Kampf dem Rost – Teil 1

Es geht sehr langsam voran.
Einerseits mag das Wetter nicht und andererseits sperre ich mich wohl derzeit etwas.

Nichtsdestotrotz hatte ich lieben Besuch von „dat Uli“.
Sie fuhr mit mir zum örtlichen Toom-Baumarkt und ich konnte etwas Farbe einkaufen.
Von den bisherigen Gedankenen, zunächst einmal mit Zinkfarbe vorzustreichen und dann zu lackieren, bis zu der Idee die Kleinteile direkt zum strahlen/pulvern zu geben, bis hin zum Streichen mit Hammerit, bin ich schon aus Kostengründen abgekommen.

Letzteres habe ich nun mit einem toom 3in1 Metallschutzlack „gelöst“.
Rostschutz, Grundierung und Lack in einem, allerdings nur halb so teuer wie Hammerit.

Und weil heute die Sonne schien, ohne dabei mit frostigem Wind aufzuwarten, habe ich mich rausgewagt um mal wieder fleissig zu sein.
Allerdings hätte ich mich beim rausholen der Maschine, beinahe lang gelegt, denn ich hatte vergessen das ich keine Bremse habe. Allerdings habe ich ja eine steile Auffahrt.
Ich setzte mich also drauf, schob sie raus und als es flott abwärts ging, griff ich die Vorderradbremse …. ins Leere.
Oha … mieses Gefühl.
Ich bremste dann mit den Füssen, weil ich mich nicht traute, den rechten Fuss zu heben um die Hinterradbremse zu treten. Das „fahren“ muß ich noch kräftig üben.
Im Notfall muß ich reagieren können, ohne zu denken.

Es ging aber alles gut und ich ging an den Ausbau und schleifen der Sitzbankwanne.

Der Rost in und unter der „Wanne“ ist nur oberflächlich.
Ausserdem sieht man es nicht, wenn mir dort bei meinen ersten Pinseleien etwas daneben geht.
Auf dem Boden sieht man gut, das ich die Farbe teilweise plättchenweise abheben konnte.
Man hat damals wohl keinen Haftgrund verwendet. Da aber mit den Jahren ein paar Löcher reinkamen hat sicher die Feuchtigkeit immer mehr unter die Farbe gezogen, diese angehoben und das rosten konnte beginnen.
Natürlich hätte ich es auch erst in 2 Jahren machen können, aber besser wird es davon nicht.

Nachdem ich mit dem entfernen der losen Farbe fertig war, machte ich mich, nach obiger Tasse Kaffee, ans erstlackieren.

Es ist nun erst einmal leicht lackiert. Gerade mal so, das alle Stellen bedeckt sind und sich erstmal kein neuer Flugrost bilden kann.
Wenn das Wetter mitspielt, geht es morgen weiter.

Bis denne …
der Micha

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Chaos am vorderen Bowdenzug

Sooo … nachdem ich vorgestern beim ersten Testen kein funktionierendes Bremslicht hatte, fiel mir gestern Abend ein, das ich eventuell die Kabel vom vorderen Bremslichtschalter vertauscht und damit eine Fehlschaltung verursacht habe.

Nachdem es am frühen Morgen noch stark windg und kühl war, hat sich das Wetter heute wieder einbekommen und ich ging, mit Werkzeug bepackt, zur Garage.

Zunächst einmal zog ich die beiden Kabel vorne ab und baute danach die Batterie ein.
„Hallo Simson Service Oldenburg … es ist nicht besonders intelligent, Schrauben ohne Muttern mitzuliefern.“ sad

In meiner grossen Grabbelkiste fand ich dann etwas halbwegs passendes. Allerdings sind es alte Schrauben und Muttern, welche ich dann bei Gelegenheit austauschen werde.

Ja, ich weiß … der Rost … leider muß das warten.

Nun kam ersteinmal der grosse Funktionstest.

Nachdem nun alles mit der Elektrik okay ist, musste ich mich an die Bremsen machen.
Die Hinterradbremse war schnell korrigiert. Der Bremshebel wurde einen Zahn weiter versetzt und Dank dem Einstellbolzen, lies sich die Bremse gut justieren.

Danach ging es dann an die Vorderradbremse.
Den Bremshebel gelöst und zwei Zähne vor gestellt … ging nicht, weil sie oben noch eingehangen ist. Ich Depp.
Also oben ausgehangen und unten verstellt. Alles wieder zusammen gebaut. Zu stramm.
Also nochmal auf und einen Zahn zurück gestellt.
Unten eigehangen. Oben im Bremsgriff eingehangen und selbigen wieder angeschraubt.

Am Griff gezogen und …

der Bowdenzug rutscht mir aus der Aufnahme. Hallo?
Also alles wieder ab und erneut eingehangen und nochmal den Griff festgeschraubt.
Manchmal steht man ja arg neben sich und da Griff und Züge neu sind muss der Fehler ja bei mir liegen.
Alles dran. Alles gut.
Vorderradbremse durchgezogen und …

wieder draussen. (Blick von unten).
Super sad

Hätte ich die Hebel mit den Aussparungen etwa nach oben einhängen sollen? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich tippe eher auf teuren Materialschrott.

Also habe ich direkt mal nachgeschaut bei welchem Händler ich das gekauft habe. Ostoase … achnee … mit denen hatte ich schon meine Negativerfahrungen. Dort werde ich mich nicht melden und hake es ab.

Diesen Monat habe ich mein Ausgabelevel schon überschritten, also wird es bis kommenden Monat warten müssen.
Es gibt schlimmeres.

Zumindest fährt die Maschine schonmal ein wenig.
Noch kann ich damit nicht auf die Fahrbahn, aber das wird schon.
Ich bin wieder etwas zuversichtlicher … und ihr habt nun auch wieder Bilder und ein Video smile

Liebe Grüsse,
der Micha

Nachtrag:

Ich habe die Problematik im Simson Forum
angerissen und darf in diesem Falle dem Lieferanten und auch nicht dem
Hersteller des Handhebel die Schuld geben. Ich kann lediglich anmerken,
das ich es mittlerweile ätzend finde, dass man bei beinahe allen
Ersatzteilen nicht alle notwendigen Einbaumittel dazugelegt werden und
dieses auch auf kaum einer Shoppingseite als „notwendiges Zubehör“ bei
den Artikeln, angezeigt wird.

Weder bei den Handhebeln, noch bei den Bowdenzüge wurden sogenannte Tönnchen mitgeliefert.

Bevor ich nun extra dafür 5,90€ an Versandkosten hinlege, mache ich kommenden Monat eine erweiterte Bestellung auf.

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Erstes Anlassen

Okay .. schlagt mich, aber ich hatte die Kamera nicht geladen. Also kein Video/Foto.

Jedenfalls hatte ich mir vorhin 100ml Öl abgefüllt und den 5 Liter Kanister an der Tanke aufgefüllt.
Beides rein in die Maschine und noch schnell die Batteriesäure eingefüllt.
Plus und Minus zunächst nicht angeschlossen, damit die Batterie sich erstmal laden kann. (Steht so in der Gebrauchsanweisung)

Die Kabel gesichert …. Benzinhahn auf und Choke gezogen.
Den Kickstarter aufgeklappt und acht Mal durchgetreten.
Man merkt das sie will, aber es reicht ihr noch nicht.

Also einmal mit viertel Gas. KICK und RATAMMMTAMMMTAMMMTAMMMmmmmmmm ….
Wieder aus.
Nochmal und nochmal … und immer wieder geht sie mir aus.
Standgas höher eingestellt und nochmal angetreten.

RATAMMMTAMMMTAMMMTAMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM smile

Maschine läuft.

Noch stimmt da nichts bei den Einstellungen. Ich muß sowohl beide Bremsen noch straffer einstellen.
Auch stimmt die Kupplung noch nicht. Sie trennt nicht sofort.
Aber ich denke mal das ich es noch hinbekomme.

Allerdings habe ich hinten viel zu wenig Luft drauf (und hoffe das ich einfach zu wenig aufgepumpt hatte) und die vorderen Dämpfer sind quasi nicht existitent. Viel zu schwammig.
Und die Maschine ist laut … sehr laut. Keine Ahnung was ich da verbessern kann. Ich tippe auf den Krümmer … aber das findet sich noch.
Achja … die Blinker gingen auch nicht. Das Relais sprang nicht an.
Das will ich aber dann nochmal genauer wissen, wenn die beiden Kabel an der Batterie angeklemmt sind.

Und sonst?
Der Anzug im ersten war geil … man spürte wieder so richtig den Power.
Das kenne ich ja gar nicht mehr.

Beim nächsten Mal mache ich dann auch Video.
Tschööö.
der Micha

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Die Wohnung ist wieder Mopedfrei

Am Wochenende bekomme ich von meiner Weltallerbesten Freundin Petra Besuch.
Darum gönne ich dem Haushalt eine extra Runde staubsaugen und Boden wischen. Nicht weil es hier so schrunzig aussieht, sondern weil Petra zwei Nächte bleibt.
(Aus)Quatschen ist angesagt, schwierige Thematiken müssen aufgedröselt werden und wir versuchen dann immer für unsere langfristigen Planungen, dass OK des Anderen zu erhalten. Das machen wir schon ewig so, weil wir uns in- und auswendig kennen.
Bei all dem Ernsten, wird es aber genug Zeit für Spassiges geben und wir werden hier sicherlich viel Lachen.

Nichtsdestodingens musste die Simme sowieso aus der Wohnung.
Soweit wie möglich bin ich mit dem groben Schrauben fertig und muss mich nun um die Feineinstellungen kümmern.
Das geht aber nur draussen, denn Benzin in der Wohnung muss nun wirklich nicht sein.
Mal schauen ob das Wetter ab Dienstag mitspielt.

Jetzt, wo das Moped draussen und das Werkzeug verstaut ist, erscheint mir die Wohnung direkt wieder grösser. smile Es nimmt halt doch viel Platz ein.

So sieht das also bei mir aus, wenn keine Karre das halbe Wohnzimmer belegt.

Ein schönes Wochenende wünschend,
der Micha

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Letzte Verschraubung im Wohnzimmer

In den letzten Wochen habe ich nichts mehr an der Maschine gemacht.
Die Luft war raus und ich musste mal was anderes machen, als schrauben und mich mit der Simme beschäftigen.

Gestern holte ich die Maschine wieder aus dem Schlafzimmer heraus und stellte sie im Wohnzimmer ab.
Noch im Schlafzimmer, hatte ich die gesamte Aufnahme am Gasgriff gewechselt. Dazu hatte ich die Züge wieder aushängen müssen.
Der Wechsel gestaltete sich sehr schwierig.
Die alte Aufnahme ging nach ein paar gezielten, leichten Hammerschläge relativ flott runter.
Aber die Neue machte Probleme. Sie sass zu stramm auf dem Lenker und lies sich nicht bewegen, durchzurutschen.
Natürlich sollte sie nicht locker drauf sitzen, aber ich bekam sie nur durch dauernde Drehung teilweise aufge“dreht“. Dazu steckte ich einen Schraubendreher durch den Schraubenkanal und benutzte somit die Stange als Hebel.
Aber wie gesagt … es wollte nicht wirklich … und nachdem die Aufnahme ein Viertel tief auf der Lenkerstange sass, ging es weder Vor noch Zurück.
Super. sad

Viele Tage später konnte ich zum Baumarkt mitfahren und nahm mir von dort zwei Gewindestangen in 6mm und 8mm mit. Je einen Meter lang.
Da ich nicht wusste welches Gewinde darin ist, kaufte ich halt Beide.
Eine gute Idee.
Durch den verlängerten Hebel und reichlich WD40, konnte ich sie wieder Stückweise vom Lenker bekommen.

Die Aufnahme hat innen eine Hülse, welche ich dann mittels Dremel abschliff. Nicht zuviel, aber schon so, das ich sie nun mit dem Schraubendreher, als Hilfe, wieder aufschieben konnte. Am Ende bockte sie nochmal, aber da war es schon zu spät und mit letzter Kraftanstrengung bekam ich das Teil darauf.

Im Wohnzimmer brachte ich dann gestern die Züge wieder an, musste aber an Vorder- und Hinterrad, die Bremshebel nochmal neu ausrichten. Vorne griff sie kaum und hinten blockierte sie bereits bei Entlastung.
Naja. Kleinkram der hinzubekommen war.

Da mein Nachbar weder die Fussbretter zum sandstrahlen verbrachte, noch mir eine Dose, Zinklack mitbrachte, obwohl er vorher grosskotzig all das versprach, machte ich gestern die Fussbretter sauber und schraubte sie ersteinmal wieder an.

Und somit steht die Karre nun im Wohnzimmer und wartet aufs rausschleppen (und 12 Stufen Treppe aufwärts), damit ich sie draussen weiter schrauben und einstellen kann.

Was mir Sorgen macht, ist die korrekte Einstellung der Kupplung und des Vergasers.
Aber alles der Reihe nach … auch wenn es mich nun kräftig juckt, endlich mal wieder ordentlich zu fahren.

Und irgendwann dieses Jahr werde ich dann zum Lackierer gehen und auf einen guten Preis hoffen, denn offensichtlich wird es nichts bei mir.

Achja … die gebroche Navihalterung bekam ich neu verklebt und festgeschraubt. Ich habe nun zusätzlich Unterlegscheiben dazwischen, damit die Spannung nicht auf dem Plastik liegt. Wenn sie mir erneut an der Stelle bricht, wird sie an der Verschraubung hängen bleiben. Dann ist sie zwar nicht mehr fest, aber zumindest dürfte sie mir nicht runter fallen. (hoffe ich)

Soooo … am Wochenende sollte die Maschine dann draussen stehen und danach die Woche werde ich wohl weiter schrauben.

Liebe Grüsse,
der Micha

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Erster Versuch – Klatschmohn – Tag 9 und Ende

Die Tage hatte ich dann begonnen aufzutrennen, weil es am Reissverschluss so gar nicht passte.
Eng, wie ich genäht hatte, bekam ich es nur sehr schwer geöffnet.
Ich begann mit dem auftrennen des Reissverschluss und scheiterte dort bereits. Das Band riss.
Okay, nicht sooo schlimm, denn ich habe noch weitere Reissverschlüsse hier. Habe ich auch, aber nicht mehr in der Grösse.

Also wurde ein kleinerer genommen. Die Ecken unten wollte ich sowieso zurücknähen.
Alles reine Theorie. Ich bin wohl in Gedanken zu sehr abgelenkt. Jedenfalls wurde das mehr schlecht als recht.
Bevor ich allerdings nun noch die Stickerei versaue, belasse ich es nun so wie es ist. (als warnendes Beispiel)

Ich werde mich die Tage an Versuch Nummer 2 begeben, denn so kann ich den Wandbehang nicht sticken.

Einerseits bin ich nun frustig dass mir nicht mal ein einfaches Kissen gelingt, andererseits freut mich, dass der erste Stickversuch schon relativ brauchbar ist.

Liebe Grüsse,
der Micha

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Holländischer Stoffmarkt (Update)

Am kommenden Sonntag ist wieder „Holländischer Stoffmarkt“ in Osnabrück.

Meine Lieblings-Rita und ich, werden dann dort mal die Stände durchwühlen und nicht viel Geld ausgeben.
… … … Also … … … zumindest theoretisch. ;)

Ich hoffe nur das uns ein Wetter, wie ich es 2012 erleben musste, erspart bleibt.

Spaß werde ich sicherlich haben. Denn beim letzten Male war ich alleine dort … und alleine ist es dort doof.

Rita hat sich zwischen 11 und 12 Uhr bei mir angekündigt. Da bleibt noch genug Markt übrig. Ausserdem muss Rita mal wieder nach Ikea … und ich habe gesehen das am 28ten, der Ikea in Osnabrück Sonntags geöffnet hat. *kicher

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Nachtrag: 07.04.2013

Rita erschien, wie gehabt, pünktlich und wir machten uns sofort auf zum Stoffmarkt.
Die Sonne gab alles. Ein Traum.
Also rein ins Auto und auf die Autobahn.
Kurz vor der Abfahrt, gab es bereits einen kleinen Rückstau.
Die meisten wollten tatsächlich zum Stoffmarkt. Ein paar viele Andere, zum gegenüberliegenden Gartencenter und ganz Wenige wollten einfach nur da weg smile

Rita meinte dann, dass sie ihr Glück direkt auf dem Parkplatz davor austesten möchte. Ich hielt es für Aussichtslos und schlug vor, lieber da hinten am Gartencenter zu parken.
Noe. Frau hat da ihren eigenen Kopf und ist schliesslich auch die Fahrerin.
Also fuhren wir zwei Mal links und kamen gerade noch dazu, die Kreuzung zu räumen, bevor wir feststeckten. Nichts ging mehr. *flöt und auf die Zunge beiss smile

Bis wir uns dann soweit freigekrabbelt hatten, dass sie ihren Kombi wenden konnten, dauerte seine Zeit, denn vom Parkplatz strömten eine Menge PKWs zurück, die es ebenfalls aufgaben.
Jedenfalls parkten wir danach auf dem Parkplatz des Gartencenter.

„Jeden Sonntag bis 14 Uhr geöffnet. Nach Geschäftsschluss wird der Parkplatz geschlossen.“
Uihhh … es ist 12:40 Uhr. Die werden doch nicht … hmmm.
Wir gingen dennoch rüber und hielten die Uhr im Auge. Logisch das es ein kräftiges Gedränge und Geschubse war.
Für mich ist das nichts. Abgesehen davon das ich mir keine Stoffe für 15€/M leisten kann, ist das dort einfach zu eng. Aber Rita konnte ich damit was Neues zeigen und sie nahm auch Stoff für neue Küchengardinen mit.

Allerdings konnte ich noch 4 Rollen transparente Schnittmusterbögen zu
je 2,50€/10M abstauben.

Um 14 Uhr waren wir dann auch wieder mit dem Auto auf dem Weg vom Parkplatz. Da der Stoffmarkt ja noch ein paar Stunden geht, suchten noch viele der Neuankömmlinge den Parkplatz auf.
Was wohl mit denen geschieht? Denn der Platz hat Schranken.

Wir fuhren dann jedenfalls zu mir, tranken noch ne Runde Kaffee und besprachen noch Dies und Das.
Anfang nächsten Monat steht dann wieder mal Ikea an. smile

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