The Big Bang Theory – bei mir zuhaus

Als Liebhaber von SciFi / Fantasyfilmen und tiefsinnigem Humor, ist diese Serie eine meiner aktuell liebsten.
Der Hauptprotagonist „Dr. Sheldon Cooper“ setzt zur effektiven Arbeitsverwaltung ein sogenanntes Faltbrett ein.
Eine revolutionäre Erfindung.

Wie man weiß sind meine finanziellen Mittel sehr knapp, somit muss ich solche Ausgaben immer ein paar Monate vorplanen.
Allerdings ist das falten meiner Meterware so mühsam, dass ich es mir einfach anschaffen musste, um endlich mal ein ordentliches Stoffregal aufbauen zu können.

Die Bestellung wurde im Netz aufgegeben und nach ein paar Tagen bei mir angeliefert.
Viel zu sagen gibt es dazu nicht. Ausser das es nun Spaß macht, mal eben zu falten und ein ordentliches Stofflager zu besitzen.

Einen schönen Wäschetag wünschend,
der Micha

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Tolle Taschen selbst genäht – Blumige Johanna

Die „Johanna“ ist eine Wendetasche, somit braucht man die Schnittteile zwei Mal für aussen und zweimal für innen plus entsprechendes Vlies. Zusätzlich dann noch (mindestens) eine Tasche mit Reißverschluss.
Los gehts mit dem zuschneiden.

Nach dem Zuschnitt, wird dann das Vlies aufgebügelt und die Griffverstärkung aufgenäht.

Bei dem Garn habe ich möglichst passendes genommen, was bei Grau noch einfach war, aber für die bunte Seite musste ich dann doch auf etwas grünes ausweichen.

Nachdem ich die Bügelorgie hinter mir hatte, begab ich mich an die Reißverschlusstasche.

Wurschtelkram. smile

Danach kam dann für mich der Alptraum.
Beide Taschen zusammen nähen ist ja Kikifatz

… aber wie um alles in der Welt wendet man das ***zensiert*** ?!
Ganze drei Tage hat es gedauert bis ich begriffen habe, dass ich nicht zwischen den Henkel, sondern aus einem der Henkel heraus wenden muss. Boahhhh, manchmal bin ich so panne im Kopf.

In der Zeit habe ich mehrfach gesteckt, viele Male geflucht und mir beim immer wieder neuen abstecken, wer weiß wie oft in die Finger gepiekt. Nähen ist sooooo gefährlich … ich sollte wieder malen.
Aber Spaß macht mir das Nähen trotzdem … und aufgeben kann ja jeder.

Nachdem ich also irgendwann mal begriffen habe wie es geht (das weiß ich nun für alle Ewigkeiten), war der Rest ein Klacks.
Zunähen, wenden, für gut befinden.

Eigentlich sollte die Empfängerin meine beinahe SchwieMu werden, als Dankeschön für ein paar Jahre leckeren Kuchen, allerdings wollte sie sie nicht und somit ging sie an meine Ex (deren Wohnung mittlerweile sowieso schon voller Werke aus meiner Schmiede ist). smile

Das Ganze nun auch mal an der Frau, damit man in etwa eine Ahnung wie das so wirkt.

Aus den Stoffresten machte ich noch eine kleine Tasche, die ich dann mit 3 Labellos bestückte, weil meine Ex ganz klar Labellosüchtig ist. ;)

Sooo …. einen kreativen Tag wünschend,
der Micha

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Ende oder weiter reinbuttern

Stand der Dinge war, das mir die Karre in der Fahrt ausging und ich mit viel Glück und himmlischem Beistand die letzten 10KM nicht schieben musste, weil sie noch einmal ansprang.

Seitdem steht sie in der Abstellkammer (mehr ist das bei mir nicht) und bekam den Vergaser gereinigt, den Benzinhahn gereinigt und neu abgedichtet.

Sie startet dennoch nicht. Der Zündfunke über (verschiedene) Zündkerzen ist schwach und unregelmässig. Zündkabel und Stecker sind neu und mehrfach geprüft.
Da die Maschine eine PVL-Zündanlage hat, ist es finanziell nicht mal eben möglich, die Grundplatte oder die Zündspule zu wechseln, da die Einzelpreise bei je ~70€ liegen.
Ich kenne die Fehlerquelle nicht (ausser das es ein Fehler war diese Karre anzunehmen und aufzubauen) und müsste nun beides auf gut Glück kaufen.

Im Moment sind 850€ ausgegeben, wobei dort sicherlich für mindestens 200€ Teile drin sind, die ich noch nicht verbaut habe / nicht verbauen brauchte.
Nun kämen also die nächsten ~140€ … aufgerundet 150€ zu den 850€ macht es dann eine Karre mit Ersatzteilen von 1000€.
Im Moment bin ich pleite. Ich habe nichts mehr in der Sparbüchse und für diesen Monat ist mein Budget weg. Bei 150€ ist das absolute Maximum erreicht was ich im Monat für andere Dinge als Essen/Trinken/Bekleidung ausgeben könnte.
Es wäre also machbar …

ABER … ist es das wirklich wert?
Mal angenommen sie liefe nach dem Austausch. Als nächstes muss ich an die Bremsen ran (okay, das ist machbar) und wegen der Cockpitbeleuchtung brauche ich mal einen Fachmann.
Sagen wir mal, das die nächste Runde dann 100€ kostet.
Was aber ist mit dem Motor, dessen Vibrationen ja nun alles andere als normal sind.
Den Motor zerlegen, damit ich Kolben, Zylinder, Welle und weiteres ersetzen kann, fällt mangels Möglichkeit und Wissen flach.
Wie lange überlebt der Kolben noch?
Auf meinem Tacho liegen knappe 10Tsd KM an. Davon glaube ich nichts!
So sehr wie die Karre von den Brüdern zu Schund gefahren wurde, fehlen da sicherlich 50000KM. Mit angeblichen 6000KM fährt man keine Reifen runter bis das man selbst in der Manteldecke Löcher hat.

Geld für eine neue Maschine habe ich nicht …. auf eine Gebrauchte habe ich Null Bock.
Je länger ich warte umso mehr Geld fliesst in die Karre und umso länger dauert es, bis ich mal die 700€ für eine neue zusammen habe.
Immer wieder ein bisschen reinstecken, ist da der einfachere Weg (der sich nach 3000€ sicherlich auch mal bezahlt macht … also in 5 Jahren oderso).

Im Moment bin ich erst einmal am frusten und weiß nicht ob ich sie verkaufen soll (in Einzelteile zerlegen geht nicht, wegen Platz), oder ob ich noch mehr Geld reinbutter.

Danke fürs mitlesen.

Allzeit gute Fahrt wünschend,
der Micha

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