Austausch des Zündschlosses

Heute vormittag war es, vom Regen der vergangenen Nacht, noch nass auf meiner Terrasse.
Der Himmel war zwar stark bedeckt, aber es waren keine dunklen Wolken mehr zu sehen.
Nachdem ich meine „Arbeit“ in den Foren und der Gruppe erledigt hatte, kam sogar ab und an die Sonne, begleitet von starken Windboen, zum Vorschein.

Zunächst hatte ich überlegt mich anzuziehen und mich auf die Karre zu setzen, um mich in der Umgebung kundig zu machen, was mich die Reifengeschichte kostet.
Gleichzeitig hätte ich mir dann in Osnabrück um 15 Uhr den neusten „Star Trek“ Film angeschaut.

Die Windboen wurden stärker, die Sonne allerdings auch und ich kam auf die wahnwitzige Idee das Zündschloß zu ersetzen, da das alte einen abgebrochenen Schlüssel drin hat und ich immer erst kramen muß bis ich die Maschine mit dem Ersatzteil ausschalten kann.
Ich habe sowas noch nie gemacht und da alles vergossen ist, konnte ich nur hoffen das die Farben des neuen und des alten übereinstimmen.

Zunächst einmal musste ich wieder schauen wo die Schrauben zum abheben des Kombiinstrumentes sind und schaute dann auf viele bunte Kabeln.
Damit ich das Intrument höher bekam, schraubte ich ich die Tachowelle zusätzlich ab.

Danach versuchte ich dann die Farben zueinander zuzuordnen und schaute mir an wo sie eigentlich angeschlossen sind.
Muss ich extra erwähnen das die Kabelfarben grossteils anders sind?
Half ja nichts. Ich druckte mir die Verlaufsplan der Elektrik aus und ging wieder zurück an Trude.
Leider half der auch nicht wirklich weiter, da die Anschlüsse an den Zündschlössern verschweisst sind. Und auch die Farben auf dem Schaltplan halfen mir nicht wirklich weiter.
Alles zusammen … die alten Kabel, die neuen Kabel … der Schaltplan und meine geringen Kenntnisse brachten mich sehr viel später zum (Teil)Erfolg.
Das erste Kabel was ich sicher zuordnen konnte, war der Anschluß für die Instrumentenbeleuchtung. Es lebe der Rost. Der Kabelschuh war fest drauf … ich zog mit der Zange und mit einem Ruck kam das Kabel mit Schuh heraus … und das Birnchen mit Schmackes oben gegen den Träger. *klirr Ein Birnchen weniger.

Sowas direkt am Anfang ist nicht gerade aufbauend, aber auch nicht zu ändern.
Ganz kurz dachte ich darüber aufzugeben und das alte Zündschloß wieder einzubauen, aber ich besann mich eines besseren (wozu habe ich sonst so viel Geld für ein neues hingelegt?) und verfolgte das nächste Kabel, welches in dem Scheinwerfer mündete.
Ochnoe … schon wieder den Scheinwerfer aufmachen? Mist.
Als ich das alte gegen das neue wechseln wollte, reichte das neue nicht in der Länge.
„Habe ich was falsch gemacht? Ist es vielleicht doch das falsche Kabel?“
Nein, ein anderes kam nicht in Betracht.
Ich entschied das alte Kabel abzuknipsen und mit dem neuen zu verbinden. Zur Sicherheit zog ich noch ein Stück Schrumpfschlauch drüber.

Leider waren das erst zwei Kabel, von sieben.
Ich schaute mir erneut den Schaltplan an, kam damit aber auch nicht weiter und ging dann Kabel für Kabel und Stück für Stück nach.
Letztlich hatte ich 5 von 7 Kabeln nach bestem Wissen und Gewissen angeschlossen.
Ein Kabel war beim alten Schloß gar nicht angeschlossen und ein anderes war abgeknipst.

Nachdem ich alles gesteckt hatte, prüfte ich die Elektrik und hoffte darauf das beim einschalten nicht der ganze Kabelbaum abfackelt.
Schlüssel rein (er hakt etwas) und umgedreht … „KlackKlackKlack“ das Blinkerrelais meldet, das der Blinker eingeschaltet ist. smile Der Leerlauf wird auf dem Kombiinstrument auch angezeigt, das Licht vorne leuchtet.
Die Rück-/Bremsleuchte und das Fernlicht funktionieren nur bei angelassem Motor, also … „Sorry Nachbarn“. Kurz die Maschine angekickt und alles auf Funktion geprüft.
Bis auf die defekte Instrumentenbeleuchtung ist alles Bestens, aber das Birnchen werde ich wohl demnächst ersetzt bekommen.

Den alten Strang mit Zündschloß werde ich mir zurücklegen. Ich hoffe zwar das ich ihn nicht benötige, aber es wäre schade drum.

Vielleicht kann mir das Forum auch noch sagen was ich mit den beiden überzähligen Kabeln machen soll.
Das Lenkerschloss habe ich auch noch vor mir. Ich werde es aufbohren, sobald ich einen neuen Metallbohrer gekauft habe. Allerdings ist dafür keine Eile geboten. Wer eine Simme klauen will, der macht das auch mit dem Lenkerschloß.

Nachtrag:
Leider hat sich der Simson Shop aus Oldenburg auch nur als heisse Luft heraus gestellt.
Das Forum ist relativ gut, der Shop eher unterirdisch.
Bei meiner Bestellung eines gestanzten Typenschildes wurde nach eigenem Ermessen gehandelt, statt nach meiner Vorgabe. Die 10€ für das Typenschild plus Stanzung hätte ich getrost den Gulli runter spülen können.
Damit nicht genug … geht mir mitten auf der Fahrt zu „dat Uli“ das Zündschloss, genauer der Zylinder, fliegen. Die Halteschraube des Zylinders war wohl nicht fest eingeschraubt. Was für ein Müll.

Im letzten Post hatte ich ja schon gesagt das ich nochmal den Navihalter genauer fotografieren werde.
Da heute der Scheinwerfer sowieso offen ist, nahm ich die Gelegenheit direkt wahr und machte zunächst einen Schuss vom inneren.

Man sieht oberhalb die Schraube, welche ich zusätzlich mit einer Unterlegscheibe und einem Stück abgeschnittenes Felgenband gegen das Eindringen von Regen schütze.

Die Schraube zieht sich durch den Halter, indem ansonsten der Hebel sitzt welcher für den Saugeffekt gekippt werden muss.

Auf der Oberseite kommt der gekürzte Sauggummi und dahinter dann eine Feder. Durch beides führt die Schraube, welche am Ende dann von aussen mit der Mutter und einem Sicherungsblech verbunden ist.
Das Sicherungsblech wollte ich noch fester und auch von einer zweiten Seite biegen.
Über Schraube, Mutter und Blech werde ich dann noch schwarze Metallfarbe (mit Rostschutz) streichen.
Wahrscheinlich würde nur ein Bruch im Lampengehäuse zum Verlust des Navihalters führen (Vandalismus mal aus genommen).

Ich war versucht heute noch den hinteren Bremszug mit Stellschrauben zu sichern, beliess es aber für heute dabei.
Morgen ist auch noch ein Tag.

Liebe Grüße und besseres Wetter wünschend,
der Micha

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Erste Spaßfahrt

Hallo.

So ganz stimmt der Titel nicht, denn nur Spaß war das nicht.
Aber bei ungeplantem Sonnenschein, hielt mich nichts von einer ungeplanten „Testfahrt“ ab. smile
Es war eine abgesicherte Fahrt ins benachbarte Melle. Vorab rief ich Elke an, ob sie zuhause ist und mich schlimmstenfalls aufsammeln kann.

Die Reifen hatten wieder Luft verloren … nicht viel, aber halt genug das ich es machen lassen muss.
Nachdem ich im 28KM entfernten Melle ankam, fuhr ich zum ersten Mal zum tanken.
Nach 4Liter war Schluß. Ich füllte noch ~80ml Öl auf und fuhr die letzten Meter zu meinem Treffen.
Komisch war das an der Tanke. Statt den Rüssel reinhalten und wieder losfahren, gehe ich nun an meine mitgeführte 1 Liter Ölflasche und fülle halt 1:50 nach. Damit dauert der Tankvorgang durchaus länger. Ich werde versuchen es als gemütliche Zwischenpausen anzunehmen und mich nicht von den Wartenden verrückt machen zu lassen.
Ebenfalls an der Tank erntete ich interessierte Blicke … zwei Jugendlichen standen an der Gemischzapfanlage mit ihrer alten Vespa. Man hat sich freundlich gegrüsst.

Bevor ich heute los fuhr, bastelte ich mir aus meiner PKW-Schanenhals-Navihalterung eine neue für den Scheinwerfer. Dazu nahm ich den Sauggummi ab und trennte den Hebel ab, der das Vakuum erzeugt. Statt des Hebels nahm ich eine längere Schraube und schob sie von der Innenseite des Scheinwerfers, hoch bis zum Austrittspunkt am Schwanenhals, um sie dann dort mit einer Mutter zu sichern.

Ich habe ein Bild von meiner Terrasse aus gemacht.
Wenn das Wetter mitspielt, schaue ich mir die Maschine morgen erneut an und werde dann auch ein besseres Bild einstellen.

Die Navihalterung hat sehr gut gehalten und an der Maschine gibt es nichts neu hinzugekommenes. Sie vibriert halt noch sehr stark und mir fehlt etwas Druck am Berg.
Ebenso bleibt das Gefühl der verstellten Spur.

Ich habe mich auf dieser dritten Fahrt, zwar schon mehr an Trude und deren Bereifung gewöhnt, aber das sie hinten einen minimalen Hopser macht, wenn ich eine der Asphaltnahtstellen erwische ist sicherlich nicht richtig.

Da ich heute Besuch hatte, kam ich vorher nicht zur Prüfung der Motor Lagerungsgummis, aber ich gehe mal davon aus das sie hinüber sind und werde mir die Ersatzteile zum Austausch bestellen, sowie einen zweiten Ersatzschlauch.

Bei Elke blieb ich nur auf einen Tee und machte mich wieder bei Tageslicht auf den Weg.
Der Scheinwerfer muss noch justiert werden, aber dafür war es heute noch zu hell.
Es tat gut wieder eine Fahrt gemacht zu haben. Ich habe diese Freiheit und Mobilität doch mehr vermisst als ich mir zugestand. Noch ist sie zwar nicht perfekt, aber das wird schon noch.
Von einem meiner Nachbarn bekam ich ein Lob für meine Maschine, da er sie auch noch total verrostet, dreckig und kaputt gesehen hatte. Selbst meine „Lackierarbeiten“ fand er Klasse, weil ich den Rost bekämpfe und den Wert der Maschine erhalten möchte.
Sowas tut natürlich genauso gut, wie euer Zuspruch und das Mitfiebern.

Am liebsten würde ich nun direkt los und Andreas, Thomas und Norbert besuchen, aber das geht noch nicht. Einerseits wegen den Finanzen und andererseits ist Trude einfach noch nicht so weit … aber ich bin nun wieder sehr zuversichtlich, dass ich euch eines Tages doch besuchen kann. Wenigstens einmal.

Sooo …  ich wünsche euch eine gute Zeit und berichte die Tage wieder.
Liebe Grüße,
der Micha

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Zweite Testfahrt

Gestern und heute schien die Sonne (ausnahmsweise). Einen Tag davor hatte man noch die Winterklamotten an und nun sind es in der Sonne um die 25 Grad Plus.
So ein harter Wechsel ist nichts für mich. Der Kreislauf mag das nicht wirklich.

Da mir der Rat gegeben wurde die Bowdenzüge einzuölen, hatte ich dieses gemacht und bin heute auf meine zweite Testfahrt gefahren.
Knapp 80KM habe ich insgesamt abgerissen.
Natürlich ist das kaum erwähnenswert, wenn es denn nicht eine Testfahrt wäre.

Meine Bremsen haben durchgehalten (vorne muss ich nachstellen) und sind nicht aus der Aufnahme gerutscht. Ich bin erschüttert das ich offensichtlich nicht ausreichend geölte Bowdenzüge geliefert bekam … das heisst … genaugenommen ärgert es mich das ich keinen Hinweis fand „Bitte ölen sie unbedingt die Züge vor der Erstbenutzung, da sie sonst nicht einsatzbereit sind“.
Dann hätte ich die Teile nämlich bereits die Wochen über in Öl gelegt und alles wäre gut.
Diese Verkaufspolitik bei der man Häppchenweise Informationen und Ersatzteile erhält, finde ich sowas von ätzend. Da kann ich gar nicht genug drüber meckern.

Zurück zum Thema: Meiner zweiten (Test)Fahrt.
A)
Ich hatte den Kupplungszug neu eingestellt und dadurch auch eine, kaum noch, schleifende Kupplung. Das ist also erstmal vom Tisch.
B)
Die Bremsen haben wie erwähnt gehalten. Auch kein Thema im Moment.
C)
Der Luftdruck war vorne und hinten um 0,5 Bar geringer (nach einer Woche Standzeit).
Da muss ich die Maschine also zum Reifenhändler fahren und mir neue Schläuche einziehen lassen. Mal schauen was man mir für Kosten vorschlägt. Vorab werde ich noch einen zweiten Ersatzschlauch kaufen. Die bisherigen (neuen) Schläuche werde ich flicken und dann als Reserve festhalten.
D)
Die Maschine vibriert wenn ich Gas gebe … auch aufgebockt. Es liegt also nicht an der Bereifung. Das muss ich im Forum abklären.
E)
Die Maschine hatte heute 59 KM/h auf dem Navi. Gerade Landstrasse, kaum Gegenwind, kein Gefälle oder eine Steigung. Danach ist dann Ende. Meinen Testberg zum Nachbarort nahm sie heute mit 35 ~ 45 KM/h. Ich hatte gehofft das sie besser hoch kommt, aber damit kann ich erstmal auch leben. Ich bin froh das sie überhaupt den Berg nimmt und nicht, wie Tuxie, kurz vor dem umkippen ist.
F)
Die Spur muss ich einstellen. Ich kann schlecht linke Kurven fahren und fühle mich allgemein unsicher auf der Maschine.
G)
Meine Navihalterung hat sich bei der Rückfahrt verabschiedet ohne das ich es bemerkt hatte.
Ohne Navi drin!
Soweit erkennbar hat sie sich frei vibriert und ist dann abgefallen. Nicht zu ändern. Muss ich mir neu bestellen und dann besser sichern (vielleicht sogar mit einem zusätzlichen Sicherungskabel).
H)
Der Krümmer hat diesesmal gehalten und die Mutter hat sich nicht freigedreht. Ich behalte das dennoch im Auge.

Morgen will ich mal die Kerze prüfen.
Ich fahre immer noch mit dem ersten Benzin, indem ich die doppelte Menge Öl drin habe.
Die ersten zwei Minuten stösst sie auch kräftige blaue Wolken aus. Danach ist dann alles „gut“.

Nächste Woche soll das Wetter wieder besser werden, dann mache ich bestimmt eine Tour zu Dat-Uli. Das wären dann ca. 110KM. Wenn sie das durchsteht, dann sicherlich auch grössere Strecken und ich kann beginnen, Vertrauen in „Trude“ zu fassen.
Ausserdem fiel mir heute auf, das mein Steissbein gar nicht gemeckert hatte.
Ich bin gespannt wie sich das weiter verhält.

Leider wieder einmal keine Bilder, weil ich wirklich noch komplett mit kuppeln, schalten, bremsen und beobachten beschäftigt bin.
Die kleine Videocam, die ich früher im Einsatz hatte, ist leider auch schon länger defekt. Da muss ich auch mal nachbestellen.

Bis die Tage.
Mit den besten Grüßen,
der Micha

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Zweiter Versuch – Klatschmohn – Tag 3

Erfreulicherweise konnte ich ja gestern das Missgeschick noch reparieren und mich heute erneut an die Arbeit machen.

Es ist schon beeindruckend wieviel Garn und Zeit so ein kleines Muster verschlingt.
Irgendwann zum Nachmittag begann ich damit und nun, kurz vor 11Uhr am Abend, schreibe ich diesen Blogeintrag und habe die Maschine zum schlafen geschickt.

Als ich erneut die Konturen der Blüte nachstickte, ging ich doppelt vorsichtig vor.
Einmal feststicken reichte man dann auch erst einmal wieder. smile

Der letzte Einkauf an Stickgarne hat sich jedenfalls gelohnt.
Es macht Spaß die Nuancen der Blüte abzusetzen.
Das sich das Stickbild immer noch zusammen zieht, passt mir gar nicht.
Vielleicht muss ich doch noch einen dritten Versuch starten, bevor es ans Grosse geht.

Für heute habe ich die Arbeit beinahe fertig.
Mittlerweile ist die fünfte Unterfadenspule eingelegt. Unglaublich.

Montags habe ich Nachmittags immer einen festen Termin, dennoch hoffe ich darauf das ich zumindest zum Abend hin, noch eine Weile weiter sticken kann.

Schauen wir mal … smile

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Zweiter Versuch – Klatschmohn – Tag 2

Als ich heute früh aufstand, schien die Sonne sehr intensiv.
Natürlich war es auch weiterhin knapp über Null Grad draussen, aber in der Sonne lies sich der Kaffee hervoragend geniessen.

Für heute war die Fortsetzung der Stickerei angedacht, aber an meiner Maschine müsste ich eigentlich ebenfalls dringend weiter schrauben. Mangels grosser Garage kann ich das aber nur draussen machen und brauche dafür gutes Wetter.
Ich war also in der Zwickmühle.
Auch nach dem duschen und den ersten Tassen Kaffee, schien mir weiterhin die Sonne ins Gesicht. Dennoch entschied ich mich dazu, weiter zu sticken.

Ich stickte heute die Pflanzenstengel und die Blätter zu Ende.

Mir fehlen ganz klar viel mehr Grüntöne. Ich werde wohl zum Monatsbeginn nochmal Stickgarn bestellen.

Die Arbeit hat den ganzen Tag eingenommen. Das prüfen der Konturlinien
ist wirklich sehr schlecht zu sehen. Ich müsste mir mal einen weissen
Filzstift mit sehr feiner Spitze besorgen.
Am Abend, begann ich dann den ersten Teil der Blüte zu besticken und bemerkte beim drehen meine Unachtsamkeit.

Ich hatte nicht darauf geachtet das sich unterhalb kein Stoff dazwischen geschoben hat und diesen dann festgestickt.
Leider passiert mir das immer wieder mal. Ich muss bei der Arbeit also mehr achtsam und konzentriert sein.
Erfreulicherweise fiel es mir noch früh genug auf und ich hatte, eine halbe Stunde später, die Fäden wieder aufgetrennt und das Projekt gerettet.

Für heute reicht es mir aber … morgen geht es dann weiter.

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Zweiter Versuch – Klatschmohn – Tag 1

Es ist mal wieder soweit.
Ich finde Zeit um den nächsten Versuch zu starten.

Natürlich nahm ich eine andere Vorlage. Schliesslich muss ich auf verschiedenem Terrain klar kommen und mir keine festgelegten Handgriffe aneignen.

Zunächst einmal schnitt ich mir von Ikeas „Ditte“ eine Fläche von 38x48cm zu. Das ist nur die Vorderseite, welche im Nachhinein Knöpfe erhalten soll. Die Kissenfüllung ist 35x35cm. Ich habe mir dadurch eine Nahtzugabe von 1,5cm gegönnt und im unteren Bereich 8,5cm Überschuß, da ich noch nicht weiß wie das mit der Knopfleiste machbar wird.
(Wegschneiden geht immer. Drannähen ist dooV.)

Zunächst einmal übertrug ich das Motiv auf das Avalonvlies.
Aus dem letzten Versuch hatte ich gelernt, das es unnötig ist die Kopie auf Papier zu benutzen.
Ausserdem war es ein schreckliches Gefummel die Papierreste wieder abzubekommen.


Zuerst begann ich die Konturen zu sticken.
Ich nehme dazu, zumindest ansatzweise, die Farbe an Garn, welches zu der Kontur passt.
Ein sticken mit Schwarz oder Weiss wäre auch machbar und würde das Motiv insgesamt klar abgrenzen, aber genau diese Abgrenzung möchte ich vermeiden.

Leider habe ich auch weiterhin ein schlechtes Karma beim Madeira Stickgarn.
Es ribbelte sich wie gehabt auf und riss auch entsprechend häufig. Nervig ist das.
Allerdings, hatte ich diesesmal auch einen Meter Garn beim Mettler, welches sich in seine Bestandteile auflöste.

Der erste Gang ist gemacht. Schwarze Linien auf schwarzem Grund sind jedoch verdammt schwer zu erkennen.
Die Pflanzenstengel wollte ich mehr abgesetzt haben, aber es ist mir auch diesesmal, trotz Veränderung der Technik nicht gelungen.
Mal schauen was mir noch dazu einfällt.

Mitten in der Freihandstickerei ging es dann erstmal nicht weiter.
Die Nadel brach nicht, sondern rutschte bei vollerFahrt aus dem Nadelhalter. Nicht gut für das Greiferssystem.
Ich hoffe das es keinen Langzeitschaden nach sich zieht.
Sowas ist mir jedenfalls noch nie passiert und bringt mich dazu häufiger die Nadelschraube zu prüfen. Schliesslich vibriert es ja doch sehr kräftig, wenn ich mit Vollgas mehrfach über bereits gestickte Flächen muss. Da kann sich schonmal eine Schraube lösen.

Für heute belasse ich es dabei und hoffe darauf das ich morgen wieder Zeit zum weiter arbeiten finde.

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Problem aus der ersten Testfahrt: Hinterer Bremszug

Moin.

Ich hatte die Tage eine erste 30KM Testfahrt (nachdem ich vor den Garagen so gut wie alles durchgetestet hatte).

Abgesehen von anderen Problemen, verabschiedete sich bergab die
Hinterradbremse. Nachdem ich mehrfach kurz angebremst hatte, damit die
Maschine nicht fern der 70 kommt, machte es kurz Klack und ich trat ins
Leere.

Es sind überall neue Züge drin. Somit konnte ich einen Riss
ausschliessen.

Es ist nichts passiert, weil die vordere Bremse ja funktioniert, aber ein sehr unangenehmes Gefühl blieb.

Da ich nur noch ein paar Meter bis zu meiner Zwischenstation hatte, schaute ich mir dort an, was geschehen ist.

Der Zug war mir sowohl hinten aus der Führung,

 

 

als auch vorne aus der Führung heraus gesprungen.

(Beides rot umrahmt).

Was habe ich falsch gemacht?

Muss der vordere Teil der Hülse, tiefer in die Aufnahme?

Die Aufnahmen sind zu eng, darf ich die weiten und wieder zusammen pressen? Wenn Ja, Wie?

Beste Grüße,

der Micha

Nachtrag:
Wie ich beim prüfen feststellte, hat sich die Krümmermutter gelöst und der Auspuff hing noch am seidenen Faden.
Ich habe nun Krümmer UND Sicherungsschelle nochmals fest geschraubt, gehe aber davon aus, dass sich Beides wieder lösen wird. Ich werde wohl den Kugelflansch kaufen.
Allerdings muss, wie ich das gerade lese, die Aufnahme dann angeschweisst werden.
Ich muss mich da erst nochmal kundig machen.

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