Boah … ich will fahren

Erst hämmert mir die Grippe bei den einzigen zwei Sommerwochen dazwischen und nun der Herbst. Das Wetter ist nicht gut für mein Wohlbefinden und auch nicht gut um an Trude zu schrauben.
Die ganze Zeit hängt der Himmel voller dunkler Wolken, aber erst wenn man raus geht, regnet es auch. Man fühlt sich ein wenig veralbert.

Dennoch musste ich heute, trotz miesem Wetter und meiner Bronchitis, auf die Strasse.
Eigentlich wollte ich ein Video machen.
Die Aufnahmen konnte ich leider löschen, da sie viel Himmel und wenig Strasse zeigen.
Den genauen Befestigungspunkt muss ich noch herausfinden.
Morgen will ich es wohl nochmal versuchen. Mal schauen.

Ich habe eine kurze Fahrt rund um Osnabrück gemacht.
Obwohl ich über eine Stunde unterwegs war, zeigt mir die Map nur 34,4 KM an. Ich ging von knappen 80 KM aus. So kann man sich verschätzen.

In Jeggen, einem westlichen Vorort von Osnabrück, lies Petrus dann auch die Schleusen aufgehen, so das ich rechts ran bin und mir den Regenkombi überzog.

Ich kam von rechts und fuhr nach links, aber meine Wohnung liegt in Blickrichtung.
Auf der Landstrasse fährt es sich aber besser, darum fuhr ich den kleinen „Umweg“.

Vielleicht gibt es ja morgen ein Video.
Allerdings wird es nicht besonders schön, da der Sound sehr kreischend ist und die Vibrationen sich auch auf das vordere Schutzblech übertragen.
Aber einen ganz kleinen Einblick möchte ich schon geben.

Einen schönen Tag oder Abend wünschend,
der Micha

Update: 29.06.2013

Ein kleines Video auf dem Weg nach Melle.

Achtung: Ätzender Ton und wackelnde Bilder

Leider sind einerseits die Vibrationen zu hoch und andererseits scheint die Stelle auf dem Schutzblech nicht die Beste zu sein.
Die Wellen zeigen mir, das es zuviel Störeinstrahlung gibt. Oder kommen die vielleicht durch die Vibrationen?
Ich muss unbedingt die Vibrationen los werden um den Rest der Maschine in den Griff zu bekommen.

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Adieu Rost

Freunde die einen Sandstrahler, bzw. einen Glasperlenstrahler haben, wären eine echte Hilfe.
Das schleifen des Schutzblechs zog sich über zwei Stunden hin.
Mit dem Bandschleifer ist das zwar eine „ruhige“ Sache, aber bei dem starken Rostbefall leider nicht ganz ausreichend.
Letztlich musste ich doch zum „Dremel“ greifen um den Rost vom Blech zu bekommen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch ein paar Worte an meine Vermieter richten, die tatsächlich die Frechheit besassen sich über den Lärm aufzuregen, den ich sehr kurzfristig in den Morgenstunden (gegen 11:30Uhr) machen musste.
Vielleicht sollten sie, meine lieben Vermieter, mal darüber nachdenken wie ich mich fühle wenn sie Abends bis 23UIhr mit ihren Ordner werfen, Türen schlagen und Rollcontainer Weitschuss in ihrem Büro über meinem Wohn- und Schlafzimmer betreiben.
Und nicht genug damit das sie es ungeachtet der Ruhezeiten machen … sie scheuen nicht einmal davor zurück dieses an Wochenenden und an Feiertagen zu betreiben.
Also: Verpisst euch und haltet die Schnauze, ihr Assis!!!

Jedenfalls wurde ich bei starkem Sonnenschein recht schnell fertig, mit dem abschleifen.

Nachdem ich alles mit Bremsenreiniger abgewischt hatte, strich ich den 3in1 Lack sorgfältig auf. Den bereits entstandenen Rostfrass verspachtelte ich nicht extra, da es ein Doppelblech ist und ich keine Bedenken habe, das es ausreisst.

Wenn man davor steht, sieht man schon die Pinselspuren, aber ich lege auch bei diesem Schutzblech weniger Wert auf Optik, als vielmehr darauf den Rost beseitigt zu haben.

Da es seit 15 Uhr hier pechschwarz wurde und ein erstes Gewitter mit Sturmboen durchzog, war es das ersteinmal für heute.
Die Schrauben und die Klemmbrücken für den Kotflügel habe ich derzeit in CocaCola eingelegt. Nein, nicht damit er schneller montiert werden kann, oder durch den Zucker besser halten soll, sondern vielmehr als Mittel gegen den Rost.
Gegen den Rost? Ja richtig gelesen. So machen es einige Jungs um ihren Tank frei zu bekommen.
Da die Schrauben starken Rostansatz haben und sich nur schwer und quietschend lösen liessen, versuche ich den Tipp nun einfach mal in einem alten Glas.
Schrauben und Halter rein, Cola drauf, Deckel zu und mindestens bis morgen stehen lassen.
Geraten wird eher zu 48-72 Stunden … aber wenn ich morgen keine Veränderung sehe, lasse ich es.

Ohne Schutzblech sieht Trude aber schon ein wenig seltsam aus.
Ich berichte weiter smile

Update am 23.06.2013:

Die Colageschichte hat nichts gebracht.
Also hatte ich den zweiten Rat aufgegriffen: Alufolie mit Essigsäure aufzufüllen und darin die rostigen Schrauben und Muttern zu „baden“. Wieder mindestens einen Tag.
Es warf zwar ein wenig Blasen und es löste sich auch etwas Rost, aber der Hammer war das Ergebnis nicht.

Das Essigbad sah dann tagsdrauf so aus.

Erwartet hatte ich, laut der gefundenen Beschreibung, das ich rostfreie glänzende Schrauben erhielt. Heraus kamen stark angegriffene Metallteile, die an der Luft sofort oxidierten und schwarz anliefen.
Erst nachdem ich die Stücke mit Stahlwolle und Chrompolitur bearbeitet hatte, war das Ergebnis brauchbar.

Die Metalle werden ja nun auch zukünftig oxidieren und rosten, also kann ich das Ganze als netten Versuch abhaken, der ausser viel Arbeit lediglich Erfahrung gebracht hat.

Neue Ersatzteile hätten jedoch mit 24,55 € zu Buche geschlagen. Das Schutzblech hätte dann nochmal 24,80 € gekostet.
Insofern hat sich das Ganze also bezahlt gemacht. Der Rost am Schutzblech ist (glaube ich) gebannt.

Mal schauen ob ich morgen an das Motorlager komme. Im Moment wechselt sich hier Sonnenschein und Platzregen ab.
(Scarabeo-Norbert wird wohl auf seiner Fahrt auch nicht das beste Wetter erwischt haben)

Macht euch einen schönen Tag.
Beste Grüße,
der Micha

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Besuch von „dat Uli“

Was für ein schöner Tag.
Mal abgesehen davon das ich Gott danken kann, nicht vom Hochwasser betroffen zu sein, hat sich derzeit der Sommer in Deutschland eingefunden.

Ehrlich gesagt sind mir heutzutage Temperaturen über 25 Grad zuviel, aber das soll kein Gemecker sein! smile

Jedenfalls hat sich für heute „dat Uli“ angekündigt, da sie ein paar PC-Teile und die neue Keycam für Trude rüber bringen wollte.
Ihr war es lieber wenn sie die Fahrt macht, als das ich mit einer halbfertigen Trude durch die Gegend kurve. Recht hat sie und dafür sage ich auch „Danke“.

Die Keycam kennt ihr ja schon von Tuxie. Die neue bekommt von mir lediglich ihren Mikrofonschutz. Ansonsten lasse ich das Innere geschlossen.
Die bisherige Keycam hatte sich relativ frühzeitig vom Akku verabschiedet. Ich hoffe das es bei dieser besser ist. Der Verkäufer stammt jedenfalls aus Deutschland und ich habe durchaus vor, ihn an seine Pflichten zu erinnern wenn die Gewährleistung zum tragen kommt. Dafür habe ich auch mehr ausgegeben als bei dem Chinesen.

Ein erstes aufladen und Bild / Video testen, verlief erfolgreich und ich freue mich schon darauf ein erstes Video mit Trude zu machen.
Ich habe ihr natürlich sofort ein Klettband verpasst, damit ich sie wieder schnell anbringen und abziehen kann.
Leider hat auch in dieser Cam, das Video kurze Aussetzer.
Vielleicht kann ich es mit einer schnelleren SDHC Karte ausgleichen. Bei der alten Cam hat das nichts gebracht. Schauen wir mal.
Ansonsten bleibt sie halt eine gute Cam für minimales Geld (13€).

Bevor ich die Hakenseite des Klettbandes anbringen kann, muss ich aber zunächst einmal das verrostete Schutzblech machen. An den Aufnahmen ist es bereits durchgerostet, welches ich aber durch das Doppelblech aufarbeiten kann.

Von unten ist es in einem weitaus besseren Zustand als befürchtet.
Morgen geht es mit dem Bandschleifer drüber, dann etwas Füller, nachschleifen und dann darf da die schwarze Farbe drauf.

Ich bin zuversichtlich und berichte selbstverständlich weiter.
So langsam wird es mit Trude. Auch wenn immer wieder etwas Neues dazwischen kommt.
Nächsten Monat ist halt die Telegabel dran.

Einen schönen Abend wünschend,
der Micha

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Ich bin dann mal tanken

Ich wollte gerade los, um ins Kino zu fahren, als es an der Tür klingelte.
Nein. Ausnahmsweise stand einmal nicht mein Nachbar besoffen im Türrahmen, sondern meine Bekannte aus Bad Iburg, welche mir ein Schälchen frische Erdbeeren unter die Nase hielt.
„Damit Du wieder gesund wirst … und bekomme ich hier einen Kaffee?“, grinste sie.
Da kann man nicht Nein sagen und wir nahmen uns anderthalb Stunden Zeit, zum quatschen und senseo trinken.

Den Film konnte ich natürlich vergessen, aber sooo schlimm ist das auch nicht.

Gegen 19 Uhr fuhr sie dann wieder und ich ging direkt mit raus um Trude mal neu zu betanken. Ein paar hundert Kilometer hat sie ja nun hinter sich und eine Tankanzeige gibt es nicht (aber einen Reservehahn).
Ich fuhr zur örtlichen Esso und tankte 4,04 Liter zu 1,549€/L.
Mein KM-Stand ist bei 7129.

Da das Wetter prächtig ist und ich gut eingepackt bin, nutzte ich die Gelegenheit um Trude auch direkt eine Runde auszuführen. Schliesslich muss ich auch zusehen ob ich alles schön fest geschraubt habe.
Ich ging also auf eine Fahrt „der-Nase-nach“, durchs Osnabrücker Land.
Beinahe genau zwei Stunden später liegt die Testfahrt erfolgreich hinter mir und „Trude“.
http://goo.gl/maps/eXSzF

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Zündappfahrer getroffen, der leider
nach Hause schieben muss, da er einen Platten hat und ich kein
Pannenspray-Spray dabei habe.
Genaugenommen habe ich gar kein Pannenspray, welches aber nun sofort in den Warenkorb für Juli wandert, denn schieben ist Mist.

„Trude“ hat wohl die Fahrt sehr gut überstanden … ich schaue es mir nachher genauer an.
Bilder gibt es mal wieder keine. Sosehr ich das ausfahren auch geniesse, ist es für mich immer noch eher eine Testfahrt im Kopf, statt einer Ausfahrt. Und somit beschäftige ich mich mehr mit dem Verhalten der Maschine, als mit der Schönheit der Landschaft.
Das muss ich die Tage unbedingt mal anders machen.

Liebe Grüße,
der Micha … der auch in diesem Jahr nicht mehr auf grosse Deutschlandtour gehen wird, da die Ersatzteile alles Geld auffressen. Also … positiv an 2014 denken. ;)

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Lieferung von akf

Zur Zeit herscht im Grossteil der Republik das grosse Hochwasserchaos vor.
Ich danke jeden Tag, dass wir hier davon verschont sind und finde es ganz schrecklich was den Menschen dort wiederfährt.
Doch trotz bestem Schrauberwetter, in dieser Region, kann ich nichts machen, weil meine Grippe mich ins Bett zwingt.

Zumindest habe ich schon meine Lieferung erhalten.

Ich finde es toll das afk alles einzeln abgepackt hat, denn so bleiben die Teile gut geschützt und ich kann aufgrund der Artikelnummer jederzeit nachschauen für was diese Schraube oder jene Scheibe eigentlich gedacht ist.

Die einzelnen Tütchen, aus denen das „Ventil-Reparaturset“ besteht, waren wiederum zusammen in einer Tüte verpackt. Die einen werden sicherlich meckern weil soviel Plastik erzeugt wird … ich finde es jedoch genial.

Die Ventile mit Zubehör, habe ich in eine Tüte mit Schnellverschluss umgepackt und diese dann in meine Schlauchreparaturdose verpackt.
Somit ist alles an seinem Platz.

Wenn ich wieder fit bin, geht es ans schrauben.
(und dann will ich endlich „auffen Kaffee zu dat Uli“)

Liebe Grüße, bleibt gesund und trocken,
der Micha

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Keine Testfahrten mehr – Kickstarter adieu

Da das Wetter mitspielt, ging ich heute erneut auf Testfahrt.
Als Ziel fuhr ich die Werkstätten im Umland an.
Vorher fuhr ich noch Luft nachfüllen. Am Vorderrad war mehr oder weniger alles wie es sein sollte (Schweiß abwisch), aber beim Hinterrad fehlten bereits wieder
0,5 Bar/Atü/Psi (??? ich muss die Begrifflichkeiten mal lernen).
So kann das nicht bleiben.

Da in Georgsmarienhütte der Yakuza-Schrauber ein paar Häuser weiter gezogen war, schaute ich mir zunächst mal an ob schon ein Neuer dort drin ist. Nein. Gähnende Leere.
Den Yakuza (oder wie der heisst) liess ich dann mal links liegen. Den gebe ich mir sicherlich nicht mehr.
Im Nachbarort (Hagen aTW) waren mir zwei Werkstätten bekannt. Bei einer davon war ich bereits seinerzeit kurz mit Tuxie und hatte mir dort, recht günstig, neue Kerzen kaufen können.
Die Werkstatt war heute wie damals stark in Betrieb. Zwei Mechaniker arbeiteten an irgendwelchen China- und Pegeotrollern und ein weiterer Mechaniker an einem Fahrrad.

Ich ging zunächst ins Ladenlokal … dort sah ich niemanden, also ging ich wieder raus und nebenan zur Werkstatt als mir bereits der Senior entgegenkam.
Ich erklärte ihm das mein Reifen die Luft verliert … er schaute, guckte und prüfte kurz. Verschwand dann in der Werkstatt und kam mit einer Ventilschraube(?) wieder. Schraubte sie auf und meinte dann „So die kannste drauf lassen. Früher hat man sowas immer dabei gehabt, aber heute hat man nur noch die einfachen Plastikkappen“. Guckte mich an und wollte sich wegdrehen.
„Moment“, sagte ich „und was soll ich bezahlen?“ Er winkte nur ab und nahm dann meinen überschwenglichen Dank entgegen.
Unfassbar.
Also … wer mal sein Fahrrad oder Moped machen lassen muß, sollte diese Werksatt unterstützen die einen wohl nicht übers Ohr haut.
Zweirad Rüschemeyer
Natruper Straße 32
49170 Hagen
05401 9424

Simson macht er übrigens nicht. Ich habe natürlich gefragt.
Er sagte das er schon genug mit den Anderen zu tun habe.
Womit er wohl auch recht hat, weil der Hof immer voll steht.

Jedenfalls fuhr ich danach weiter um die zweite Werkstatt anzuschauen und stellte fest, das diese bereits nicht mehr existierte.
Der Tag war noch jung. Sprit genug im Tank und fahren muss ich ja weiterhin um sicherzustellen das Trude soweit es geht, einsatzbereit ist.
Also fuhr ich nach Osnabrück und über einen Umweg, der mich über die Landstrasse führt, zurück nach Hause.
Berghoch mit ~35KM/h bei 9% …. und die andere Seite runter mit richtig „Spaß inne Backen“, denn der Tacho ging über die 90KM/h hinaus und ich wurde nicht überholt (Bundesstrasse mit 100er Regelung). Coole Sache das smile
Ich weiß das ich nicht über die 75 gehen sollte, aber das konnte ich mir nicht verkneifen. Es waren auch nur ~500 Meter, bis ich vom Gefälle wieder auf die Gerade kam und der Tacho sich irgendwo um die 60 einpendelte. Leider war der Navi nicht drauf. Mich hätte die reale Geschwindigkeit doch sehr interessiert.
So langsam scheint sich jedenfalls das korrekte Mischungsverhältnis bemerkbar zu machen.

Man merkt es wohl … ich bin euphorisch.
Wahrscheinlich bekomme ich bei Trude bald wieder einen Dämpfer wenn ich genauer hinschaue, aber im Moment ist alles gut.
Die Tage oder nächste Woche werde ich denn mal wagen und nach „dat Uli“ fahren. 80KM für eine Strecke. Mit Tuxie war das eine zweieinhalb Stunden Fahrt. Ich bin gespannt. Bei Uli hole ich mir dann auch die Kamera ab, mit der ich dann die Rückfahrt aufnehmen werde (so denn alles gut geht).

Sooo … und nun mache ich noch eine Fahrt, nach Osnabrück.
Ich will mir im Kino „Star Trek Into Darkness“ anschauen.

Update: 19:42 Uhr

War ja klar.
Auf dem Hinweg fiel mir schon auf das der Gasgriff locker ist … und fuhr in Osnabrück an die nächste Tanke. Die Schraube die den Griff hielt ist weg … futsch … raus. Klasse sad
Okay. Hin und Her überlegt … trotzdem weiter. Den Griff habe ich im Griff, morgen mache ich dann eine neue Schraube rein und gut ist.
Beim Kino gestoppt, stelle ich fest das es in der Filmpassage noch anderthalb Stunden dauert bis der Film beginnt … also setze ich mich wieder drauf, kicke die die Maschine an und fahre rüber zum Hauptbahnhof wo der Vorplatz nur so strotzte von Östrogengeschwängerten Zuwanderergruppen. Sorry … da stelle ich meine Maschine ganz sicher nicht hin. Also fahre ich direkt weiter und frage auf dem Rückweg an der Tanke meines Vertrauens nach einer Schraube. Keine passende da. Naja, macht ja nichts. Sowas habe ich ja zuhause.
Ich starte die Zündung und hätte Trude angekickt … wenn denn da noch was zum kicken dran gewesen wäre. Ebenfalls ab, futsch, nicht mehr da. Der ganze Kicker. Nochmal Klasse sad

Ich kann meine Begeisterung gar nicht in Worte fassen, schob die Karre an und fuhr nach Hause.
Und nun gehe ich erstmal frusten.

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burda – Nähen leicht gemacht

Mein Buch „burda – Nähen leicht gemacht“ ist gerade eingetroffen.

Einige schrieben das die Burdaschnitte nicht passen.
Bei „Massnehmen“ steht: „Gehen Sie nicht von Ihrer Konfektionsgröße aus. Sie ist nicht unbedingt mit der burda-Größe identisch. Wie alle Designer hat auch unser Team seine eigene Handschrift. Also: Maß nehmen!“
Nach dem „Massnehmen“ kommen die „Schnittkorrekturen“ mit den Themen „Abnäherverlegung, Busen, Schulter, Arme, Rücken, Bauch, Po und Hüfte“.
Darauf folgen „Zuschnitt“, „Einlagen“, „Anprobe“, „Nähte“, „Säume“, „Bekleidungstaschen“ und „Knopflöcher“. Damit bin ich dann auf Seite 100 von 247 angekommen.
Es gibt in dem Buch scheinbar keine Seite ohne eine Zeichnung drin.

Es wird zu dem Buch geschrieben, das es aufgrund der Begrifflichkeiten, nicht für Anfänger geeignet ist. Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Alles was dort steht ist logisch beschrieben und wer nicht weiß was zum Beispiel die Abnähermitte ist, schaut unter „Abnäher“ nach.

Was man in dem Buch (gottseidank) nicht findet, ist ein Kapitel über die Nähmaschine und mit deren Umgang. Dafür allerdings einen Abschnitt zum bügeln.
Finde ich Klasse.

Kurzum (okay … zu spät für kurz) … für mich ist das Buch gut geeignet.
Sicherlich werde ich mir im Jahresverlauf noch einen burdaschnitt zulegen, um zu sehen wie sehr mich dieses Buch beim nähen unterstützen wird.

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