Meine erste Tasche für den ebook-Reader

Moin,

vorgestern war ich unterwegs und kaufte im „Roller“ ein Rest Wachstuch. 2,60 x 1,40M für 3,99. Ausserdem holte ich dort unter anderem Handtuchhalter damit ich meine Fadenabschneidschere an die Maschine hängen kann.

Gestern versuchte ich mich dann mit Wachstuch und dünnen Stoff an einer Einkaufstasche. Ich nähte, ich trennte, ich steckte enger ab, nähte, trennte, versuchte die Richtung beim abstecken zu ändern und klebte den dünnen Stoff aussen mit Klebeband fest, nähte … und trennte.
Es hatte keinen Sinn. Wachstuch und Stoff transportieren unterschiedlich und egal wie ich es machte, der Stoff kräuselte sich.

Ich gab erst einmal auf.

Heute ging ich das nochmal an … schaute mir Stoff und Wachstuch an … und legte es wieder weg.
Aber irgend etwas will ich ja mit meinem Wachstuch machen … also begab ich mich an eine Hülle für meinen ebook-Reader. Ich hatte seit Erhalt der Maschine bereits diverse erfolglose Versuche unternommen und bin nun bei Version 7 (weil sich jede Hülle grundlegend im Schnitt unterscheidet).

Ich nähte heute einfach ein knapp 60cm langes Stück dicken Samt (für Übergardinen) auf ein ebensolch langes Stück Wachstuch.
Danach faltete ich es zweimal, nähte die Seiten zusammen und die Oberkante ab (hätte ich besser vorher gefaltet).

Ich nähte die Lasche erst an den Seiten und dann die Oberkante. Der Stofftransport war ein Problem. Das Wachstuch schob sich kaum unter dem Fuss entlang. Einen passenden Fuss habe ich nicht, somit behalf ich mir mit Backpapier was ich dazwischen mitlaufen lies. Es ging zwar, aber ich verzog auch ein wenig. Naja Anfänger halt.
Dann wurden noch Aussenkanten der Lasche umgelegt und alles erneut vernäht und versäumt.

Als letztes nahm ich mein selbstklebendes Klettband, schnitt ein Stück davon ab, klebte das Flauschband auf die Hülle, sicherte es mit zwei Nähte und legte das Klettbandstück darauf.
Danach wurde vom Klett die Folie abgezogen und die Lasche (mit eingesteckten Gerät) aufgelegt.
Durch das selbstklebende hatte ich die passende Position nun sicher an der Lasche. Noch vorsichtig wieder vom Flausch lösen und dann wurde das Klett rundum vernäht.

ebook-Reader an … und Fotos gemacht.

Fertig

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Mein erster Loop

In den Wochen seitdem ich meine Maschine habe, wurde viel Übungsstoff verschnitten und/oder falsch vernäht.
Mein Versuch eine ebook-Hülle zu nähen ist nun bei versuch 7 angekommen.
Zeit um endlich mal ein Erfolgserlebnis zu bekommen.

Als eines der ersten Projekte aus den WIPs hatte ich mich schon einmal an einem Loop versucht.
Heute nahm ich dann mal den guten Stoff.
1,40 x 0,41M hatte ich als Mass. Für mich zu kurz (zu eng), aber der Loop soll sowieso an einen Frauenhals.

Ich nahm den ausgewählten Stoff (keine Ahnung was das es ist, aber ist flauschig, ohne Stretch und nicht zu dünn)

Zuerst wurde die Längsseite (rechts auf rechts) zusammen genäht und eine Wendeöffnung (Handbreit) auf der Längsseite freigelassen.

Dann wird durch die kurze Seite gegriffen (nicht durch die Wendeöfffnung) und die andere Seite durchgezogen bis die beiden Enden übereinander liegen. Achtet darauf das die Längsnähte nicht verrutscht sind. Nachdem ich die beiden Enden glatt gefriemelt habe, vernähte ich sie auf dem Freiarm meiner Maschine.

Die Längsnaht vernähte ich dann noch einmal mit einer langen Zickzacknaht …

… deren „Überschuss“ ich dann mit der Zackenschere abschnitt. (ohne Bild)

Nun greift man in die Wendeöffnung und zieht den Schal einmal durch.

Damit ist der Schal wieder auf rechts gezogen und es muss noch die Wendeöffnung vernäht werden.
Leider habe ich da passen müssen, da ich nicht nähen kann. Mein Versuch sah schlimm aus und ich entschied mich ersteinmal die Öffnung per Maschine zu schliessen. Das ist nicht das Gelbe vom Ei und ich verspreche das ich per Hand nähen lerne.
Jedenfalls hat mein Schal nun ein Länge von 66cm (zusammengelegt).

Der Gesamtkreis beträgt also noch 132cm. Da habe ich (als Anfänger) ganz schön viel Nahtzugabe gebraucht. Beim nächsten mal weiss ich es besser.

Mein Erst-End-Anfänger-Loop sieht nun fertig so aus und ist sogar ein wenig wärmend.

Es tut gut endlich mal etwas fertig bekommen zu haben ohne das es in die Tonne muss.

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Spontan – günstiger Kauf der Lochzange

Moin,

da mein Wasserkocher in der letzten Zeit immer wieder meinen FI schaltete und ich mich beim Komplett-Stromausfall jedesmal erschrak, musste dringend ein neuer her.

Das Wetter meint es heute nur allzugut mit uns im OsnabrückerLand und somit ging ich, bei +11 Grad mit bestem Sonnenschein, zu meinem ansässigen „Combi“.
Die haben da immer was für nen Zehner bei den einfachen elektrischen Geräten. Reicht mir völlig.
Ausserdem musste ich eh einkaufen.

Während ich so gemütlich durch die Gänge schlich und mein Einkaufswagen sich füllte, entdeckte ich die Kurzwarenecke … und die Lochzange von Prym, zuzüglich diverser Druckknöpfe, Ösen etc.
Nicht das komplette Programm, aber eine nette Auswahl.
Dumm ist nur wenn man sowas sieht, das man die Preise nicht im Kopf hat. Ich habe dennoch zugeschlagen und Lochzange, sowie ein Paket Ösen eingepackt.
(Falls es zu teuer war bringe ich es zurück)

Direkt nach dem auspacken schaute ich bei „Buttinette“ vorbei und verglich die Preise.
Lochzange von Combi 8,99€ bei Buttinette 13,40€
Ösen von Combi 5,69€ bei Buttinette sooo nicht vergleichbar. Ich finde dort nur die Ösen in 14mm zu 9,70€, aber das ist nicht der selbe Artikel.

Dennoch scheine ich günstig bei Combi eingekauft zu haben und werde dort mal nachfragen ob man mir die Lochwerkzeuge bestellen würde.
Gedacht getan und direkt mal im Geschäft angerufen (Nummer steht ja auf den Bons) und der nette Mitarbeiter macht sich kundig wann ich meinen Artikel haben kann.

Ich gebe zu das es ein etwas ungewöhnlicher Ort zum einkaufen von Kurzwaren ist, aber ich muss sparen und da ist mir fast alles recht.

Alles Gute wünscht,
der Micha

Nachtrag: Gerade rief mich „Combi“ zurück das sie heute wohl nichts gefunden um diesen Artikel zu bestellen, versuchen es morgen aber noch bei einem anderen Lieferanten und rufen mich dann wieder an.
Ich bin von dem Service sehr beeindruckt und gespannt ob ich einen Artikel für knappe 5€ darüber beziehen kann.

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Ein sechs Stunden Besuch in Ikea Osnabrück

Es gibt manchmal so Tage die füllen sich von alleine.
Heute war so ein Tag. Heute am Ossensamstag (das ist ein Karnevalstag für die Osnabrücker) hatte ich mich mit meiner Lieblings-Kaffee-Plausch-Freundin, in Ikea-Osnabrück verabredet.
Ich hatte noch 30 Euro in Form dreier Geschenkkarten und wollte diese in Textilware umsetzen. Ausserdem fehlt mir noch eine Zackenschere und letztere bietet das Kaufhaus für 7 Euro an. Mir ist natürlich klar das ich das bekomme was ich bezahle, aber solange ich noch keine eigene Marke vertreibe und ich sowieso noch vollkommen planlos ans nähen gehe, solange reicht mir die 7 Euro Schere.

Rita fand die Idee, sich bei Ikea zu treffen ebenfalls sehr gut. Endlich mal ein anderer Treffpunkt und für uns beide gut erreichbar. Sie fährt über Autobahn und von mir ist es nicht sooo weit entfernt.
Da wir bei unserer letzten Spontanverabredung definitv zu wenig Zeit zum quasseln eingeplant hatten, haben wir uns heute bereits um 12 Uhr getroffen. Zur Mittagszeit am Karnevalssamstag in Ikea wird wohl nicht ganz so voll sein … dachten wir.
Die Idee kann man begraben. Rita drehte eine Menge Ehrenrunden auf der Suche nach nem Parkplatz, während ich mich in der Eingangshalle auf dem Sofa rumflegelte. Helm auf dem Tisch, die Winterhose an, die Mopedjacke offen … mir war ja sowas von heiss. Püüühhh. Auf der Karre war es bei Nieselregen und sieben Grad in Ordnung, aber in Ikea starb ich langsam aber sicher den grossen Hitzetod.

Als Rita durch die langsame Drehtüre rauschte, gingen wir nach einer herzlichen Begrüssung erst einmal ins Restaurant hoch.
Zwei Gläser … und dann ab an die Zapfanlage. Cola und Cola light war angesagt. Boah das tat gut.
Ein bisschen quatschen, einmal nachfüllen und dann wurde es Zeit sich zu bewegen. Meine beiden Hosen (Jeans und Biker-Winterhose) drückten auf den Bauch und die Kohlensäure wollte ebenfalls etwas mehr Bewegung.
Los ging es … einmal oben herum … und unter anderem Bürostühle angeschaut. Rita braucht nen neuen und wenn ich es genau nehme ich eigentlich auch. Ein bisschen schauen, ein wenig Probesitzen … und man entschied sich für das 100 Euro Modell mit schöner langer Sitzfläche und Leder(immitat?). Jedenfalls sah er gut aus und man sasss sehr gut darin.
Trotzdem … man hat es ja nicht so dicke, liessen wir den Stuhl wo er war und wollten erst noch einmal drüber schlafen.
Weiter ging es.
Mein Programm stand ja fest. Ab nach unten in die Kurzwarenabteilung. smile

Nachdem wir brav meinen Lieblingshinweisen gefolgt sind („Finde den Weg“ steht da öfter … und ich liebe diesen Satz), kamen wir wieder beim Restaurant und der Treppe nach unten an.
Mittlerweile hatte ich mindestens 3 Liter Flüssigkeit verloren. Ikea ist verdammt gut beheizt.
Unten nahmen wir uns dann einen Wagen in dem ich erst einmal meinen Helm und meine Mopedjacke ablegte. Ich war bereits durchgeschwitzt. Die Winterhose hätte ich auch gerne ausgezogen, aber das dauert zu lange (mit Stiefel aus und so).
Ohne Jacke ging es dann auch schon los und schwupps legte ich die Idealisk-Schneebesen in den Wagen.
Auf dem Weg zur Stoffecke, kamen wir am Lagis Mauspad vorbei … 59 Cent in rot. Ich brauchte eh ein neues.

Kurz darauf war es dann soweit … ich sah die Stoffecke … MEINS. smile
Nein, im Ernst. Es gibt natürlich Stoff den ich gerne kaufen würde, aber Stoff ist halt teuer … auch bei Ikea … und meine Finanzen sind mager. Eigentlich wollte ich zum üben ein paar Meter vom Bomull zu 2€/lfd.Meter mitnehmen. Online erscheint der Stoff in Grau … im Hause ist er dann doch eher kaki und wirklich furchtbar dünn. Neee das ist nichts für Taschen.
Da ich im Inet gelesen hatte das es in einigen Häusern Reste zu kaufen gibt, fragte ich die Verkäuferin danach, welche mir dann eine kleine Schütte mit abgepackten Resten zeigte. Supi. Ich lies mir noch schnell erklären ob ich sehen kann wieviel Stoff es denn ist und was es kostet und schon ging die Sucherei los. Rita suchte mit. Weniger für sich, als vielmehr für mich. smile
Ich fand letztlich 3 Pakete in der sehr überschaubaren Auswahl zu 2 x 2,50€ und 1 x 3,50€. Kann man nicht meckern.
Meine Zickzackschere zu 6,99€ packte ich ebenfalls in den Wagen.
Alles in allem hatte ich 17,07 auf dem Bon. 30 konnte ich ausgeben … aber der Tag war ja noch jung ;)

Nachdem wir bezahlt hatten … und uns noch mit schwedischen Berlinern, im sechser Pack zu 1,50€ versorgten, war es an der Zeit das Restaurant ein zweites Mal aufzusuchen. erstmal alle Sachen in Ritas Auto verstaut und meinen Helm, sowie die Jacke dazu gelegt und dann wieder hinein ins Getümmel.
Falls irgendwer glaubt das an besagtem Karnevalstag irgendwelche Kunden fehlen würden … Neee, die waren alle da. Mit Männe und Kids im Schlepptau. Viele hatten wohl die Nase voll und gaben die Kids unten ab … bis ein Schild daran hing das die Spielecke nun voll wäre … weia.
Jedenfalls hatten wir ein Hüngerchen. Ich lies mich vom Tagesangebot, einem Schnitzel mit Pommes, becircen, während Rita Köttbullar nahm.
Ich sags mal so … mein Essen war mies und beim nächsten Mal bestelle ich wieder Köttbullar.
Zu unserem Essen gab es dann auch entsprechend Kaffee.
Nach dem essen begann das grosse Quatschen. Viele, viele Kaffee und Stunden später machten wir uns dann wieder auf den Weg.
Ein erneuter Gang durch den halben Laden bleibt einem dabei ja nicht erspart … also packte ich mir noch 2 Gosa-Slan Kissen
zu je 2,99€ (80×80) ein. Weniger der Kissen, als vielmehr deren günstigen Füllung wegen, aber viellecht mache ich für eines doch eine Kissenhülle. Mein Töchterchen würde sich vielleicht freuen. Mal schauen.

Tja … dieser sechs Stunden Ikea-Freundin-Erlebnis-Tag war wieder einmal eine Wonne. Weniger wegen dem Laden, als vielmehr wegen der Quasselei und den Schätzen die ich, bei anhaltendem Nieselregen, nach Hause fuhr. Kreuzgefährlich da es bereits dunkel war und mein Visier mit tausenden Tröpfchen belegt war … nervend.

Sooo … und weil ihr so brav gelesen habt … hier meine Ausbeute

Alles Gute wünscht euch,
der Micha

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Buttinette – Erstbestellung

Ich bekam gerade meine Bestellung vom zehnten Februar geliefert.
Ein riesengrosses Paket stand da vor meinen Füssen.

Meine Güte. Soviel habe ich garnicht bestellt.
So gross wie es war, so leicht war es jedoch.
Hach … ich liebe solche Überraschungspakete.
„Was mag mich erwarten? Klar, meine Bestellug ist da drin, aber soviel Platz braucht die nicht. Schaumstoff als Füllmaterial könnte ich wohl gut brauchen …“
Das Messer gesucht und die Verpackung aufgeschnitten … Spannung …. ohhhh

„Nur die dooVen Luftkissen. Davon habe ich noch genug.“
Leider ist die Polsterung weder ganz noch im unteren Bereich vorhanden. Einmal obendrauf gelegt scheint dem Verpacker genügt zu haben.
Das die Ware hin und her geschüttelt wird und sich die Kleinteile aus dem Karton schütteln liessen, schien ihm nicht wirklich in den Sinn zu kommen.
Nachdem ich das Luftpolter herunter nahm und meine Schneidmatte aufgestellt habe, sah man den Rest meiner Bestellung. Ein Wunder das der Karton nicht viel bei DHL geworfen wurde, sonst würden die Hefte wohl anders aussehen.

Nachdem ich Schneidmatte, Rollenschneider und Lineal ausgepackt hatte, fiel mir ein das ich auch noch Ersatzklingen bestellt hatte … die sah ich aber nirgends. Auf dem Lieferschein war der Artikel aufgeführt also muss er auch irgendwo sein.
Nochmal im Karton geguckt … und unterhalb des rechten Bodendeckels noch eine Zeitschrift gefunden. Links war nichts und nach dem schütteln kam auch nichts neues mehr zu Tage.
Hmmmm.

Also nochmal die paar Teile angeschaut und das Stoffpaket geprüft … nichts.
Ich war schon kurz davor bei Buttinette anzurufen und das Fehlen des Artikels zu bemängeln, welches wohl zu einer hitzigen Debatte beiderseits geführt hätte, nahm mir aber die Zeitschriften und die Kataloge nochmal vor … und siehe da …. ein klitzekleines Briefchen war in die Seiten einer Zeitschrift gerutscht.

Die Schneidmatte macht sich zwar gut auf dem Auszug, aber dort soll sie nur liegen um gut verstaut zu sein. Ein paar kleine Sachen kann ich natürlich dann direkt dort schneiden. Ich bin ja mal gespannt wie der Umgang mit dem Schneidroller ist.

Einen schönen Tag wünschend,
der Micha

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Kälte und Regenschutz auf dem Moped

Mein Fahrzeug hat lediglich zwei Räder und damit bin ich ganzjährig unterwegs, was Dank Winterbereifung auch kein Problem ist.
Ein Problem ist allerdings kalter Wind und Regen. Die Hände leiden im Winter doch arg.
Der Zubehörhandel hat für dieses Problem sogenannte Lenkerstulpen, welche hier gut zu sehen sind


Dummerweise haben selbige von meinem Hersteller einen langen Schnitt auf
der Unterseite, damit man um die Kabel herum kommt. Die Idee ist nicht
falsch gedacht, aber falsch ausgeführt da dadurch von unten eisig kalte
Luft und Nässe in die Stulpe kommt. Wunderbar entlang der Fingerkuppen
und des Handballen, so das die meiste Wärme wieder zunichte gemacht
wird.


Ich habe mir nun überlegt das ich eine Klappe darüber legen möchte die
in Fahrrichtung festvernäht ist und nach hinten per Klettband
geschlossen wird.
Einfacher Stoff geht aber nicht da es ja Wasserbeständig sein muss.
Reste einer Teichfolie, die ich von den Nachbarn hatte, wurde von mir
als „gute Idee“ auserkoren.
Ich schnitt ein Viereck aus und nähte es in Fahrtrichtung fest. Der
erste Versuch ging daneben da ich einen Geradestich benutzte und damit
lediglich die Folie trennte. Danach nahm ich einen Zickzack, welcher
dann auch beides fest zusammenbrachte.
Auf die andere Seite des Schnittes klebte ich die Filzseite des Klettbandes (selbstklebend) fest.


Um nun den exakten Punkt für das Klett-Gegenstück auf der Teichfolie zu finden, legte ich es auf …


zog die Folie ab, drückte die Folie darauf und nahm beides wieder ab.


Zur Sicherheit habe ich dann beide Klettstreifen noch mit einer einfachen Naht versehen. (Auf dem Foto nur an dem Filz-Klett)


Die zweite Stulpe musste von mir nochmals aufgetrennt werden, da ich die Klappe in falscher Richtung festnähte.
Naja, ich bin halt Anfänger.

Das meine Maschine soviel Material unter das Füsschen bekommt war eine
Sache die mich freute. Das selbige das Material auch noch nähte fand ich
dann doch beeindruckend. Beim nähen musste ich stark ziehen damit das
Material überhaupt vorwärts transportiert, so fest war es darunter.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor einer brechenden Nadel und deren
Splitter … aber eine Ledernadel habe ich nicht (sonst habe ich glaube
ich alle Nadeln). Kurz dachte ich darüber nach ob ich eine Jeansnadel
nehme, entschied mich dann aber für die ab Werk verbaute Universalnadel,
welche dann auch ihre Arbeit verrichtete.

Mein Oberfaden ist mehrfach gerissen da er sich am Klett verfing und bis
ich wirklich gerade, gleichmässige Nähte hinbekomme wird es noch etwas
dauern, aber Spass macht es ohne Ende.

Als nächstes muss ich endlich mal meine ebook-Reader-Hülle fertig machen …

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Kälte und Regenschutz auf dem Moped

Mein Fahrzeug hat lediglich zwei Räder und damit bin ich ganzjährig unterwegs, was Dank Winterbereifung auch kein Problem ist.
Ein Problem ist allerdings kalter Wind und Regen. Die Hände leiden im Winter doch arg.
Der Zubehörhandel hat für dieses Problem sogenannte Lenkerstulpen, welche hier gut zu sehen sind

Dummerweise haben selbige von meinem Hersteller einen langen Schnitt auf der Unterseite, damit man um die Kabel herum kommt. Die Idee ist nicht falsch gedacht, aber falsch ausgeführt da dadurch von unten eisig kalte Luft und Nässe in die Stulpe kommt. Wunderbar entlang der Fingerkuppen und des Handballen, so das die meiste Wärme wieder zunichte gemacht wird.

Ich habe mir nun überlegt das ich eine Klappe darüber legen möchte die in Fahrrichtung festvernäht ist und nach hinten per Klettband geschlossen wird.
Einfacher Stoff geht aber nicht da es ja Wasserbeständig sein muss. Reste einer Teichfolie, die ich von den Nachbarn hatte, wurde von mir als „gute Idee“ auserkoren.
Ich schnitt ein Viereck aus und nähte es in Fahrtrichtung fest. Der erste Versuch ging daneben da ich einen Geradestich benutzte und damit lediglich die Folie trennte. Danach nahm ich einen Zickzack, welcher dann auch beides fest zusammenbrachte.
Auf die andere Seite des Schnittes klebte ich die Filzseite des Klettbandes (selbstklebend) fest.

Um nun den exakten Punkt für das Klett-Gegenstück auf der Teichfolie zu finden, legte ich es auf …

zog die Folie ab, drückte die Folie darauf und nahm beides wieder ab.

Zur Sicherheit habe ich dann beide Klettstreifen noch mit einer einfachen Naht versehen. (Auf dem Foto nur an dem Filz-Klett)

Die zweite Stulpe musste von mir nochmals aufgetrennt werden, da ich die Klappe in falscher Richtung festnähte.
Naja, ich bin halt Anfänger.

Das meine Maschine soviel Material unter das Füsschen bekommt war eine Sache die mich freute. Das selbige das Material auch noch nähte fand ich dann doch beeindruckend. Beim nähen musste ich stark ziehen damit das Material überhaupt vorwärts transportiert, so fest war es darunter.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor einer brechenden Nadel und deren Splitter … aber eine Ledernadel habe ich nicht (sonst habe ich glaube ich alle Nadeln). Kurz dachte ich darüber nach ob ich eine Jeansnadel nehme, entschied mich dann aber für die ab Werk verbaute Universalnadel, welche dann auch ihre Arbeit verrichtete.

Mein Oberfaden ist mehrfach gerissen da er sich am Klett verfing und bis ich wirklich gerade, gleichmässige Nähte hinbekomme wird es noch etwas dauern, aber Spass macht es ohne Ende.

Als nächstes muss ich endlich mal meine ebook-Reader-Hülle fertig machen …

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