich viele Sonntagsfahrer unterwegs. Der eine bremste unvermittelt. Die nächsten schafften kaum die 40KM/H auf dem Tacho … trotz Dose. Ätzend. Einige Überholvorgänge später, verpasste ich die Einfahrt zum Museum … fuhr einen knappen Kilometer weiter und parkte dann an der Varus-Deele (= Varus-Diele).

Einem Landgasthof mit Stellplätze für Wohnmobile.
Besonders schick sah es aussen leider nicht aus. Alles etwas ungepflegt, aber egal, wir wollten ja erstmal nur parken, das Museum besuchen und danach vielleicht dort auf einen Tee einkehren.

Oben liegt die Bundesstrasse 218, auf der bei dem tollen Wetter auch ein paar echte Biker unterwegs waren um den Tag zu geniessen.

Für uns ging es Fuß zurück, entlang der Hauptstrasse zum Museum.
Was mir bis dahin gar nicht klar war, dass der Mittellandkanal direkt dort vorbei läuft.
Auf dem Bild ist hinten einer der fahrenden Frachter zu sehen.

Nachdem wir das Museum betreten hatten, konnten wir im hellen Vorraum, wo auch Kasse und Einlass ist, bereits einiges an Informationslektüre, Bücher, Spiele und Figuren entdecken.
Es fiel auf dass das Angebot auch die Jüngsten ansprechen soll und kann.
Für mich, als ebook-Leser waren besonders die Bücher interessant.
Die Bücher von Tommy Krappweis standen dort ebenfalls dabei, welcher in „MARA“ die Götter- und Sagenwelt der Germanen einbringt.
Die Verfiilmung wird wohl im April 2015 in die Kinos kommen.
Tommy Krappweis kennen die meisten aus „RTL Samstag Nacht“ und als Erfinder von „Bernd das Brot“.
Ich bin gespannt auf seine Triologie, die ich mir bereits zugelegt habe, welche aber noch warten muss, weil ich gerade „Die Bestimmung“ lese, dessen Film ich bereits angeschaut habe und spannend genug fand, um nun in die Tiefe zu gehen. Bücher sind halt Bücher und meist spannender, interessanter als die filmische Umsetzung.

Nachdem wir den Kassenbereich verlassen und uns eine „Laufkarte“ mitgenommen haben, ging es dann hinaus in die Kälte. smile

Aussen stehen überall Erklärungstafeln am Wegesrand, sodass man immer gut informiert wird, was hier zu sehen ist und auch wie es zu dem Fundstück kam, oder was es mit dem Kunstprojekt auf sich hat.

Direkt auffällig war auch der „Turm“, den ich erstmal nur als möglichen Ausguck wahrnahm, welcher sich dann aber als der museale Teil des Museum herausstellte, indem man mehr über die Geschichte, die Persönlichkeiten, die Künstler und auch über das dritte Reich erfahren kann, welches die Geschichte der Schlacht für ihren Nationalsozialismus teilweise missbrauchte.

Unterhalb des Turms befindet sich, geschützt, „das Botanikum“ welches zum verweilen einlädt.
Ich habe es mir nicht näher angesehen, da ich es im Winter fälschlicherweise nur für eine geschützte Ecke hielt. Mal schauen ob ich mir die 7,50€ Eintritt im Sommer leiste um mir das Ganze nochmals genauer anzuschauen.

Nachdem wir den Turm bestiegen hatten (genaugenommen fuhren wir mit dem
Aufzug hoch), konnten wir „unsere direkte Umgebung“ geniessen.

Man wohnt nicht wirklich schlecht zwischen Wiehengebirge und TeutoburgerWald.
Der „Dümmer See„, das Hermannsdenkmal, die Exter-Steine … all das liegt in mittelbarer Umgebung meines Wohnortes und durchaus auch mit dem Moped als Tagesfahrt anzunehmen.

Empfehlenswert ist auch der Abgang über die Treppe, auf der man sich gedanklich auf Kontroversen einstellen kann.

Zurück zum Museumsbesuchs.
Im Turm, befindet sich auch die grosse Ausstellung zur Varusschlacht und deren Fundstücke.

Bevor man den Museumstrack betritt, kann man die bereits erwähnte Geschichte und Erzählungen an einigen Schautafeln nachlesen. (Deutsch und Englisch).

Zwei hochinteressante Videos sind zu Beginn in einem Nebenraum zu sehen, die auch verdeutlichen dass alles anders sein könnte, wenn diese Schlacht nie stattgefunden, oder das römische Reich gewonnen hätte.
Was wäre dann? Würde es dann heissen „Wir sind das Volk“ für die Rechte aller Römer“?
Wie gesagt, ist alles in und auf dem Museumsgelände spannend und sehr tiefsinnig präsentiert und durchdacht. Man muss nur bereit sein sich damit zu beschäftigen und den eigenen Standpunkt zu verlassen.

Nachdem wir uns die Videos angeschaut und unsere Taschen in den Schliesschränken (1€ mitnehmen) verstaut hatten, ging es in die eigentliche innere Ausstellung.
Direkt zu Beginn läuft man entlang eines riesengrossem, beidseitigem „Wackelbild“ auf dem sich zur Linken und Rechten ein paar Kämpfer beider Lager „verstecken“.
Man muss sich schon ein wenig anstrengen um sie zu entdecken.
Leider ist es im Bild nicht zu erkennen, dass sich hinter dem rechten hellen Baum, linksseitig ein Krieger abzeichnet, der bei dem richtigen Blickwinkel deutlich zu erkennen wäre.

Jetzt, im Winter, wo kaum was los ist, kann man sich die Zeit und Ruhe nehmen um die Figuren zu suchen.
Wie das im Sommer, mit Horden von Kindern funktionieren soll ist mir schleierhaft.
Die paar Familien mit ihren Kindern verbreiteten bereits jetzt viel Hektik und vorallem Lärm (Kinder müssen halt fragen, rufen und auch ein bisschen herum tollen … und das ist gut so).
Die Informationen durch Schauschränke, aufziebare Schubladen, drehbare Infotafeln, Videos, Installationen sind so vielseitig und informativ erschlagend dass ich nicht einmal in dieser „Beinahe-Ruhe“ 50 Prozent dessen aufnehmen konnte, was mir das Museum bereit stellt.

Mittig nach dem Durchgang steht eine Abbildung der gefundenen Maske in Übergrösse.

Die Ausstellungsstücke kann ich unmöglich beschreiben.
Somit belasse ich es bei den Bildern und versuche nur das besondere zu erklären.

In der folgenden Installation findet ein Dialog zwischen „Varus und Arminius“ auf zwei Kugelbildschirmen statt, in deren Mitte man dem Gesprächsverlauf folgen kann. Es gibt drei mögliche Sprachverläufe, die ich mir allesamt nicht angehört habe, weil es durch die anderen Besucher doch sehr unruhig wurde (und weil ich nicht wusste was dort auf mich zukommt).

Eine weitere Installation ist der „Videoboden“ auf dem man einzelne Fundstücke durch begehen, offen legen kann.

Erwähnenswert ist auch noch die Umsetzung des Engpasses, durch den die Schlacht letztlich wohl auch entschieden wurde.

Im lichtdurchfluteten zweiten Raum, indem dieser Engpass zu sehen ist, steht auch die Nachbildung der römischen Armee.
Dargestellt durch tausende Figuren, in der Form, welche sie wohl beschritten haben.
Sehr eindrucksvoll.

Nicht so schön, aber wohl nicht zum umgehen, ist der Abdruck eines Vogels an der grossen Fensterfront, welcher wohl das Glas nicht gesehen hat.
*KannManNixMachen

Desweiteren befinden sich in diesem Raum jede Menge Münzen, Reste von Bekleidung und Knochen.

Weiter ging es dann in den dritten Saal, welcher sich auf dem 450qm grossen Ausstellungsbereich anschloss.

Und damit wurde der gut geheizte Innenbereich auch beendet … aber es gibt ja noch das Aussengelände.
Ja, ich weiß … ganz schön viel Text … aber hilft ja nichts. smile

Im Aussenbereich befinden sich viele Steinplatten, mit wichtigen Informationen, wie auch mit Anregungen um sich Gedanken über das Gesehene und die Geschehnisse zu machen. Insgesamt ist dieser Ort ein Platz um sein eigenes Denken und Handeln zu bewerten und sich neu zu positionieren.
Zeit muss man allerdings mitbringen. Sowohl für den Besuch, als auch für sich, währenddessen wie auch nachfolgend.

Aber zurück in die Kälte, die nun etwas ungemütlicher wurde, weil dunkle Wolken die Sonne teilweise vertreiben.
Hier ist eine Platten die man am Wegesrand entdeckt, auf dem Weg zum Pavillion „Fragen“.

Die drei Pavillons sind allesamt aus rostendem Metall erstellt, welches wohl einerseits die Stärke, als auch die Vergänglichkeit in Szene setzt.
Der Pavillion „Fragen“ lag zuerst auf unserem Weg

Der Pavillion „Hören“ liegt etwas verborgen und wurde durch uns nur entdeckt, weil die Bäume keine Blätter tragen (und weil wir dem Laufplan keine Beachtung schenkten ; ) ).

Tja …. und damit endet die Reise hier … denn sowohl mein Handy, als auch die Kamera haben keinen Saft mehr in den Akkus.
(Ich höre euer „Gottseidank“ bis hier hin ;) )

Der Pavillion „Sehen“, wie auch die Feuerstelle (von der ich allerdings enttäuscht war) und das derzeit geschlossene ArchäOmobil lagen noch auf unserer „Wanderstrecke“, bevor wir gut gelaunt aber hungrig und etwas verfroren das Gelände wieder verliessen.

Vielleicht ist es auch ganz gut das ich keine weiteren Bilder einstellen kann.
Somit könnt ihr euch euer eigenes Bild machen … und ich habe noch frisches Bildmaterial um mehr zu erzählen, wenn ich das Museum wieder besuche.

Beste Grüße,
der Micha

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Versicherung 2015

Mittlerweile im vierten Jahr beziehe ich meine Kennzeichen von WGV-Himmelblau.
Der Preis ist sehr gut und die Abwicklung sehr zügig. Pünktlich zum Versicherungsbeginn wird dann abgebucht, was die Vorplanung enorm vereinfacht.

Dieses Jahr kostet das Versicherungskennzeichen im Jahr 40,90€ wenn der Fahrer älter als 23 Jahre ist (womit ich ja dienen kann). Die anderen müssen 56€ berappen.

In meinem Postfach war die Erinnerungsmail für 2015 und ein paar Klicks später habe ich den Vertrag verlängert. Allerdings musste ich mich diesmal mehrfach vergewissern dass ich den richtigen Vertrag auswähle, da die Simme ja auch noch dort versichert ist (aber kein neues Kennzeichen erhält).

Allzeit gute Fahrt wünschend,
der Micha

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Nähtreff in 49170 Hagen

Bereits zum Jahresausklang stiess ich auf einen Nähtreff in Hagen, der von der katholischen Erwachsenenbildung (KEB) angeboten wird.

Lange bin ich nun drum herum geschlichen und habe mit mir gehadert ob ich das nun machen soll oder nicht.
Wie den meisten von euch bekannt ist, habe ich ein Problem mit Menschenansammlungen. Dazu kommt dann noch eine vollkommen neue Situation durch eine fremde Umgebung und die auf mich gerichteten Blicke (als Mann im Nähtreff).
Aber … ich will mich auch nicht dauerhaft in meiner Wohnung verschanzen und kommunikativ bin ich ja eigentlich auch.
Somit habe ich mich dann gerade dort angemeldet und hoffe darauf, dass das Wetter mich möglichst oft daran teilnehmen lässt, denn ich bin ja mit dem Moped unterwegs.

So sieht das aus, wenn ich unterwegs bin.
Die Maschine muss dann in die Seitentasche und auf die andere Seite das Zubehör.
Getestet hatte ich das schon 2012 beim privaten Nähtreff in Georgsmarienhütte, der sich leider als nervig entpuppte.

Ich rechne damit das es hier nun weitaus entspannter abläuft.
Mal sehen. Es wird auf jeden Fall berichtet.
Nun hoffe ich nur auf möglichst trockenes, aber auf jeden Fall auf Schnee- und Eisfreie Strassen im Februar.

Allzeit ausreichend Nadeln, Garn und Material wünschend,
der Micha

Nachtrag: 15:30 Uhr

Ich bekam gerade einen Anruf von der KEB, dass ich bitte die Kursgeberin mal kontakten möge.
Und schon ist wieder alles hinfällig, weil einerseits die „Kurs“zeiten falsch angegeben sind und andererseits der Kurs (trotz anders lautender Onlinemeldung) bereits besetzt ist.
Der Nähtreff ist mit 10 Leuten voll (die sich jeweils einen halben Tisch teilen müssen) und für eine 11te Person ist einfach kein Platz. Die Gruppe arbeitet auch schon seit Jahren miteinander und somit ist das Angebot eher keines, weil es lediglich durch Ausfall zu einem freien Platz kommen würde.
Sehr schade, aber nicht zu ändern.

Also alles auf Anfang und sich neue Überlegungen gemacht.
(Vielleicht doch ein monatliches Treffen im Familienzentrum Maries Hütte?)
Aber da müsste dann wahrscheinlich Geld für gezahlt werden.
Ich werde erstmal wieder darüber nachdenken.

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Navi an Flipper

Die letzten Tage habe ich mich intensiv mit diversen Möglichkeiten der Navigation beschäftigt.

Einerseits habe ich mein kleines Navi, andererseits das grosse Navi vom Harald und neu hinzugekommen ist das Navi als App im Smartphone.
Klar … ich bin Technikfreak und somit habe ich mich hauptsächlich mit dem Smartphone beschäftigt welches ja bauartbedingt auch Telefonie, Radio und WhatsApp während der Fahrt anbietet. ;)
Den Punkt „Fotographie/Video habe ich abgehakt, da die Cam einerseits zu schlecht und andererseits mit der derzeitigen Halterung auch nicht verwendbar ist.



(Von den zusätzlichen Gummis habe ich mich wieder getrennt. Hilft nichts, stört nur.)

Bevor mich nun die Förster am Wegesrand abpassen wollen:
„Ihr könnt euch entspannen. Ich surfe natürlich nicht während der Fahrt im INet und chatte auch nicht über WhatsApp oder telefoniere während die Karre läuft. Da brauche ich nämlich meine Augen für die westdeutschen Strassen die sich in einem saumässigen Zustand befinden (Kohl, Schröder und Merkel sei hiermit gedankt) und für die ganzen Vollidioten die in ihren Blechkisten glauben das ihnen nichts passieren kann („Doch ihr Arschlöcher hinterm Steuer … meine miesen Wünsche bringen euch die Bäume näher als ihr reagieren könnt“).“
Okay ich bin nicht besonders gut drauf (dem Blag zwei Etagen über mir zum Dank).

Aber zurück zum Thema;
Ich habe mich im Laufe der Jahre (des letzten Jahrzehnts) an die Vorzüge der elektronischen Schlampen (wie ich meine Navis liebevoll bezeichne) dermassen gewöhnt, dass ich auf diese nicht mehr verzichten möchte und gerne was neues teste.

In diesem Fall also mein Smartphone.
Was sagt das Netz zum Einsatz des Smartphone auf dem Moped?
„Böööööseeeee“ weil es für durch die Vibrationen Schaden nimmt und kein reines Navi ersetzt … ausserdem kommt die mögliche Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung hinzu.

Okay. Ich schenke diesen Infos Glauben, aber nicht ohne mich auf deren Richtigkeit zu vergewissern.
Von meiner Ex habe ich das Samsung Galaxy Ace geschenkt bekommen, damit ich mit ihr WhatsAppen kann (und weil das Teil sogut wie keinen freien internen Speicher hat, sodass selbst Updates nicht mehr eingespielt werden können, wenn man das Teil nicht rootet).
Whatsappen kann ich nun. Updaten auch. Nun wird mir langweilig und es soll den Navi ersetzen. *Daumen hoch und Schweiss abwisch ;)

Das ich die „Be-on-Road„-App aufgespielt habe, hatte ich bereits in einem Vorpost erwähnt. Nun ist noch ein GPS-Logger hinzu gekommen. Der zu geringe Arbeitsspeicherplatz ist zwar nach wie vor ein Thema, aber das Maximum konnte ich noch, bis auf 120KB raus holen.

Ein Hauptproblem war halt „Wie befestige ich es an der Karre“?
Die Halterung hatte ich ja schon lange mit dem Windschild verbunden. Soweit so gut. Für die beiden Navis habe ich auch passende Halteschalen, aber welche Halterung nehme ich speziell für das Smartphone?
Das Ding muss (das muss ich zugeben) viel aushalten und ist eigentlich nicht dafür gebaut. Es ist ja nicht einmal ein sogenanntes Outdoorhandy.

Guter Rat is teuer?
Ja, vielleicht. Wenn man darauf besteht eine angepasste Geräte-Halteschale zu benutzen.
Warum sollte es ein Universalhalter eigentlich nicht tun?
„Weil der halt das Gerät nicht perfekt umschliesst!“
Okay, aber das ist kein Argument, weil ich mir die Halteschalen allesamt angeschaut habe. Die umschliessen zwar teilweise aussen passend, aber nicht um den Rand. Dort ist nur ein minimaler Überwurf, der keinem grösserem Schlagloch standhält (wenn man da mal einen Schlag bekommt).
Ausserdem wollen die für das bisschen Plastik in Leichtbauweise, extrem viel meiner Teuronen.
Da lag es natürlich nahe, die diversen Universalschalen zu prüfen, die ich in meiner Schublade ansammel … und siehe da … eine passende Halteschale für den Vier-Krallen-Aufsteck-Mechanismus („Brodit“), ward gefunden.

Es hat seitlich Moosgummi und kann oben und unten mittels einer Kralle gesichert werden, wenn das Gerät in der Höhe hineinpasst. Natürlich ist mein Smartphone länger, also habe ich die ober Haltekralle unten eingeschoben und die beiden Aussenbacken zusammen geschoben.
Hält, passt und „wackelt“. Würde aber auch kleineren Bodenwellen durchaus nicht standhalten.
Hmmm … ankleben ist zwar fest, aber ich will das Teil ja auch ohne Halterung mit mir rumtragen.
Ein oder zwei Gummibänder? Nette Idee. Sieht gut aus. Passt auch. Hält aber nichts aus. smile
Aaaaabeeeerrrr. Ich habe ja noch ein Zweithobby. Das nähen. Und siehe da … ein Klett auf die Halterung, ein zweites (natürlich das flauschige) auf die Rückseite des Handys und alles ist gut.

Das Teil sitzt nun beinahe bombenfest und ich bin guter Dinge, das es mir nicht flöten geht.
Es wird die Tage noch eine Handschlaufe erhalten, die ich dann um den Haltearm lege, sodass es auch schlimmsten Falle nicht auf die Fahrbahn fällt und ich entspannt fahren kann.

AAAAABBBBEEEEERRRRR … entspanntes fahren ist bei Regen ja eh schon sone Sache. Meine Navis haben mich mit Regenhaube ( Hier nochmal ein grosses Dankeschön an Harald Moser „Willste meine SR50 geschenkt haben? Ich weiss ja das Du mitliest, allerdings weiß ich nicht wie wir sie zu Dir bekommen“, der mir nebst seinem alten Navi auch eine passende Regenhaube vermachte.)  nie im Stich gelassen … die Akkus nun mal ausgenommen, aber das kann man ja regeln.
Das Smartphone bekam vorhin beim Test leider keinen GPS – Empfang (es regnete reichlich).
Das bedeutet im Umkehrschluss das ich bei langen Touren im wahrsten Sinne wetterabängig wäre (weitere Tests muss ich noch machen).
Ist zwar nicht schlimm, weil son Navi nicht die Welt wiegt, aber perfekt ist das auch nicht. Ich bin gespannt.

Ebenso gespannt bin ich darauf ob ich das Smartphone durch die Vibrationen schrotte, wie es in einigen Meldungen geschrieben steht.
Wäre nicht wirklich schlimm weil es zu ersetzen wäre, aber vorsätzlich mache ich nur ungern Geräte kaputt.

Soviel also zu den derzeitigen „Arbeiten“ am Flipper.
Die Tage geht das Moped übrigens zur Werkstatt wegen Reifen und Bremsen.

Ich wünsche euch ein friedliches und gesundes 2015.
euer Micha

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Erste Lieferung des Jahres

Brav wie ich nun schon das ganze bisherige 2015 war, kam heute noch einmal das Snaply-Christkind vorbei und brachte mir schöne neue Sachen zum arbeiten.

DIN-A1 Schneidematte (2te Wahl)
mit 45er Rollschneider und Patchwork Lineal
Ersatzklingen
Wonderclips
Schlüsselband-Rohlinge
Herz-Stecknadeln

Schneidematte und Rollschneider von Buttinette hatten es schon lange hinter sich.
Der Rollschneider war immer schon eine Katastrophe, aber auf den letzten Metern ging dann mehr oder weniger gar nichts mehr, weil die Matte einfach hin war.
Da half auch kein Klingenwechsel mehr.

Nun kann ich also wieder sauber arbeiten (wenn der Rollschneider okay ist).
Allerdings fehlt mir zum „Glück“ noch eine Arbeitsplatte und drei Kallax Regale.
Ich möchte zwei davon als „Füße“ für die Platte

und eines davor.
Alles in Birkenfunier.

Mal schauen wann ich die Reparatur der Karre bezahlt habe, dann „darf“ ich beim Schweden mal wieder zuschlagen (wenn nichts dazwischen kommt).
Wobei ich die Arbeitsplatte vielleicht woanders kaufe, da ich 1.60x80cm haben möchte und Ikea das sooo nicht hat.
Mal schauen was die örtlichen Holzfritzen und Baumärkte preislich dazu sagen.

Sooo … ich geh dann mal weiter aufräumen, umräumen, durchräumen und wegräumen. ;)

Gerade Schnitte wünschend,
der Micha

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2015 – neues Jahr – alte Tu-Es-Liste

Tjaja. Nun ist das Jahr schon fünf Tage alt und an der Zeitnot hat sich nichts geändert. Rentner halt … die haben nie Zeit. smile

Neben meinem wöchentlichen Montagstermin, kam ich zumindest heute dazu das geliehene Laptop einer meiner Lieblingsexen, zurück ins Leben und damit arbeitsfähig für die Tu-Es-Listen-Abarbeitung zu bringen.

Mit WLAN onboard hatte ich gar nicht gerechnet und somit einen USB-Slot für eine externe Maus frei. Damit kann ich viel besser Unfug anstellen, als mit diesem Touchdingsi darauf.

Nachdem alle Treiber mühsam zusammen gesucht und installiert wurden, kam dann nach der Pflicht die Kür.
Mein Stitch & Sew 2.0 hat nun endlich einen festen Arbeitsplatz.
Ich bin gespannt.

Natürlich liegen da nicht nur zufällig vier 16cm Handstickrahmen herum.
Die haben zwar nichts mit dem PC oder dem Programm zu tun, aber bis ich das auflöse müsst ihr euch noch ein paar Wochen gedulden.

Als nächstes liegt nun das Aufräumen in meinem Wohnzimmer/Arbeits/Küchenraum an. Ich brauche nicht nur Platz, sondern auch einen „reinen“ Arbeitsplatz, damit die Tu-Es-Liste endlich mal weiter abgearbeitet werden kann.

Ich hoffe das nun die kommende Zeit nicht wieder Negativ-Nachrichten von aussen eintreffen, damit ich mich endlich mal wieder ganz dieser tollen, kreativen, entspannenden Beschäftigung hingeben kann und nicht wieder nur für den Müllleimer arbeite.

Eine gute Zeit wünschend,
der Micha

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